"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)

1434/16: Video: The Shevettes – ‚Live Music & Cold Beer‘ – Das beste #LiedDesTages ist für morgen

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"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)

„The Shevettes“ (Foto: Privatarchiv)


The Shevettes – Live Music & Cold Beer

Veröffentlicht am 10.07.2016: © 2016 – music: Karl Neukauf / words: Ilka Posin, John Vaughan. Video by backyarD princesS mediA. Special thanks to Udo Nowozin (DoP; Color grading) & Tom Dams – http://studioforstmehren.de

Das Video hat Nutzer Pygm Alien hochgeladen. Auch der raue Farbton der abgeschlossenen Filmarbeit lässt darauf schließen. Color grading wurde in den Credits erwähnt. Es geht sommersüber um Kaltgetränke trinken und Livemusik machen. Die Shevetten haben wieder losmusiziert. Es ist ein bisschen in einer Art Country & Western und Liedermacherstyle, nur dass es auf Berliner Katzensteinpflaster spielt. Wir sehen die Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf, wir sehen eine für Berlin übliche Situation: Verschlossene Türen.

Gastwirte in Berlin haben durchweg mit den Anforderungen des Emissions- und Immissionsschutzes zu tun. Bis man sie einfach planungstechnisch vom Reißbrett streicht, weil gegenüber acht Eigentumswohnungen mit Tiefgaragenplätzen entstehen. Da hat Wilmersdorf aber wirklich Glück gehabt. Man sagt ja von so Gegenden auch, sie seien irgendwie eingewohnt. Die Straßenbahn sagt aktuell: „Es kann die schönste Kneipe nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.“ Max Liebermann wünschte sich in solchen Situationen was zu essen, um endlich kotzen zu können.

Shevetten seziert, auseinandergenommen, neu zusammengesetzt. Brauchst bloß mal Suchfeld einschalten oder unten die additiv-knognitiven Links. Keine Website schneller: Das Lied des Tages von morgen auf blackbirds.tv findest Du heute schon hier und ‚Live Music & Cold Beer‘. Skäl! Bzw. Prost. Apropos: Gestern haben wir gewarnt und wer erinnert noch? Wer Bier trinkt, Musik macht und singt, sei vor Anglizischmus gewarnt. Sagt bitte nicht, Ihr wäret hier nicht gelinkt worden, weiterführend. Die Berliner Stadtplanung ist hiergegen im Grunde nur abführend.

Weiterführend

1256/15: Positionen: Backdoor, Blackdoor, Blackbirds: Über Hintertürchen im Weihnachtskalender, Alltag und der Flüchtlingsfrage

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Polydeluxe „Backdoor“

Veröffentlicht am 01.11.2015 -Erste Single aus dem Album „Behind The Backdoor“ VÖ 4.12.2015 MUSIK: Karl Neukauf – TEXT: Ilka Posin

Dass es einmal so weit kommt, wegen 99 Lustballons: Peter Maffay hat ausgedient. Entsorgt. Ilka Posin kommt an die Gartenhaustür und morpht dann zur Lockenwicklerträgerin, die Zukunft der gegen Ende hin tödlichen Zweierbeziehung?  Das Storyboard ist kenntnisreich verwoben um die lyrische Aussage. Am 04.12.15 wird das Album Behind The Backdoor erscheinen. Rechtzeitig vor Weihnachten, wurde es durch eine Blackdoor blackbirds.tv zugespielt. Nun liegt es am musikalischen Strand der Weltenrettung. Wir würden sie gern Ilka Poesin nennen, das träfe es. Sie hat den Text gemacht. Der Teufel den Schnaps.

