1656/18: Positionen: Die Chemie muss stimmen! – Chemie gibt Brot – Wohlstand – Schönheit – Auftritte – Tonträger – Fans (weiblich/männlich)

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Die Chemie muss stimmen!


Maeckes – Analogpunk 2.0

Judith Holofernes feat. Maeckes – Analogpunk 2.0

Es ist sozusagen die Königsdisziplin in der Band-Interaktion: Das gute Gefühl in der Band.
Die Chemie zwischen Kerlen und Kerlinnen muss stimmen. Muss, nicht sollte. Analogzwang.

Apropos Analogpunk. Nicht Süßholz raspeln, sich beim Songtext verhaspeln oder über den Bassisten liposom laspeln. Freundlichkeit, Verbindlichkeit, gute gemeinsame Chemie: Chemie gibt Brot – Wohlstand – Schönheit. So sagte es mal ein altes DDR-Plakat. Und so wird es heute in der Spezialistengruppe Musikerwitze festgestellt.

Ganz ehrlich: Aus gegebenem Anlass.

Alles andere ist doch traurig. Nur wenn die Chemie stimmt, sind wir Helden.

Weiterführend

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1176/15: Positionen: Am Feuer schüren, am inneren Feuer #Bandsoziologie

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Never. Enttäuschung ist kaum vorstellbar, allenfalls (und das sage ich aus Erfahrung) schlechte Gruppenkommunikation und menschlich enttäuschende, andere Dinge wie zu viel Zerstreuung, mangelnde Konsequenz und persönliche Unzuverlässigkeit von Musikern. Peter (*), so mein Eindruck, brennt innerlich für das, was er tut. Störungen gibt es in Bands ja immer, wenn nicht alle am selben Feuer schüren. (Bandsoziologie) (* Name geändert)

Enttäuschung: Unterschiedliche Ausgangspunkte und Motive, warum Menschen Musik machen. Klar, jeder hat eigene, berechtigte Motive. In den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts (wow!) hatte ich eine Band.

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1030/14: Der Band-Soziologe: Vom „Arsenal der Waffen“ eines Musikers und ihrem angemessenen Einsatz

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Steve Gadd zeigt den Mozambique-Drumgroove

„Wir sind für vieles offen. Alles was in Richtung Rolling Stones geht, ist gut.“ (Antwort eines 60 Jahre alten Rockmusikers auf eine Kleinanzeige)

In der Band von Jimi Hendrix waren die Verhältnisse geklärt. Er war der Chef vom ganzen. Die mitspielen durften, waren für eine Zeit gesegnet und standen in seinem Schatten, Jimi aber war das Maß aller Dinge. Von ihm ging aus, was den Weltruhm begründete. Nichts anderes gilt für Prince.

Anders sieht es aus in jeder piefigen, schmierigen Hobbyband in Berlin-Brandenburg. Oder in Zossen an der Knatter. Hier kommt vielfach „Teamgeist“ zum tragen und in den allermeisten der unzähligen Bands favorisieren vier bis fünf Bandmitglieder echte griechische Werte wie die Demokratie.

Bzw. die Mitbestimmung. Jeder darf zu allem alles sagen. Oder auch nicht. Es gibt wie in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen durchaus die Diktatur der Mehrheit, die die unterlegene Minderheit zu unterjochen versucht. Demokratie ist eine feine Sache.

Bei bestimmten Gelegenheiten nervt sie gar regelrecht.

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1017/14: Band-Soziologie: Eine Suada auf die Sängerin, das rücksichtslose Stück

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Die nachfolgende Geschichte ist natürlich frei erfunden. Ähnlichkeiten mit dem wirklichen Leben? Wo denkste hin? Haha, das wäre ja irre….

Die Hauptstadt heißt Tirana, nicht Tirada, in Albanien.

Eine Tirade von Hass gegen die Rücksichtslosigkeit und Ignoranz der Sängerin. Gegen verlogenes Manipulieren, widerliches Menschenhinhalten.

Die Proben machen Mühe. Es sind vier Menschen angetreten, es ihr zu besorgen, der Sängerin. Mit Anzeigen wurde gerade der vierte Mann, ein könnender Gitarrist, gefunden, der aus einem Land in der Nähe des Himalayas nach Berlin gezogen ist. Er kann sehr gut Gitarre spielen. Die Sängerin fand ihn nicht nur als Gitarrist gut.

