1762/18: HIStory: The Making Of Imagine – John Lennon (1971)

Echter Blackbird: Phil Spector

Echter Blackbird: Phil Spector

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Erst mit zunehmendem Alter wird das Lebenswerk John Winston Lennons wichtiger (für mich, nicht für Andere). Wir sehen eine ausgelassene, eine gelassene Version vom Leben in Tittenhurst Park, Ascot, England, und Yoko plaudert aus ihrem handwerklichen Nähkästchen. Out of the sewcase, das ganze Opus vivendi, welches wir hier sehen.

„Woman I can hardly express my mixed emotions at my thoughtlessness. After all I’m forever in your debt and woman I will try to express my inner feelings and thankfulness for showing me the meaning of success.“ (John Lennon, später)

So ist es: John Lennon macht Aufnahmen mit Musikern.

Am Ende erscheint die Platte.

Ohne den Titelsong wäre die Gestaltung des Central Parks wohl anders ausgefallen. Oder sogar ganz und gar ausgefallen? Wer weiß?

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1677/18: Tageslied: Valenteano – „Monolith“ (Auskopplung aus „Devachan“) – Klaus Voormann, #Echo2018 – Bang, Bang: Is it A Boomerang?

Monolith

Über die Klippen
im freien Fall,
Hör ich die Möwen,
überall.
Seh ich mir zu,
was für ein Turn.
Kurz vor dem Aufprall,
kann ich dich spürn

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein.
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin hart vom Leben,
hart am Rand
Nicht mehr Fels,
und noch nicht Sand.
Doch unbehauen,
aus Fels gebrochen.
Werd ich nur weich,
bei deinem Lachen.

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin Stein, du bist Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her.
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

wie ein Stein..

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein
Stein., du ein Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

 

Ich habe mich viel mit allen Formen der Mystik beschäftigt, am intensivsten aber mit der christlichen Sufi-Mystik. Sicherlich ein Grund dafür, warum ich mich Mystikern wie Hafez, Rumi, El- Arabi und Ghasali (um nur einige zu nennen) und ihrer mystischen Poesie der Liebe zutiefst verbunden fühle. (sagt Valenteano, Link unten)

Eine wunderbare Offenbarung aus Wiesbaden gibt uns der Künstler und Weltmusiker Ralph Valenteano auf seinem aktuellen Album Devachan. Texte von außergewöhnlicher Tiefe und spiritueller Weisheit. Jede Menge großartige Musiker, durchaus von Weltruhm, haben am Kleinod mitgewirkt, dessen Größe wächst, während man dran lauscht. So in der Art einer gegen das Ohr gehaltenen Muschel. Klare Kaufempfehlung für eine Ausnahmeaufnahme, das Album Devachan von Valenteano. Es trägt viel Schönheit in sich und ist irgendwie auch Fels in der Brandung, in stürmischen Zeiten, bei starker See, tösendem Gedonner. Bei sich bleiben, sich noch fühlen oder wieder. Trotz allem, trotz Echo 2018 und all den rhabarbernden Relativitätstheoretikern, die sagen, man muss im Interesse der Kunstfreiheit….einen feuchten Kehricht sollte man…

Eine Freude, es zu hören. Das Stück Monolith steht für den Stein, der auch in 1.000 Jahren noch fest da steht. Wie ein Monolith steht Klaus Voormann heute für uns im Fokus unserer bewunderungswürdigen Berichterstattung, schöner Formulierungsfauxpas. Klaus Voormann, ich mochte ihn nie besonders. Aber ich mag ihn jetzt doch, ich hatte mich schon ein Stück in seine Nähe gearbeitet. Immer mit gemischten Gefühlen. Jetzt ist er ein Held. Er hat seinen Echo für das Lebenswerk zurückgegeben. Nun, Klaus, bist Du für mich unsterblich geworden. Meine Liebe und Zuneigung ist dir gewiss. Ich ziehe den Hut, bin vollgefüllt mit guten Gefühlen.

Ralph Valenteano: Vortreten! Danke für dieses Album.

Klaus Voormann: Es ist alles gesagt. Mein persönliches Menschenvorbild ist schon lange Paul McCartney, den ich liebe und verehre. Allein weil er in Dein Buch im Vorwort reingeschrieben hat, Du bist ein Arschloch, werde ich es glauben. Persönlich weiß ich es natürlich nicht. Und nach diesem wohldurchdachten Schritt, der Rückgabe des Echo, werde ich Paul anrufen und ihm sagen, der Klaus, der hat an sich gearbeitet und ob er das nochmal durchdenken… Liebe Grüße aus Berlin an Euch beide.

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1575/17: Audio-Paparazzi: You’re Sixteen – performed by Max Buskohl – Es geschah in einem Internet. #SidemansJourney

Max Buskohl (Foto: M. Buskohl, Bearbeitung: TTT, 2017)

You come on like a dream, peaches and cream
Lips like strawberry wine
You’re sixteen, you’re beautiful and you’re mine

You’re all ribbons and curls, ooh, what a girl
Eyes that sparkle and shine
You’re sixteen, you’re beautiful and you’re mine

Der Berichterstatter weiß fotografisch genau zu erinnern, wie Ringo Starr, Schlagzeuger der Beatles, in der Sendung Schlager der Woche in die Charts einstieg. Liebe Kinder, wir reden über den Jahreswechsel 1973/74. Du bist sechszehn, you’re sixteen, sang der nicht singen könnende 😉 , zweitbeste Schlagzeuger der Beatles 😉 So was wie Yellow Submarine oder With A Little Help From My Friends, ja Octopus Garden, hatte Ringo schon gegeben. Deckname: Ring O‘ Fire, das ist der, der den Ring nicht verlieren darf. Help.

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