1627/17: Video: Jeff Buckley hat den Song auch nicht besser gekonnt, aber das war viel, viel besser als von Cohen! Volle Kanne Buskohl!

Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) - 03. April 2010

Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) – 03. April 2010


Ape. ‚2001: A Space Odyssey‘ / Dawn of man

But you don’t really care for music, do you?
It goes like this, the fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing hallelujah

Operation Bildungslücke: Ich habe vom Daniel Cohn-Bendit nicht viel gewusst, Zeit meines Lebens, und ganz zu schweigen von Leonard Cohen.

Allenfalls was Cohen über Suzanne sang, aber das war mir zu weichspülerisch. Dann sah ich sie, im Jahre 2010, sie performte mit einer Band namens Power Unit, in der auch die großartigsten Bläser der Stadt ins Horn tuten. So stand sie vor mir, wie im obigen Foto zu sehen ist, und ich verschoss mich gelinde gesagt in ihren Unterarm. Under her arm, she got it under her skin, drauf ein Satz gepikert: „The baffled king composing halleluja.“ Es riss mich, und zwar hin. Ich habe ihr dafür einen Artikel geschrieben, der meine Erinnerungen für immer mit ihr verbindet und noch heute weiß ich, wo ich sie weltweit finden kann, wenn mir danach ist. Yvonne muss man sich in der Dimension vom Cohen denken. First they took Brooklyn, NY, but then they Take Berlin. Danke, Yvonne, das habe ich verstanden.

Danke, Yvonne, für die Erinnerungen. Früher ist sie auch mit eigenen Stücken in Deutschland viel aufgetreten, das ist viel weniger geworden, seit sie übern Teich watete: Y. walking on the water.

Einer, von dem ich auch ganz große Stücke halte, sagt man das so?, ist Max Buskohl. Das hat aber eigentlich weniger mit seinen Eltern zu tun, zu denen väterlicherseits einer der umwerfensten Gitarristen Deutschlands weltweit gehört: Carl Carlton. Der Mann ist für mich ein deutscher Inbegriff für einen undeutschen, ja kosmopolitischen musikalischen Weltbürger Deutschlands. Mit einer Dependance auf Malta. Vielleicht ein Musikmalteser?

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1337/16: Lied des Tages: Take Berlin performed „Motion“

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Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn, dichtete Heinz Erhardt. Ich bin heute traurig, tief getroffen, George Martin ist tot, mein kurzer Nachruf eins vorher. Ich aber trinke keinen Korn, sondern höre betörende Musik, die man auch mit dem Hashtag #dreampop verschlagworten könnte. Hört mal rein.

Sie nennen sich TAKE BERLIN, eine von zweien kommt aus Berlin. Yvonne Ambrée lebt überwiegend in den USA.

Dass das Projekt TAKE BERLIN heißt, ist den Lesern bekannt. Sie hat Verdienst an der Schließung von Bildungslücken: Auf ihrem Unterarm las ich, Zuschauer eines Konzerts, bei dem sie sang, eine Liedtextzeile aus Halleluja von Leonard Cohen und war verwirrt. Die Recherchen ergaben eine Jeff Buckley-Verehrung der Tätowierten, die so betört. Quatsch, das ist Geschichte und kann nachgelesen werden. Eine wahnsinnig machende, verstörende Geschichte.

TAKE BERLIN touren jetzt durch Deutschland, Belgien und Holland, kommen leider nicht nach Berlin. Was uns das Leben nicht süßlicher, sondern schwerer macht. Wir müssen mit einer gedachten Fernbeziehung leben. Da kommt uns Motion, das obige Stück, wie gerufen. Wir schalten es an, schließen die Augen und denken an den ertrunkenen Jeff Buckley. Ein Alptraum im Fluss.

Dreampop, ein Traum: So schön ist’s, auch Erinnerungen.

Nehmt Euch bitte Berlin – Take Berlin – zur Brust, hier entlang…

Oder bleibt noch ein bisschen und schaut diese Artikelsammlung über Yvonnes Künstlerleben an und durch, an und für sich…

86/10: Personen & Porträts: Yvonne Ambrée hat das Zeug, mehr zu werden…Halleluja!

Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) - 03. April 2010

Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) - 03. April 2010

The baffled king composing Hallelujah.“ (Tatoo von Yvonne Ambrée auf dem Unterarm) – zu deutsch: Der verwirrte König (Gott) komponiert das Halleluja!

Sie ist noch sehr jung. Ihre Ausstrahlung ist „etwas herb“, bild ich mir ein. Wer Yvonne Ambrée begegnet und sich fragt, was der Sinn ihrer Unterarm-Tätowierung ist, muss nicht lange suchen. Auf ihrer Website (hier) schreibt sie u.a.:

Me would wish Jeff Buckley and Schubert would be still alive. What I´d give to hear them play.“ (Quelle hier)

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