1764/18: Fotos: Am 14.12. haben die Zöllner im Kesselhaus einen guten Job gemacht. Und auch Torsten Hansen, der Fotograf

Dirk Zöllner im Glück - Schwalbe (Foto: Privatarchiv)

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Torsten Hansen ist Fotograf.

Er hat am 14.12. ein sehenswertes Fotoalbum angelegt und im Internet veröffentlicht, das es uns ermöglicht, auf das 30 Jahre „Die Zöllner“-Jubiläumskonzert im Kesselhaus in Prenzlauer Berg nochmal detailreich zurückzublicken.

Viel Spaß, Freunde der guten Livemusik.

Das muss noch erfunden werden: Das, solche Fotos dann mit der Hintergrundmusik abspielen.

Aber dann regen sich die Musiker auf. Potsch Potschka, früher Spliff, hat sich gerade geärgert: Irgendein Hirni stellt immer was auf YouTube und wenn’s auch Scheiße klingt. Er ist stinkesauer, sagt er und hat zu wenig Zeit, dagegen vorzugehen. Man kann es mitfühlen.

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1219/15: Historie: Im Schattenreich des Ungeregelten – Jürgen Kerth, ‚Der Blues von der Grauen Maus‘ (1982)

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RocknRoll_Lexikon.DDR


Der Blues von der Grauen Maus, Juergen Kerth & Band, live 1982

Hochburgen waren private Kneipen und Tanzsäle im dörflichen Süden der DDR und an der Peripherie größerer Städte, etwa in Gaschwitz, Auerbach-Hinterhain, Annaberg-Buchholz, Röderau, Mülsen St. Niclas, Limbach-Oberfrohna, Pössneck-Schlettwein, Ebersbrunn, Teichwolframsdorf, Schöneiche, Eulo, Neupetershain, Ruhland, Altdöbern, Werben, Hohen Neuendorf, Teltow, Mahlow und Freiwalde. Dort führten geschäftstüchtige Betreiber ein anarchisches Regime, das sich um Hygiene, Jugend- und Brandschutz ebenso wenig kümmerte wie um die offizielle Zulassung der Bands. Wer den Einlass passiert hatte, betrat quasi rechtsfreien Raum. Hier war es eng, laut und verqualmt. Flaschen wurden herumgereicht, Bier, Wein und Schnaps in rauen Mengen ausgeschenkt. Manchmal pumpte der Alkohol das Adrenalin in die Höhe. Trotzdem ging es friedlicher zu als bei jeder Dorfdisco. Über dem Chaos thronte der Geist von „Love & Peace“. Und die Musik hielt das eigenwillige Happening wie eine Klammer zusammen. (Michael Rauhut)

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