1727/18: Erinnerungen: An Manfred ‚Manne‘ Praeker und die frühe Nina Hagen – Sie waren viel zu gut und strichen graue Mauern bunt.

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Nina Hagen (gif)

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Nina Hagen (1975)

Manfred „Manne“ Praeker (* 25. September 1951 in Berlin; † 17. September 2012 ebenda) war ein deutscher Musikproduzent, Sänger und Musiker. Er spielte auch Synthesizer und Schlagzeug, war aber vor allem als Bassist bekannt. Bekannt wurde er als Mitglied der Nina Hagen Band und Spliff. (aus Wikipedia, hier)

Heute hat Manfred Manne Praeker Geburtstag. Hätte. Wenn er nicht bereits gestorben wäre.

An Manne kurz zu erinnern, ist Chronistenpflicht. Und dass du dir jetzt ’n Wald suchst, um dir im Mos ’n Bett zu bau’n. Dein Riesen Saxophon ist natürlich auch da und Flöten, Flöten soll’n auf der Wiese wachsen. Ich frag die Alte, wo der Wald is‘, sie sagt „Mein Udo is‘ schon lange tot.“ In meinem Hals, da steckt ’n Bonbon.

Und die Erfrischungswaffeln sind ausgelaufen.

RIP – Manne. Eine schwarz Tulpe für dich.

Und danke, Nina, danke Spliff, dass es Euch gegeben hat. Ihr wisst gar nicht, wie wichtig das war. Oder doch?

Wir streichen graue Mauern bunt. Jetzt muss ich weinen.

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1617/17: Video: Wir sind eins (Sagt ihr) – Moses Pelham + Michael Patrick Kelly – Eine Zeitendefinition im #hierundjetzt


Moses Pelham mit Michael Patrick Kelly – Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix) (Official 3pTV)

„Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix)“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/WirSindEins „Herz“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/Herz Die Limited Deluxe Box von „Herz“ gibt es hier: https://MosesPelham.lnk.to/HerzBox „Moses Pelham ♥ Tour“ im April 2018 05.04.: Dortmund, FZW 06.04.: Köln, Gloria-Theater 07.04.: Berlin, Heimathafen 09.04.: Stuttgart, Im Wizemann 10.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 12.04.: München, Technikum 13.04.: Nürnberg, Hirsch 14.04.: Dresden, Reithalle 16.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 18.04.: Bremen, Modernes 19.04.: Hamburg, Mojo-Club 20.04.: Hannover, Capitol 26.04.: Frankfurt/M., Batschkapp 27.04.: CH-Zürich, Härterei Club

Die gute Musik wurde bereits gemacht. Sie ist und bleibt Vorbild. Was nun folgt, baut auf bereits Gewesenem auf. Nicht auf Verwesenem drauf.

Das Zentrum zur Überwindung von Einfalt, Langeweile und Ödnis ist lange schon in Frankfurt am Main, Rödelheim. Dort residiert ein Pate namens Pelham, dem einst mit Sabrina Setlur, in eigenem Namen und Ausnahmesängern wie Xavier Naidoo viele, viele Sahneschnitten gelungen, durchaus laktosefrei durchdrungen. Wer mochte nicht ihr Badewasser saufen? Du liebst mich nicht.

Die deutsche Popmusik ist 2017 in der Reflektionsphase angekommen. Sänger und Sängerinnen treffen sich jetzt bei „Sing meinen Song“, einem Fernsehformat. Hier trifft zusammen, was in unserem Kopf nicht zusammengehört, das Unvereinbare: Mittendrin sitzt der Global Buddha aus dem Zentrum der Veränderung, Moses Pelham. Die Ewiggestrigen, die Skeptiker, die die sich nicht verändern können, hadern mit dem neuen deutschen Popzustand. Und weil Lena, Paddy, Tim, Yvonne am Kamin sich räkeln, auf einem musikalischen Tigerfell. Kritiker, aufgepasst. Diese Skeptiker sollen wissen: Sing meinen Song, das ist ganz anders vom Anspruch und vom Zuschnitt her als das Dschungelfernsehen von RTL. Go down, Moses.

Jeder hat gesagt, das ginge nicht. Und dann haben sie es einfach gemacht: Für „Wir sind eins“ sind Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, ein unvereinbares musikalisches Pärchen, in die Alpen gezogen. So wie Bushido Karel Gott zu „Für immer jung“ lud, ist es nun gang und gäbe, dass Kellyfamily-Wonneproppen und radikale Weltmusik-Kulturveränderer wie Moses Pelham gemeinsame Sache machen. Lasst uns aufbrechen, Zäune im Kopf zu clashen, lasst uns draufrechnen, dass wir all die Claims trashen. Lasst uns jetzt endlich die Musik mashen.

Und im Grund ist es ganz, ganz einfach: es gibt nur gute und schlechte Musik, der Rest ist Papperlapapp. Danke, Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, dass Ihr Euch über Denk- und Singverbote hinwegsetzt. Genau: Das geht ganz wunderbar. Denn: Wir sind eins.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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