In Berlin wird ein Kolumnist von einem Durchgeknallten geschlagen, weil der pro Flüchtlinge und qua deutsche Gesellschaft schrieb, mit einem Hauch von Kritik, in einer im Tagesspiegel erschienenen Kolumne. „Linke Drecksau“ hat der Schläger gesagt. Die Geschichte des Zuzugs von Kriegsflüchtlingen aus der arabischen Welt ist ein Hardcore-Angebot an uns, unsere Kreativität und Wandlungsfähigkeit endlich unter Beweis zu stellen. Von wegen linke Sau! Es geht um Menschlichkeit. Jene, die jetzt Mauern umsetzen möchten, die vor ihrem Herzen stehen, um sie als antiarabischen Schutzwall an die Außengrenze des Landes zu verpflanzen, gehören (leider) nicht zu dieser Zielgruppe. Die Ängstlichen der Überfremdungstheorie errichten auch Schutzschwälle kranker Worte und Leidbilder. Insofern kann das Land spalten, wovor zu warnen ist. Wenn wieder Rechte „Linke klatschen“, so wie früher. Das Angebot der Kreativen und Wandlungsfähigen muss lauten, die Unbeweglichen abzuholen und ein Stück weit mitzunehmen: In Richtung künftiger persönlicher Freiheit ohne Angst und Abgrenzungswunsch. Für Solidarität, Empathie und ein gesundes Maß an weniger Selbstbezogenheit. Am Ende kommen Menschen zu Menschen. Reichen wir uns die Hände? Was wäre daran schlecht?

Summa summarum kann man den alten Maffay schon mal entsorgen und das Behind The Backdoor achten, ob im Morgenmantel oder Sonnenbrille tragend, wie die Protagonisten des filmischen Drehs am Set Backdoor. Ein Hintertürchen gegen die Lockenwickler-Strategie des Alltags der zu kurz Denkenden. Wie es Karl Neukauf (g) ergangen ist, siehst Du hier…. (Foto: Polydeluxe, Privatarchiv)

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1217/15: Lied des Tages: „Spreekanal Sonnenschein“ – performed by Hans Rohe und Karl Neukauf

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Musik: R.Davies / Text: H.Rohe
Hans Rohe: Gesang, Gitarren, Bass, Schlagzeug
Karl Neukauf: Orgel, Piano

Sehr schöne, neue, deutschsprachige Liebeserklärung an Berlin, im Original von den Kinks.

Übrigens: Leben ist sehr kompliziert, sagt Hans Rohe. Eigene Überlegungen dazu stellt auch Karl Neukauf an.

1215/15: Lied des Tages: Liebe tut weh. Poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

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poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

Ilka Posin: Gitarre, Gesang, Cajon – Karl Neukauf: Piano, Gesang – als Gast: David Langner (Saxophon)

Der Song Love Hurts wurde zuerst 1961 von den Everly Brothers aufgeführt. Mit der Interpretation durch die schottische Band Nazareth wiederveröffentlicht, wurde er zu einem Welthit.

Sänger Dan McCafferty hatte ganz offensichtlich vergessen, vor der Aufnahme des Stücks den Hals- und Rachendrops rechtzeitig zu lutschen. Oder das hatte Methode. Wir erinnern „This Flight Tonight“. Niemand hatte zu jener Zeit eine ähnlich raue Stimme. Joe Cocker vielleicht noch, aber der war ja von Sinnen und fiel des Öfteren besinnungslos in die Orchestergräben vor den Bühnen der Welt. McCafferty nicht.

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927/14: Video: Ilka Posin singt „Runaway“ – feat. Karl Neukauf – Nachgesang auf den 14. Februar 2014

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Licht aus! Wummssssss!!!! Spot an!!! Hallo Freunde!!! (Ilja Richters Duftmarke, Disco, ca. 1973, westdeutsche Gernsehwelt) -Mach´s gut, mach´s nach, mach´s bässer: Der frannz kann´s! Wie Tamara, die Danz! Hohe Vakanz!

Ilka Posin aka Poison Ivy (The Shevettes) führt eine mondäne Beziehung mit „ihrer Musik“. So etwas trifft, wenn Licht drauf hagelt, als ein Naturphänomen den Begriff „schillernd“ oder „von Gottes Gnaden“. Bzw. wirkt wie als schriebe jemand antichambrierend in der Absicht, aufzufallen? Egal. Sie hier solierend. „In die warmen Länder würden sie so gerne fliehn, die verlornen Kinder in den Straßen von Berlin.“ (Silly, Verlorne Kinder) – Was damals nicht ging, ist heute ganges und gäbe.

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