439/11: Linktipp: Ein echtes Manko in Berlin scheint ausgeglichen worden zu sein, es gibt jetzt einen Fender Rhodes-Service

Matti Klein (ePiano) - Mo´Blow - Quasimodo

Matti Klein (ePiano) - Mo´Blow - Quasimodo

Dass es sowas in Berlin noch nicht gab, schwante uns gerade noch. Jetzt ist eine Lücke geschlossen. Vorher hatten wir dazu mühsam Frankfurt/Main und Gondwana, das Paradies der verlorenen Klänge, aufsuchen müssen. Denkt einfach mal dran: So ein Fender Rhodes, so ein altes Rhodes, das wiegt locker 60 kg. Ich will von den Portokosten nicht reden und die hässlichen Klebereste beim Briefmarken entfernen, nachdem der Versand hin und zurück gut geklappt hat, ach was, ich halt einfach mal die Klappe.

Aber ich rede und tue damit Gutes: Schaut euch einfach mal diese neue Website an und überlegt, ob das alte Dingens mal generalüberholt werden müsste? Das Schätzchen…..coole Idee, das hat gefehlt, das kommt nie wieder und das geben wir nicht mehr her. Viel Erfolg dem Projekt und bitte „ehrliche Preise“, Leutz, sonst gibt’s von dieser Website paar auf die Nuss. Stimmt doch, oder? Bleibt kritisch, aber der Idee gewogen. Und wer gute oder schlechte Erfahrungen mit dieser Firma vorzuweisen hat, braucht sich nicht auszuziehen oder die gereinigten Fingernägel vorzuzeigen, sondern schreibt einfach einen kurzen Erfahrungsbericht an uns. Merci, danke, tak se mükke!

Gig Preview/Berlin: Twana Rhodes präsentiert ihre neue CD am 19.02.2010 im Kammermusiksaal

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Vorgehört – Prädikat: hörenswert:

[audio:http://www.twana-rhodes.com/files/8112/5415/2594/03-KeepingTime.mp3]

Keeping Time (Quelle: Homepage Twana Rhodes)

Beim Komponieren ist es oft so, es gibt einen Groove, eine Melodie in meinem Kopf, die immer wieder kommt, ich singe sie nach, uaiadadadada …, ich singe weiter, nehme sie auf, wie ein Bildhauer, ich habe eine Masse Musik und schaue, was bleibt drin, was kommt raus, ich kann das stundenlang machen, wie eine Meditation, bis sich eine Form ergibt, ein Lied.“ (Twana Rhodes, Interview 2006) – gesamtes Interview hier

Ihre PR-Agentur schreibt über sie, ihre lyrischen Kompositionen gingen ins Ohr und hinterließen beim Publikum ‚heilende Wirkung‚. Sagt die Agentur. Sagen wir das auch? Nein, wir sagen es nicht, denn wir benutzen unsere eigenen Worte. Twana Rhodes, geborene US-Amerikanerin aus Oklahoma, ist nicht die Schwester von Fender Rhodes, und das fällt auch gleich auf. Im Vorgehört-Stück Keeping Time lässt sich jedenfalls ein Rhodes der Marke Fender heraushören. Die sagenhaften Klaviere gleichen Namens knarzen inzwischen nicht selten, sind in die Jahre gekommen. Ganz im Gegensatz zu Twana Rhodes. Die knarzt nicht, sondern kann singen.

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