Darum geht es hier nicht.

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Essentials Okt. 2010 - Kommunikation in Band

1011/14: Band Soziologie: Warum man sich gern an Led Zeppelin erinnert und an ihren Song „Communication breakdown“

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Die Band hat sich gefunden. Nun wird gearbeitet.

Schon seit geraumer Zeit ist das immerwährende Sessions machen auf Dauer unbefriedigend. Es soll auch mal irgendwas auf die Bühne. Nicht so was, wo die Leute nachher sagen, gut, dass es das gibt, aber wozu?

Also fordert der Gitarrist zu Recht einen Plan ein. Wir nennen es eine Playlist. Wir schreiben da Stücke drauf in Form einer Abarbeitungsliste. Es sind einige Covers dabei von so neumodischem Schnickschnack, der Sängerin zuliebe. Sie mag das gern singen, und wenn’s die Gefühle der anderen nicht verletzt, warum nicht?

Doch das ist die Theorie. Die Praxis ist, es in die Tat umzusetzen, denn woran ist der staatstragende Sozialismus letzten Endes gescheitert? Richtig: Einen Fünfjahresplan aufzustellen, den hinterher niemand erfüllen mag, das ….

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811/13: Positionen: Der Band-Soziologe spricht, wir werden uns finden!

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Der Band-Soziologe spricht.

Die Gruppe orientiert sich. Man steckt Plätze ab. Wo steht man selbst? Alles ist in der Findusphase. Sich finden, die Anderen finden. Vorpreschen, zurückstecken. Alles zumachen, sich selbst wieder zurücknehmen. Kommt dabei das raus, was wir gemeinsam wollen? Ein „Roter Faden“ – Wie man eine Band gründet kursiert als Thesenpapier, so wie Godesberger Thesen, die die SPD Ende der Fünfziger umtrieb. Alle wesentlichen Grundsätze einer Bandgründung entwerfen, sie aufschreiben und damit unverrückbar festzurren? Unsinn, das kommt alles aus dem Bauch. Theoriekritiker machen die Praxis geltend. Let´s do it in a Rasta Style, with Tommy, Tommy & The Blackbirds….

Eine Band neu zu gründen, die all die negativen Erfahrungen positiv bewerkstelligt, die du in der Vergangenheit eingefahren hast, wird -schlicht und einfach- nicht klappen. Das sind Befindlichkeiten. Nickeligkeiten, die man hatte und hinter sich zurückgelassen hatte. Jede neue Band ist neues, unbekanntes, weites Land.

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727/12: MSP: Vom Alleinstellungsmerkmal musikalischer Konstellationen #Erkenntnisse

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

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Chick Corea & Gary Burton – Eleanor Rigby(via youtube)

Eine der höchsten Formen zu zitieren, ist das Eigenzitat, merke ich gerade und lächle in mich hinein:

Just another memo to myself: Manche Musiker verbindet man mit Bezugspersonen und ihre Mitmusiker mit ihnen zu verschweißten Doppel- oder Mehrfachpacks. Sie gehören einfach in eine bestimmte, feste, manchmal lebenslange Konstellation. Andere wiederum werden einzeln wahrgenommen. Sie sind omnipräsent und platzgreifend, seht her, hier bin ich. Schön ist immer, wenn man von diesen Konstellationen sagen kann, sie besäßen ein #Alleinstellungsmerkmal. Das ist höchste Form der Kunst, allein oder zusammen Musik zu machen. #Erkenntnisse

Wie wesentlich dies oder ob es nur so scheint, wird die Deutsche Geschichte zeigen. Nicht mehr und nicht weniger. Bis dahin bin ich in Belanglosigkeit begriffen.

507/11: BandSoziologe: In der Ruhe liegt die Kraft. Aus einer Auszeit kann man schöpfen!

