1570/17: Video: Sido – Live bei zdf@bauhaus

Das Gelbe vom Ei #DasGelbeVomEi - http://blackbirds.tv - Berlin fletscht seine Szene


Sido – Live bei zdf@bauhaus

User Entürktainment auf Youtube:
die flasche wodka kostet bei der produktion maximal 3euro
und er verkauft es für 80euro 😀 und das ist nichtmals whiskey was jahrelang reifen muss!
voll die verarsche !!! sido hat seine seele verkauft er hat vergessen wo er herkommt
(User Entürktainment, der mit den Durchblick gucken tut)

2005 wurde Sido beim Splash-Festival mit Eiern beworfen. Heute sagt er, er habe mit dem Verkaufskram nichts zu tun, das macht Universal, seine Plattenfirma.

Im Interview im Bauhaus Dessau erleben wir einen nachdenklich, reflektierten Paul Würdig aka Sido. Interessantes Interview, um Vorurteile über ihn abzubauen.

Ansehen. Bitte bis zu Ende: Stefan Raab hätte gesagt: „Pulleralarm“. Doch seht selbst.

Weiterführend

1380/16: Video: Roger Cicero im Interview mit Jürgen Jürgens

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Roger Cicero singt Sinatra auf CD/DVD und live 2016

Frank Sinatra wollte Berlin zu einem Parkplatz umbauen. Allerdings sparte er auch nicht mit Aktion, wenn es um den Schutz seiner musikalischen Freunde ging, erzählt Jürgen Jürgens ganz nebenbei, als es um Frankieboy Sinatra geht.

Jürgen Jürgens schreibt heute auf facebook: „Ich bin sprachlos und voller Trauer. Am 14. März haben wir das Interview aufgezeichnet, das ich gestern in Hey Music auf radioBERLIN 88,8 gesendet habe. Da war Roger schon tot, wie wir heute erfahren mussten. Mensch, Roger, es tut mir so leid. Du hast so viel Lebenslust in Dir gehabt, so viel Liebe und Vaterstolz für Deinen Sohn und schon so viele neue musikalische Pläne. Das Leben ist nicht fair…!“

Dem ist nichts hinzufügen. Das Interview ist eine schöne Erinnerung an einen großartigen Roger Cicero.

Danke Jürgen Jürgens, Radio 88,8 Berlin. Something stupid, dies alles.

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1283/15: Audio-Paparazzi: Lauter Sauereien, coole Säue, Frontschweine und musikalische Früherziehung (via #FluxFM)

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Sendung von FluxFM im Radio vom:
24. August 2014, 10 Uhr
25. August 2014, 22 Uhr

Kraftclub, Casper, KIZ: „Beat Gottwald, der wirklich so heißt, arbeitet seit über zehn Jahren in der Musikindustrie. Eine goldene Schallplatte an der Wand kündet von seiner Vergangenheit: Gerahmt hängt dort „The Marshall Mathers LP“ von Eminem. Die wurde im Jahr 2000 stolze 16 Millionen Mal verkauft, es waren goldene Zeiten für die Musikindustrie damals. Auf der goldenen Plakette steht der Name Beat Gottwald. Damals hat er für den Entertainmentkonzern Universal gearbeitet, heute auf eigene Rechnung.“ Zitty Online, hier (29.11.11)

Johnny Haeusler, Blogger & coole Sau (Beschreibung lt. FluxFM), früher selbst Musiker (Plan B), hatte zwei Männer aus der zweiten Reihe zu sich zum Gespräch geladen. Die zweite Reihe, das ist das Management hinter dem LineUp, das auf der Bühne das Frontschwein spielt. Eingeladen waren Beat Gottwald und Felix Hansen, zwei so Typen, die eine Agentur namens Landstreicher-Booking mit Erfolg betreiben. Sie gehören derzeit zu den Erfolgreichsten ihres Fachs. Domestic business ist ihr Thema. Im Interview geben die beiden Firmenführer einen adäquaten Einblick in ihren beruflichen Alltag.

Ein interessantes Interview für Musiker, das ursprünglich auf FluxFM erschien.

