1472/16: Lied des Tages: Über die Strategie der 1.000 Nadelstiche: Du denkst, ich bin ein Träumer? Ich bin vielleicht nicht der Einzige!

Am 21.12.16 hat Elmar Theveßen (zdf) in der Sendung Markus Lanz mit wenigen, klaren Sätzen dargelegt, es gibt ein 1.600 Seiten starkes Grundlagenwerk eines Abou Moussab al-Souri mit einer Strategienbeschreibung der 1.000 Nadelstiche gegen westliche Gesellschaften. Das als Grundsatzschrift nachzulesende Pamphlet beschreibt die Ziele des Jihad in der gezielten Aufwertung rechtspopulistischer Parteien in Europa, um die Minderheit der dortigen Muslime langfristig gegen den Westen aufzubringen, damit sie sich dem Heiligen Krieg anschließen. Das Video der Sendung ist unten verlinkt. Die von mir ins Feld geführte Anfangszeit der 59:50 min. langen Sendung ist die Startzeit 32:45 min. und kann im Player der Einfachheit halber direkt mit dem gesetzten Link angesteuert werden. Vor- und zurückspulen ist erlaubt. #Tipps

Sophisticated Mama: Nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz und so kurz vor Weihnachten meldet Italien die Erschießung des mutmaßlich Attentätigen von Berlin. Das strapazierte Wort dieser Tage ist Gefährder und einige etwas kurz denkende rechte Wankelmutkommentatoren in den Sozialnetzen schreiben es „Gefärder“. Nein, es heißt nicht Mahrder, sondern Marder. Try A little harder, lieber Marder. So mancher, der nicht mild ist, riecht öffentlich wie Iltis. Dieser Artikel ist keine weitere Streitschrift für eine Sache, sondern eine Art Erleichterung in der Gewissheit: Das war noch nicht das Ende. Was bleibt?

Wir sind mild. Mildtätig. Wir sind werk. Werktätig. Aber wir sind nicht atten. Attentätig. Zeit für einen neuen Krefelder Appell (Wankelmütige: Die Beatlesfirma hieß Apple, nicht Appel) gegen die Aufrüstung der Welt und gegen das Moral- und Wertesystem heiliger Krieger, die ohne auf gesellschaftlichen Kontext Rücksicht zu nehmen, Menschen absichtlich ins Verderben reißen, um Flächenbrände zu entfachen. Seelenloser Kettenbrand. Krefelder Appell: Der Krefelder Daniel Kreuzer hat einen wiederaufgenommen, der ursprünglich von John Lennon angefacht wurde. Flächenbrand der Liebe und Suche nach Verbindung, Harmonie und vollkommener Schönheit: Herzenswärme, Sehnsucht nach Frieden und Wohlgefallen. Ein Idealismus, ein burning spear gegen die Verdammnis.

You may say, I´m a dreamer: But we are not the only ones! Mehr Liebe, mehr Frieden, mehr brotherhood of men. Weint ruhig. Macht frei.

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(Danke, Daniel)

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1469/16: Lied des Tages: „Du tust mir gut“ – Die besten 4 Gründe: Der Blues vom Nachbarn, der Krefelder Appel und die Suchttechnologie

Katrin Nelsen, Querflöte, Gesang
Achim Remmertz, Gitarre, Gesang
Bernd Thielen, Gitarre, Bluesharp, Gesang
Jörg Schreinemackers, Schlagzeug

Meine Heimat nehm ich überall mit hin, trag sie in mir, wo ich auch bin. Meine Heimat, darin liegt der Sinn, das ist der Grund, dass ich in Krefeld glücklich bin. (aus „Glücklich in Krefeld“, Lyrics)

Nenne mir doch bitte 1 guten Grund, warum ich das mögen soll? Ich weiß keinen einzigen. Die Band nennt sich 4 Good Reasons, 4 gute Gründe. Wir nehmen wahr: 4 Personen, eine Band. Gut gereifte Herbstäpfel, sie selbst schreiben über sich, sie seien seit vielen Jahren musikalisch unterwegs und „nicht nur vom Alter her gereift“. So hört sich ihre Musik auch an: Herrlich unaufgeregt. Einfach gute Songs.

Keiner muss brillieren, niemand spielt sich in den Vordergrund, Team- und Airplay. Die Aufnahmen klingen homogen und sind Teamgeist, das spürt man. Hört auch mal in den Teamplayer namens Soundcloud hinein, ist verlinkt.  Wir kennen jedenfalls kaum Bands, die sich als glücklich in Krefeld bezeichnen. Apropos Herbstäpfel: Der hieß nicht Krefelder Appel, sondern Appell. Stand für eine Welt mit weniger Waffen. Schee wars scho. Oder?

Noch dies: Die Homepage sollte nicht Texte in Fotos darstellen. Das Internet lebt vom durchsuchbaren Text. Fragt die NSA. Ohne ausgefeilte Such- gibt es keine Suchttechnologie, kein Fan sein, Fanzine, oder schöne Worte, die wie „Selektoren“ herhalten. Der Fanclub muss Dich finden. Wenn Anne im Mai Kant liest, ist es zu Annenmaykantereit nicht mehr weit und die füllen jetzt Stadien: Du entschuldige Dich bei Pocahontas. Im Internet gilt das gesprochene geschriebene Wort. Zum Beispiel: „Lobet Ihn mit Pauken und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Pfeifen; lobet Ihn mit hellen Zimbeln; lobet Ihn mit wohlklingenden Zimbeln!“ Psalm 150 – Gute Pommes bunt gibts in Berlin bei Curry36. Pommes Pommerenke (Schlagzeugbetreuung) ist bibelgetreu verlinkt. Im Gebetsbuch der Berliner Musikszene. Hier.

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