1077/14: Lied des Tages: „German Trombone Vibration“ – performing 116 Years in 154 Seconds

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German Trombone Vibration – 116 years in 154 seconds

Jörg Vollerthun – Posaune / Trombone
Nils Marquardt – Posaune / Trombone
Philipp Domke – Posaune / Trombone
Stephan „Steve“ Pfaff – Bass
Michael Rowalska – Schlagzeug / Drums
American Patrol:
composer: F.W. Meacham / arrangement: Jörg Vollerthun
Kamera & Schnitt: Sebastian Matthias Weißbach
Story & Kostüm: Jörg Vollerthun
Maske: Henriette Runge, Marie-Ann Jacob
technischer Assistent: Emile Thaon
Kompasen: Simon Spies & Mischa Gringberg
Aufnahme & Master: Teresa Kunz
www.gtv-music.de

Ein witziges, sehr gutgemachtes Video mit zeitloser Musik, die groovt wie Sau. Und Ton: Der Ton, das Zusammenspiel und die „saubere Schichtung“ von verschiedenen Bläservoicings, dass es sich angenehm reibt und anfühlt. Überhaupt: Posaune schiebt. Wir denken an den großen, pardon, den dicken Fred Wesley. Wo Posaune Bauch hat. Alles gut: Dazu ein paar historische Anleihen, u.a. an Abbey Road. Tja, Jazz ist nicht ernst, sondern macht Spaß.

Toll.

111/10: Gigs, Review: Fred Wesley & the new JBs am 24.04.10 im Quasimodo – eine Nachlese

Berlin zwischen Rock’n-Roll-Realschule und Funkgymnasium

An der Treppe, die zum Quasimodo herunter führt, gibt es kein Vertun. Wer dort steht, den trifft man. Georgio und Klaus stehen an der Treppe. Georgio, das ist quasi der Mann, der das Modo erschuf. Klaus ist sein Nachfolger. Irgendein moosgrauer Rock’n-Roll-Veteran stiefelt die Treppe runter, sieht Georgio und spricht ihm seinen persönlichen Glückwunsch aus. „Eine Superband“, meint er. Allerdings: Georgio ist es nicht gewesen. Ich wende noch ein, ein Wort des Dankes an Hr. (Klaus) Spiessberger sei den Umständen angemessen, denn er hat die Funklegende Fred Wesley ins Quasimodo geholt. Ehre, wem Ehre gebührt.

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110/10: Gigs, Preview Berlin: Fred Wesley do’s the Code of Funk, live im Quasimodo am 24.04.10

Von Äpfeln und Birnen

Fred Wesley (tb)
Victor Wesley (tb)
Philip Whack (sax)
Gary Winters (tp)
Reggie Ward (g)
Peter Madsen (p, key)
Dwayne Dolphin (b)
Bruce Cox (dr) – Biblische Verführung: Was gäbe der Funkfandrummer dafür, die Apfelsorte Cox nur einmal und für einen Abend zu ersetzen?

Es ist ein Vorteil, nicht in der Bücherbranche unterwegs zu sein, wenn man Livemusik beschreibt. „The Code of Funk“, das genießt nach den Regeln der Printbranche sicherlich Titelschutz. Dahinter steckt David Garibaldi, der Drummer von „The Tower of Power„, nebenbei gesagt ein gern-Berlin-Besucher. „The Code of Funk“, sagt Garibaldi und erklärt uns „dämlichen Weißen“ aus Europa damit das Sticking eines Drummers, der Funk spielen möchte. Das kann Garibaldi, wie kaum ein anderer.

Und dann gibt es da noch die Funk Brothers, das ist ein Gespann von drei Schlagzeugern, von denen nur noch einer lebt, die die Tamla Motown-Geschichten der Temptations, des jungen Stevie Wonder und von Martha Reeves & the Vandellas schlagzeugtechnisch eingespielt haben. „It’s the rhythm in the middle of the boogie and the beat“. Und dann gibt es diesen etwas dickeren Herrn namens Fred Wesley, der eine ähnliche Rolle gespielt haben dürfte, und das für so illustre Leute wie James Brown, den Godfather of Funk.

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