Seitentrenner: Interview

1156/15: Interview: Was Barbara über Amy Winehouse erinnert – Es geht um Glaube, Liebe und Hoffnung

_Interview

blackbirds_Amy_Winehouse


Amy Winehouse – You Know I’m No Good (live)

Ich führte eins jener berüchtigten Kneipengespräche, die nicht enden wollen. Mit Barbara, und das Gespräch war gut. Wir sinnierten darüber, was Amy Winehouse uns bedeutet. Besser, was Barbara mit ihr verbindet. Ich ließ sie reden, versuchte immer wieder, nicht zu sehr auf Gesprächsführung zu machen, der Sache ihren Lauf zu lassen. Herausgekommen ist dabei ein schönes Gespräch mit nachdenklichem Klang. Mal ganz abgesehen von weniger nachdenklichen Hintergrundgeräuschen.

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Hitsville U.S.A. - Detroit - (© Patrick Allen Wiggins)

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

_Interview

Seitentrenner: Interview


Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine „living legend“.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: „Standing in the shadow of Motown„.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: „Sorry Is A Sorry Word

1116/14: Video: Alice Phoebe Lou erklärt uns ihren Ansatz, wofür Berlin eigentlich da ist und wie für sie alles begann

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Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou


Berlin Alice Phoebe Lou: „The people run this city“

Eine kurze englischsprachige Dokumentation über Alice Phoebe Lou, eine singende „Buskerin“ auf den Straßen von Berlin. Alice kam in Berlin an mit 500 Euros in der Tasche. Ferner wusste sie, „ein paar Akkorde“ auf der Gitarre zu greifen. Sie teilt mit uns ihre Geschichte, wie sie vom Spiel in den U-Bahn-Stationen zum Mauerpark-Konzert kam, wie sich gelegentlich ihres Vortrags Trauben von Hunderten von Menschen bilden. Im übrigen spricht sie von ihren Problemen als „street performer“ in Berlin und wie sie mit den Restriktionen im öffentlichen Straßenraum umgeht, wenn die Polizei ihr Spiel unterbricht.

Wir haben über Alice Phoebe-Lou hier schon bei dieser Gelegenheit berichtet und ihr drittes „Lied des Tages“ in Erwähnung gebracht. Das zweite Lied des Tages ist hier zu finden. Übrigens: Ganz ähnlich wie ihr erstes…

931/14: Historie: Flüstern und Schreien – Die Rockjugend der DDR – Eine Filmdokumentation

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Teil 1

Flüstern & Schreien – Die Rockjugend der DDR (1988), Teil 1

flüstern & SCHREIEN Report von 1988 von Regisseur Dieter Schumann über die Musikszene der DDR . Der Film lief 1988 in den DDR Kinos. Interviews und Live-Ausschnitte von Konzerten unter anderem mit den Bands: Silly, Sandow, Feeling B und Chicoree (Dirk Zöllner/Die Zöllner).

Tamara kommt zu Wort, die „Wilde Mathilde“. Und ein paar andere. Wer, ist dem Klappentext zu entnehmen. Und passt auf, Leute: Diese Zuckerwasserfrisur von Silly wird nicht zur Nachahmung empfohlen. Sie haben es selbst vor kurzem gesagt: Das klebte ganz furchtbar. Aber saugeil sah Silly schon aus, was? Ganz heiß: Schlohweißes Haar.  😉

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929/14: Interview: Und alles nur mit dem Cassettenrecorder! #TakeBerlin #Fritzunsigned

Cassettenrecorder, Interviews

Cassettenrecorder, Interviews

Das Gegenteil von Lautstärke ist Stille. „still.sillenc.e by Yvonne Ambrée 2013“


Take Berlin – im Interview bei den Radiofritzen bei „Fritz unsigned“

Take Berlin, ein Interview. Weiteres zum Projekt hier.

915/14: Interview: Ein ausführliches Interview mit Ralph Valenteano

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Ralph Valenteano – Artwork (Quelle: Privatarchiv)

Wer übt, kann nichts.

