1280/15: Video: Gymnastik für Musiker für den Kopf und für den Körper, Körperwahrnehmung, Safety first und social net

Niveau: Jetzt auch in Musikerwitzen!

Niveau: Jetzt auch in Musikerwitzen!


Gymnastik für Musiker. Empfohlen vom deutschen Sportbund.

Musiker leiden an Bewegungsmangel und Einsicht. Dieser ganzheitliche Intensivkurs nimmt dich an die Hand, Bewegungen zu erlernen, die dein Körper bis heute nur als autoaggressive Handlung kannte. (Christian Schulz, Channelbetreiber auf YouTube)

Christian Schulz hat diese Sporttipps zusammengestellt. Bitte jetzt vor dem PC nicht einfach nur herumlungern und fremdgoutieren. Sondern aufstehen, geeignetes Dressing drüber, husch husch an den Bewegungsapparat. „Der Körper sagt danke“, meint Christian Schulz.

Ansonsten betrifft uns heute und in den letzten zwei Wochen vor allem das Phänomen des wechselseitigen und in die Fremde zeigenden Dissens. Zu Love gehört Hate. Und umgekehrt. Die eigenen psychologischen Probleme bleiben weitgehend ungecared.

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1239/15: Gedenken: „Trauer“ – Herbert Grönemeyer & das World Quintett

Trauerkerze

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Lichter spiegeln sich in schmutzig-nassen Pfützen,
gelb und fettig, schmutzig auch und schwer
Helle Häuserfenster können gar nichts nützen
Tore hallen hehr und leer
Liegt der Nebel müde auf den Straßen
und der Regen rinnt und rinnt
Menschen sind zu traurig, um sich noch zu hassen
und es hüstelt irgendwo ein Kind
In den Gärten liegen halbverfaulte Blätter,
stehen Bänke, traurig, nass und grau,
kommt die Sonne immer seltener und später
Nimmt’s der Mond mit scheinen nicht genau
Dringt das halbe Tageslicht noch durch den Nebel
trüb und grau und klebrig schwer
Klirrt die Wache schläfrig mit dem Säbel
und ein nasser Vogel zittert sehr
Dringt das halbe Tageslicht noch durch den Nebel
trüb und grau und klebrig schwer
Klirrt die Wache schläfrig mit dem Säbel
und ein nasser Vogel zittert sehr.
(Trauer – Selma Meerbaum-Eisinger)

Das Lied des Tages der Berliner Formation Bluma (Artikel vorher) erinnert mich in ungewollter, allerdings nicht unangenehmer Art und Weise an ein Lied, das mir mehr als viele andere so zu Herzen ging, dass mir die Tränen in die Augen schossen. Ich war zutiefst berührt. Heiter bis wolkig, Bluma bis Klezmer, Klezmer zu Selma – genauer, zu Selma.TV, um auch begnadete Rechercheure zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Herbert Grönemeyer hat das bei mir nicht notwendigerweise immer vermocht. Lange Zeit hielt ich ihn ohnehin für einen mit Bildern spielenden Sänger, Texter und Komponisten, der zwar kenntnisreich mit Andeutungen spielt, aber zu klaren Aussagen nicht fähig ist. Seit wir das Album Mensch von Herbert Grönemeyer gehört haben, ist dies Gerücht jedoch nicht weiter tragbar, es entpuppte sich als Vorurteil.

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1118/14: Linktipp: Was man bei der Vorstellung des neuen Herbert Grönemeyer-Albums zu erwarten hat…

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Herbert Grönemeyer „Morgen“ offizielles Video

Das Video zur Single „Morgen“ aus dem Album „Dauernd Jetzt“ von Herbert Grönemeyer. Mehr Infos: http://www.groenemeyer.de

„Fingerfood isnu gut.“ Der musikalische Ruhrgebietskosmopolit Herbert Grönemeyer versteht seinen Erfolg selbst nicht. Dies hier ist keine Website über die Bochumer Musikszene. London ist interessanter als Bottrop und Berlin kann zumindest ähnliche, interessante Facts in musikalischer Hinsicht vorweisen wie Paris bzw. New York. Soviel zur „default“-Einstellung dieser Website.

Allerdings wohnt Herbert „Bochum“ Grönemeyer seit vielen Jahren mit einem Ohr in Berlin-Zehlendorf, wird damit zum Zielobjekt unserer Berliner Musikszenebetrachtungen und geht ansonsten …

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Dirk Zöllner (Foto: © Rubini Zöllner)

930/14: Lied des Tages: Dirk und Rubini Zöllner mit ‚Flugzeuge im Bauch‘ (Original: Herbert Grönemeyer)

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Café Größenwahn: Dirk und Rubini Zöllner „Flugzeuge im Bauch“

Dirk und Rubini Zöllner singen Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“ – 2. Café Größenwahn  Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Lars Kutschke, Oliver Klemp, Heiko Jung, Die Zöllner Horns (Fratsch, Skip Reinhardt, Herr Meier), Die Zöllner Chicks (Laura, Sophia, Rubini) + 26. September 2011 Maschinenhaus Kulturbrauerei + Bildproduktion: Jarek Raczek + Audioproduktion: allorangemusic.com + Grafik+Animation: 8geber.com

Das Stück ist soulig, wenn Dirk und Rubini Zöllner uns den Song geben. Die Aufnahme ist aus dem Jahre 2011, aufgenommen im „Café Größenwahn“. Dies Café ist eins seiner festen Projekte.

