1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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1447/16: Nachruf: Tibor Kneif (* 9. Oktober 1932 in Bratislava; † 26. Juli 2016 in Berlin) – Too old to Rock´n Roll

Kerze (animiert)

Jemandem eine Kerze hinzustellen, ist ein Akt der Achtung. Wenn jemand sein Leben lang immer beide Seiten der Kerze anzündet, verschleißt es sich. Davon ist bei einem Jahrgang 1932 nicht zu sprechen. Fest steht indes, dass Tibor Kneif mindestens eine achtvolle Trauerkerze verdient hat. Wie ich erst jetzt erfahre, ist Kneif bereits am 26. Juli 2016 in Berlin gestorben.

Tiburtius ‚Tibor‘ Kneif war ein Besonderer und hatte große Bedeutung in der deutschen Musikszene. Weithin geachtet, schrieb er 1981 eine wissenschaftlich präzise „Einführung in die Rockmusik“. Daneben rezensierte er die Musikszene an und für sich in vielfältiger Hinsicht und wurde als sachverständiger Autor mit einer besonderen Beobachtungsgabe und tiefgreifendem Verständnis musikkultureller Zusammenhänge geschätzt. Von ihm stammen Sätze wie der über den Schlagzeuger der Hamburg Blues Band und damaligen Interzone- und Escalatorz-Schlagzeuger Hansi Wallbaum, wörtlich zitiert: Wallbaum sei „der erfindungsreichste Schlagzeuger der Stadt, der rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster entwirft“ (Tagesspiegel vom 27. Juni 1981, Artikel ganz unten, danke H.P.).

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Odessa, Scan aus Rock City (Ausgabe 1981)

1428/16: Historie: Rock´n Roll-Heaven, die Berliner Band ‚Odessa‘ und Lömels Fortkommen #Tulipleaks #Odessa #Berlin #Historie

Odessa, Scan aus Rock City (Ausgabe 1981)

(Aufs Bild klicken für Großansicht)


Odessa – Odessa (full album) 1981

Veröffentlicht am 28.05.2016
A1 Land Of Rock’n Roll 5:16
A2 Gipsy 4:20
A3 Don’t Waste Away 5:51
A4 Heavenwards 5:16
B1 Robots 5:12
B2 What A Life 4:15
B3 Theft Without A Thief 3:32
B4 Warmonger 4:20
B5 Madagaskar 2:30

Die Berliner Band Odessa taucht in den Archiven dieser Website (Tulipleaks) tatsächlich erstmals 2011 auf. Damals ging es um eine Neuveröffentlichung ihres früheren Keyboarders Uwe Fahrenkrog-Petersen, der mit Modern Talking-Sänger Thomas Anders eine neue Platte veröffentlichte. Der Artikel ist hier abrufbar.

Der Rest ist Geschichte. Neu ist die Verfügbarkeit eines Tonträgers der Band Odessa aus dem Jahre 1981 via YouTube. Aktuell erinnert sich der Mitmusiker der Band Jürgen Dehmel (Bass) gestern am 60ten Geburtstag des seit längerem verstorbenen Mitmusikers Andreas Römer genannt Lömel. Er feiert virtuell #LömelDay.

Römer, Baujahr 1956, der Lömel so klangfarben chinesisch genannt wurde: Lüstig, sein Gitarrenspiel und staatstlagend, elgleifend, H.p. Daniels schrieb über ihn im Tagesspiegel 2008: „Ein gut aussehender Typ, sehr groß, sehr schlank, sehr lockig. Und er konnte Gitarre spielen! Er hatte seinen ganz eigenen Ton. Egal, was für eine Gitarre er spielte, auch die billigsten Instrumente klangen gut in seinen Händen, sein unverwechselbarer Ton. Wer wollte, hörte Ähnlichkeiten mit Jimi Hendrix oder Peter Green, Mick Taylor, Brian May. Und Keith Richards, dessen hohe Kunst der nicht gespielten Töne er beherrschte.“

