1485/17: Positionen: Alarm: Die Rock- + Popmusik ist tot. – Titelschutzangabe: „Letzte Ausfahrt Kuschelrock“ #socialtulip #ttt

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Es wurde schon alles gespielt, nur nicht von jedem. – Huey Colemann, via Facebook

Mein Bemühen um Netzaustausch ist Prüfungen unterzogen. Mir sind echte Austausche lieb. Mein Kernsatz lautete am 06.02.17: „In der Rock- und Popmusik ist es gelaufen. Spätestens 2000 war Schluss. Nichts Neues. Kalter Kaffee.“ Ich fasse gewonnene Erkenntnisse aus Diskussionen auf Facebook #socialtulip zusammen.

Viele befürworten diese Feststellung einfach. Ich habe ausgewertet, es sind die Älteren auf den Freundeslisten im asozialen Netzwerk.

Ich wusste früher sehr gut Bescheid, wie ein Sachverständiger. Dann klinkte ich mich irgendwann aus und dachte, das ist es nicht wert. Denn wozu auch? Ich beschloss, es ist egal. Ich war noch gar nicht so alt geworden. Es ist wirklich unheimlich lange her.

Einige wenige widersprechen mir und stellen Namen von Bands und Einzelmusikern in den Raum. Ob die genannten Musiker die These wiederlegen, die provokativ gemeint war, weiß ich nicht. Dazu müsste ich sämtliche Vorschläge gewissenhaft durchhören. Mir fehlt die Zeit dazu. Abgesehen davon auch die Lust.

Dirk Zöllner, Sänger/Musiker aus Berlin, hat in einem Gastbeitrag auf www.blackbirds.tv u.a. gesagt, Zitat: „Ich höre wie alle Normalverbraucher fast immer die Best of meines eigenen Lebens. Gelegentlich entdecke ich mal was Neues über YouTube, über meine große Tochter oder über meine junge Freundin – aber das vorgekaute Menü der Radio- oder Fernsehprogramme stört mich sowohl beim Komprimieren meiner eigenen Gedanken, als auch bei der Konversation im Allgemeinen.“

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1416/16: Breaking News: Die Berliner Straßenmusikern Elen muss 1.000 EUR Strafe zahlen. Die Musikszene ist verärgert.

icon NEWS news

Elen.Wendt_Banner

An einem guten Tag verdient die Sängerin mit ihrer rauen, tiefen Stimme 30 bis 40 Euro. An einem schlechten sind es nur ein paar Cent. Viel Geld ist das zwar nicht, sagt Elen, aber dafür sei sie schon auf so viele andere Weisen belohnt worden. Da ist zum Beispiel das vierjährige Mädchen, das immer ganz vergnügt mit ihren kurzen Beinchen zum Takt wippt – und die Sängerin am Ende umarmt. Da ist die Frau, die ihrem autistischen Sohn eine CD der 24-Jährigen mit Cover-Stücken vorgespielt und Begeisterung in seinen Augen gesehen habe. Als sie Elen davon erzählt hat, hat sie aus Dank geweint. (Quelle: Tagesspiegel, hier)

Hier geht es um eine Eilmeldung und um Solidarität. Für eine sachliche Stellungnahme war die Redaktion dieser Website gerade nicht zu gebrauchen. Wir bitten um Entschuldigung. Eine Polemik.

Dass Elen Wendt vortrefflich Straßenmusik macht und bei Bedarf Marius Müller-Westernhagen ein Vorprogramm gibt, hat sich herumgesprochen. Ebenso sehr hat sich das ärgerliche, rechthaberische Verhalten des Ordnungsamts Berlin-Mitte herumgesprochen, mit dem Wendt in der Art einer widerlichen Indiefada (neues Wort) gejagt und gehetzt wird: Mit Bußgeldverfahren. Es geht um deutsche (Kultur)Peinlichkeit pardon Reinlichkeit. Vorschrift ist Vorschrift und Gesetz ist Gesetz. Drei Bußgeldbescheide waren angefochten. Wir haben hier darüber berichtet.

