1668/18: HIStory: Von den Endsiebzigern im Ashram in Poona – Zu Gast bei Bhagwan

Orangenscheibe mit Rosmarin

Orangenscheibe mit Rosmarin

Scenes from the Bhagwan Shree Rajneesh Ashram and Poona around 1979.
Filming & editing by Swami Ananda Siddhartha from Germany.
Music by Prem Joshua

Lauter ausgebeulte, orangefarbene Sanyasins aus Wuppertal, Köln, Liverpool und Oslo. Gitarre spielen, Bärte wachsen. Alles ist so frei. Wir finden hier zu uns selbst. Die Revolution frisst ihre Kinder. Was nur aus all den Menschen geworden ist? – Give Yourself over to absolut pleasure.

Fakt ist: Ein bedeutender Teil der Hippiekultur basiert auf indischen Selbsterfahrungsmantren, Transzentaler Meditation und freiem Sex. Das hat sich keiner ausgedacht. Maharishi Mahesh Yogi war heimlich geil, lebte sexuelle Repressionen heimlich aus, und er fasste immer seine populären Gästinnen an. „Maharishi, what have You done? You made A fool of everyone,“ das war George Harrison zu hart und offen, so wurde Sexie Sadie draus, John Lennon und Paul McCartney durchschauten die indische Gewürz- und Erotikmühle, während Ringo Starr die Gewürze  der Küche nicht bekam.  Er sehnte sich nach Baked Beans von Heinz. Beim Baghwan, der sich später Osho nannte, hatte freier Sex schließlich die ausschlaggebende Befreiungswirkung. Wenn auch die BILD-Zeitung und die BZ Berlin die Liebeshölle der Schauspielerin Eva Renzi in den Liebeskellern als Vergewaltigungen beschrieben.

Weiterführend

1440/16: HIStory: ‚Wittstock statt Woodstock‘ #DDR #Hippies

DDR-Flagge


Wittstock statt Woodstock

Die Einführung des Videos ist mistverständlich: Erst gibt es die üblichen Verdächtigen von wegen, es sei gesperrt aus Urheberrechtsgründen, aber wer das Video in Ruhe weiterlaufen lässt, bekommt das Tor aufgetan Richtung grundlegende Erkenntnisse über die Hippies der DDR, eine Dokumentation über „richtige Gammler“, also langhaarige Hippies im Ostdeutschen. Und nu kugge…besser auch ganz unten!

Zu Wort kommen Zeitzeugen. Darunter auch solche, die wir heute noch kennen, wie Knorkator Gitarrist Basti. Oder Jörg Schütze, genannt Speiche. Die ganze Klaviatur brauner Begriffe aus der Nazizeit boten Bürgerliche im Ostdeutschen auf, um sich sorgfältig von den langhaarigen Pennern abzugrenzen. Die Stasi legte operative Vorgänge an. Im Stasiknast singt ein Häftling Speiche „Keep On Running“ von der Spencer Davis Group vor und wird damit unsterblich.

„Früher hat man so was verbrannt,“ urteilt das Fußvolk im O-Ton von eingespielten Straßenstatements. Bzw. vergast. Das Frisurenkollektiv bestätigt: Man trägt jetzt das Haar voller. Entscheidend ist nicht Länge. Sondern die Fülle.

Die Schreibweise HIStory hat allerdings der King of Pop beeinflusst. Michael – Ruhe in Frieden.

Update: Nach Veröffentlichung Browserabsturz und bei Wiederaufruf Totalblockade. Spannend. Erst geht es, dann nicht mehr. Die meisten wissen sowieso, wie man das übergeht. Ärgerlich. Schade. Der Artikel bleibt.