1636/18: Audio-Paparazzi: Zwei Coverversionen sind das Lied des Tages und würdigen (auch) die Arbeit der UDK Berlin

Audio 1: Tainted Love

Audio 2: Golden Eye

Ganz recht: Es ist das System des Berichterstatters, einfach nur wahnsinnig gut auszusehen. Ihr wisst das bereits. – Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame – Link ganz unten)

Ganz anders die Tonmeistergilde der UDK Berlin: Hier muss sogar der Darmwind nice klingen. In diesem Fall aber sind es zwei schöne Stücke Weltmusikgeschichte, die wir uns heute anhören können und sie werden sehr, sehr gekonnt dargeboten, auch gesanglich: Julia Gamez-Martin hören wir. Die sieht gut aus und klingt sogar auch so.

Tainted Love und Golden Eye:

Es ist, als legte man selbst morgens schon ein Ei. Und heute auch mal zwei.

Heute das Lied des Tages, getreu dem alten Marketingmotto: Ich bin zwei Öltanks, das doppelte Lottchen, hier auf blackbirds.tv.

Weiterführend

Paul McCartney an Allen Klein

1324/16: Positionen: Rudi, der Kirchenmusiker, die Beatles, die Maccianer und Lennonisten – vom 30.01.16

icon Positionen

paul_and_linda_mccartney

Was das wilde, bärtige Aussehen von Paul McCartney in den enden wollenden Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts angeht, so hatte ich in den (späten) Siebzigern ein musikalisches Vorbild, als ich begann, Gitarre zu lernen. Rudi.

Rudi Rudolf S. war von Beruf Kirchenmusiker, Organist, Chorleiter in der ev. Kirchengemeinde Schönow (Zehlendorf, Berlin). Rudi war ein flammender Beatlesfan und sah aus wie Paul McCartney in diesem Film Let It Be, der die Beatles bei der Studioarbeit beobachtet.

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422/11: Nachruf: Der James-Bond-Komponist John Barry verstarb mit 77 Jahren in New York

Nein, frag nicht, halt´s Maul, es geht hier nicht um deine Befindlichkeiten, es geht darum, dass du tust, was du tun kannst: Singen! Nicht mehr und nicht weniger. Niemand hat dich gefragt, wie es dir geht, was du denkst und ob du findest, dass das einen Sinn macht. So kann man die im SPIEGEL heute aufgetischte Anekdote über die Zusammenarbeit zwischen Tom Jones und dem Filmkomponist John Barry umschreiben.

John Barry ist tot und wir verdanken ihm einen reichhaltigen, unsterblichen, musikalischen Nachlass. Großartiger Musiker, der Mann. Der Verstand schweigt, einen Moment der Ruhe und RIP, Mr. John Barry, und danke für alles, was du für die Welt so hinterlassen hast. Im wahrsten Sinne des Wortes: ganz großes Kino! Chapeau, ich ziehe meinen Hut.