1783/19: Record Release: Mit dem Programm 7 kommt endlich Pluralität nach Deutschland und das DIN A-Testbild ist hier! Tipps für #ProSieben #RecordRelease

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Once Upon A Time

Das 1978 von Mark Eins gegründete DIN A Testbild gilt als eine der treibenden Kräfte der West-Berliner expressiven Musik- Avantgarde und viel später erst einsetzenden Technowelle. Möglicherweise kann man das Programm von DIN A Testbild daher als etwas Innovatorisches auffassen. Neben Mark Eins trugen unter anderem Gudrun Gut (Gründungsmitglied Malaria, Einstürzende Neubauten), Frieder Butzmann, Manuel Göttsching (Aschra) und Klaus Schulze (Tangerine Dream) musikalisch zu DIN A Testbild bei.

Kolportiert ist auch die Beisteuerung vom ersten analogen Loopmaterial in Form von Drumgrooves durch die Woodstock-Schlagzeuglegende Michael Shrieve („Das Schlagzeugsolo“ des Woodstock-Films schlechthin).

Leute: Hört mir auf, ich geh jetzt schwärmen. Lasst es uns bitte lieben: Hier ist Pro Sieben.

1543/17: Audio-Paparazzi: Wir sind das Volk. DIN A Testbild, die deutsche Revolution und Coca-Cola!

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„Leipzig“ from DIN A TESTBILD Album „Leipzig & Coca Cola“ was composed and recorded 1989 in West/Berlin while the „Berlin Wall“ was cracking down and the citizens demonstrate in the streets of Leipzig. It was a very dangerous time. Uwe Mikulla and Mark Eins where in the Studio to mixed the sound of the human german revolution. CoverGirls are: Judith Rosa Klein, Claudia Thiel, Claudia Kiehl, Sharon Brauner. Thank you Ladys. Veröffentlicht von: Innovative Communication

Mark Eins und Uwe Mikulla sitzen im Studio, und ganz nebenbei öffnet sich die Mauer, im Jahre 1989.

Leipzig, Coca-Cola. Ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Heute das Lied des Tages.

Weiterführend

1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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