800/13: Video: Ron Spielman spielt Gitarre auf einem „Cream-Amp“ in rot, mit roter Gitarre

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Jimi Hendrix: "Knowledge speaks, but wisdom listens"

Jimi Hendrix: „Knowledge speaks, but wisdom listens“

Zu den bahnbrechenden Erkenntnissen der Kommunikationsforschung gehört zweifelsohne der von mir gebildete Satz: „Schweigen ist ein guter Weg, Menschen zum Reden zu bringen.“ Ich habe ihn aus meinen Feldforschungen im sozialen Netzwerk abgeleitet. Jimi Hendrix werden die eingangs dargestellten Erkenntnisse zugeschrieben. Nicht, dass ich mich mit ihm vergleichen würde. Aber nach dem recht schweigsam gehaltenen Video von Ron Spielman, der einen roten Amp vorstellt, bin ich mir gewiss. Auch Miles Davis hasste das zu viele Reden ggü. dämlichen Journalisten: Die Musik spricht aus sich selbst. Und drehte sich deswegen sogar auf der Bühne nicht selten um, zeigte dem Publikum den Rücken und sometimes auch die „kalte Schulter“.

So richtig lang kennt man ihn noch nicht so. In der letzten Zeit fällt er uns häufig auf als der „Mann mit der Mütze“. Im Hintergrund im Video steht nicht nur ein „feuerrotes Spielmobil“ namens „Cream“, das uns an Prince erinnert oder an die Fab Three der Rockmusik gleichen Namens. Ron Spielman ist ein „geiler Gitarrist“.

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762/13: Record release: Edward Maclean´s „Adoque“ erschien am 04.01.2013

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Achtung: Edward´s Recording Snippets ist eine Zusammenstellung von verschiedenen Mitwirkungen des Herrn

Edward Maclean’s Adoqué – Ein Debut zwischen Reife und Neugier Adoqué heißt „Der Drittgeborene“. Tatsächlich hat Edward Maclean zwei ältere Brüder, sie spielen Saxofon und Schlagzeug. Er hat sich für E- und Kontrabass entschieden und konnte sich einiges abschauen von den beiden. Viel gelernt hat er auch als Sideman, z.B. für Peter Fox, Nils Wülker oder Jessica Gall. Jetzt zeigt Maclean seinen eigenen Blick auf die Welt und schreibt Musik, die er immer schon hören wollte, aber nirgends finden konnte. Sein Erstlingswerk besticht durch Ruhe und Reife und lädt zu einer packenden Reise ein. In Macleans Melodien wird seine Liebe zu vokaler Musik fühl- und hörbar, er hat sich mit Adoqué jedoch bewusst für das klassische Jazz-Quintett entschieden. (aus dem Promotext zur CD)

Man kennt Edward MacLean als gnadenlos sachdienlichen, unauffällig eher am Bühnenrand stehenden Bassisten für alle möglichen guten Projekte. Mir selbst fiel er auf als Sideman von Ron Spielman, wo er gemeinsam mit dem „Überdrummer“ Benny Greb die Avancen von „Achtung“ Ron Spielmann gekonnt begleitet. Songdienlich, songdienlich und ….songdienlich. Sehr guter Bassist. Bescheiden. Ein Knaller. Aber auch auf der Waldbühnenbühne als Bassist von Peter Fox habe ich sein Spiel bemerkt. Was würde nun dabei herauskommen, wenn dieser „Unauffällige“ ein eigenes Soloalbum auf den Markt wirft. Die Antwort ist: „Jazz“ – und wow, das klingt vielversprechend. Bitte mal reinhören. Eine Presse CD wurde uns nicht zugespielt. Vielleicht nächstes Mal!

Allerdings: Das Timing lässt sich nicht erfolgreich bekritteln. Wer am 04. Januar veröffentlicht, versteht etwas von Nano- bzw. Microtuning, was Termine angeht. Viel Erfolg der CD.

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(EP)

596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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