1770/19: Video: Aus dem RAM direkt ins ROM: „Drive“ (Cover) – by „phase eins“ – Das Lied des Tages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Drive (Cover) – phase eins

Ilka Posin
Am 14.04.2019 veröffentlicht
Original: REM
Bass: Heike Becker
Gitarre & Stimme: Ilka Posin
Aufnahme & Mischung: Karl Neukauf
Mastering: Marco Birkner
Video: Max Zorn

Blow Up ist ein Scheißdreck und Antonioni hatte keine Ahnung, wie man geheimnisvolle Videos dreht.

Das haben jetzt Phase Eins (in Kleinschreibung) übernommen. Ilka Posin und Heike Becker machen das Ding.
Von wegen Treuenbrietzen: Lasst Euch bloß nicht trietzen. Es geht zur Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf. Und ab ins Yorckschlösschen.

Das Stück ist von REM, ich hatte es gar nicht im RAM, aber jetzt habe ich es direkt ins ROM geschrieben.
Read Only Memory.

Danke, Frauen, und grüßt mir die Kammerspiele Treuenbrietzen.

1760/18: Video: Runaway (Polydeluxe) – Von meiner Lieblingsilka, Kartoncahons, Backoffice, schwarzlosem Getrommel und Spätikauf mit Folgen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Runaway (Polydeluxe)

Video zu „Runaway“ (Musik: Karl Neukauf, Text: Ilka Posin) POLYDELUXE Album „Behind the Backdoor“ * ANNA TANKE: Künstlerische Oberleitung & Zeichnungen * MAX ZORN: Filmhersteller & Kamera – The Musicians * KARL NEUKAUF: Gesang, Bass, Wurlitzer, Synthesizer, Clavinet * ILKA POSIN: Gesang, Cajon, Percussion * MAX SCHWARZLOSE: Schlagzeug

Das ist meine Lieblingsilka. Sie sitzt immer rittlings auf einem Kartoncahon und semmelt wie wild mit ihren Innenhandflächen. Immer drauf: Schnauf. Karl ist Keyboarder, fürs Betasten zuständig, nicht im Späti, eher so Neukauf oder Groß-. Ganz groß. Mit Blackdoor, alles inklusive: Behind backdoor. Es ist dies Programm der Gegensätze: Max Schwarzlose (engl. ca. „blackless“) trommelt wie das Tier (The Animal) und kann – was wir hier nicht sehen, aber dort – prima Klasse-Fotos machen. Für oder gegen den Klassenerhalt. Hier und heute war kalt, es wäre doch auf ein elendiges Fotografrieren hinaus gelaufen. Was wollen wir trinken, sieben Tage lang? Und wo holen wir uns was? Anna Tanke. Dafür danke.

Ich wollte nicht umhin, das Video zu erklären (Begriffsklärung) und es nicht nur bieder und welsch vorzuzeigen. Man schmückt sich nicht mit fremden Rädern.

Toller Song, danke Polydeluxe.

Standardedition geht anders, das hier ist „deluxe“ glitza Sonder-Goldedition.

Bleibt noch die Frage: Warum Lieblings-Ilka? Nun: Die weitere heißt Ilka Bessin, war rosafarbene Edel-Ehrenbürgerin, adlig, eine „aus Marzahn“ – mal sehr sehr up to date, doch ist ihr Schnaps – Rum – verblichen, wie kubanischer Zuckerberg. Wohingegen Ilka Posin auch weiterhin posintioniert, auftritt, Gigs macht, tourt. Und das ist….? An den Festtagen gibt es Feuerzangenbowle.

Schnafte. – So, nun habt Ihr genug Gelegenheit, die Bedeutung der deutschen Sprache insgesamt aufzuklären. Bitte beckmessert deswegen nicht über mich. Ich will Euch nur ein Spiegel sein. Viel Spaß dabei.

"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)

1434/16: Video: The Shevettes – ‚Live Music & Cold Beer‘ – Das beste #LiedDesTages ist für morgen

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"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)

„The Shevettes“ (Foto: Privatarchiv)


The Shevettes – Live Music & Cold Beer

Veröffentlicht am 10.07.2016: © 2016 – music: Karl Neukauf / words: Ilka Posin, John Vaughan. Video by backyarD princesS mediA. Special thanks to Udo Nowozin (DoP; Color grading) & Tom Dams – http://studioforstmehren.de

Das Video hat Nutzer Pygm Alien hochgeladen. Auch der raue Farbton der abgeschlossenen Filmarbeit lässt darauf schließen. Color grading wurde in den Credits erwähnt. Es geht sommersüber um Kaltgetränke trinken und Livemusik machen. Die Shevetten haben wieder losmusiziert. Es ist ein bisschen in einer Art Country & Western und Liedermacherstyle, nur dass es auf Berliner Katzensteinpflaster spielt. Wir sehen die Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf, wir sehen eine für Berlin übliche Situation: Verschlossene Türen.

Gastwirte in Berlin haben durchweg mit den Anforderungen des Emissions- und Immissionsschutzes zu tun. Bis man sie einfach planungstechnisch vom Reißbrett streicht, weil gegenüber acht Eigentumswohnungen mit Tiefgaragenplätzen entstehen. Da hat Wilmersdorf aber wirklich Glück gehabt. Man sagt ja von so Gegenden auch, sie seien irgendwie eingewohnt. Die Straßenbahn sagt aktuell: „Es kann die schönste Kneipe nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.“ Max Liebermann wünschte sich in solchen Situationen was zu essen, um endlich kotzen zu können.

Shevetten seziert, auseinandergenommen, neu zusammengesetzt. Brauchst bloß mal Suchfeld einschalten oder unten die additiv-knognitiven Links. Keine Website schneller: Das Lied des Tages von morgen auf blackbirds.tv findest Du heute schon hier und ‚Live Music & Cold Beer‘. Skäl! Bzw. Prost. Apropos: Gestern haben wir gewarnt und wer erinnert noch? Wer Bier trinkt, Musik macht und singt, sei vor Anglizischmus gewarnt. Sagt bitte nicht, Ihr wäret hier nicht gelinkt worden, weiterführend. Die Berliner Stadtplanung ist hiergegen im Grunde nur abführend.

Weiterführend