Den Rest erzählt er Euch hier. U.a. erzählt er von seiner „persönlichen, musikalischen DNA“, eigentlich bezeichnet er sich als Popmusikschreiber. Doch sei Popmusik eigentlich tot, er sieht keine Entwicklung aktuell. Was fehlt? Vielleicht berührende, intelligente Texte? Das auch, klar. – Rund 1:20 Stunde, über WorldMusik als persönlicher Entwicklungsweg.

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889/13: Positionen: Vom deutsch oder englisch singen, über Kritik, die vernichtend ist und auch sonst: „Im Bett mit Nikolai Tomás“ #Video

icon Positionen

Im Bett mit Nikolai Tomás (Poems for Laila) Upload Oktober 2008

Videopodcast im Rahmen des Chansonfest-Berlin. Interview und Live-Ausschnitte mit Nikolai Tomás (Poems for Laila)
Musik: Nikolai Tomás
Interview: Tanja Ries

Lange Jahre mit Alexandra groß geworden, dann Punker aus Leidenschaft. Deutsche Texte, englische Texte, vernichtende Kritik. Das Interview ist schon älter. Allerdings kann man es nach wie vor gut gebrauchen. Denn in welcher Sprache wir unsere Songtexte schreiben, erklärt der Womanizer Nikolai Tomás seiner Interviewpartnerin Tanja Ries ganz gut. „Im Englischen kann ich mehr abspinnen, deutsch ist konkreter“.

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822/13: Historie: Nina Hagen 1978 in der Talkshow „Je später der Abend“

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Nina Hagen @ Je Später Der Abend pt 1 (via youtube)

I wanna go to Africa, I wanna go to Africa…., I wanna go to Africa….get up, stand up!

Gunter Gabriel ist auch da. Aber im Fokus steht Nina Hagen, 1978, in der Talkshow „Je später der Abend“. Sie kündigt an, ihren ersten Auftritt im Quartier Latin bestreiten zu wollen. Ihr späterer Ruhm ist da schon in eine Formschale gegossen. In London ist sie bei „The Slits“, einer Frauen-Punkband. Nachzulesen ist darüber mehr in ihrem Buch „That´s why the lady is a punk“.

Dies hier ist eine Rückschau aus zwei Teilen. Der zweite Teil, soviel darf als sicher gelten, ist allerdings weggeraucht. Er wurde auf youtube paternalisiert….vielleicht ist er ja in Afrika? Oder mit Bob Marley auf der Venuss, nuss, nuss, nuss…

BbbB 01.2013: Paul "Paulchen" Kuhn

786/13: BbbB: Was Jazzpianist Paul Kuhn (85) über das Ende jeden Jazzsongs sagt, weiß #ZEIT online – #BbbB

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BbbB 01.2013: Paul "Paulchen" Kuhn

BbbB 01.2013: Paul „Paulchen“ Kuhn

BbbB 01.2013: Paul „Paulchen“ Kuhn: „Es gibt ja zum Beispiel eine Reihe bestimmter Schlüsse im Jazz, die macht man halt so. Und die Vorbereitung zu einem Schluss, die ist dann im Grunde auch immer ähnlich. Man hört also schon: Aha, da will er raus, also läuft es auf diesen oder einen anderen Schluss zu. Wenn man macht: „Bomm, di-dn-da-da-da“, dann folgt: „Bamm, Bamm!“ Ist doch klar, oder?“ (Paul Kuhn, 85, Jazzmusiker)

Neues Album: The L.A. Session, er ist noch „leidlich fit“, was seine persönlichen „circumstances“ angeht: Aber die Finger, die sind richtig fit, sagt er. Er ist deutschlandweit sicherlich einer der ganz Großen im Jazz: Paul Kuhn (85). Was er demzufolge zu sagen weiß, stößt auf Resonanz in der Fachpresse. Die ZEIT online hat jetzt ein Interview mit ihm veröffentlicht, dass diesem Status „Relevanz“ noch einen draufsetzt. Paulchen, wir lieben dich!  Paul hat schon mehrere solcher „klasse Zitate“ verbrochen….

