1474/17: Video: Fabiana Striffler – Ein Mensch. Und was für einer.

Artist Spotlight


Fabiana Striffler – Ein Mensch

Mega Pearls: Das Klavier perlt so schön. Umflossen nur von einer Geige, die es in sich hat. Wir hören: Ein Mensch. Fast ein bisserl Classic Jazz, brechende Kadenzen. Veröffentlicht am 09.06.2014: Fabiana Striffler Komposition, Violine – Johannes von Ballestram Klavier Feb. 2014

Sie ist ein Mensch. Geige spielend. Sie schafft eine schlafende Leichtigkeit des Seins, wie Milan Kundera einst die unerträgliche Seichtigkeit des Laien propagierte. Der Protagonist im Roman roch immer ein bisschen nach Frauenparfüm. Er konnte nicht davon lassen, ist kolportiert. Jeder kann sein Leben komponieren wie Musik! Milan Kunderas Botschaft war süßer Trost in bleiernen Zeiten, schreibt für uns die Zeit. Dem Laienhaften entgegen setzt sie sich: Fabiana Striffler ist eigensinnig. Hat eine feste Vorstellung. Und in Auftritten auch wechselnde. Zieht ihr Ding durch. Es gehört sich doch ganz gut. Das gibt uns neuen Mut.

Das Lied des Tages „Ein Mensch“. Und thank You for the Music.
Unser Herz ist berührt. Wie schön.

Weiterführend

1425/15: Historie: Der blaue Himmel über Irving Berlin #LiedDesTages

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Herzleuchten (gif)

Die Berliner Band The Xtraordinary JazzBirds hat den Song ‚Blue Skies‘ noch einmal neu aufgenommen.

Er stammt aus der Feder von Irving Berlin, dem eine Reihe bekannter Welthits zugeordnet werden dürfen. Das erzählt die Band in ihrem Issue „Neuntens“ und gibt den Song zum Anhören preis. Viel Spaß. Das Lied des Tages heute.

Weiterführend
Neuntens: Der Himmel über Irving Berlin

1331/16: Video: Du kannst mir einen Sturzbach weinen. Aber gib die Steuer pünktlich an. #LiedDesTages

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Brushes - Jazzbesen

Brushes – Jazzbesen


Ella Fitzgerald – Cry me a river

Morgenstund tut Wahrheit kund: Die Bürde des Menschen ist unfucking unfassbar. Jemand fragt Dich: „Musst Du alles allein tragen?“ Du kommst ins Denken. Du fühlst den Jazz des Lebens. Heul doch.

Dies Gefühl beschleicht einen in der Tat häufig. Z.B. bei den Bürden, die der überreglementierte und vorschriftenverseuchte, edv-mäßig herz- und schmerzlos durchorganisierte Überwachungsstaat besonders kleinen Gewerbetreibenden auferlegt, die neben dem Broterwerb ein Maximum an großindustriell gedachten Formalismusverpflichtungen einzuhalten haben, die er kleinlich, rechtshaberisch und kalenderfaschistisch überwacht, indem er es für einen demokratischen Rechtsstaat hält. Dort arbeiten verbeamtete Sorglosexistierer in ihren zu gut geheizten Amtsstuben und lassen seelenlose Belehrungstexte ausdrucken, drohen mit Einschüchterungsmitteln und Repressionen. Willst Du sie persönlich ansprechen, um Klärung zu betreiben, sind sie telefonisch nicht mehr ansprechbar, vermutlich weil während der Kernzeit noch Kollegengeburtstage mit kalten Platten und Schnittchen gefeiert werden und die drei bis vier Auslandsjahresurlaube im Teamgespräch nachgefeiert werden, die sie mit Billigflieger-Supersonderschnäppchen-Angeboten pauschalgebucht haben, die die Welt quälen, Mensch, Tier und Umwelt. Gut, jetzt hab ich mal schnell zusammengefasst, wo der Schuh drückt. Habe ich was vergessen?

Aber Ella bringt die Melancholie auf den Punkt. Deswegen „Cry Me A River“ – großer Song, große Dame, möge sie in Frieden ruhen, sie, die Allerbeste aller Jazzsängerinnen á la Zeiten. Es ist zwecklos: Ich geh schaukeln. Auf der sybillinischen Wasserrutsche…

Schulhofjazz für den Frieden - den Nachbarn zuliebe

1329/16: Positionen: Zur Bandsoziologie, Filesharing, Dropbox, Jazzband sein, dem Notenwart und Copy & Paste á la Guttemberg

icon Positionen

Schulhofjazz für den Frieden - den Nachbarn zuliebe

Schulhofjazz für den Frieden – den Nachbarn zuliebe

Die folgende Kurzgeschichte basiert auf wahren Vorkommnissen und wurde erinnerungshalber für die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook aufgeschrieben.

