1533/17: Video: Jetzt ist die beste Gelegenheit!


Frizz Feick – Beste Gelegenheit [OFFICIAL VIDEO]

Zurück aus dem Landleben in Bückeburg. Stuttgart-Stammheim? Berlin-Tegel oder Moabit? Wo ist es im Knast am schönsten?

Jetzt ist die beste Gelegenheit:
Striche an die Wand malen.
Abhaken.
Fertig.

Was anderes tun. Anruf: Frizze! Bist raus? Bro!
Alles gut. Nur Mut.

Danke Feick! Weitermachen…

1510/17: Lied des Tages: Watte quillt, Bio Factory verkauft Shit, Tom macht Qool Beans, wir hören ‚Sanctuary‘ von Christina Lux

Wurmhumus - powered by Bio Company

Wurmhumus – powered by Bio Company

Bei Bio Company Bundesallee hat Pech, wer einen Kaffee beim Frontend-Shop an der Bäckerei bestellt. Mal ist die Maschine schon abgestellt um 19:20 Uhr. Tja, zu früh kommen ist ein Problem. Oder zu spät: Kommt man um 17:45 Uhr, weist ein Schild hin, die Maschine sei zur Zeit defekt. Es sind News, die die Welt nicht braucht. – Doch das Ende ist nicht so entfernt, als dass ein Entkommen nicht noch denkbar wäre: Tom ist jetzt am Walther-Schreiber-Platz ins frühere Einstein-Café eingezogen und betreibt dort Qool Beans. Ganz abgesehen von der schrägen Rächtschreibung: Der Laden hält, was andeutungsweise zu verstehen ist. Einer gepflegten Abendlatte aufm Trottoir steht nichts im Weg. Keine Sache: Ich hab ein Riesending. Und süße Schnecken hat Tom, so süß wie Karamanlis auf Zimt. Griechischer Kulturminister? Ochi.

Der wunderbare Musiker Frizz Feick nennt sich selbst einen Songreiter. Hüah!

Ja, wir haben soziale Netzwerke und viele Freunde. Doch wissen wir auch immer genug über sie?

Vielen haben viele Freunde, manche besitzen Likes, aber wozu das? Freundschaft ist immer zweiseitig, ein beständiges Geben und Nehmen. Fest steht: Wenn was wachsen soll, müssen wir in die Erde. Seid Humus, am besten Wurmhumus. Denn was Würmer ausscheiden, sei besonders wertvoll, sagt zumindest die Bio-Factory in Berlin und verkauft den Shit gleich eimerweise. 1 Liter Wurmhumus oder noch besser 5 Liter und alles wird sprießen. In der Bundesallee dealt niemand erfolgreicher mit Shit.

Oder diese Stadtmenschen, die Pferdeäppel auf dem Land kaufen und mit nach Hause nehmen für die Topf- und Balkonkastenpflanzen im Szene-Wohngebiet.

Normal ist das alles nicht.

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1504/17: Foto des Tages: Von Promo-Bernhard, Frizz und dem Untergang des musikalischen Abendlands

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)


Frizz Feick – Famose lezzte Worte [OFFICIAL VIDEO]

Lohnt die ganze Katzbuckelei mit dem Musik machen noch? Oder fragen sich nicht insgeheim viele, ob es das mit dem Musik machen jetzt war? Weil Musik nicht mehr richtig bezahlt wird. Weil Musiker aus der Wertschöpfungskette rausfliegen? Ja, schön, toll, dass Du Musik machst. Mach bloß weiter, ist wichtig. Zahlen? Ha, das ist soooo gestern…

Das Foto sagt uns, wir haben eine Vorahnung.

Irgendwas wird blühen: Frühlingsgefühle? Frizz Feick macht Musik und lebt und wohnt in Ratzeburg, Bückeburg oder irgendwo anders in Deutschland. Und hat sehr funktionierende, stetige Verbindungen nach Berlin. Hier trat er zuletzt im Zimmer 16 in Pankow auf. Dort darf der Interpret, ja die aufspielende Band allerdings auch nicht zu laut sein. Die Hausherren sagen: No drums, please. Zu laut für Berlin.

Jaja, der Schallschutz. Die lieben Nachbarn. Wenn Kultur, dann leise. Einer Art Zimmerlautstärke angepasst.

Das alles macht gar nichts: Feick kann alle Stilfragen bedienen. Gibt er großes Besteck, kommt aus Hamburg die wunderbarste Berliner Schlagzeugerin der Siebziger/Achtziger Jahre Berlins angekarrt: Annette Kluge, früher Schlagzeugerin von Straßenköter in Berlin. Oder Tourschlagzeugerin des Schlagzeugers, den alle die Ahnung haben, als großartigsten (und Multiinstrumentalist) kennen, der inzwischen in Hamburg lebt: Herwig Mitteregger, früher Nina Hagen-Band und Spliff, die deutsche Musikgeschichte geschrieben haben. Oder den großartigen Ausnahmekeyboarder George Kochbek. Das wäre das große Besteck, die FEICK OPEN sozusagen.

Oder klein, fein, leise. Der Feick kennt sie alle: die guten Begleitmusiker, die Stile und die kühnsten Wortwendungen, die schönsten Saxophonsoli und pi pa po. Und ist ein sehr wunderbarer, empfindsamer und feinschichtiger Musiker. Mit einem Promo-Bernhard namens Lindgren, der jetzt dazu aufruft: Kauft mehr Musik vom Feick. Jeder weiß, es gibt 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wir haben rudimentäres Halbwissen dieser Website verlinkt folgend, um der Idee Basis und Inspiration zu bieten: Leute, kauft Feick, das Lindgren was zu essen hat. Wie wunderbar. Und wie folgerichtig.

Famose letzte Worte. Bis zum nächsten Mal….irgendwas wird blühen, diesen Frühling, und Ihr werdet ihn wiederfinden. Und gebt zu: Es ist eine Zeit der Zerstreuung, und Ihr habt an 80% gedacht. Nur nicht an Tiernahrung.

Entscheidungsgeholfen