1611/17: Video: Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria) – Droht ein EchoJAZZ? Anna-Lena Schnabel weiss, wie’s läuft.

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria)

Tino Derado: piano, Thomy Jordi: Bass, Matthias Trippner: drums, Christian Magnusson: trumpet, Andreas Weiser: percussion

Ave Maria: Musik die wie eine gut angerichtete Tomatensalsa ist.

Groove, Drive, eine lateinamerikanische Anmutung von Netzwerk, eine Connection.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wenden wir uns nun einem sehr ernsten Thema zu und einem Programmtipp heute auf 3sat. Es geht um die Veranstaltung für Menschen, die gerne seicht baden und dafür 70 Euro Eintritt zahlen, um neben ihrer Schwester, der Echo Jazz-Preisträgerin zu sitzen. Ist verlinkt. EchoJAZZ-Preisträger sein: Wie schön, wie toll. Und wie unglaublich mies, zeigt die Dokumentation auf 3SAT, die heute Abend läuft und nachdrücklich und hintergründig – aufwühlend – berührend die tiefen Abgründe einer vordergründig darbenden Jazzmusikszene, die 5% des Gesamtumsatzes macht und in der immer die Musiker gefickt sind, also zuletzt kommen. Anreise selbst zahlen, damit sich die Branche feiern kann, Hotelzimmer sowieso. Die Promoveranstaltung, die sich über eine Querfinanzierung über alle Teilnehmenden, die Preisträger finanziert? Brrrr…kalt isses am Hamburger Harfen.

Da kommt einem Erdbeer-Maguerita gerade recht, brrr kalt. Oder eine Tomatensalsa, um beim Thema zu bleiben, aber packt bitte ein paar Jalapenos rein. It’s so hot.

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1546/17: Lesezeichen: Die #Jazzstudie #2016 und der #ECHOJAZZ2017 – spät nachts sind alle Cats groovy!

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ECHO JAZZ 2017: Nils Landgren Funk Unit | Opening-Auftritt

Die Lust der Musiker Deutschlands, auch weiterhin Jazz zu spielen, ist ungebrochen. Oder „Unbreakable“, wie Nils Landgren bei der Echo Jazz-Verleihung dieser Tage in Hamburg intonierte und dem erlesenen Publikum vorgroovte. Mit Nak Nak von der Posaune, tricky. Jazzmusik 2017: Stolz wie Bolle. Ungebrochen!

Prof. Dieter Gorny gab ein kurzes Eröffnungsstatement und hob die Hintergrundwissenschaft zum Wissen über und dem Wollen bezüglich Jazzmusik nochmals hervor. Die Jazzstudie 2016 habe gezeigt: Ganz überwiegend können Jazzmusiker von dem, was sie musikalisch anfassen, nicht existenzsicher leben. Und auch wenn der Echo Award des Abends von zwei besser Verdienenden moderiert wurde, Nils Landgren und Götz Alsmann, muss man sich fragen: Quo Vadis, Jazz?

Denn die Ausstrahlung der gesamten Sendung über den Lokalsender NDR TV-AUSSTRAHLUNG AM 3. JUNI UM 00:25 UHR sagt ja schon irgendwie was über die Wichtigkeit von Jazzmusik, geguckt wird nachts oder zeitversetzt über die NDR-Mediathek.

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