‚Siri Leaks‘ oder „The Stolen Jazzfiles“ – vom 20.02.16

In einer Jazzband ist gewissermaßen die Arbeit unter älteren, rundlichen Herren stets sauber aufgeteilt. Sie bilden das BackOffice der zu hübschen, großartigen Jazzsängerin-Perle, denn sie ist der Eyecatcher auf den Brettern der Bühne. Der Veranstalter fragt zuerst nach Videos und Fotos, nicht weil er das BackOffice bestaunen möchte. Er möchte wissen, ob die Sängerin was hermacht.

Das BackOffice besteht aus bereits mindestens etwas angegrauten, etwas übergewichtigen Herren, die daneben Lebenserfahrung und auskömmlich Instrumentenübung mit sich herumtragen. Überhaupt nur deswegen hört sich die Sängerin gut an, abgesehen davon, dass sie sich gut anfühlt, aus den bereits dargetanen Gründen.

Einer im Orchester ist zum Organisator verdonnert. Eine nicht zu unterschätzende Rolle ist die des Notenwarts. Er muss die Noten zusammentragen, lässt sie sich von den guten Notenkundigen anfertigen oder reißt sie aus einem virtuellen Realbook raus. Die Ton- und Mundart der Sängerin ist zu berücksichtigen. Das macht es aufwändig.

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Don´t Eat Yellow Snow. Iß keinen gelben Schnee. (gif)

1328/16: Video: Don´t eat that yellow snow – Von Altersmilde und Altersweisheit am Beispiel von David Gilmour

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David+Gilmour+Aaaaaaaaah


David Gilmour – The Girl In The Yellow Dress (Official Music Video)

Muss man für alternde Rockstars jetzt auch Höchstgrenzen an Jazzmusik einführen? Oder gehört das dazu? – Antworten gibt’s nicht hier.  Über Jazzverstecke…

Don´t eat that yellow snow, lautet eine weltweit verfügbare Weisheit. Wahnsinn: Wir hören Jazz. Das vorgeführte Comic zeigt uns, was wir für Jazz hören brauchen. Das führt in die Irre. Dahinter steckt einer der größten Rockmusik-Gitarristen aller Zeiten, David Gilmour. Altersmilde geworden, hören wir nun Grenzübertritte. Richtig wahr ist das nicht: Bereits auf den früheren Pink-Floyd-Alben war der Jazz redlich versteckt. Sehr stark zuständig war dafür Rick Wright, hört man sich die Keyboard-Paraphrasen von Dark Side Of The Moon und Wish You Where Here an, weiß man schon, dass auch Jazz mit verhackstückt wurde.

Im Opus The Girl In The Yellow Dress von David Gilmour, erschienen 2015, ist der Jazz nun aber wirklich nicht mehr zu überhören. Und? Ist das gut so?
Ja, das ist gut so. Jazz (und Blues) gehören zum Älterwerden dazu. Man muss es vermutlich auch Altersweisheit nennen, nicht nur Altersmilde.

Das Stück ist daher hier das Lied des Tages. Wir denken auch an Syd Barrett.

1279/15: Video: Detroit Gary Wiggins bei den „Berlin Dialogues“ – Harvard University

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A historical look at Jazz in Germany through the presentation of an american musician living in Berlin. Detroit Gary Wiggins speaks of events that has occured during his 25 years in Europe where cultural diplomacy has shown its face and played an important role to provide a comfort zone in the relations of different cultures living among one another. This discussion was titled „Jazz in the Kulturnation“ and part of Harvard University Berlin Dialogues.

Die aus insgesamt 3 Teilen bestehende Dokumentation einer Rede von Detroit Gary Wiggins in der Harvard University wurde von uns für diesen Zweck hier zu einer playlist verbunden und ist damit ein Dokument der Zeitgeschichte.

Gary Wiggins lebt als Musiker seit vielen Jahren in Berlin und hat international ständig zu tun. Man sieht ihn in Paris auftreten, in Berlin oder auch -wie man überraschend sah- in Filmen wie z.B. im Film über das Leben von Udo Jürgens „Der Mann mit dem Fagott“.

Hier ist die Homepage des Ausnahmesaxofonisten aus Detroit. Gary? Give us the Blues. Und den Jazz sowieso.

Eda "Jazzy" Klingelton, der Europäische Gerichtstroll

1272/15: Video: Die „Ladys“ aus Berlin sind derzeit in den Battles bei The Voice Of Germany #LiedDesTages

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DIE LADYs – You could drive a person crazy

Die Ladys aus Berlin, 3 Frauen, die am Hupfdohle ihren Spaß haben? Hupfdohle zu sein bezeichnet etwas Äußerliches, es ist scherzhaft „die Tänzerin“: Dabei gehört richtige Stimmbildung und -schulung zu den Grundvoraussetzungen von zu dritt dargebotenem Gesang wie diesem. Sie sind deutschlandweit unterwegs und sollte es der Auftrag rechtfertigen, sogar außer Landes. Noch ungeschlagen in den Battles der Fernsehsendung The Voice Of Germany machen sie stark auf sich aufmerksam. Ein Hingucker.