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Paul McCartney – Wings Span (1/9) – via Youtube

Das Bloggen über bandsoziologische Zusammenhänge ist in der deutschen Bloggerszene noch nicht allgemein bekannt. Eine rege Diskussion entbrennt nun hier und da über Sinn und Unsinn einer diesbezüglichen Berichterstattung, die naturgemäß vollkommen subjektiv sein muss. Den Kritikern einer derartigen Berichterstattung bleibt die Möglichkeit, derartige Themen schlicht nicht zu lesen oder aber der Erkenntnis zu huldigen, dass alles, was Menschen schreiben, äußerst relativ ist. Und es großzügiger Weise zuzulassen. Andere Möglichkeiten sind kaum eröffnet.

In einer Band als Mitmusiker zu spielen, das ist eine interessante Sache. Die Band ist ein Verband von Menschen unterschiedlicher Coleur, von unterschiedlichen Talenten, persönlichen Fäden, Beziehungen und Erkenntnistiefen. In der Band treten einige stärker hervor als andere und einige sind Alphatiere, andere aber nicht Betatiere. Einige „machen die Band“, andere spielen in ihr mit.  Man sieht sich die einzelnen Musiker der Band als Mitglied dieses inneren Zirkels noch anders an, als schaut man von außen auf ein Bandkonstrukt. Von außen ist distanzierter. Eventuell kritischer. Als Mitglied im inneren Zirkel ist man vom größtmöglichen, gemeinsamen Konsens geprägt, jedenfalls so lange, wie man noch Wert auf den Bandzusammenhalt legt.

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387/11: BandSoziologe: What to do & what not to do…Wie im Proberaum und zwischen den Proben..

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„Tommy, nichts für ungut. Man sieht sich, falls man nicht erblindet.“ (Endsatz eines Telefonats)

Sagt jemand zu mir heute Morgen. Ich muss unweigerlich schlucken. Genau: Man muss den Tatsachen ins Auge blicken, aber haben Tatsachen überhaupt Augen? Was, wenn es nur Hühneraugen sind? BandSoziologie: Die reine Lehre vom freien Spiel der ungeregelten Kräfte? Oder die strenge Leere, frei von jeglicher Regulation? Die Bandmitglieder proben im Verein, also gemeinsam. Ihr Fortschritt heißt Tempo und ihr Ziel sind die Auftritte als Zuckerstückchen einer Schweiß- und Fleißperiode konzentrierten Übens.

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385/11: Zitat des Tages: Über diejenigen, die etwas zu sagen haben!

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Wer hat was zu sagen?

Gerade und insbesondere in musikalischen Zusammenhängen ist der Disput mit den Mitmusikern gut und besitzt eine reinigende, klärende Wirkung! Ständige Rücksichtnahme auf andere, zur Bandarbeit divergierende Zusammenhänge verbietet sich. Man darf nicht schweigen, wenn etwas zu sagen ist und um inhaltliche Auseinandersetzungen (jetzt) nicht zu führen. Es zählt nur die Musik! Man versteht sich oder man versteht sich nicht. Das ist die Wahrheit. Das mag radikal erscheinen, ist aber dem Ziel geschuldet.

Den Spruch habe ich schon länger auf Tasche, er gefiel mir sehr gut, als ich ihn entdeckte. Heute berichte ich ihn als Spruch des Tages, als Zitat.

345/10: Band-Soziologe: Vom Wollen, Erfolg, Misserfolg usw…., wie professionell werden wir als Band?

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Wie aber soll eine Band live spielen, unangenehmerweise für Geld?, wenn die Soziologie der Band es nicht zulässt? Wenn sich bereits bei der Androhung, erfolgreich auftreten zu sollen, Diskussionen um Spaß, Freude und Intensität eines starken gemeinsamen Auftritts entbrennen? Dem weitverbreiteten Irrtum zu entgegnen: Es kann Spaß machen, gegen Entgelt aufzutreten! Es muss nicht! Aber es kommt vor, gleich aus welchem Grunde gemeinsame Auftritte nicht erfolgreich zu verhindern waren!

Der Band-Soziologe ist jetzt schon mehrmals hier erschienen, immer mit unterschiedlichen Themen zum Bandinnenleben und dessen soziologischen Aspekten. Er spürt jetzt, es gibt auch noch so ein weiteres Thema: es ist die drohende Professionalisierung der Band und die Auswirkungen von mehr Professionalität auf die einzelnen Gruppenmitglieder.