Ja, Erinnerungen bleiben. Andreas Römer ist schon lange beim Chef ganz oben in der Chefetage. Jimi H. aus Seattle, den er regelmäßig und so oft er will treffen kann. Wie schön, Rock´n Roll Heaven. Dabei wird auch dieser Irrtum nun aufgeklärt: Dieses piefige Heaven´s In The Back Seat Of My Cadillac, Irrtum, Hot Chocolate, it´s in Heaven, Hangar forty seven. True lies. Aber doch schön, oder? In Hangar 46 lässt derweil John Lennon das Flugzeug starten aus Back In The U.S.S.R. – You know, You´re lucky You are boy….♪♫♪ – und Farrokh Bulsara schmettert derweil sein deutlichst zu hörendes „Barcelona“! Da oben ist was los, Freunde.

Weiterführend
Wie kein Zweiter: H.p. Daniels hat im Tagesspiegel Andreas Römer feinsinnig, nuanciert und bewunderswürdig gedacht (Nachruf vom 20.06.08)

1051/14: Nachruf: Michael Wahler aka „Käptn Suurbier“ (1962-2014) – Von H.P. Daniels

Kerze (animiert)

„Danke, H.p.! Wenn ich mal dran bin, wünsche ich mir auch einen Nachruf von Dir!“ (Norbert Hähnel aka „Der Wahre Heino“ auf facebook in der Gruppe „Die Suuhrbiers“ zur Veröffentlichung des Nachrufs)

Er war „Käptn Suurbier“. Sein Verhalten verbuchte man unter „Punk“

Fußball oder Rock ’n‘ Roll – als die einzigen Wege um rauszukommen? Aus Enge und Beklemmung. So jedenfalls wird es manchmal gesagt. Von einer bestimmten Art von Romantikern, wie auch Michael Wahler einer war. Fußball und Rock ’n‘ Roll als Ausweg aus unglücklichen Verhältnissen. Frust und Ängste wegballern. Rausballern.

Michael Wahler war ein guter Fußballer und ein hübscher Junge. Sportlich, drahtig, wendig, schnell. Er stammte aus wohlhabenden Verhältnissen. Vater Wahler, der „Herr Doktor“, hatte eine erfolgreiche Firma für Fahrzeugbau, die Familie lebte nobel im gediegenen Frohnau – gleich um die Ecke von Reinhard Mey, den Micha verehrte, dessen Lieder er mochte. Micha ging aufs Gymnasium in Hermsdorf, machte Abitur. An Geld hat es nicht gefehlt. An etwas anderem vielleicht. Wärme? Liebe? Anerkennung?

Der patriarchalische und jähzornige „Herr Doktor“, der Rilke und Mörike schätzte, schrieb in seinen ruhigen Momenten selber Gedichte und sorgte sich um das Fortkommen seiner Söhne. Auf seine eigene strenge unerbittliche Weise, wie das ein Patriarch so tut. Er hätte seine Jungens gerne in seine Firma eingebunden, zu seinen Nachfolgern gemacht. Aber die waren ja mehr dem Künstlerischen zugeneigt. Wie er mit dem jovialen Unterton einer gewissen Anerkennung, aber auch ein wenig resigniert konstatierte.

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Buchtitel "Rio Reiser"

1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

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1015/14: Reviews: Jeff Beck in der Columbiahalle am 30.05.14

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Jeff Beck live 2014 05 30 Berlin

Jeff Beck (g)
Rhonda Smith (b)
Nicholas Meier (g)
Jonathan Joseph (dr)

Zuletzt tourte und trat er mit Tal Wilkenfeld (bass) und Vinnie Colaiuta (drums) als Trio auf. Seine Version von „A Day In The Life“ gehört zu den Grammy-Preisträgern. Ansonsten trägt der Mann gebeugten Rückens den schweren Arsch Rockgeschichte in sich, wenn er fingerzupfend fulminant die E-Gitarre quält, dass es eine Freude ist. Ein kundiger Betrachter von Konzerten ist seit dreißig Jahren Peter E. Müller von der Berliner Morgenpost. Das ist mitnichten so lange, als Jeff Beck auf der Bühne steht. Irgendwann fängt jeder ja mal an und besser später als Jeff Beck, als nie. Man kann dem Urteil von Peter E. Müller unbedingt trauen. Er lobt das Konzert.