Vor ca. zwei Jahren gegründet, sind sie Swinging Girls in vielleicht ähnlicher Anmutung wie die Andrew Sisters. Gute Laune. Die in der NS-Zeit in Deutschland heimlich agierende Jugend, nicht Swinger-Jugend, sondern Swing-Jugend hätte sie allzugern genossen, fein, aber klein der Unterschied. Das Programm der Ladys umfasst relevante Songs einer bestimmten Ära der Weltmusik- bzw. Filmgeschichte, darunter auch bspw. den Edelklassiker jiddischen ‚Bei mir bist du scheen‘, den Ella Fitzgerald gesungen hat, aber auch Zarah Leander 1938 in Stockholm. Wie man so schön sagt: Ganz großes Kino.

Für Überraschung sorgen die Ladys, indem sie die Sendekonventionen der weltweit erfolgreichen Casting-Ländersendung The Voice Of…. [Chapter: Germany] durchbrechen. Im buchstäblich letzten Moment geht Jurymitglied Rea Garvey mit der Hand flach auf den Buzzer und holt das Damentrio in sein Team. Derzeit schlagen sich die Ladys im Team Garvey bei den so genannten Battles. Wie auch immer dies verrückte Projekt ausgeht. Das Interesse an ihren Darbietungen ist geweckt.

Das Lied des Tages You could drive a person crazy ist ein gezieltes Ablenkmanöver: Denn dass sie schön sind, bedarf keiner Erwähnung. Die Warnung allerdings, die mit ihrer Aufführung fest verbunden zu sein hat, lautet „Dich kann eine Person vollkommen verrückt machen“, und wenn wir davon gleich drei haben, wird für nichts mehr garantiert.

1260/15: Lied des Tages: ‚A Clowns Parade‘ – performed by Wilktron

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Karsten Wilck wurde am 17. August 1984 in Meißen geboren.
Zur Zeit lebt und arbeitet er in Berlin. Er studierte Jazz-Kontrabass und E-Bass an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden und an der „Norges musikkhøgskole“ in Oslo. Zusätzlich absolvierte er das Studium der Musikpädagogik, welches er mit einem Diplom abschloss.
Während seiner Studienzeit hatte er Unterricht bei Jäcki Reznicek, Tom Götze, Tino Scholz und Bjørn Kjellemyr. Außerdem besuchte er verschiedene Workshops; z.B. bei Niels-Henning Ørsted Pedersen, Arild Anderson oder Till Brönner. Karsten Wilcks musikalisch künstlerische Arbeit bewegt sich hauptsächlich im Bereich der improvisierten Musik. Dabei ist es ihm wichtig, dass der emotionale Ausdruck dem Intellekt überwiegt.

Das Projekt Wilcktron um den Bassisten Karsten Wilck liegt etwa drei Jahre zurück, aber das Video auf Vimeo gibt es noch. Digitale Artefakte, Spuren im Netz, hier hinterließ man sie. Hier blieben sie.

Auch wenn Zusammenarbeit kommt und geht und sich die Rezeptur von Musik ändert, insbesondere was die Zusammensetzung der Musiker angeht. Derartige Momente bleiben, weil wir Referenzen benötigen. Weniger Referenzen für eine bestimmte Gruppe von Musikern. Wir waren schon mal da, wir haben gespielt, immer hart am Wind. Sondern später vor allem auch für unsere Vita als Einzelmusiker. Wenn wir schon als Gruppe nicht erfolgreich wurden, so sind wir doch da und wollen wahrgenommen werden als Einzelmusiker. ‚Wir proben nicht,‘ sagen viele Jazzmusiker aus der professionelleren Ecke, härter: „Wer übt, fällt den Kollegen in den Rücken.“ Alles soll so sein, wie Zufall es dahin weht, auf die Bühnenbretter. Die schönsten Momente können heutzutage eingefangen werden.

Weil sich kaum vernünftige Arbeitszusammenhänge vorbesprechen lassen, wird aus vielen Bandabsichten nichts. Alle müssen existieren. Man nimmt Geld mit, das rar gesät auf der Straße liegt, um die Miete zu bezahlen. Projekte mit Herzensfavorisierung, an denen wir aus freien Stücken und ohne finanziellen Druck arbeiten, in denen wir etwas entwickeln, das so und nicht anders die Welt noch nicht gehört hat? Eher selten. Wie in der Popmusik bleibt vieles Mainstream und muss hinhalten als Realbook-Entnahme zum schnellen Auftrittsritt. Das Stück „A Clowns Parade“ ist ein schönes Stück Jazz. Und daher das Lied des Tages.

