1549/17: Video: Der alte Ami Rik de Lisle hat noch was zu sagen. Am 4. Juli ist Radio Independance Day deutschlandweit #News

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THE OLD AMI – the unknown American Radio Legend

„He is not Santa Claus, he is Rik and Rik is timeless.“ (Jim Rakete über Rik de Lisle)

Rik de Lisle, das ist vielleicht unzutreffend mit Subtitel angedeutet, ist mitnichten eine unbekannte amerikanische Radiolegende.

Oder ist es eine deutsche?

Im Grunde ist das egal, denn Rik ist bekannter als der sprichwörtliche bunte Hund. Und beliebt.

Das ist offenbar Anlass für den folgenden Film. Alles zusammengefasst…. – Premiere ist übrigens am 4th of July, Radio Independance Day, ja, den Feiertag wird man wohl nun einführen müssen.

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1424/16: Positionen: Blümchentapete, Rocktöpfe, Übungsräume und Schlagzeuger in #Berlin #Proberaum – eine Situationstragik

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Wie versifft? Der Raum ist vintage. #Redensarten

Sie hätten es nicht weit gebracht, hätten sie nicht einen Proberaum bekommen, und auch wenn er mit Blümchentapete tapeziert war: Die Beatles haben Musikgeschichte geschrieben. Der Grund: Sie konnten miteinander ausprobieren, was sich lohnt darzubieten. Erst in einem guten Proberaum entsteht headroom. Operation freier Kopf. Aber bitte in einem halbwegs gepflegten, urbanen Ambiente. Was gehört dazu?

Allein über das Thema Proberaum kann man ganze Bücher verfassen. Historienrückblick: Wir haben uns schon in den Achtziger Jahren im alten Westberlin damit redlich geplagt. Sogar ein großes Benefizkonzert in der Berliner Waldbühne haben wir damals veranstaltet. Johnny & The Drivers spielten, UKW (Sommersprossen), Interzone (RIP Heiner Pudelko, Gott am Gesang), die Insisters und viele, viele mehr. Der 1. Berliner Rocktopf war eine Benefizveranstaltung im ganz großen Stil. Schirmherr war ein Berliner Verein von Musikern, dem ich als Vorstand vorstand, und gängig wurde das sowieso nur, weil der damalige Rockbeauftragte des Berliner Senats Bernd Mehlitz mit seinem Mitarbeiter Uwe Sandhop (Sandy Hobbs, Bassist der Beatitudes) betonte: „Der Senat hat die Absicht, der Berliner Musikszene beim Beschaffen von Übungsräumen zu helfen.“ Ganz anders als Walter Ulbricht. Der hat eine Mauer ziehen lassen, da nahmen die Ostberliner Musiker den Wessis keine Räume weg, Interzone strich sie schwarz an und stemmte sich dagegen, als Jim Rakete den Auslöser drückte. Das Foto machte Geschichte. Mein Gott, Walter: Das war aber so nicht abgesprochen.

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screenshot Christoph Deschner

1112/14: Lied des Tages: „One More Mile To The Border“ von „The John Vaughan Band“ (Westberlin) – Das ist „sooo Siebziger“

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THE JOHN VAUGHAN BAND – One More Mile To The Border

„One More Mile To The Border“ was recorded 37 years ago on November 14, 1977 in Berlin, Germany
THE JOHNVAUGHAN BAND:
John Vaughan – lead vocal, acoustic guitar
Chris Deschner – acoustic lead guitar
Hans-Dieter Lorenz – bass
Christian Evans – drums

Das Lied ist im berühmt-berüchtigten Stil der Siebziger verfasst und dargeboten, den wir von Leuten wie James Taylor und Carly Simon kennen: Großes amerikanisches Songwriting. Mitgespielt haben Berliner, z.B. Hinzugezogene, auch aus Amiland. Und Ungezogene, aus Westberlin, der Enklave mit der einzigen, funktionierenden Stadtmauer rundum und Passierscheinkontrolle. Es war schon ein paar Jahre her, als sich Heiner Pudelko und seine Band Interzone an der Mauer gegen selbige lehnten, sich dabei von Jim Rakete fotografieren ließen, und versuchten, sie flach zu legen. Sie haben es nicht geschafft.

Die Ungezogenen, das waren die Langhaarigen, z.B. die aus der Hagelberger Str., die dort auch eine Wohngemeinschaft gründeten, die man als „einen Ausbund an Kulturbeflissenheit“ bezeichnen könnte. Wenn man nur wollte. Sehr schönes Machwerk. Jetzt auch angekommen im Digitalismus des Jahres 2014. Daumen hoch.

(Mit John Vaughan. Und mit Dank.)

946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‚Nena‘ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ‚85555‘, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‚Handschrift‘ und ‚Allein- bzw. Sonderstellung‘, Unverwechselbarkeit.

520/11: Personen & Porträts: Fahrenkrog / Anders – ein MashUp der anderen Art #record release

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„Uwe und ich wollten einfach das Beste der achtziger Jahre und Nena zeitgemäß in die Jetztzeit transformieren. Das ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen. Meine Stimme und die genialen Songs des Soundmagiers Fahrenkrog-Petersen haben ein wirklich atemberaubendes und modernes Popalbum entstehen lassen.“ Thomas Anders über die Zusammenarbeit mit Uwe Fahrenkrog-Petersen an der Neuerscheinung „Two“ von Anders | Fahrenkrog

Uwe Fahrenkrog-Petersen war ca. 1978 Keyboarder der Berliner Band Odessa, die zwischenzeitlich doch in Vergessenheit geraten ist. Die Band stand seinerzeit in dem Stallgeruch, saugute Musik zu machen. Wenig später adelte Fahrenkrog-Petersen eine junge Sekretärin aus Hagen, Angestellte in der Fabrik Rakete von Überfotograf Jim Rakete, indem er ihre musikalischen Rundungen betastete. Gabriele „Nena“ Kerner machte Weltkarriere und war „the german Frolleinwunder“, maßgeblich begleitet durch Uwe Fahrenkrog-Petersen am Keyboard, auch wenn viele witzelten, sie hätte allein ein faible für Schlagzeuger. Was ich mir übrigens merkte.

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