1785/19: Positionen: Let Love Rule – Von Yoko Ono, asozialen Netzwerken und dem Weltgewissen

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)

Das Muster eines ordnenden Posts im sozialen Netzwerk (Admin an die Gruppe) ist immer irgendwie ähnlich. Dazu gehört regelmäßig, dass irgendwelche Maneater aus Löchern krabbeln und den Verrat durch den Admin, dessen vollkommene Geisteskrankheit oder irgendwas darunter schreiben. Sehr häufig tief in der Nacht. Da wir hier eine Kulturflatrate haben, weiß man als Leser nun nicht, ob diese Hiltis vorher Bier, Wein und Schnaps oder gar Drogen genossen haben oder ob, was sie schreiben, von klarem Geist und Verstand verfasst wurde. Möglicherweise hat daher das Gesagte eine nur kurze Halbwertzeit und verfällt schon am nächsten Morgen, weil es morgens mit Kater zu früh ist, den Lärm der Welt überhaupt noch aktuell zu ertragen. Wie gesagt: Der Post hat überhaupt nichts mit der Suche nach psychischen Krankheiten des Verfassers oder der Kommentatoren hier zu tun. Er bezieht sich nur auf so genannte Gemeinschaftsstandards, wie z.B. Facebook sie inzwischen selbst als so genannte Hassreden qualifiziert. Natürlich gilt das auch für Verblendete, wie Kommentatoren, die auf einfache Aufforderungen, Hassreden zu unterlassen, gern in den Gehirnwindungen des einen von mehreren Admins herumpopeln, die man eben endlich mal offenlegen muss. Habt einen Schönen, Ihr Verstrahlten dieser Erde, wir Menschen, die wir an gute Gemeinschaft, Herzensbildung, Empathie und dergleichen glauben, werden Euch niemals das Feld überlassen. Wir werden die herrschende Klasse bleiben und mit der uns zur Verfügung stehenden Macht Liebe, Mitgefühl und Nächstenliebe teilen, verteilen und auch die Hassopfer umarmen. Notfalls mit einem Würgegriff. Liebe, Licht, Euer Onkel Tommy – ich lasse gleich noch Liebe auf diesen wunden Thread regnen. Ich werde sie hier abwerfen. (Ein Kommentar in der Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook zu dem Vorhaben von Kommentatoren, aus einem ordnenden Post über das Verbot von Hassreden gegen Yoko Ono etwas anderes herbei zu dichten. – Der Autor)

Ich möchte dieses kurze Mantra an den Tag verfassen und es öffentlich aussprechen. Als Administrator und Inhaber meiner eigenen Adminestrone, einer Art italienischer Gemüsesuppe, koche ich stets mein eigenes Süppchen und nenne das das soziale Gewissengedöns. Iss klar, oder? Dies teile ich mit meinen Gruppenmitgliedern, sie sind Jünger und huldigen ihrem persönlichen Jesus, dem gekonnt erzählten Musikerwitz. Auf Facebook. Sie sind alle Könner, wir nennen die Gesamtheit die Spezialistengruppe Musikerwitze.

Nun kommt es immer wieder vor, dass sich welche in die Gruppe verirren, denen man eine gewisse Verstrahltheit und Abwesenheit von Menschlichkeit nachsagen kann. Gut, das muss man nicht. Aber es ist erlaubt und insofern nicht Hassrede. Hassrede ist, wenn Gruppenmitglieder in einer Gruppe kommentieren, der John-Lennon-Attentäter hätte den Falschen erwischt, Yoko Ono hätte es treffen müssen. Weil ein Fake behauptet, Yoko Ono plane eine Aufnahme des Albums The Dark Side Of The Moon mit ihrem Gesang. Bloß das nicht, Yoko. Smile.

Da hört der Spaß auf. Dabei ist einfach und frei von Ideologie festzustellen: Niemand hat das Recht, einer Musikerwitwe, selbst Opfer des Mordverbrechens, indem sie mit ansehen musste, wie ihr Ehemann erschossen wurde, den Tod an den Hals zu wünschen. Interessant ist, dass sich gleich sagen wir ein Dutzend bisher Maultote zu Wort melden, die nun nicht „Richtig“ und „Jawoll“ skandieren und den minimalsten gemeinsamen Konsens mit der Mehrheit suchen. Nein, sie zerreden, was wir gemeinsam haben könnten, machen es schlecht, beschimpfen den Admin und behaupten Dinge über ihn, die studierte Psychologen jahrelang ausforschen müssten. Nein, sie wissen es aus der hohlen Hand, weil ihnen jemand Kanonenfutter hingeworfen hat: Dieser Admin selbst. Ihre Geisteshaltung ist hinterhältig, aus dem Hinterhalt. Menschen, die nur zuschauen und sich dann im Moment unredlich verhalten und anstatt Solidarität zu spenden, Dissens, Zwietracht und Niedertracht säen.

Wie mir diese Art Menschen zuwider ist, werde ich aber nicht noch zusätzlich hinein geben in diese Gruppe. Mit der großen Mehrheit der Gruppe bin ich vermutlich bereits anderer Meinung, als diese zu kurz Gekommenen. Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht…..