Autumn Leaves - Herbst

1259/15: Lied des Tages: Es ist Herbst – „Autumn Leaves“, Hula Hop im Supermarkt und großartige Sängerinnen!

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hula

Move to the Groove: Oder auch ohne ihn. Das kleine Mädchen übt noch. Wird aber bestimmt eines Tages eine ganz große Hula-Tänzerin. Das Gif des Tages!

Als im Januar 2015 ein Projekt in der Entwicklung stand, indem es kurz gesagt um das Spielen von Jazzstandards gehen sollte, tauchte eine außerordentlich gute Sängerin auf, deren Namen wir hier nicht verraten.

Die Aufnahme ist ein so genannter First take: Die Band lädt diese Sängerin ein und der Schlagzeuger lässt zu Kontrollzwecken das iPhone, ergänzt um ein ziemlich gutes Rode-Aufsteckmikrofon „XY“ mitlaufen. Am selben Abend singt später noch ein junger Russe mit kyrillischen Akzenten und einer mit Frank Sinatra vergleichbaren Stimmgewalt, wenn auch etwas unroutinierter, vor. Die Sängerin geht vor.

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1258/15: Positionen: Morgens erstmal Black Coffee #LieddesTages

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Black Coffee | Akua Allrich | DC Jazz Festival 2011

Akua Allrich | DC Jazz Festival @ Twins Jazz Club
Saturday June 4th, 2011
„Black Coffee“
Akua Allrich
Kris Funn – bass
Hope Udobi – keys
Carroll Deshiell III – drums
Agyei Osei Akoto – congas
Jabari Exum – djembe

So wie morgens die Gefühle Achterbahn fahren, beginnt im vorgezeigten Video auch das Stück Black Coffee, ein Jazzstandard.

Jazzfestivals in Dänemark, warum sollten sie besser besucht sein, als solche in Deutschland? Jazz ist Nischenmusik und wer kommt, weiß genau warum.

Wer nach dem ersten Kaffee wach ist, geht ab wie Schmidts Katze. Bzw. wie Akua Allrich, die Jazzchanteuse, die regelrecht losbrüllt. Nicht weil der Kaffee zu heiß ist, sondern weil einem danach ist, denn wie sollte man sonst etwas Besonderes lostreten? Ein Black Coffee ist so wie das Jazzstück und so wie der schöne Morgen.

Black Coffee – Das „Lied des Tages“ heute….

1243/15: Lied des Tages: Die Gary Wiggins Band performed „Canadian Sunset“

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Canadian Sunset by Detroit Gary Wiggins Band – powered by Ingeborg Fachmann

Every Monday: The Soul of Blues & Jazz  – Eine äußerst chillige Afterwork-Jazzlounge, präsentiert vom Red Ballroom, Genthiner Str. 20, 10785 Berlin, ist die Gelegenheit, Gary Wiggins live spielen zu sehen: Hingehen. #Tipps

Unter allen in Berlin beheimateten Musikern ist der aus Amerika stammende saxophonische Hüne Gary „Detroit“ Wiggins eindeutig der Größte. Der Mann ist spielerisch deutlich über 2 m groß. Vielleicht drei?

Mit dem Stück „Canadian Sunset“ bekommen wir bereits am frühen Morgen, der bekanntlich immer der beste ist, einen guten Eindruck vom Flow des Lebens, so geht´s. Die Musik vorsichtig anfahren und dann einswingen auf das Tagewerk. So wird der Red Ballroom vielleicht zum größten Swingerclub Berlins? Na, egal, es geht um Musik.

Und rot wie die Liebe ist das Outfit von Gary Wiggins, der auf den red carpets der Welt das betörendste und nachdrücklichste „rrrootttt“ guter Musik trägt. Hey Guy, thank You for this piece of nice music.

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Gitarrengriff: Schiß-Moll

1203/15: Lied des Tages: „Corcovado“ by Stand-Arts, Auskopplung aus dem „Album 2015“

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Doch Vorsicht: Das Lied des Tages kann Spuren von #Jazz enthalten.

Dargeboten von Martina Reiter (Voc) und Andreas Gäbel (Gitarre), handelt es sich um eins der süßlich-klebrigen Bossa-Nova-Stücke, die man einmal hört und nie wieder vergisst. Wir haben auf dieser Website schon über den besten Jazz aller Zeiten Senf von uns gegeben, sogar portugiesische Galeeren Cocktailbars, wie das Dromedario bemüht. Die Leserschaft schafft Wissen an, ist eingeweiht.

Aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, Gitarrist Andreas Gäbel hat heute Geburtstag. Wir sagen von hier aus Herzlichen Glückwunsch. Bitte mehr Jazz, nicht Grogpunsch. Apropos alter Hase. Hier ein paar Artikel, in denen Andreas Gäbel thematisch gestriffen wurde….