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774/13: Lied des Tages: Yvonne Ambrée, ihr Projekt „Take Berlin“, Brooklyn, New York und von der Entdeckung der Distanz!

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Autsch, das kann weh tun. Wat denn? Ich habe eine Sängerin im Auge. Na, wennse singen kann? Doch doch, das geht. Sie heißt Yvonne Ambrée, aber aufgepasst: Bald gibt´s wieder Schnee. Drüben, above the ocean, erschien jetzt ein Interview mit der gerade dort lebenden Sängerin und Musikerin! Das nimmt jetzt Berlin, getreu dem Motto „Then we take Berlin!“

Yvonne Ambrée lebt jetzt seit einiger Zeit „drüben“ in New York. Und pusht ihr Projekt „Take Berlin“, oh ja, der Titel als Reminiszenz an „good old Berlin“, oder wat? Gerade erschien ein umfassendes Interview „da drüben“. Das ist verlinkt. Der Treue zur entschwundenen Sängerin zuliebe. Und dann gibt es da noch dieses weitere Lied namens „Lionize“, das wir uns rüberbeamen. Heute als Lied des Tages.

Mit herzlichen, nicht mit freundlichen Grüßen, wie Heino gerade seine neue CD in Anlehnung an einen bereits vergangenen Albumtitel raubcoverte. Take Berlin, das ist irgendwie ein Original. Und ein lieblich-ätherisches. Heino hingegen….

Gut gebrüllt, Löwe: „Lionize“ ist ein guter Song, schwuppsdiwupps!

_link Lotse

(EP)

759/12: Interview: Irmin Schmidt (Can) im Gespräch mit Johnny Häusler (Spreeblick)

War Karlheinz Stockhausen am Ende ein Kultur-Stalinist? Diese und andere Aussagen des Stockhausen-Schülers Irmin Schmidt (Can) interessieren. Immerhin hat der Mann auch die Beatles beeinflusst. In gewisser Weise ist „A Day In the Life“ und einiges andere von einer Band namens Beatles ja in die Pop-Geschichte eingegangen und maßgebliche Musiker beriefen sich auf ihn. Johnny Häuser hat ihn interviewt. Nicht den Stockhausen, aber den Irmin Schmidt, dessen Krautrockvergangenheit hier u.a. dokumentiert ist.

Irmin Schmidt ist eine „deutsche Krautrocklegende“. Wie das zusammenpasst mit Johnny Häusler (Spreeblick), bekennender Clash-Anhänger, lassen wir offen. Das Interview ist aber erdig, interessant und lasst es mal „grummeln“. Macht Spaß. Und Krautrock ist eine Zeit, der auch diese Website -zumindest erinnerungshalber- verhaftet nein verpflichtet ist.

Kannste kieken.

695/12: Interview: Dirk Zöllner hat radioeins einiges über sich erzählt und am 5. August 2012 ist großes Tierparkfest, mit „Die Zöllner“

HOWOGE_Tierparkfest

HOWOGE_Tierparkfest

[audio:http://download.radioeins.de/mp3/_programm/7/20120713/14_17_zoellner.mp3]
Dirk Zöllner im Gespräch mit radioeins

Nüscht jejen kann man die sagen: die HOWOGE-Compliance-Abteilung hat sich ausgedacht: Ermäßigter Eintritt für HOWOGE-Mieter! Aber auch alle anderen dürfen kommen. Bleibt uns jar nüscht anderet übrig als „Mietverträge schließen!“ Leute, laßt Euch nicht verdrießen. Wir wollen doch „den Zöllner jenießen!“

Weiter arbeiten, aber vormerken! Ist hier als „Gigs, Preview“ wieder auffindbar rechts im Kalender angeordnet. Und wir sind damit eingenordet Richtung Tierpark HOWOGE. Uferloses Kultuvajnüjn….

651/12: Interview: Hildegard Knef im Gespräch mit Friedrich Luft #Historisches

Seitentrenner: Interview

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Hilde im Gespräch Friedrich Luft  (via youtube)

Für viele war sie eine Schauspielerin. Für viele war sie Autorin. Für viele war sie Musikerin. Für viele war sie alles.

