841/13: Video-Paparazzi: Direkt vom Montreux Jazz Festival 2013 Damn! #Prince

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Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux (via youtube)

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Sexy MF! Do the Housequake! C´mon, do the twist…already, shut up! Dance! #Kasernenton in der Cafeteria „Princeteria“ (Quelle: Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux auf youtube)

Mal sehen, wie lange das Video bei Youtube steht. Heute und gerade eben ist es da. Aber die Dinger haben Halbwertzeiten, dann macht sich das Management vom kleinen Mann vom Paisley Park auf, das videotische Material zu bannen, zu stoppen. Bis dahin genießen wir „Musicology“, den Titelsong eins der neueren Alben des kleinen Energiezwergs mit den zweifelsohne jazzigsten aller Funkattitudes. Let´s show these funky chops!

Halleluja! Praise the Lord Prince. On the drums: Hannah „Granata“ Ford-Welton.

824/13: Historie: 1963 spielte Art Blakey mit den Jazz Messengers in San Remo

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Art Blakey & The Jazz Messengers – Live Italy, Sanremo 23-03-1963 (via youtube)

Drums: ART BLAKEY, Trumpet: FREDDIE HUBBARD, Sax: WAYNE SHORTER, Trombone: CURTIS FULLER, Piano: CEDAR WALTON, Contrabass: REGGIE WORKMAN.

Schnell, nervig, energierend, nein enervierend, bissig, verspielt, vertrackt und wie ein Feuerwerk der Inbrunst. Musik wie die hat was von einem „gesunden Egoismus“. Der Musiker spielt, wie ihm beliebt. Und dem Publikum gefällt das entweder, oder eben nicht.  Und richtig: Man muss sich mit Musik erst mal eine Weile ernsthaft befassen, um den ganzen Affenzirkus zu verstehen. Doch dann…liebt man es. Oder man hasst Jazz. Mir ist alles wurscht. Der Bandleader war ein „rolling thunder“. Seine Rolls sind unnachahmlich. Seine schnellen Phrasierungen mannigfaltig.

Für mich sind diese Musiker Vorbilder. Sie machen genau das, was sie wollen. Sie lassen sich nichts vorschreiben. Aber auch gar nichts. Richtige Musiker eben. Operation Kuchenkeks: Keine Produkte irgendwelcher Glasaale aus der platten Industrie. Ein 54 Minuten dauerndes Dokument der Musikgeschichte. Viel Spaß.

737/12: Historie: Das gab es schon mal, dieses „Du bist Deutschland“, morgen ist Jahrestag!

Verbot des Niggerjazz
Am 12. Oktober 1935 verkündet Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky – einen Monat nach dem Erlass der so genannten Nürnberger Rassegesetze: „Mit dem heutigen Tag spreche ich ein endgültiges Verbot des Nigger-Jazz für den gesamten deutschen Rundfunk aus.“

Original Wortlaut:
(…) Nachdem wir heute zwei Jahre lang aufgeräumt haben und Stein an Stein fügten, um in unserem Volke das versammelte Bewußtsein für die deutschen Kulturwerte wiederum zu wecken, wollen wir auch mit den noch in unserer Unterhaltungs- und Tanzmusik verbliebenen zersetzenden Elementen Schluß machen. Mit dem heutigen Tage spreche ich ein endgültiges Verbot des Nigger-Jazz für den gesamten Deutschen Rundfunk aus. Ich muß dabei betonen: Dieses Verbot ist, auch wenn man es hundertmal im Ausland dazu umlügen sollte, kein Symptom für eine irgendwie geartete Auslandsfeindschaft des deutschen Rundfunks. Der deutsche Rundfunk reicht allen Völkern zum freundschaftlichen Kultur- und Kunstaustausch die Hand. (…)

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653/12: Linktipp: Hilfe! ruft das Saxophon …zur Zukunft eines künftig staatlich geförderten Jazz! #ZEIT online

Sturzlangweilige, epigonale Jazzmusik gibt es besonders dort, wo die Musiker ihre musikalischen Konzepte als einen Spaziergang zum Kostümverleih inszenieren, heute Funkband, morgen Bebop-Combo und übermorgen Cocktailbar-Begleitung. Auch wenn Jazzmusiker meinen, um ein größeres Publikum zu erfreuen, müssten sie nur mal eben eine bessere Popmusik spielen, geht das in der Regel in die Hose: Dem Pop eine eigene Perspektive abringen, das können nur wenige. Ansonsten tragen solche Projekte einiges zum schlechten Ruf des Genres bei. (sagt Stefan Hentz in der Zeit online, Musik)