1195/15: Video: Neue CD Lorenz Kellhuber Trio veröffentlicht „State Of Mind“ und Fisch wie dieser gehört zur Weltklasse

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Lorenz Kellhuber Trio – „State Of Mind“ (EPK) – New album out on May 22nd

Homepage: http://www.lorenzkellhuber.com
Facebook: http://www.facebook.com/LorenzKellhuber

Lorenz Kellhuber Trio:
Lorenz Kellhuber (p)
Arne Huber (b)
Gabriel Hahn (dr)
Filmed by Martin Kellhuber
Post Production by Felizian Stockinger
© 2015 Blackbird Music
http://www.blackbird-music.de

Was ist das eigentlich für eine Band, die so wie das Lorenz Kellhuber Trio solche, irgendwie komplett frei fliegende Musik herstellt mit Bravour und vornehmer Noblesse? Die so, als wäre sie gar nicht aufgeschrieben, aus einem vollkommen freien, träumerischen Moment entstanden sein könnte und eher meditativ daherkommt?

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1172/15: Positionen: Ob Jazz fröhlich macht, dafür fehlte hier noch der Anscheinsbeweis.

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Chick Corea acoustic band & Bobby McFerrin „Autumn Leaves“

Chick Corea: piano
John Patitucci: bass
Tom Brechtlein: drums
Bobby McFerrin: vocals

Jazz ist am Instrument nicht feige. Jazz traut sich was. Von wegen Kosakenzipfel: Jazzwipfel, bisschen älteres Video: Jazzgipfel, Liederhalle, Stuttgart, Germany 13th July 1988

Das Video bezieht sich direkt auf die im vorherigen Artikel aufgeworfene Frage und beantwortet sie. Viel Spaß.

1171/15: Positionen: Jürgen Lemke, Klasse 11g, erklärt „Beat-Musik“ und „Jazz“. Von der Fröhlichkeit beim Baumwollpflücken

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Was gibt es nur in Ostfriesland? Ein volles Haus in Leer: „Der reine, ursprüngliche Beat ist Musik. Er ging aus der Jazzmusik hervor. Jazz entstand aus reiner Freude an Rhythmus und Klang, aus den echten Gefühlen der amerikanischen Neger, Schienenarbeiter, Baumwollpflücker, Mississippi-Schiffsleuten oder Hafenarbeitern in New Orleans. Jazz ist fröhliche, aber ernstzunehmende Musik.“ Jürgen Lemke, Schüler, (Zitat des Tages) – Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer 12/1967

In den Arbeiten von Schülern muss man differenzieren zwischen dem, was Schüler Lehrern zum Munde reden, um gute Noten abzustauben. In Plattitüden, Halbwahrheiten und „aufgeschnappten Trivia“ und solchen Gesichtspunkten, die den Heranwachsenden als schon einigermaßen aufgewachsenes Früchtchen auszeichnen. Mit Haken und Ösen. Kann sein, es ist Schleppnetzfischerei. Wir kennen Jürgen Lemke nicht, wissen nicht, ob er heute auf Norderney Krabben puhlt? Das ist unwahrscheinlich, denn dafür werden sie heutzutage mit dem Flugzeug nach Marokko verfrachtet: In ein Billiglohnland. Um dann gepuhlt und frischeverpackt wieder in deutschen Landen zu glänzen, frisch auf dem Tisch.

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1169/15: Video: Abstecher nach Venedig belegt: Hausmusik zu machen ist nicht von schlechten Eltern! #Distances #Lied des Tages

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DISTANCES | Frezant (Live In Venice)

Veröffentlicht am 06.01.2015
Live at Marco Ponchiroli´s house in Venezia Marghera, June 2014.
Musiker im Video:
Marco Ponchiroli | piano
Jan Grinbert | sax
Georg Kolb | bass
Uli Kleideiter | drums

Wir sehen ein paar deutsche Musiker, und einen italienischen. Der Mitschnitt kommt aus Venedig und hat unseres Erachtens zu wenig Klicks. Geschmack kann man nicht kaufen. Auch auf iTunes und musicload nicht. Nein, hier geht es um Musik an sich. Käufliche Verstalter lästern gern: „Jazz geht nicht.“ Also läuft nicht. Na und? – Es geht nicht um Verkauf, es geht ums Spiel, ums Herausfordern, sich die Bälle zuwerfen und gucken, was passiert. Damit die Musik in sich lebt.

Das Spiel ist enervierend, pulsierend, vorwärts treibend. Hohe Dünung, ein Aufbrausen und ab in Richtung Mittelmeer? Langusto oder good gusto, jeder nach seinem eigenen, wie auch immer. Großartige Band.

