1812/19: Video: Frankie goes to Studio – Mit Frank Sinatra, George Benson, Quincy Jones, Lionel Hampton u.v.a.

„After You’ve Gone“ – Frank Sinatra & The Quincy Jones Big Band (Live In Studio) from Live In Studio on Vimeo.

Frank Sinatra, vocals.
Quincy Jones, director.
Frank Foster, arranger.
Featuring George Benson (guitar), Lionel Hampton (vibes) and Lew Soloff (trumpet).

Saxophones: George Young (lead), Frank Wess, Michael Brecker, Dave Tofani, Ronnie Cuber. Horns: Jerry Peel (1st), John Clark, Peter Gordon. Trumpets: Lew Soloff (lead), Alan Rubin, Randy Brecker, Joe Newman. Trombones: Urbie Green (lead), Wayne Andre, Benny Powell, Dave Taylor (bass). Tuba: Tony Price. Rhythm: George Benson (guitar), Joe Parnello (piano), Ray Brown (bass), Steve Gadd (drums), Lionel Hampton (vibes), Ralph MacDonald (percussion), Margaret Ross (harp).

After You’ve Gone: Als Frankie-Boy ein letztes Mal in Berlin sang, fuhr ich unwissentlich neben ihm auf der Stadtautobahn auf Höhe ICC (International Congress Centre), als plötzlich ein Gewimmel in der Art einer polizeilichen weißen Maus (Motorradstaffel) auftauchte und eine große weiße Stretchlimousine neben uns vorüberfuhr. Abgedunkelt die Fenster, durchgeschunkelte Passengers of Love, und neben uns die Grandezza der großen, amerikanischen Musikgeschichte. Wow. Es wäre uns nicht derart aufgefallen, wären wir nicht auf dem Weg in die abgerissene Deutschlandhalle jener Zeit gewesen. Einigermaßen aufgeregt. Der Plan des Abends ist von mir ins Jahr 1991 verortet, aber ich schaue das noch nach. Das Farewell von Frankieboy Sinatra, dem vielleicht größten, weißen Jazzer aller Zeiten entgegen zu nehmen die Ehre dieses Abends. Ein letztes Mal, was macht das schon, wie Glück fliegt nun die Zeit davon, was bleibt? Vielleicht Erinnerung, ist das Glückseligkeit?

After You’ve Gone: Unter der orchestralen Leitung von Frank Sinatra jr (Sohn), der das Orchester anleitete. Ich gebe zu, ich hätte lieber Quincy gesehen. Quincy war zu dieser Zeit wohlweißlich derjenige einer A-Besetzung: A – A – A. Hätte hätte, Fahrradkette, es ist egal. Unvergleichlich der Abend, wir waren alle gerührt, nicht geschüttelt. Bald darauf verstarb Frankie, aber ich hatte ihm Goodbye sagen können, dazu sind wir alle aufgestanden in der Deutschlandhalle. Er hatte seinen Teleprompter nochmal quer- und ausgelesen, weil er fortan keinen neuen mehr bestellen mochte. Er war – jedenfalls so lange ich denke, also ein zwei Jahre, Freund vieler amerikanischen Präsidenten, hatte ein vollkommen unrassistisch geprägtes Rat Pack aus allerbesten Freunden am Start, war influential, lange bevor Influenca auf Instagram darben mussten, verehrte offenbar inbrünstig, was wir schwarze Musik nennen und war zugleich ein amerikanischer Konservativer wie ein gesellschaftlicher Visionär mit ganz anderen, restbefreiten, eigenen Vorstellungen von einer guten, menschlichen Gesellschaft.

After You’ve Gone: Danke, Frankie, für sehr vieles, was ich von Dir sehen und hören durfte. Du warst ein richtig Großer. Meine Liebe zu Dir ist fast grenzen-, zumindest aber generationenlos. Wäre ich je Dein Sohn gewesen, so wäre ich gerne neben Dir stehen geblieben, hätte anderen stolz entgegen gehalten, indem ich auf meine Moonboots zeige: „These Boots Are Made For Walkin“. Nancy hätte bestimmt mitgesummt.

Leute, Liebe und Licht!
After You’ve Gone: Bämm.

(Danke, Gerwin Eisenhauer, that made my day).

Healthy Junkies @Wild At Heart 21.02.14

940/14: Gigs, Review: Die „Healthy Junkies“ aus London traten im „Wild At Heart“ in Kreuzberg auf. On this night I went away!

_Icon.Gigs.Review

On the day I went away
Was all I had to say
I want to come again and stay
Smile, and that will mean I may

‚Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Everywhere, it’s been the same
Like I’m outside in the rain
Free to try and find a game
Cards for sorrow
Cards for pain
‚Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Dr. Franknfurter „I´m Going Home“ – Rocky Horror Picture Show

Soviel passiert. Jetzt, wo es sich nicht mehr lohnt, großartig Großenkneten abzuwarten, habe ich mir die Frage gestellt: Was dann, was dann? Wenn Herz Trumpf ist. Kralle Krawinkel ist tot, ich berichtete. Leider. Auch Familie Suurbier ist praktisch zum erliegen gekommen. Ich berichtete nicht tiefer. Tragisch. Paco de Lucia ist tot. Pete Wyoming Bender ist gegangen, für immer. Alle haben sie zwei Dinge gemeinsam: Sie lebten und jetzt sind sie tot. Und noch zwei Dinge: Sie bleiben.

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569/11: Gigs, Preview: CD-release Sherman Noir „West Coast Diaries“ – „rat pack beta release 2.0“ am 20.08.

CD "West Coast Diaries" - Sherman Noir (Abbildung)

CD "West Coast Diaries" - Sherman Noir (Abbildung)

Sherman Noir live at the Hey Music Radio Show ( RADIO BERLIN 88,8 FM ) – Radiosendung mit Jürgen Jürgens – Gesamtdauer  15:56 Minuten 

rat pack: Sherman Noir im Doppelpack, eine Art Wochenend-Gesamtbeschäftigung, das bedeutet: am Freitag, den 19.08. radioBERLIN und ein rund zweieinhalbstündiges Special über das Leben und Wirken des „bekennenden Hippies“ Sherman Noir und insbesondere seine CD-Veröffentlichung „West Coast Diaries“ und im samstäglichen Ausklang des Vorwochenendes das dazugehörige Livekonzert in der Freilichtbühne Spandau zu sehen! Ansonsten bezeichnete früher, als wir alle noch unsterblich zu jung waren, die großartigen Herren Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. und ihre gemeinsamen Kultauftritte „anno dunnemals“ #Begriffsklärungen

Titel: CD-release Konzert Sherman Noir „West Coast Diaries“
Ort: Freilichtbühne Zitadelle Spandau
Link out: Click here
Startzeit: 20:00
Date: 2011-08-20