1741/18: Personen: Von Hansi Wallbaum, dem Schlagzeuger der Berliner Band Escalatorz #HIStory

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz (für größere Ansicht aufs Bild klicken)

Was machst Du so? – Irgendwas mit Intelligenz, sagt Prof. Tibor Kneif. Ich bin Erfinder und Farbentwickler. – Was? Na ich entwerfe rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster. – Sag das doch gleich: Du bist Drummer. (Der abgeschlossene Internet-Groschenroman, inzwischen Cent)

Lied des Tages

Goin Bananas von The Escalatorz (1981)

… this is track 2 of the A-side of the Escalatorz 10-inch EP „… at 45 RPM“ (1981)

H.P. Daniels – voc/guit
Mario „Bibi“ Schulz – ld. guit.
Dieter Bauer – bss.
Hans Wallbaum – dr. (Intelligent-Schlagmuster-Entwickler) 🙂

 

1738/18: Lied des Tages: The Escalatorz: Back On The Road (1989)

… unreleased demo by The Escalatorz from 1989:
H.P. Daniels (Voc., guit.)
Andreas Römer (guit.)
Hans Wallbaum (dr.)
Jürgen Bleckwehl (bg)
Chris Ashburn (as)
Danny Dziuk (p)
Skip Reinhard (tp)

Sänger + Gitarrist H.P. Daniels kennen viele in Berlin und im Speckgürtel Berlins, in Restdeutschland, als großen Writer, als Autor, der gute Geschichten schreibt, vom Rock’n Roll des Lebens. Einmal hat er vor B.B. King gekniet, als hätte der Lucille vor dem Bauch. Als Bibi noch lebte und zu einem Konzertbesuch in Berlin war, hat Hape ihn interviewt. Davon gibt es ein Foto. Auch sonst ist „Hape“, wie er von einigen genannt wird, ein Stück Berliner Rock’n Roll-Geschichte. Dies hier ist ein Webschmuckfundstück ohne Schmauchspuren und wer es ihm entnehmen mag, kann Geschichte denken und verstehen. Wer sich was traut. Großartig.

Die Besetzung der Band mit lauter alten, namhaften Recken der Berliner Musikszene entfaltet ihren Zauber sondergleichen. Alle Namen sind verschlagwortet, trotz DSGVO, und ihre Zugehörigkeit aber nicht. Wer die Namen gugelt, kriegt Antworten. Noch so’n Spruch und ich gugele Deinen Namen, Freund.

Viel Spaß dabei, „Back On The Road“ aus dem Maueröffnungsjahr 1989 ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Wie hatte damals Erich Honnecker gesagt? „Eines Tages wird die Lage im Internet escalatotieren und wir werden eine Kultur- und Roggnroll-Revoluzzion kriegen.“ (Im saarländischen Dachdeckerjargon). Das mit dem Yeah Yeah Yeah hatte schon der Genosse Ulbricht für abwegig erklärt. Erich H., Visionär des Internets, sollte recht behalten. Heute kommt die Band im Internet zu Ähren. Rettet die Roggenernte! Dies Ding geht jetzt viral. Freunde?

 

Heiner Pudelko - with #Prisma

1441/16: HIStory: Das süße Leben (1985) #Interzone

Heiner Pudelko - with #Prisma

Interzone - "Das süße Leben" (1985) #Playlist


Interzone – Ruth (Foto jedoch: Andere Besetzung) via YouTube

Was vom Künstler Heiner Pudelko bleibt, ist nicht nur seine Art der “Gesangsinterprrretation”, die für die deutsche Musikszene vielleicht ebenso bedeutend ist, wie es zuvor der Einfluss von Udo Lindenberg oder Nina Hagen war: keine Frage, Heiner hat ihr als ‘Blues-Prinz’ einen gesanglichen Fußtritt gegeben, der richtungsweisend war. – Quelle: hier

In den Trockensümpfen von Westberlin – after WW II, down by the wall, Cold War – spielt Heiner Pudelko eine große musikalische Rolle und wird noch heute von vielen mit Herzschmerz erinnert. Wer ihn gehört hat, wird ihn vermissen. Weil er ihn kannte oder von ihm gehört hat. Weil er ihn post mortem spät entdeckte und nun gewahr wird, Lust ließe sich heutzutage nicht vervielfältigen. Keine Frage: This is the end, my only friend. Was für ein Shouter im Westberliner Roggen: War er der beste weiße Sänger Westberlins aller Zeiten? Eine nasse Träne im Knopfloch. Auch im Osten (er)trug man diese(n) Weste(n). Wer im Internet recherchiert, bekommt Mashups eines stimmgewaltigen Berliner Falsettbarden, die ihn im Stelldichein mit ganz Großen sehen. Mit Robert Plant (Led Zeppelin) beispielsweise. Im Grunde Kwatsch.

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442/11: Video: So was Schönes wie dich! – Heiner Pudelko


Heiner Pudelko – So was schönes wie dich! (via Youtube)

Kaum ist das Thema angerissen, häufen sich die Nachfragen. Tja, Heiner Pudelko polarisiert die Menschen. Die einen mögen sein kreischendes Falsett nicht, die anderen lieben gerade das und halten es für unvergleichlich. Wir zählen zu den Letzten.

Heiner Pudelko, und übrigens an der Gitarre der unvergleichliche Effjott Krüger. Am Schlagzeug Hans Wallbaum.

Es ist ein Song zum Schmachten. Und alle anderen: Schnauze halten.

440/11: Historischer Schmachtfetzen: Der Blues 1981 von Interzone passt zum heutigen Sonntag

Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

Hat jemand schon mal um Heiner Pudelko geweint? Sein zu früher Tod war ein Verlust, den Berlins Musikszene nicht verschmerzt hat. Denn Heiner Pudelko war einzigartig! Oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der Heiner ersetzt? Wetten dass nicht?

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