Ein hauptstädtisches Chapeau von hier! Und ein zärtliches „Danke schön“ bzw. „Thank You for the music“.

1097/14: Video: Unaussprechlich gut? Hört mal rein… #JohanLeijonhufvud

JOHAN.LEIJONHUFVUD


JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ – VOL. 1 (Album out on 06/06/14)

Johan Leijonhufvud (g)
Christian von der Goltz (p)
Lars Gühlke (b)
Tobias Backhaus (dr)

After having released three studio albums and one live CD in Sweden, guitarist Johan Leijonhufvud’s new record will be presented by Blackbird Music. Johan played live with Till Brönner for many years and toured with Nils Landgren. Together with Christian von der Goltz (p), Lars Gühlke (b) and Tobias Backhaus (dr) he started his new project Johan Leijonhufvud Mighty Mezz. Their first release is simply called „Vol. 1“, a modern jazz album featuring old and new compositions in which Johan connects the sounds of both Malmö and Berlin, playing his semi-acoustic elegantly and passionately at the same time. (Klappentext des Promovideos)

Directed & Edited by Kasimir Zierl
Edited by Felizian Stockinger
Recorded by Ünal Yüksel at Blackbird Music Studio, Berlin
Mixed by Michael Ungerer at Blackbird Music Studio, Berlin
Executive Produced by Andreas Hommelsheim
Cinematography by Kasimir Zierl & Felizian Stockinger

Bisschen was auf die Ohren? Einen Pfefferminztee…

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1033/14: Lied des Tages: CLOUDS StudioVersion by „New on earth project“ by Frank Bredow

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Keyboards: Frank Bredow
Piano: Jörn Gross
Drums: Yatziv Caspi
Bass: Thomas Hoppe
Gitarre: Waldeck Labanovicz
Sax: Nhat Tyuen Vo Dieu

Und weil´s so schön ist, ist der Player auch gleich ein Multicore, eine App mit weiteren Stücken. Von denen wir zunächst das erste Stück vorstellen wollten. Wie der Zufall so spielt: Es reiht sich Stück an Stück und schon fängt es einen ein bisschen ein. Gute Mucke! Sehr schön. Deswegen ist dieser Soundcloud-Player heute unser #Lied des Tages, auch wenn es Euch auf den ersten Blick merkwürdig vorkommen wird. Und noch was: JAZZ genießt hier ARTENSCHUTZ. Das #nurmalso in die Runde geworfen.

Ungespülte Bremsfreude nennen wir das gern, anders herum ungebremste Spielfreude. Hach, na endlich. Dig A Pony und losjeritten! In ein neues, fernes Land schöner Musik.

Schaut Euch doch mal dieses Video von einem Gig 2010 aus dem Quasimodo an… Der an diesem Projekt federführende Pianist Jörn Gross ist hier mediatorisch erreichbar, viel Spaß.

1032/14: Lied des Tages: „Billie Jean“ – Und die Forderung unsererseits: „Rettet die interprekuläre Gruppenpropogenität“ – jetzt!

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Im Rahmen des hier üblichen, immer vergnüglichen bildet die Dynamik einer Gruppe Musiksuppe die wohl erstaunlichsten Mannigfaltigkeiten seit Einführung des Küchenrührstabs. Bzw. Trotz. Später kam die Grooveknetmaschine, ausnahmsweise hatte kitchen aid die Finger (noch) nicht drin. „But, bullshit, this song is not from bad parents or fingers, these musicians are cosmopolitan groove gangstas. I‘ m missing the left words for it“.

blackbirds.tv ist berühmt-berüchtigt für jede Art guerilla-soziologisch, kritische Durchleuchtung von Gruppenphänomenen (Serie hier: „Der BandSoziologe“), hat die Wortfindungsstörung überwunden: Jener von Emotionen durchfeuchtete Zustand absoluter Bandergebenheit wird von uns heute erstmals weltweit nachgugelbar als ‚interprekuläre Gruppenpropogenität‘ bezeichnet. Nun ist es raus, eine Flasche Schampus werfen später gegen die Firewall. Soviel steht fest: Google muss den Begriff updaten. Und am besten gleich das ganze Internet.

1022/14: Felix Schlarmann Group ‚Landscapes‘

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Felix Schlarmann Group ‚Landscapes‘

Wir haben hier Julia Oschewsky vorgestellt, Jazzsängerin aus Deutschland mit festem Wohnsitz in Amsterdam. Felix Schlarmann war ihr Schlagzeuger, deutscher ‚Drömmer‘, wie die Holländer ungefähr zu sagen pflegen. Felix wohnt ebenso in Amsterdam.

Sehr schönes Video. Sehr schöne Musik.

Wir machen bestimmt nochmal mehr darüber. Gerade vor ein paar Tagen hörten wir Julia Oschewskis Album ‚inner game‘, und das hat zwar nichts mit dem Machwerk von ‚drömmer‘ Felix Schlarmann zu tun, verbindet uns aber in Gedanken. Ich mag die Art, wie Felix drömmt.