Für uns war sie vor allem letzteres, eine großartige Künstlerin. Ihr zu Ehren ein „lookback“ und ein Interview in schwarz/weiß.

Keine weiteren Kommentare, das Dokument redet „aus sich selbst“.

 

644/12: Video: In Sachen Nachwuchs hat Teltow bei Berlin langsam die Nase dicke im Wind! „Be A Star 2012“ in Teltow

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Teltowkanal sendet: „Be a Star – 1. Casting“  (via youtube)

Einmal auf der großen Bühnen vor hunderten Fans auftreten, davon träumen wohl viele Jugendliche. Mädchen im Alter von 14-17 Jahren haben im Rahmen der „Be a Star“ Aktion jetzt dazu die Möglichkeit. In einem Castingverfahren suchen die Teltower The! Music School, unter der Leitung von Helge Niederle, und eine fachkräftige Jury eine Mädchenband aus der Region: Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, südliches Berlin und Potsdam. Bereits heute stehen erste Auftrittstermine fest. Doch nach dem Casting wird die zukünftige Band nicht alleine gelassen. Durch professionelles Coaching werden die Girls fit für die Bühne gemacht. (sagt Teltowkanal auf youtube)

Wie Livia Burmeister da lostritt,  wird noch Furore machen. Wir glauben, es hackt. Sie sagt selbst, was sie sich davon verspricht, an dem Casting teilzunehmen. Es geht ihr auch darum, das „einfach mal zu befördern.“ Was genau? Genau, es geht um Nachwuchsförderung. Livia ist 17 und hat „ne super Klangfarbe in der Stimme“, findet die Jurorin. Der Sender „teltowkanal“ hat diese Bilder gedreht. Super-Projekt, wir verlinken auch das und bedanken uns für die Übersendung sendefähigen Materials über das interessante Thema „Wie lebt es sich im Speck Berlins?“, genauer im Berliner Speckgürtel, wenn man in Sachen Kultur die Sonne gerade zu niedrig hängen hat. Schon Karl Kraus wusste: „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.“ In Teltow wird die Sonne jetzt über den Kanal gehoben! Immer Richtung Himmel. Wir drücken allen Teilnehmerinnen für den Recall feste die Daumen.

 

(Danke, Christian Mühl)

 (EP)

617/11: Historische Schinken: Plan B – Life´s a beat

Plan B war eine deutsche Rockband des Sängers und Gitarristen Johnny Haeusler. Die Band gründete sich Mitte der 80er Jahre in Berlin. Als 1993 die damalige Plattenfirma BMG die Band nicht weiter unterstützte, löste diese sich auf. Das zu dieser Zeit bereits produzierte Album Alphabet Soup wurde 2004 auf Spreeblick, dem Blog von Johnny Hauessler, als MP3 veröffentlicht. (Quelle: deutsche wikipedia)

Heute macht Johnny Häusler (Gitarre, Gesang) in Sachen spreeblick.com schreibender Weise von sich reden. Früher war er auch mal aktiver Musiker. Die Band hieß Plan B und galt mal eine Zeit als „Berliner Hoffnung“.

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591/11: Personen & Porträts: Clemens Wandelt wandelt im Rickenbacker´s in Wilmersdorfer Bundesallee

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Über DJ Gunter vom Berg, der im Kreuzberger Golgatha regelmäßig auflegt, schrieben wir kürzlich theoretisierend:

In Kreuzberg. Seit Gunter vom Berg dort auflegt, kann man DJs auch Musiker nennen: sie sorgen für gute Musik. Einzige Ausnahme: DJ Ötzi! (hier) – Pump up the Volume!

Clemens Wandelt ist auch so einer. Nicht wie DJ Ötzi, dessen Stern nicht seinen Namen trägt, manche nennen den Ötzi den „DJ Ätzi“. Das ist nicht endlos gerecht: Kürzlich bemühte er sich um Musik auf seiner aktuellen CD, um persönliche Texte abseits vom Bohei und Mitgeschunkele und rastete aus, weil jemand ihn im Interview beleidigte. Man gibt in der Öffentlichkeit das Bild von einem selbst, das man dort hinterlässt. Sich dann zu etwas Ernsthaftem fortzuentwickeln, fällt im Fadenkreuz angedachter Vorurteile jedem schwer. Denn das Vorurteil kommt vor dem endgültigen.

