1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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997/14: Video: PVC – live im Kant Kino Berlin (ca. 1982)

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PVC – live at Kant Kino Berlin – Control

„Im Februar 1976 stiess ich beim Lesen des New Musical Express auf einen Artikel über die New Yorker Szene, … Auch die Ramones wurden erwähnt, und deren Konzept erschien mir als eines der obskursten, von denen ich je gehört hatte: Zwei-Minuten-Songs, keine Solos, 20 Minuten Auftritte. Das Konzeptelement „keine Solos“ kam meinem eigenen handwerklichen Können doch sehr entgegen, und so stürzte ich mich – ermutigt durch diese neuen Aspekte – sofort auf meine ersten Kompositionsversuche.“ Gitarrist Gerrit Meijer

Die Band PVC ist in der deutschen Wikipedia hier beschrieben.