1006/14: Video: Amr Hammour „An a dream“ – Opernhaus Damaskus

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An a dream – Amr Hammour

Amr Hammour Composition performed by Amr Hammour Band at Damascus Opera House

Amr Hammour lebt seit kurzem in Berlin, wir berichteten.

Diese Aufnahme wurde im Opernhaus Damaskus, Syrien, hergestellt. Jazz at it´s best. Wunderbar, perlig, liebevoll, warm und gekonnt. Großartig. Amr Hammour ist ein Gewinn für Berlin. Und Berlin kann vieles nicht, z.B. Flughäfen. Was den Jazz betrifft, stehen die Aktien jetzt besser….groovy! Das #Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1004/14: Video: Max Mutzke feat. monoPunk feat. Klaus Doldinger und die „große Kolloboration des JAZZ ECHO 2014

Dies schöne Stück Musik darf man sich ruhig anhören. Bzw. nicht ruhig, sondern laut. Also eventuell etwas lauter. Schön, wie das groovt. Max Mutzke hat sich inzwischen zu einem ganz beachtlichen Künstler gemausert. Na ja, bei der Stimme. Ach ja, und Talent, das gehört wohl auch dazu.

Und dann noch schnell was zum Thema „unspielte Bremsfreude“ (Fachjargon: Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, icke)

Die Künstlerkollaboration des JAZZ Echo 2014 und wie sie hier miteinander musiziert, das ist nochmal, als führe Oma im Hühnerstall Motorrad. Macht Spaß und kann Spuren enthalten von Dejan Terzic (Schlagzeug), Dieter Ilg (Bass), Arne Jansen (Gitarre), Wanja Slavin (Saxophon), Monika Roscher (Gitarre) und Enrico Pieranunzi (Piano). Ist auch JAZZ drin. Bisschen. Schadet nie.

850/13: Positionen: Was Wolfgang Dauner von der Jazzförderung hält: „IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT“ #MSP

icon Positionen

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Wolfgang Dauner, der „Frank Zappa des Schwabenlandes“ (* 30. Dezember 1935 in Stuttgart), ist ein deutscher Keyboarder, Jazzpianist und Filmkomponist. Sein Sohn, Florian „Flo“ Dauner (* 3. Januar 1971 in Stuttgart) ist ein deutscher Schlagzeuger und Musikproduzent. Dauner Jr. arbeitet regelmäßig mit der deutschen Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier zusammen, trommelt bei Paul van Dyk und bei vielen anderen „Acts“. Wenn so aus Jazz Rock, Pop und populärste Musik wird, liegt´s in der Familie…, mit anderen Worten. (mit Mitteln der deutschen Wikipedia)

Wolfgang Dauner teilt auf seiner facebook-Seite mit:

IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT

Die Landesregierung: Der Studiengang für Jazz und Pop wird abgeschafft.

Jazz ist DAS musikalische Phänomen unseres Jahrhunderts-viel mehr noch als moderne Konzertmusik, 12 Tonmusik, Rock und all das andere, ja, man kann sagen , er ist überhaupt DAS hervorstechende künstlerische Phänomen des 20.und 21.Jhdts.

Der Jazz bedarf deshalb der gleichen Sorgfalt, Pflege, Förderung, auch natürlich Subventionen wie alle die anderen Künste – und wir wissen: Die bekommt er nicht. Die erstaunliche Kraft des Jazz liegt darin, dass er Rap, Disco, Techno, Blues und all das andere genährt hat. Wir können hören: Ernährt sie noch immer, er wird sie auch im kommenden Jhdt. nähren.

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841/13: Video-Paparazzi: Direkt vom Montreux Jazz Festival 2013 Damn! #Prince


Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux (via youtube)

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Sexy MF! Do the Housequake! C´mon, do the twist…already, shut up! Dance! #Kasernenton in der Cafeteria „Princeteria“ (Quelle: Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux auf youtube)

Mal sehen, wie lange das Video bei Youtube steht. Heute und gerade eben ist es da. Aber die Dinger haben Halbwertzeiten, dann macht sich das Management vom kleinen Mann vom Paisley Park auf, das videotische Material zu bannen, zu stoppen. Bis dahin genießen wir „Musicology“, den Titelsong eins der neueren Alben des kleinen Energiezwergs mit den zweifelsohne jazzigsten aller Funkattitudes. Let´s show these funky chops!

Halleluja! Praise the Lord Prince. On the drums: Hannah „Granata“ Ford-Welton.