Jetzt hat das Gericht entschieden und im Ergebnis 1.000 EUR Bußgeld festgesetzt. Uns geht es hier nicht um haarkleine therapeutische Aufarbeitung von Behördenbullshit. Wie wir heute aktuell aus der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook hören, haben sich deren rund 17.000 Mitglieder zur Solidarität mit Elen Wendt entschieden. Vorgeschlagen wird, dass das Urteil mit der Bankverbindung als pdf ins Netz gestellt wird und dass jeder einen Mikrogeldbetrag an die Landeskasse überweist. Dann gibt es rund 17.000 Kleinstüberweisungen (vorsichtig noch schnell nachrechnen) und die Verwaltung darf wochenlang die Beträge auf die Strafe verbuchen und verrechnen.

Es würden auch gleich ein paar zusätzliche Mitarbeiter in der Buchhaltung benötigt. Was für ein Scheiß. Schämt euch, Elens Musik im öffentlichen Interesse oder im Namen des Volkes zu verurteilen. Wir sind das Volk, und ist der Spruch auch noch so abgenutzt. Wir hören uns noch. Und weint ruhig: Wie die oben angesprochene Mutter des autistischen Kindes. Euren Autismus kann man behördlich nennen. Oder menschenverachtend. Pfui.

Weiterführend
Indiefada Flyer

(Die nachfolgenden Interaktionen werden sich noch organisieren.)

1118/14: Linktipp: Was man bei der Vorstellung des neuen Herbert Grönemeyer-Albums zu erwarten hat…

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Groenemeyer_Banner


Herbert Grönemeyer „Morgen“ offizielles Video

Das Video zur Single „Morgen“ aus dem Album „Dauernd Jetzt“ von Herbert Grönemeyer. Mehr Infos: http://www.groenemeyer.de

„Fingerfood isnu gut.“ Der musikalische Ruhrgebietskosmopolit Herbert Grönemeyer versteht seinen Erfolg selbst nicht. Dies hier ist keine Website über die Bochumer Musikszene. London ist interessanter als Bottrop und Berlin kann zumindest ähnliche, interessante Facts in musikalischer Hinsicht vorweisen wie Paris bzw. New York. Soviel zur „default“-Einstellung dieser Website.

Allerdings wohnt Herbert „Bochum“ Grönemeyer seit vielen Jahren mit einem Ohr in Berlin-Zehlendorf, wird damit zum Zielobjekt unserer Berliner Musikszenebetrachtungen und geht ansonsten …

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1092/14: Sängerin gesucht: Es ist schwierig. Auch für die Sängerin!

SängerIn gesucht?


Wo ist eigentlich die Eins?

Am 14.06.14 diskutierten Musiker in Berlin-Moa-Beat eine wichtige Frage: Wo ist die Eins? – Sie kommt vor zwei, drei und vier. Im Ergebnis überraschend, wenn wir genau zuhören, stellen wir fest, dass es auf diese Frage mehr als eine richtige Antwort gibt. Denn wie der Keyboarder zum Drummer sagt: „Du hast überhaupt nicht zugehört!“. Die Eins kann bspw. auch da sein, wo der Rattenschwanz (an Akordik) ein Ende hätte. Oder so ähnlich. Am Ende führen beide Betrachtungen zum gleichen Ergebnis: Die Eins steht stets ganz vorn, unmittelbar am Anfang. Man muss also gar nicht genau zuhören. Diese Erkenntnis war es wert, der Öffentlichkeit erzählt zu werden. Künftig herrscht Klarheit. Auch über die gegenseitige Wertschätzung, worum es im Folgenden geht.

Der hier eingangs verwendete Banner ist ca. 4 Jahre alt. Ich werde ihn daher nicht kaufen, er ist zerkratzt. Das Luftkissenfahrzeug ist voller Aale.

Sänger gesucht. Sängerin gesucht. Wo sind sie? Sängerinnen suchen, in Singsing und anderswo. Manchmal kommt dabei heraus: Nur Singsang. Singsing, also der Wille, mehr als eine Probeprobe zu veranstalten, das hängt von vielem ab. Von der Sängerin, aber auch von den Macken der Mitmusiker, von ihrer Einstellung. Und von ihrer Unsensibelheit gegenüber leicht verletzbaren Seelen.