Sein Review ist verlinkt. Frank Kriester danken wir für den Moment herzlich für das zur Verfügung gestellte kurze Livevideo vom Auftritt des Herrn mit anderer Besetzung. Als Kolorit ist ein zweites Review eines älteren Berlin-Konzerts verlinkt. Auf H.P. Daniels trifft das über Peter E. Müller gesagte unbedingt zumindest in ähnlicher Art und Weise zu. Zwei Fliegen, eine Konzertklappe, zwei zeitlich unterschiedliche Blicke auf den Altmeister. Viel Spaß.

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838/13: Linktipp: Was H.P. Daniels weiß über den kleinen Unterschied zwischen Quartier Latin und Quartier Latent

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Trauerkerze


NINA HAGEN BAND – 1. Live Gig (Quartier Latin, Berlin | 28.2.1978) and …(via youtube)

Das Quartier Latin war mehr als nur ein Wintermärchen, damals, und als es in Wintergarten umbenannt wurde, hatte es seine Hochzeiten schon verwirkt. So z.B. die Premiere der großartigen Nina-Hagen-Band, die hier stattfand. Und nirgendwo anders. Die Chefs des Hauses waren Christa und Manfred Saß.

Im selben Haus, in dem das Stadtmagazin TIP einst saß an der Potsdamer Str. 96 in Berlin-Schöneberg, saß auch das Ehepaar Manfred „Manne“ Saß und seine Frau Christa Saß. Am 28.06.2013 veröffentlicht H.P. Daniels aktuell im Berliner Tagesspiegel einen Nachruf auf die vormalige Göttergattin Christa.

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Walk of Fame 01.2010 - Jacky Spelter

564/11: Black Sabbath: Jacky Spelter, geboren 1927 – ein Nachruf – Von H.P. Daniels

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Banner Black Sabbath - Nachruf, Aufruf, Rückruf - Berlin erinnert seine Szene!

Jacky Spelter war Rock´n Roller, Lebemann, zugezogenes Neuköllner Orginal, er verschmolz mit der Sanderstr., wo er lange Zeit wohnte. 2004 verstarb er. Wir haben ihn bereits in unsere Berliner „Hall Of Fame“ erinnerungswürdiger Berliner Musiker aufgenommen. Sehr lesenswerte Gedanken machte sich kurz nach dessen Tod der Berliner Journalist H.P. Daniels. Diesen Beitrag fügen wir dem digitalen Erinnern an Jacky Spelter mit Stolz und Dank (an den Autor) bei. – Die Redaktion

 Von H.P. Daniels, Tagesspiegel (Gastbeitrag)

Elvis saß im Publikum und schüttelte ihm nach dem Konzert die Hand. Das war so eine Geschichte. Eine Legende war Jakob Spelter, den alle Jacky nannten, schon zu Lebzeiten: Deutschlands ältester Rock ’n’ Roller. Der Kaiser von Neukölln – jedenfalls fühlte er sich so, wenn ihn die Leute auf der Straße grüßten, ihm zuwinkten, wenn er auf seinem Motorroller vorbeifuhr, mit dem Topfhelm, wenn ihn jemand auf dem Hermannplatz um ein Autogramm bat. Jacky Spelter, der Rummelplatz-Elvis, der sein Leben der Musik gewidmet hat. Der den „Raggnrohl“ geliebt hat, weil er so wahr und echt ist. Wie das Leben. Mal rauf, mal runter. Wie Jackys Leben.