824/13: Historie: 1963 spielte Art Blakey mit den Jazz Messengers in San Remo

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Art Blakey & The Jazz Messengers – Live Italy, Sanremo 23-03-1963 (via youtube)

Drums: ART BLAKEY, Trumpet: FREDDIE HUBBARD, Sax: WAYNE SHORTER, Trombone: CURTIS FULLER, Piano: CEDAR WALTON, Contrabass: REGGIE WORKMAN.

Schnell, nervig, energierend, nein enervierend, bissig, verspielt, vertrackt und wie ein Feuerwerk der Inbrunst. Musik wie die hat was von einem „gesunden Egoismus“. Der Musiker spielt, wie ihm beliebt. Und dem Publikum gefällt das entweder, oder eben nicht.  Und richtig: Man muss sich mit Musik erst mal eine Weile ernsthaft befassen, um den ganzen Affenzirkus zu verstehen. Doch dann…liebt man es. Oder man hasst Jazz. Mir ist alles wurscht. Der Bandleader war ein „rolling thunder“. Seine Rolls sind unnachahmlich. Seine schnellen Phrasierungen mannigfaltig.

Für mich sind diese Musiker Vorbilder. Sie machen genau das, was sie wollen. Sie lassen sich nichts vorschreiben. Aber auch gar nichts. Richtige Musiker eben. Operation Kuchenkeks: Keine Produkte irgendwelcher Glasaale aus der platten Industrie. Ein 54 Minuten dauerndes Dokument der Musikgeschichte. Viel Spaß.

737/12: Historie: Das gab es schon mal, dieses „Du bist Deutschland“, morgen ist Jahrestag!

Verbot des Niggerjazz
Am 12. Oktober 1935 verkündet Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky – einen Monat nach dem Erlass der so genannten Nürnberger Rassegesetze: „Mit dem heutigen Tag spreche ich ein endgültiges Verbot des Nigger-Jazz für den gesamten deutschen Rundfunk aus.“

Original Wortlaut:
(…) Nachdem wir heute zwei Jahre lang aufgeräumt haben und Stein an Stein fügten, um in unserem Volke das versammelte Bewußtsein für die deutschen Kulturwerte wiederum zu wecken, wollen wir auch mit den noch in unserer Unterhaltungs- und Tanzmusik verbliebenen zersetzenden Elementen Schluß machen. Mit dem heutigen Tage spreche ich ein endgültiges Verbot des Nigger-Jazz für den gesamten Deutschen Rundfunk aus. Ich muß dabei betonen: Dieses Verbot ist, auch wenn man es hundertmal im Ausland dazu umlügen sollte, kein Symptom für eine irgendwie geartete Auslandsfeindschaft des deutschen Rundfunks. Der deutsche Rundfunk reicht allen Völkern zum freundschaftlichen Kultur- und Kunstaustausch die Hand. (…)

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653/12: Linktipp: Hilfe! ruft das Saxophon …zur Zukunft eines künftig staatlich geförderten Jazz! #ZEIT online

Sturzlangweilige, epigonale Jazzmusik gibt es besonders dort, wo die Musiker ihre musikalischen Konzepte als einen Spaziergang zum Kostümverleih inszenieren, heute Funkband, morgen Bebop-Combo und übermorgen Cocktailbar-Begleitung. Auch wenn Jazzmusiker meinen, um ein größeres Publikum zu erfreuen, müssten sie nur mal eben eine bessere Popmusik spielen, geht das in der Regel in die Hose: Dem Pop eine eigene Perspektive abringen, das können nur wenige. Ansonsten tragen solche Projekte einiges zum schlechten Ruf des Genres bei. (sagt Stefan Hentz in der Zeit online, Musik)

Und wenn es nicht so komisch wäre, könnte man den Artikel durchaus von vorne bis hinten durchlesen. Gut geschrieben. Auch wenn eingangs ich selbst als Zeitung hergehalten hatte, so werde ich mit diesem Link die ZEIT unsterblich machen! Sie wird damit sozusagen von fachkundiger Seite aus anerkannt als Kulturberichtsorgan. Nun widmet euch dem JAZZ zu, er riecht nur komisch, ist aber noch nicht tot, wie Frank Zappa schon zu berichten wusste.  Wer den Blues bevorzugt, geht heute Abend zu Mr. Lucky Peterson, nicht verwandt mit Oscar, übrigens…

(EP)

 

567/11: Gigs, Preview: „Nesin Howhannesijan Trio“ (Jazz), Do. 18.08.11 @Waldo Berlin – CD kommt!

Nesin Howhannesijan Trio

Nesin Howhannesijan Trio

Sag zum Abschied „Sayonara“! (Abgewandelter Schlagertext, Japanologie)

Titel: Nesin Jowhannesijan Trio (Jazz)
Ort: Waldo Berlin, Torstr. 164, Berlin(Mitte)
Link out: Click here

Beschreibung:

  • Ernst Bier (dr)
  • Kelvin Sholar (p)
  • Nesin Howhannesijan (b)

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