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336/10: Band-Soziologe: Für Sessions gilt: Guter Common Sense, Spirit & geklärte Verhältnisse #Audiotipp

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Ich rede für mich selbst, ich rede für mich selbst, ich rede für mich selbst, ich bin mein Radio, mein eigenes, universelles Radio! (etwas abgewandelte Lyricschnitte aus dem Song „Mein Radio“ von Nina Hagen – Jesus, das stimmt!)

Man könnte meinen, ich hätte die Band The famous, xtraordinary Blackbirds.tv zu Zwecken wie „Feldforschung“ gegründet. Doch das ist nicht richtig. Es geht in erster Linie um Musik! Der erste Anschein trügt: „What you see is what you get“  gilt für PC- und Apple-Vernarrte und das „Hier und Jetzt“. Für alle anderen gilt: Was du jetzt siehst, ist die Beschreibung der Jetztzeit. Es war nicht immer so, wie es jetzt ist, und wie es mal war, das ist der Grund für die heutige Situation, wie es jetzt ist! Eine Band als Karnickel für die soziologische Beobachtung? Bis hierhin mitgekommen? Na dann.

In der Band finden all diejenigen Prozesse statt, die in jeder Band stattfinden. Ein wesentlicher Aspekt der guten Bandarbeit miteinander ist die Kommunikation. Nur wenn die Kommunikation gut ist, kann sie fließen. Eine Binsenweisheit, eigentlich.

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292/10: Band-Soziologe: Wohin nur mit dem vielen Pfandgut? Drogen, Alkohol und Kontemplation

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Die Website blackbirds.tv verfügt über großartige und weitreichende Kenntnis auf dem Gebiet des Drogenkonsums. Koka-Kekse, Bier, Wein, Sekt und alle anderen denkbaren Arten von Drogen sind hier eigentlich ständig das Thema der Berichterstattung. Es empfiehlt sich daher ein nüchterner Blick auf diese Website. (Die Ethikkommission von blackbirds.tv, Gebrauchsempfehlungen)

Der Bandsoziologe sieht den hohen Alkoholkonsum in Berlins Proberäumen inzwischen kritisch. Erstens fördert das nicht das gute Ergebnis der gemeinsamen Probestunden. Zweitens sieht die Welt nüchtern betrachtet eventuell sogar etwas farbiger aus, oder? Und drittens macht die Beschaffungs- und Wegschaffungskriminalität besondere Sorgen. Seht selbst.

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284/10: Zitat des Tages: Irmin Schmidt (früher Can) sagte zum Zusammenspiel mit Musikern, die was können…

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Ich bin gerne auf der Bühne, aber auch gerne im Studio und sitze auch gerne am Schreibtisch und schreibe für Orchester – wie vor zwei Jahren die Ballettmusik „La Fermosa“. Es gibt keine eindeutigen Vorlieben. Mit einem so fantastischen Trompeter wie Markus Stockhausen im Studio zu arbeiten, ist wunderbar. Mit so tollen Musikern zusammen zu arbeiten, gehört zum Schönsten, Musiker von denen man lernt, wo man das Gefühl hat: „Mensch, der kann was – was ich nicht kann!“. Dann macht es großen Spaß.  (Irmin Schmidt im Interview mit Jazzpages, Interview mit Hans Kumpf, Rubrik: lesenswert)

Mit anderen Worten: Wer was kann, von dem man was lernen kann, mit dem macht es Spaß zu spielen. Das ganze Interview ist verlinkt und extrem lesenswert. Finden jedenfalls wir.

232/10: BandSoziologe: Zustandsbeschreibungen aus dem Bandalltag #Hype erzeugen

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Einige leben intensiver! Weil sie mehr verlangen…. (aus der älteren Coca-Cola-Werbung)

Beziehungsstatus: Es ist schwierig. So lautet eine einstellbare Statusmeldung zur eigenen Beziehung bei facebook. Und das trifft auch auf den Status als Bandmitglied in einer Band aus mehreren Musikern zu. Schwierig, schwierig. Es gibt sowas wie Gruppendynamik.

Gruppendynamische Prozesse. Die einen, die sind so, die anderen, die sind anders. Und manch einer schlägt komplett aus der Reihe. Musik machen wollen sie alle, die einen wollen mehr erreichen, die anderen weniger.

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