Eines Tages werden Websites verdonnert, für das Einbetten von Videos zusätzliche  Entgelte an die GEMA abzuführen. So „nimmt das ein Ende“, und dann, Gema, ist´s umso schwerer für mich, denn umso leichter du mit der Gießkanne Gebühren beanspruchen möchtest, ohne irgendeine wirtschaftlich-vernünftige Basis, um so eher werden Menschen ganze Webseiten vom Netz nehmen, sicherheitshalber. Damit´s nicht anbrennt oder auseinanderbricht. Künftig gibt es Textwüsten und wenn´s bewegt zu werden droht, ja multimedial, kommt Bannerwerbung, pläng! Es poppt auf: „Das tut uns leid“ und „Diese schöne Bewegtheit ist in deinem Land gerade nicht verfügbar.“ Lass poppen, Kumpel. Eine so sehr schöne Aufnahme wie diese hier, fesselnd und mit Herzblut angerichtet, für Fans, poff puff pardautz! Es ist fast, wie rücklings bücklings trommelnd auf dem Regiments- Panzer zu liegen, während unter einer viel zu großgewordenen Daten-Cloud der Himmel zusammenbricht. Fragt Euch mal: Wer sucht schon nach einer Idylle im Verteilungskrieg der Unterhaltung?

863/13: Positionen: „Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt.“

Von Laabs Kowalski

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

(Auszug aus dem Buch: „Rock Around The Clock – Die Wahrheit über 60 Jahre Pop & Rock und nichts als die Wahrheit“.)

Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt. Sie stellen vielmehr ein Jahrzehnt der Verfehlungen dar, gelenkt und ruiniert von Figuren wie Reagan, Thatcher und Kohl. Was zählte, war das Durchsetzen eigener Interessen, und das bedeutete: Geld machen, in möglichst kurzer Zeit so viel Kohle abgreifen wie möglich. Auf der anderen Seite waren die Achtziger rücksichtslos albern. Die Frauen staffierten sich wie Nutten aus und trugen Ohrgehänge aus grellfarbigem Plastik. Männer zwängten sich in Anzüge und Bundfaltenhosen und fielen in Ohnmacht, sobald ihre Bügelfalte an Schärfe verlor.

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521/11: Personen & Porträts: Torsten Schack ist u.a. Grönemeyer-Rezitator und das kann er!

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Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Besonders die zu spät erschienene Bassistin (hüpf hüpf) hatte es uns angetan. Da sie ihr Instrument nicht mehr in die Hand nahm, beließen wir es beim Staunen über ihre gesanglichen Darbietungen, Gott, sie kann röhren wie ein Hirsch… #Concert Reviews

Herbert Grönemeyer ist inzwischen gesamtdeutsches Nachkriegs-Inventar. Und, was viele nicht wissen: Grönemeyer ist halb Londoner und halb Berliner, wohnt -wenn, dann…- in Zehlendorf. Ansonsten blickt Herr Grönemeyer aus Bochum auf seinen „eigenen Arsch voll Geschichte“ zurück und viele Menschen mögen ihn sehr. Manche nicht. Ob es mehr Menschen gibt, die Grönemeyer mögen, als solche, die ich nicht mögen, können wir hier nicht abschliessend aufrechnen. Uns fehlt die Zeit und Sinn macht das auch nicht.

Torsten Schack ist Sänger, Gesangslehrer, ungefähr nen Kopf kleiner als der Berichterstatter selbst, bzw. „nen Kopf größer als ein Setzei“ (berolinische Umschreibung für 1,64 m)ein Energiebündel, tänzerisch, verspielt und der Namensgeber von „Schack“, einer Grönemeyer-Coverband, eine Art Verwalter des Gesamt-Kulturwerks von Herbert Grönemeyer. Torsten, Jahrgang 1974, geboren in Berlin, aktuell als „Single“ selbstkategorisiert, beherrscht die Art „zu knödeln“, wie sie für Grönemeyer´s Gesang als „Alleinstellungsmerkmal“ geschichtlich verbucht wurde. Torsten Schack ist Kulturgutverwalter, das Gegenteil von Gutsherr nach Gutsherrenart.

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Legenden: Die Rock´n Roll Laundry von Hans-Jürgen Topf in Ludwigshafen (Linktipp)

Welcher Mann hat nicht schon mal davon geträumt, Britney Spears, Pink oder Madonna an die Wäsche zu gehen? Für Hans-Jürgen Topf ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Der passionierte Musikfan betreibt in Ludwigshafen die „Rock´n´Roll Laundry“. Und wie in so vielen Fällen hat auch hier der Zufall das Schicksal mitbestimmt.“ (Zitat Wie alles begann, Firmenwebsite, hier)

Hans-Jürgen Topf kommt nicht aus Berlin, aber aus Ludwigshafen. Das kennen wir deswegen, weil ein früherer Kandisbunzler Bundeskanzler namens „Mr. Vegetable“ dort wohnt. Inzwischen trägt Hans-Jürgen Topf die Haarpracht schütterer als früher und ist in die Jahre gekommen. Eine Art Initialzündung geschah 1982, als der unerbittliche und etwas härtere Gitarrist Ted Nugent nach Deutschland kam, um hier zu touren. Nugent war mal ein wichtiger Musiker und hat heute in Deutschland etwas an Bedeutung verloren. Hans-Jürgen Topf aber offenbar nicht, da scheint es umgekehrt gewesen zu sein.

Hans-Jürgen Topf hat ein prallgefülltes Nähkästchen namens Wäschesack und plaudert jetzt „mal unter uns gesagt“ u.a. folgende wesentlichen Erkenntnisse über ein fast dreißigjähriges Dienstjubiläum als Chef der Rock´n-Roll-Laundy, einer Art „Backstage-Wäscherei“ für Rockstars, aus:

Unter uns, nach zwei Stunden auf der Bühne riechen die Socken keiner Band nach Blumenwiese im Frühling.“ (über Slipknots Fußbekleidung)

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