Kein Witz: Om! Let Love Rule. – Bei meiner Seele: Ich bin herzergreifend liebestoll. Es ist mein Mantra aus dem Gebirge der Hohen Tantra. Sanyassins?

1707/18: Video: The BootyJive – Bootyfication Of Nine Planets 2018: Chapter Seven „Moist Me Up“ (Mars)

Sweet Smoke - Just A Poke

Sweet Smoke – Just A Poke


The BootyJive – Bootyfication Of Nine Planets 2018: Chapter Seven „Moist Me Up“ (Mars)

The BootyJive has set out to bootify the nine planets of your primitive solar system and bring pure joy and funkiness from their home planet Bayou7. This is the seventh chapter of the bootyfication-serie. Nine months, nine planets, nine songs!
Captain Rich – Korkusion Saxophon
Mr Takaway – Interstellarian Guitar
Fleischer Doria – Wormhole Bass
Loken Sand – Big Bang Drums

2018 soll alles anders werden. Wie früher: Was wie eine moderne, zeitgemäße Form von Sweet Smokes „Just A Poke“ (heute: Nur ein Stups, Facebook) erscheint ist ein Interstellar Overdrive (Pink Floyd) Mashup von „Life On Mars“ (David Bowie), Thick As A Brick (Jethro Tull) und „Total Recall“, dem legendären Ausflug von Arnold, The Schwarzenator Schwarzenegger in die Marssand-Abhänge, bis ihm der Kopf platzt vor lauter Sauerstoffmangel. Das alles hat nichts zu tun mit The BootyJive. Deswegen ist der Abkömmling Außerirdischer, den wir beim Wasserstrahl lassen, beim Stange Wasser abschlagen so herzerfrischend sehen können, das Lied des Tages, mit dem Glied des Tages.

2018 erzählt Facebook seinen Usern, was zu teilen illegal ist: Nicht Massenmord, Köpfung, Erschießung oder Kindstötung, sondern Freikörperkultur in der DDR. Ein User hat das Video eines Auftritts im Fernsehen der DDR 1982 der Band Juckreiz geteilt. Es zeigt Badende im FKK-Spaß-Paradies Warnemünde, im Mittelpunkt steht allerdings der Song. Die  Sängerin der Band ist eine Art Schattenmorelle jener Nena Gabriele Kerner. Facebook sperrt den Berichterstatter zur Strafe für drei Tage und schließt ihn vom Posten von Beiträgen und vom Liken aus.

Allerdings zeigt die Sperrung verrückte Züge: Man kann als Mitglied dieses Netzwerks Beiträge teilen, die Andere geteilt haben und darf nicht darauf vertrauen, dass was man offiziell vorfindet und von Anderen lediglich nur teilt, legal ist und somit Gemeinschaftsstandards entspricht. So richtig Gaga, dies Netzwerk. Anstatt selbst in die Verantwortung zu gehen und rechtswidrige Inhalte zu sperren, erscheinen solche Sperrungen wie totale Willkür, amerikanisch, unethisch und sich selbst für den Nabel der Welt haltend. So eine Mischpoke.

Schweinkram. Die Leute schwitzen, können nicht mehr sitzen: Hurra, hurra, der Bus ist da, wir fahren an den FKK….Leute, Leute, gerächt ist das nicht. Noch nicht.

Weiterführend

* Welcome, Earthling: The BootyJive
* Felix Baumgartner, The Man who fell to Earth
* Adliger Porno-Graf Tulip postet Sexcontent & Crime, die Band Juckreiz und ihren Supersmashhit „FKK“

1674/18: Kritik: Ich mag Kritik nur wenn sie laut ist. Das gilt auch für den #Echo, einen Musikpreis, der m.E. abgeschafft gehört. #Echo2018

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!


VALENTEANO – Ein und Alles

Das wesentliche Kriterium dafür, einen Echo für das Album oder den Hit des Jahres zu erhalten, ist nicht eine herausragende künstlerische Leistung, sondern die nackten Verkaufszahlen. Der Echo prämiert den kommerziellen Erfolg eines Werkes, nicht jedoch künstlerische Qualität. (aus Wikipedia, deutsch, über den Echo) – Und bitte seid vorsichtig: Das Lesen dieses Artikels kann Ätzspuren verursachen.

Wir müssten den Echo abschaffen oder seine Kriterien wert- und nachhaltig ändern oder die Gesellschaft abschaffen oder ihr Kaufverhalten betreffend die Musik wert- und nachhaltig ändern. Welches von beiden ist egal: Was zählt, ist nur das Ergebnis.

Ich heute Morgen am frühen Morgen, mit nachhängenden Nachtgedanken bzw. nachthängenden Nachgedanken, wie herum ist auch hier egal. Allein das Ergebnis zählt. Hier nun noch eine Aufzählung von Für und Wider zu diesen einleitenden Gedanken, eine Art Zusammenfassung meinerseits vorgenommener Stellungnahmen, nachgeordneter Kommentare und aufgeschnappter Widerworte von Menschen, im Wesentlichen auf Facebook.

Danke an alle, die sich beteiligt haben.

Weiterlesen