Und wenn es nicht so komisch wäre, könnte man den Artikel durchaus von vorne bis hinten durchlesen. Gut geschrieben. Auch wenn eingangs ich selbst als Zeitung hergehalten hatte, so werde ich mit diesem Link die ZEIT unsterblich machen! Sie wird damit sozusagen von fachkundiger Seite aus anerkannt als Kulturberichtsorgan. Nun widmet euch dem JAZZ zu, er riecht nur komisch, ist aber noch nicht tot, wie Frank Zappa schon zu berichten wusste.  Wer den Blues bevorzugt, geht heute Abend zu Mr. Lucky Peterson, nicht verwandt mit Oscar, übrigens…

(EP)

 

567/11: Gigs, Preview: „Nesin Howhannesijan Trio“ (Jazz), Do. 18.08.11 @Waldo Berlin – CD kommt!

Nesin Howhannesijan Trio

Nesin Howhannesijan Trio

Sag zum Abschied „Sayonara“! (Abgewandelter Schlagertext, Japanologie)

Titel: Nesin Jowhannesijan Trio (Jazz)
Ort: Waldo Berlin, Torstr. 164, Berlin(Mitte)
Link out: Click here

Beschreibung:

  • Ernst Bier (dr)
  • Kelvin Sholar (p)
  • Nesin Howhannesijan (b)

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553/11: Video: In der KVARNER BUCHT, genauer Mošćenićka Draga in Kroatien, wird ordentlich gejazzt! #Gigs, Review

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Mošćenićka Draga ist eine vom Tourismus geprägte Gemeinde in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar, auf der Halbinsel Istrien inKroatien.Das Dorf hat 1641 Einwohner und einer Fläche von 43,94 km². Das Gebiet des an der Kvarner Bucht gelegenen Ortes reicht in den kroatischen Naturpark Učka. Es besteht aus insgesamt 14 Ortschaften, darunter Mošćenićka Draga selbst, sowie die Orte Mošćenice und Brseč. Hauptwirtschaftszweige sind seit dem 19. Jahrhundert Fischfang und seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges Tourismus. Die Gemeinde bietet für Touristen rund 2500 Betten, davon etwa 1100 in Hotels und auf dem Campingplatz, rund 1400 in Privatunterkünften. (Quelle: deutsche Wikipedia, hier)

Ja, das ist richtig: Videos mitzuschneiden von irgendwelchen Musikern, die live spielen, das hat so etwas Papparazohaftes. So sagen jedenfalls die verächtlich Machenden.

Paar Andere sind gar nicht mal so unfroh darüber, dass wenigstens jemand bereit ist, mal ne Kamera auf das drauf zu halten, was so läuft. Damit man merkt, dass überhaupt noch was läuft!

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512/11: Gigs, Preview: Der Moment – Ernst Bier, Gerhard Gschlößl, Johannes Fink #Jazzwerkstatt

Ernst Bier (dr) - Jazzwerkstatt 07.05.10

Ernst Bier (dr) - Jazzwerkstatt 07.05.10

Titel: Der Moment – Ernst Bier, Gerhard Gschlößl, Johannes Fink
Ort: jazzwerkstatt im Silber-Antik-Café, Walter-Benjamin-Platz 2, 10629 Berlin
Link out: Click here
Beschreibung: Der Moment

GERHARD GSCHLÖßL trombone
JOHANNES FINK bass
ERNST BIER drums

Der Philosoph Hegel bezeichnet den Moment als einen nur qualitativ oder dynamisch, nicht aber räumlich oder mechanisch heraushebbaren Bestandteil eines umfassenden Ganzen. Den Darstellern, in diesem Fall Gschlößl, Fink und Bier bleibt das Finden des richtigen Moments. Das Finden der Situation, in der alle Drei soweit sind, frei oder nach kompositorischen Vorlagen, auf hier zu hörendem hohen Niveau Musik zu erfinden, ist Bedingung. Vielleicht ist das doch mehr als nur ein Moment?

