1772/19: Positionen: Der soziale Netzzwerg geifert Gift und Galle – Gedanken an unsere schöne, alte Dame „Belle“ #NotreDame

Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)

Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)

Ein kleiner Wichtel geht um im sozialen Netzwerk: Es ist der soziale Netzzwerg. Widerspruch wird aufgeknüpft, Basta!

Im Unterschied zum Fruchtzwerg geifert er Gift und Galle und hat nicht wie Heinz Erhardt, der Ältere, Gewürzgurke gegessen, mit der guten Gisela. Hier geht es um Gift und Galle. Um Gossip. Die Niederträchtigkeit der gedachten Gedanken. Der soziale Netzzwerg 2019 weiß ganz genau, wie es um die Deutungshoheit für die Lese- und Schreibschwächen anderer und deren abgesonderte Ungenauigkeiten steht. Gallertartige Magma (innen), nicht Lava (außen). Unmündigkeit der Anderen setzt er seine revoluzzerhafte Aufmüpfigkeit entgegen: Er fügt dem Beitrag (Post) eines Menschen Augenöffner hinzu, die unmündige Zwerge nicht selbst hätten ausdeuten können. Doch die Anderen, das sind wir. Woher denn auch? Das Leben ist zu vielschichtig, so vielschichtig wie eine Platte Multiplex. Außerdem können wir ja alle auch nicht mehr lesen. Wir können auch nicht mehr an uns halten, was raus muss, muss raus, sofort, möglichst schnell und ohne groß darüber nachgedacht zu haben. Reflexion? Das ist die Verspieglung der Tabletoberfläche bzw. die Vorspiegelung falscher Halbwahrheiten. Weggewischt auf dem Tatschscreen.

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