Clemens Wandelt aber  lust“wandelt“ am Parcours für Soul-Jazz-Musik vom Montag, dem Rickenbacker´s, herum, genauer: in der Bundesallee um die Hundertneunziger Hausnummern. Man sieht sich, man trifft sich.

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548/11: Interview: Ralph VALENTEANO macht Musik, sagt er – über #Stilfragen und #Duftmarken

Ralph Valenteano (© Ralph Valenteano)

Ralph Valenteano (© Ralph Valenteano)

 Kerntheorie, nichtnuklear: Es sind nicht Stilfragen, die das obere Ende eines Besenstiels betreffen, wiewohl auch das untere nicht. Über Musik zu sprechen, anstatt sie zu hören bzw. zu machen, ein schwieriges Feld. Exemplarisch dafür berichten wir in der Tradition von Miles Davis heute über Versuche der „Journaille“, Musiker zu Bekenntnissen herauszufordern. Miles Davis beantwortete das mit mit dem Rücken zum Publikum stehen und eigenbrötlerisch zu musizieren. Interviewern gab er gern zu verstehen, er beabsichtige nicht über seine Musik zu reden, denn die „spricht für sich selbst“ – Literaturtipp: Miles Davis – Die Autobiographie, Heyne Verlag, hier

Ralph VALENTEANO macht Musik. Die Frage ist nur, welche?

Einst führte er ein Interview, eins wie viele dieser Interviews. Rotten Interviews! Das Wesentliche eines solchen Interviews ist der Fragesteller und ob seine Fragen „fruchtbar“ verfangen, ob sie Antworten zeitigen, mit deren Lektüre der Leser hinterher etwas anfangen kann. Der Interviewte soll vielleicht zunächst über sich selbst reden, das ist praktisch. Wer er ist, warum er das tut, was er tut und dann kommt man -jedenfalls in dieser Fachrubrik namens Musik- zur Sache selbst: der Musik. Das kann ganz unerwartete Bahnen nehmen, wie der Nachdruck jenes beispielhaften Interviews uns zeigen wird.

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547/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler im extrem diskreten Dialog mit Steve Van Velvet

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Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Wir leben in bemerkenswerten Zeiten. Revolutionen sind angesagt, Politiker leiden unter akuter Glaubwürdigkeitsschwindsucht, und Ende 2012 geht die Welt sowieso unter. Tomaten und Gurken sind allerdings rehabilitiert. Was gehört in eine zeitgenössische Oper? (Karl Johannes Schindler im Interview, Fangfragen)

Seine Fragen sind direkt, sein Scharfsinn gefürchtet, Karl Johannes Schindler´s extrem diskrete Dialoge berühmt. Heute im Gespräch mit: Steve Van Velvet, ein Mann, der Falco, Catterfeld, die Prinzen und einge andere bediente bzw. an deren Erfolgsgeschichten mitarbeitete. Joachim Witt, der „goldener Reiter, führt in in seiner Menschenkartei relevanter Menschen. In den schweizerischen Sourmash-Studios besitzt er Credits.

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514/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler spricht mit Überpianist Gottfried Böttger, Hamburg

 

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Was dich erwartet: Extrem diskreter Dialog erster Kajüte: hamburgisches Credo im Gespräch mit Gottfried Böttger, Pianist von Gottes Gnaden, Referent kultureller Nachhaltigkeit, Anachronist der Hamburger Musikszene weltweit!