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536/11: Linktipp: Zum heutigen Geburtstag von Les Paul berichtet H.P. Daniels im TAGESSPIEGEL

H.P. Daniels (Foto/Quelle: H.P. Daniels, myspace)

H.P. Daniels (Foto/Quelle: H.P. Daniels, myspace)

 Banner FotoCreditsCurt Nolte mit Dank

Die Gitarrenfirma Gibson, der er seine Entdeckung 1946 anbot, wollte so eine komischen „Besenstiel mit Tonabnehmern“ zunächst nicht bauen. Doch als der Radiotechniker Leo Fender 1951 mit der Fender Broadcaster (später umbenannt zu Telecaster) auch eine Massivholz-Gitarre auf den Markt brachte, entschied sich Gibson, das Modell „Les Paul“ serienmäßig zu produzieren. (H.P. Daniels zum Geburtstag von Les Paul im Tagesspiegel, Link unten)

Um sich im Popolymp der schreibenden Zunft einzuschreiben, bedarf es der Themen-Berichterstattung mit einem Quantum Zeitlosigkeit, also Themen, die über den Tag hinaus Bedeutung erlangen bzw. behalten. Heute hat der Gitarrist und Tüftler Les Paul seinen Geburtstag zu feiern, da oben im Himmel. Google war das einen doodle wert. Und H.P. Daniels schreibt im Tagesspiegel eine kurze Geschichte über das Leben dieses Herrn. Auch aus eigener Erfahrung: Als Anfang der Achtziger Daniels die Band „Escalatorz“ anführte, da begleitete ihn sein 2008 verstorbener Gitarrist Andreas Römer auf einer LES PAUL. Wie immer, wenn Daniels was schreibt, ist es lesenswert und wird daher gern empfohlen.

527/11: Linktipp: H.P. Daniels hat Marianne Faithfull besucht, bzw. ihren Auftritt, gute #Dokumentation


Marianne Faithfull – Broken English -live in Berlin 2011 (via Youtube)  

Say it in broken english! #Marianne Faithfull – Rauchig, rockig, ruppig: Marianne Faithfull gibt ein hervorragendes Konzert in der Zitadelle Spandau. (H.P. Daniels Konzertkritik, Tagesspiegel, Link unten) – „Vielleicht ist Marianne Faithfull eine der letzten wirklich großen Diven mit Stil. Mit einer feinen Mischung aus aristokratischer Vornehmheit, scheuer Zurückhaltung und offensiver Entschiedenheit singt sie heute vorwiegend Titel von ihrem exquisiten neuen Album „Horses And High Heels“.“ (Zitat, wie vor)

Wir sagten es bereits: H.P. Daniels, der für den Tagesspiegel schreibt, beherrscht die Kunst der hinschauenden Beobachtung. Und wertet das Ganze hinterher auf facettenreiche Art und Weise aus. So wie den Auftritt von Marianne Faithfull. Hier als Linktipp verlinkt. Viel Spaß, Freunde.

358/10: Linktipp: Aus Anlass des heutigen Todestags-Jubiläums von John Lennon! #Ausgehtipp

„Nowhere Man“ war das erste Lied, das mein Sohn in seinem Leben gehört hat. Als ich ihn kurz nach seiner Geburt im Arm hielt und durch den Kreißsaal trug, während seine Mama noch ärztlich versorgt wurde, habe ich es ihm vorgesungen und ihn angeschaut dabei. (H.P. Daniels, Tagesspiegel, Online vom 08.12.10)

Aus zwei Gründen müssen wir heute „Linktipps“ ausbringen, nein aus drei Gründen genau genommen.

