1685/18: Hitlertag: In der Spezialistengruppe Musikerwitze trieb Axel sein Unwesen noch heute – Des Wahnsinns fette Beute #einFeiertag

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(Aufs Bild klicken) Mit freundlicher Genehmigung von Arghxsel (2018) #verlinkt


Walter Moers, Thomas Pigor – Ich hock in meinem Bonker (Video)

Ah, yeah, ha, ha
Ah, yeah
Ich komm‘ umsonst in den Club, denn ich bin Adolf Hitler
Seitenscheitel-Swag, ja, ich bin ein Hipster
Häng‘ grad im Ritz mit Karl Lagerfeld rum
Wer mich disst, ist entartete Kunst
Check mein Sextape, Gina Lisa von hinten – bam
Von mir gibt’s nur schwarz-weiß Fotos – Instagram
Ich bin im P1, bade in Kristall
Denn ich bin Adolf Hitler
„Oh mein Gott, das ist er“, „Nein“
„Doch, doch! Ich schwöre, das ist er“
„Der sieht ihm übelst ähnlich“
„Oh mein Gott, er guckt rüber“
„Ey, er guckt hier rüber! Er guckt hier rüber“
„Eh, oh mein Gott“
„Oh mein Gott, er hat dich angelächelt, ich hab’s genau gesehen“
Ja, ich bin’s, ich bin Adolf Hitler
„Guck mal, ey, was macht er denn im 2BE Club?“
„Im Fernsehen sieht er immer größer aus“
„Vielleicht treffen wir ihn Backstage“
„Oh mein Gott, lass ihn antanzen“, „Nein“
„Traust du dich?“, „Na klar“
Ich koch‘ auch nur mit Wasser, ich bin Adolf Hitler
Der Starfrisör kämmt die Spinnenweben aus mein’m Hitler-Bart (Swag)
Damit ich schick ausseh‘ nach 70 Jahren Mittagsschlaf
Ich leg‘ ’ne Hakenkreuz-Line aus purem Speed
Hitler! Ich ziehe was, was du nicht ziehst
Baby, du weißt, wenn ich mit meinem Finger schnipse
Stehst du plus zwei auf Schindlers Liste, yeah, scurr
Mädchen, ich bin es wirklich
Nach der Party sieht der Club aus wie Dresden ’45
Guck, wie ich den Porsche mit Menschenblut volltanke
Die deutsche Antwort auf die Playboy Mansion? Wolfsschanze
I got bitches suckin‘ on my lollipop
Ich werde angebetet – Nazi-Gott
Wer fährt im neuesten Ferrari vor?
Snapback, Jacke aus dem Army-Store
Sonnenbrille, Ray Ban, Schal, Dior
Buttoned up, tatted up
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Ein deutscher Bad Boy
Nummer Eins, Parteimitgliedsnumber
Der erste Österreicher auf dem Spiegel-Cover
Bis eben war die Party das letzte wie dieses Einhorn
Alle wollen gehen, doch plötzlich fliege ich durch das Zeittor
Ladys finden meinen Quadrat-Bart perfekt
Sie lieben Adolf Hitler, nenn‘ es AH-Effekt
Denn die Jeans sind so eng, dass man sieht, was ich denk‘
Spann‘ die Muskeln an und die Knöpfe fliegen vom Hemd
Deine Großeltern kennen mich – frag sie, wer ich bin
Und jetzt hätt‘ ich gern ’ne Nase wie die Sphinx
Judenfrage? Gute Frage! Yeah, yeah, yeah, yeah
Hm, nächste Frage
Wer fährt im neuesten Ferrari vor?
Snapback, Jacke aus dem Army-Store
Sonnenbrille, Ray Ban, Schal, Dior
Buttoned up, tatted up
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Ein deutscher Bad Boy
Ich stehe auf der Liste, ich bin Adolf Hitler
Guck mal nochmal nach! „Adolf Hitler“
Songwriter: Berkan Akbiyik / Maxim Druener / Tarek Ebene / Nico Seyfried / Kevin Thomas / Gerrit Wessendorf
Songtext von Ich bin Adolf Hitler © Budde Music Publishing GmbH

Berlin, 30 April 1945 – Im Führerbunker brennt noch Licht. Ain’t no sunshine when he’s gone. Wir ziehen dieser Tage vorbei an den gelben Feldern in der deutschen Countryside, hier entsteht schönster Battle Raps, ölige Schmiere fürs Wortgerenkel und -gerichte, da muss doch was  zusammen reimen…

Adolf H. aus Braunau trifft eine wegweisende, auch später von vielen als richtig gepriesene Entscheidung: Er bringt sich um. Dass der Tag kein deutscher Nationalfeiertag geworden ist verwundert. Ein freier Firetag: Burn, baby burn, der Führer verbrannte im Erdloch mit Eva. Und im Grunde genommen ist die ganze Sache so hundsmiserabel, dass sie sich für Spott und Gags nicht eignet, ehrlich gesagt. Der deutsche Michel, als Prinzipienreiter, lässt nur wenige Ausnahmen zu und bleibt ansonsten hart und unnachgiebig: Der deutsche Führer ist kein Humorobjekt.

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1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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849/13: Video: „Im Gewerbegebiet“ von Wigald Boning & Roberto Di Gioia #Lied des Tages

_icon.Tageslied

Wigald Boning und Roberto Di Gioia machen ihren Beruf zum HOBBY. „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu“ – ….im Gewerbegebiet! Nicht Mord, Musik ist ihr Hobby.

Nach DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) nun „DIF“, eine deutsch-italienische Freundschaft? Man rät, indem man den  oldenburgischen Kleinkunstpapst Wigald Boning (Delikatesse: Oldenburger Pinkel mit Grünkohl, Wintergericht) mit seinem italienisch anmutenden Kunstpartner Roberto Di Gioia addiert und die Wurzel aus zwei zieht. Boning (oldenburgisch: „Bonich“), das ist deutsch und klingt nach Honig. Tiefer geht die „Reise, Reise“, wenn wir weiter hinter die Kulissen schauen.

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