Wenn Karl-Johannes Schindler die Apologeten der Weltkultur ins Gespräch nimmt, darf man eine etwas von der Mitte „eingenordete“ Gesprächsführung erwarten und Antworten, mit denen man eigentlich nicht rechnete. Nun also sprach „K.J.S.“ mit Gottfried Böttger, dem norddeutschen Überpianisten, einstigen Wegbegleiter des Wahlberliner und -hamburgers Udo Lindenberg (dessen Likörelle beliebt sind), über Talkshow-Begleitung, Computer, Yorckschlösschen-Gigs „in Bälde und -kurz gesagt- über dies und das. Das Gespräch haben wir (wieder) übernommen und danken dem Autoren herzlich dafür. Als ich selbst in den frühen Achtzigern als Ordner in der Berliner Waldbühner ordnete, was zu ordnen sich anbot, passierte mir etwas Schreckliches: Ich ließ den Bassisten Steffi Stephan nicht auf die Bühne, weil ich ihn für einen „Fan“ hielt. Jemand schubste mich dann zur Seite und sagte: „Der kann durch“. Steffi Stephan sagte zu mir: „Ey, ich bin der Bassist!“ Und ich: „Jaja, das sagen sie alle!“ Mit Gottfried Böttger wäre mir das nicht passiert.  Gottfried Böttger ist ein Hamburger Zeitzeuge ersten Ranges. Und ich bin nicht mehr Ordner! Gott sei Dank!

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482/11: Interview: Sven Regener sagt, Kunst sei nicht verhandelbar #Linktipp

Es gibt diejenigen, die etwas schaffen und man mag darüber streiten, mit welchem Wert. Und es gibt diejenigen, die das goutieren, aber das mit ganz unterschiedlicher Intensität. Einige davon wollen immer mitreden, ohne selbst je vergleichbares geschaffen zu haben. Die weist ein Herr Regener gern in ihre Schranken, zu recht, wie der Berichterstatter meint!

Neulich lief mir irgendwo, ich erinnere nicht mehr wo, ein Video-Interview mit Sven Regener (Sänger Element of Crime) über den Weg und ich dachte, ja, der Mann hat Recht. Worum ging´s? Im Prinzip darum: „Wenn dir einer sagt, also die Musik, diese Platte, die du da gemacht hast, da mach doch mal das und das anders“, den ignoriere er. Damit könne er nichts anfangen. Denn er habe doch die Platte im besten Wissen selbst so gemacht, wie sie nun mal sei. Genau, des Künstlers Pläsir ist gleichzeitig auch seine Domäne, und damit möglicherweise nicht die Idealbaustelle eines mutmaßlichen Zuhörers, der ganz andere Vorstellungen hat. Und noch etwas begeisterte mich in seiner grundsätzlichen Klarheit.

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465/11: Interview: Wolfgang Niedecken sagt, Rock´n Roll hätte ihn gerettet #Linktipp #Tagesspiegel

Wolfgang Niedecken ist eine Art Grand Seigneur der kölschen Mundart und immer noch aktiv. Es mag sein, dass das gar nicht stimmt, was Jethro Tull einst besangen, sie meinten, „too old to rock´n roll“ zu sein, aber leider auch „too young to die“. Gut, vertiefen wir das nicht weiter. Das Therapeuticum maximum holt Wolfgang Niedecken aus dem Rock´n Roll, wird im Interview deutlich, dass Nadine Lange vom Tagesspiegel führt.

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459/11: Video: An der Popakademie Mannheim bildete sich eine Band namens „Marie & the Red Cat“


Marie and the red cat – Popakademie Mannheim – via Youtube (Ursprung: ARD)

Die rote Katze: Wir haben das auch mal ausdiskutiert. Man kann dazu kuscheln oder schnurren, oder die Krallen ausfahren und mal nen richtig guten Satz machen …. (Sängerin Lisa Marie Neumann, Marie & The Red Cat)

Und lassen wir die bewegten Bilder und die hörbaren Töne sprechen, sagen, deutlich machen, worum es dort geht. Ist wohl auch eine gute Idee: An der Popakademie studieren! Für alle, die noch jünger sind, und falls Ihr das erste Mal dort aufschlagt und euch wundert, was an der Außenfassade euch irgendwie bekannt vorkommt? ….Erkundigt euch! Damit die Erinnerung nach dem 08.12.1980 niemals stirbt.