Erstens hat H.P. Daniels heute im TAGESSPIEGEL was über seine „innere Verbindung“ zu John Lennon geschrieben, auf das wir euch sehr gern hinweisen möchten. Puh, das wäre erledigt. – Zweitens haben wir für heute Abend einen Veranstaltungstipp ausgebracht und wir empfehlen euch, da hin zu gehen, wenn euch John Lennon etwas bedeutet. Der „erste“ Mann dieses Artikels wird dort ebenfalls auftreten. Und drittens bedeutet uns John Winston Lennon, der heute vor dreißig Jahren in New York erschossen wurde, ebenfalls etwas. Damit schließt sich der Kreis und wir gedenken John Lennon. Und fühlt euch gut gelinkt, wenn die unten aufgeführten Weiterführenden Links euch zu den unter Erstens bis Drittens angedeuteten Gedenkplätzen der virtuellen Welt führen!

356/10: Gigs, Preview: Morgen, Kinder, wird´s was geben! Im Privatclub in Kreuzberg #John Lennon

Das sagen wir euch: ein Bild sagt sowieso mehr als 1.000 Worte, in diesem Fall ein Screenshot aus facebook, janz einfach, janz schnell! Kieke mal, klickste druff?

John Lennon Memorial (screenshot via facebook)

John Lennon Memorial (screenshot via facebook)

Und, ach so: Frankieren brauchste nicht! Ist schon frankiert, die Veranstaltung. Sonderbriefmarke: Kiekste oben, wa?

326/10: Gesagt ist gesagt: Ich weiß, was du letzte Online-Ausgabe gesagt hast, H.P.! #The Charcoal Sunset

Banner Gesagt ist gesagt!

H.P. Daniels schreibt im Tagesspiegel, Ausgabe vom 05.11.2010, bei anderer Gelegenheit:

„Oh je, das kann ja noch dauern“, sagt jemand, „wenn da erst noch ne Vorgruppe kommt!“ Aber nein: „Die Vorgruppe war schon!“ sagt ein anderer. Und sie war gar nicht schlecht. „The Charcoal Sunset“ sind eine junge Berliner Band mit Energie, rohem Ausdruck und einem Sound, der ein wenig an Dylanwirdelektrisch erinnert.“

Und so denn erwarten wir also demnächst eine gekonnte Konzertkritik über „The Charcoal Sunset“, oder? Vom Tagesspiegel und/bzw./oder von H.P. Daniels.

285/10: Legenden: John Mayall´s neues Box-Set „So many roads: an Anthology“ erscheint #Linktipp

Und niemand in Berlin kann dazu besser etwas sagen, als H.P. Daniels im Tagesspiegel.

Er sagt u.a. und so haben wir auch schon hie und da gedacht, oder etwa nicht?

Im Juni, als der alte englische Blues-Mann John Mayall im Berliner C-Club auftrat, erschrak man ein bisschen beim Anblick seiner Konzertbesucher: So alt sind wir geworden? Die Freaks von damals sind inzwischen alte Männer mit schütteren Haaren, hängenden Tränensäcken und schweren Bierbäuchen.“ (H.P. Daniels in der Onlineausgabe vom TAGESSPIEGEL vom 26.08.10)

283/10: Linktipp: Wer es noch nicht gemerkt hat: Krautrock ist hier ein Thema und Michael Rother auch!

H.P. Daniels (Quelle: myspace)

H.P. Daniels (Quelle: myspace)

H.P. Daniels war früher, in den 80-ern der Mastermind einer Berliner Band namens Escalatorz. Das ist leider Geschichte, das war ne coole Band! Heute tritt er nur noch gelegentlich auf. Allerdings beschäftigt er sich viel mit Musik, und zwar auch für den Berliner Tagesspiegel. Wie z.B. am 22.09.10! Ein Interview seinerseits mit Michael Rother, der als Interviewpartner ebenfalls in der hier bei uns abgebildeten Krautrock-Dokumentation der BBC vorkommt, finden wir aus aktuellem Anlass so interessant, dass wir uns erlauben möchte, darauf gezielt hinzuweisen.

Gut gemacht und danke, H.P. Daniels! Wer sich jetzt fragt, was Krautrock ist, folge bitte den Links unten! Merci bien….

(mit bestem Gruß an H.P.)