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485/11: Gigs, Preview: John Tchicai & John Thicai Quartett feat. Ernst Bier #Jazzwerkstatt

Jazz? Für Jazz würde ich sterben! #Jazzfan bleibt Jazzfan

Titel: John Tchicai & John Thicai Quartett feat. Ernst Bier
Ort: Institut Francais
Link out: Click here
Beschreibung:

TCHICAI w./ GUMPERT
JOHN TCHICAI saxophone
ULRICH GUMPERT piano

JOHN TCHICAI QUARTET
JOHN TCHICAI saxophone
KELVIN SHOLAR piano
JONATHAN ROBINSON bass
ERNST BIER drums

Eintritt: € 15,00 / erm. € 12,00

Startzeit: 20:00
Date: 2011-04-15

427/11: Gigs, Preview: The Independent Jazz Quartet am 05.02.11 um 21 Uhr im Schlot #Berlin

Wir haben über Ernst Bier (dr) schon mal berichtet. Der aktuelle Gig findet am 05.02.11 um 21 Uhr im Schlot statt. Wer mag, darf da hingehen! Jazz, Jazz, Jazz!

419/11: Review: Ernst Bier (dr.), Stefan Weeke (b.) + Karl Schloz (g.) gaben den Jazz! Jazz oder nie!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Jemand, der den Laden kennt, sagte mir: „Das ist eine Art Wohnzimmer, was, um etwas auszuprobieren.“ Nein, ich war noch nie im Fincan in der Altenbraker Str., Berlin-Neukölln. Nach dem Besuch kann ich sagen: Ganz netter Laden, das übliche Problem, wie überall: Probleme mit der lieben Nachbarschaft, man muss stringent spielen, und wenn´s gerade besser wird, musste aufhören, weil die „da oben“ und du weißt schon, gelle?

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417/11: Jazz: Spinal Tap on Jazz – Ein Anscheinsbeweis für die Unmusikalität von Jazz insgesamt!


Spinal Tap on Jazz (via Youtube) – User: metalfrets

Softer music like Jazz is music by some fear. You can´t hear it. It´s very gentle….man up. Jazz is mistakes, you´re playing a song, but you play it wrong. It´s a lot of wrong notes… (Spinal Tap via youtube)

Da haben wir jetzt den offiziellen Beweis: Jazz ist eine ganz furchtbare Musik, praktisch keine Musik. Jazz ist ein Unfall, sagt der Herr in diesem Video.

(Danke, Ernst)

416/11: Video: Eine Dokumentation über das Drumming von Ernst Bier


Ernst Bier – Documentary – via Youtube

Ernst Bier spielt am Samstag, den 22.01.11 in Neukölln.

Wer sich für seine Art, Musik zu spielen interessiert, sollte sich dieses Video ansehen, das einer Dokumentation des WDR entnommen wurde.  Rund 10 Minuten, die Spaß machen! Angucken!

272/10: Personen & Porträts: Mica Wanner aus Berlin singt uns den Jazz, und das gerne…am 17.09.10

Banner Personen

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

Moondance, im Original von Van Morrison, ist einer der ganz großen Evergreens ever! Zitat: „2001 wurde Moondance vom Fernsehsender VH1 auf Platz 32 einer Liste der größten Alben aller Zeiten gewählt. Es belegte zudem Platz 65 auf der Die 500 besten Alben aller Zeiten der Zeitschrift Rolling Stone im Jahre 2003. Im März 2007 war Moondance als Platz 72 auf der NARM Rock and Roll Hall of Fame Liste der „Definitive 200“ aufgeführt. (Quelle: teils Wikipedia)

Mica Wanner (Jahrgang 1972) wohnt, lebt und arbeitet singt in Berlin. Sie hat sich dem Jazzgesang verschrieben und den verfolgt sie seit Jahren „mit Verve“. Nachdrücklich, ernsthaft, mit viel Tiefe und Ernst. Es sind kleine, übersichtliche Duos, mal auch ein Trio oder sogar „ganz großes Besteck“, Bigband, die Königsdisziplin. Ansonsten ist aber das Bemerkenswerte an ihrem Vortrag die Intimität und Vertrautheit ihres Gesangs. Sie doppelt die Staffage des Bühnenauftritts nicht auf, um aufzutrumpfen oder divenhaft daher zu kommen, ihr Metier ist die Bescheidenheit und die Achtung des Originals, der Respekt vor der Größe des dargebotenen Werks.

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Foto.Podcast: Berliner Philharmonie – Kammermusiksaal

Schild vom Kammermusiksaal - Philharmonie

Schild vom Kammermusiksaal - Philharmonie

Das Foto vom Goldschild wurde am 19.02.10 aufgenommen. An diesem Tag präsentierte Twana Rhodes ihre neue CD im Kammermusiksaal, der als Auftrittsort in Berlin relevant ist.

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