1696/18: Positionen: Warum Jan Böhmermann eigentlich Scheiße ist – Flatulencia non olet – Mit Musik geht alles leichter #RapEdition


Mit Musik geht alles leichter – Rap Edition [Extended Version] | NEO MAGAZIN ROYALE

Puh, jetzt habt ihr gerade erst die krasse Nachricht verdaut, dass Campino illegal nachts in ein Schwimmbad eingebrochen ist, da kommen nach #Discokäse die nächsten Musiker mit schlimmen Nachrichten aus den Themenfeldern Familie, Unfall, Gesundheit, Finanzen und Politik um die Ecke. Gut, dass mit Musik alles leichter geht. (sagt Böhmermann auf Youtube)

Vorhautverengung heißt Phimose. Damit wäre das geklärt.

Ansonsten wundern wir uns immer wieder über Jan Böhmermann. Wie im Grunde kein anderer, schafft es dieser junge Hipster (…), Themen aufzureißen, die links und rechts der Wegestrecke bunt gestreut sind. So war auch der Erdohahn, den er gefickt hat wie kein Anderer, ein großartiges Husarenstück Ziegenfick. Und geb es Gott, weiß ich, dass es nicht schicklich ist, noch Olivenöl ins Feuer zu gießen. Halten wir noch kurz fest, dass Jan Böhmermann die derzeitigen Musiker aus der hiesigen Schlusslinie nehmen möchte und wieder Dende & Co., vor allem aber Felix Lehrmann am Schlagzeug reinstallieren sollte. Hörst Du, Böhmermann?

Was Du sonst machst, ist uns nicht egal. Wir gratulieren hier mal schnell. Böhmermann, Du Arsch, gut gemacht.

Weiterführend

1287/15: Positionen: Die Nachrichtenlage der Welt ist getürkt. #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Atemlos.Geschichte

Im Fall des Abschusses eines russischen Bombers über dem Gebiet der Türkei (einerseits behauptet) bzw. auf syrischem Gebiet (anderseits entgegnet) ist höchstes Misstrauen angesagt: Und zwar gegen beide beteiligte Parteien. Denn es ist ebenso gut vorstellbar, dass die Familie des türkischen Präsidenten Erdogan aktiv in Ölgeschäfte mit dem IS verstrickt ist, wie es denkbar ist, dass die dazu präsentierten Fakten von Rußland schönfärberisch getürkt wurden. Der Ort dieses Weltgeschehens legt es auch sprachlich nahe: Die Gesamtlage ist getürkt. Was wir zu lesen bekommen, sind gedankliche Fehlfarben.

Der Globus quietscht und eiert. Wir sind mitten im Krieg.

PC-War, nicht politically correct, sondern vor dem Personal Computer: Die einen fernsteuern aus Milwauckee und von anderswo Kampfdrohnen. Die anderen schießen Flugzeuge ab, so wie Bomber Einsätze fliegen, für oder gegen den Islamistischen Staat. Der schickt Attentäter nach Paris, um Vergeltung zu üben. Was gerade in Los Angeles passiert ist, ist noch nicht richtig aufgeklärt. Währenddessen sitzen wir, die privaten Helden unseres Alltags als Weltbevölkerung vor unserem privaten Rechner, der längst gesamtüberwacht ist, wie als hätten wir Fäustlinge auf den Händen, während wir navigieren, stolpernd mit Mausklicks durch das social net.

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