438/11: Video: Was ist eigentlich „die alte Hure Neukölln“, ein Versuch, Antworten zu geben!

Die alte Hure Neukölln ist verliebt? Jedenfalls lässt sie sich von Restberlin nicht einfach ficken! Nicht einmal ins Knie! #Statusfragen

Kalle Kalkowski ist hier schon seit mindestens zwanzig Jahren -oder sind es dreißig?- bekannt. Gottfried „Kalle“ Kalkowski und sein Sohn Boris, Schlagzeuger, sagen „Du alte Hure Neukölln“, nicht negativ besetzt, sondern positiv besetzt. Die Hure wird gebraucht, sagen sie im Interview. Ergo wird Neukölln auch gebraucht? Na klar, was sonst. Rupert´s Kitchen Orchestra waren auch in der „engeren Auswahl“. Teile ihres Straßenvideos aus der Karl-Marx-Str. werden nun bei ZIBB im Fernsehen gezeigt. Zu recht. Supervideo.

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433/11: Video: Rainald Grebe & das Orchester der Versöhnung liefern neuen Tonträger aus! #Tipps

Am Kollwitzplatz stehen die Volvos, vor der LPG stehen die Saabs. Die Mieten sind bezahlbar, denn ich kann sie ja zahlen! – Prenzlauer Berg, Rainald Grebe

Wenn du dich „brandenburg“ fühlst, ist schlecht. Daran schuld, dass dies eine Variante deines Lebens werden könnte, hat Rainald Grebe. Er besaß die Chuzpe, das „Beitrittsgebiet“ Brandenburg als Synonym für ein bestimmtes Lebensgefühl zu geißeln, ohne anklagende Worte, aber mit einem verschmitzten Grinsen hinter der rechten Gesichtsbacke links. Rainald Grebe ist auch irgendwie ein „Neue-Deutsche-Weller“ (nicht verwandt mit Paul Weller), ein Punk, ein stadtindianischer Häuptling mit possierlichem Kopfschmuck, seht selbst und schaut euch das Video an, aufgenommen vor ein paar Monaten in Berlin-Prenzlauer Berg. Womit schon das nächste Bild im Kopf entsteht: das von den Prenzelberger Schwaben? Hihi…

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425/11: Interview: Gesprochen mit Joanna Zimmer #SWR Interview via ARD-Mediathek

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Der erste Auftritt? Es war relativ selbstverständlich, auf der Bühne zu sein…. – Stevie Wonder hat etwas Unbefangenes, wie alles aussieht, so auf der Bühne…wenn man den Leuten sein Herz gibt, ist es relativ egal….(Joanna Zimmer, Interview)

Joana Zimmer ist eine blinde Sängerin mit erstem Wohnsitz in Berlin und einem ständigen Zuhause in New York. Früher wollte sie einen Porschefahrer heiraten, gibt sie bekannt. Daraus ist nichts geworden. Zu den musikalischen Aspekten ihres Schaffens sagt sie auch was. Und wie bekommt man einen Plattenvertrag? Der SWR hat sie interviewt. Unser Tipp: Anhören!

Das Interview ist hier verlinkt.

401/11: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne, der Bi-Ba-Butzemann, die GEMA und Trallalala!

[audio:http://www.franz-de-byl.us/RadioEins/0810_kommentar.mp3]
Eingebunden über Website von Franz de Byl, Radio-Eins-Interview – Kommentar

banner AudioCreditsRadioeins, Interview

Von den in 2009 eingenommenen 840 Mio € Verwertungsgebühren sind 713 Mio € an die Rechteinhaber ausgezahlt worden. Das heißt, 127 Mio. Euro verschlingt der Verwaltungsapparat selbst! Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hat das auf Radio Eins kommentiert.

Tagesspiegel-Chefredakteur erzählt bisschen was über die Berliner Gefühlslage vor Weihnachten, bezogen auf die GEMA-Anwandlung, Weihnachtslieder mit GEMA-Gebührenpflicht zu belegen. Halleluja!

Danke, Franz de Byl, das für die Nachwelt aufgehoben zu haben.