1673/18: Video: Campinos Rede auf dem #Echo2018 – Kollegah und Farid Bang behaupten: Der Drops ist gelutscht.


Campino Ansage an Kollegah und Farid Bang Echo 2018

Als Zeichen des Friedens malt Kollegah ein Porträt von Campino und versteigert es für einen guten Zweck. Für einen so großen Musiker wie Campino, sagt Kollegah, ist was er gesagt hat, nicht Stil. Dann reitet er lärmend auf seinem unmotorisierten Besenstiel von der Bühne: Der Drops namens Campino ist gelutscht. Campino, der alte Punkrocker, beschwert sich über Toleranzverschiebungen „Games without frontiers“. Die Youngster-Gangsta verstehen ihn nicht. Stil, Benehmen, ja Verstehen oder gar die Kraft richtig gesetzter Worte können mit dem Lebensalter wachsen.

Ich habe ja hier schon gefragt: Gibt es eigentlich die Musikmesse Frankfurt noch? Ich habe auch schon gefragt: Ist der Echo als Preis überhaupt noch zeitgemäß? Fragen kostet nüscht. Jetzt hat Campino nachgefragt: Ist das nicht wirklich zu ätzend, was die Hiphopper so texten und wie die sich benehmen? Ein elder statesman wie ein Lutschbonobono?

Der Echo HipHop Urban National geht an Kollegah und Farid Bang: Jung, brutal, gutaussehend. Es ist wichtig, jüngeren Menschen zu sagen: Das mit dem Hiphop ist ein richtig gut laufendes Geschäft. Das gründet Existenzen und zeichnet Lebenswege. Wer damit viel Geld verdient, hat natürlich Spaß und möchte das auch nicht mehr an andere abgeben. Diese Art, es als Kunst zu verkaufen, ist auch eine riesige Möglichkeit, nicht in der Gosse zu bleiben, sondern aufzusteigen, Eigentumswohnung, schöne Frauen, schicker Sportwagen. Ferrari in Carrara-Marmor: Der muss weiter austeilen. Wenn er damit sogar gut Geld verdient, immer noch aggressiver, noch flamboyanter, noch hysterischer – ja mit Verve in Feindbildern rühren, bis alle nur noch Schaum vorm Mund haben. Es ist ein Spiel: Das ist gut fürs Geschäft. Verallgemeinern wir Rap bzw. Hiphop nicht komplett: Neben bösen Onkels gibt es auch großartige, text- und stilsichere Künstler in diesem Genre, deren Texte einen berühren und aufhorchen lassen. Alter, was geht?

 

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1415/16: Video: Bock auf ne Session? – perfomed by Sunday Session #LiedDesTages

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Bock auf ne Session? – Sunday Session #1

Veröffentlicht am 29.11.2015
Sunday Session #1: HipHop Track with Motown feeling.

Credits:
Mr. Miagi (Florian Schindler) – Lyrics, Vocals
Josua Niklas – Alt-, Tenor- & Bari-Saxophon
Simon Fischer – Bass
Johannes Niklas – Drums
Dennis Keil – Guitar, Keys, Production

Holy shit, Nummer groovt. So was von. Was macht die Popakademie Mannheim aus? Richtig: Dort trifft man Frauen, viele Herren, aber auch regelmäßig Dahmen. #Kalaueratitsbest

Sunday Session nennt sich ein Projekt zweier Musiker. Jenuff: Bock auf ne Session. Sonntag buchen Musiker Bandbesetzungen in geräuschvollen Rooms, checkt die Lage. Chillt nicht mit Hatern, macht gute Musik!

Johannes Niklas kommt aus Neustadt an der Weinstraße, bei  ‚Monnheim‘ (Popakadamie), wo Florian Alexandru-Zorn und Marco Besler die deutschsprachige Vorzeige-Onlineakademie für Musikerbrachialtraining – mental, spiritual, mit Fruchtkörper – Onlinelessons.tv durchziehen: Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug, alles da. Kamera – Karma – Karmäleon. Nicht Opel, sondern Mantra, jede Menge Mantra.

Sunday Session Regeln: „Einmal im Monat laden Johannes Niklas (Schlagzeug) und Dennis Keil (Gitarre) junge Musiker ins Studio ein, um spontan zusammen einen Song zu schreiben, arrangieren, produzieren und aufzunehmen. Die einzige Regel: Das Genre muss für alle Beteiligten neu sein. Die Sessions könnt ihr euch jeden vierten Sonntag im Monat auf dem Sunday Session Blog und auf Facebook anhören!“

Man hörts raus: Die sind alle hoch multiviert. Oder wie das heißt! Do da fonky beatz, Boys! Erinnerungen: Früher „Smoking in the boysroom“ cool, sind heute funky bro beats der Generation Porno (Zu wild – zu hart – zu laut || Erläuterung hier) hip hop bzw. hipp hopp hopp und fonky in a tamla motown style. Triple Hip: Geborgtes Beatsbiest.

Weiterführend
Website Johannes Niklas hat ne Website
You Are What U Like, BrotherSister: Das Projekt Sunday Session hat ne Facebook-Seite