Popcouchcoaches allerorten unterwegs. Wichtige Miene zum verkniffenen Spiel. Die noch nichts erreicht haben, aber schon mal so tun, als wären sie wichtig. Unheimlich wichtig. Dabei ist Singen eine sensible Angelegenheit, es betrifft Sänger und Sängerin zutiefst. Es ist ein persönlicheres Instrument als die gekauften aus Japan, mit Chromfittingen und Markenemblem.

Es ist irgendwie „die eigene Seele“, die man verkauft.

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Dark Side Of The Huhn

1068/14: Kritik: Zum Pink Floyd Album „The Endless River“, Titelbildern, Toten, Hühnern und dem „missing link“ am Keyboard

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Die guten Dinge haben ihre Zeit. Und bleiben in den Erinnerungen schön.

Jetzt ätzt der Spiegel gegen das neue, von einem 18-jährigen entworfene Cover der kommenden Pink-Floyd-CD, einem Sammelsurium von alten Aufnahmen aus dem Jahre 1994 (CD „The Division Bell“). Das war auch schon nicht mehr Pink Floyd. Die Puristen unter den Anhängern jedenfalls vermissten Roger Waters seinerzeit. Musikalisch war das Album leider kein Höhepunkt der Band.

Vor einigen Jahren befasste mich das Lesen von Artikeln über Pink Floyd aus passender Gelegenheit. Bei all meiner Verehrung als bekennender PF-Fan blieb der Eindruck haften: Das war auch ein zerstrittener Haufen zuletzt. David Gilmour ist ganz sicher ein „head“, ein Kopf, vielleicht sogar ein Dickkopf. Er weiß, was er will. Das wusste er immer.

Ein zumindest merkwürdiges Gefühl beschleicht einen angesichts von weiteren Presseveröffentlichungen.

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1045/14: Goldene Worte: Rockmusik ist tot, vermutet Richard Gleim (aus Düsseldorf) #aufgeschnappt

Goldene Schallplatte: PAINT IT BLACK - Rolling Stones

Goldene Schallplatte: PAINT IT BLACK – Rolling Stones

Werden wir nicht mit Rockmusik überfüttert? Ist Musik generell überhaupt noch das Ding? Ich würde heute als Finanzier in kein Rockkonzert mehr investieren. Die Zeiten sind andere. Musik ist Geschichte. (Richard Gleim, 17.07.14, auf facebook)

Schluck.

Hat er recht? Wozu dann „all die Mühe“, für atomverstrahlte Kühe? Atom Heart Mother, muh! Raus bist Du. Does he painted it black? Richard Gleim war lange Zeit seines Lebens als Musiker und Fotograf unterwegs. Jahrgang 1941 war er lange Zeit „Punkhoffotograf“.

Sagen wir´s mal so: Die Frage ist durchaus nachdenkenswert. Weshalb sie hier steht.

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1010/14: Video: „Let´s Go Crazy“ – Prince & 3rd Eye Girl (live, Manchester)

„Mutti, der Mann mit dem Koks ist da.“ „Ach, Kind, Papa ist aus. Lassen rein.“ (fiktiv vorausgedacht, wenn Vati Prince-Karten erwirbt)

Heute ist Vatitag. Da gönnt sich Vati mal nen Livecontent, abgefilmt auf Veranlassung des großen, kleinen Riesen Prince, der aktuell auf Tour ist. Der saure Drops: Die Eintrittspreise sind so schwindelerregend hoch, wie das Livegedöns „supergeil“ (aus der EDEKA-Werbung) ist.

Das Gute liegt im Schlechten, das Perfekte an sich, das steht hier auf der Bühne, als Reinkarnation von Hendrix, Miles Davis, Sly & The Family Stone, Led Zeppelin, Prince, Prince und nochmals Prince. Verdammt, let´s go crazy, aber bitte nur mit Eintrittskarte, ha…

Zur Diskussion um den lieben Gott, „arm und reich“ in der einzig relevanten Kirche des Herrn, bitte hier entlang,

wer´s noch nicht gelesen hatte…

907/14: Kritik: Sind alle Musiker nur Chaoten? Und haben gar nichts mehr im Griff? Der Klavierbaumeister jedenfalls…

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SMS meinerseits vom 15.12.13: „Wir brauchen eine Stimmung des Klaviers. Geht das? (Alle Kontaktdaten, Telefon, Anschrift undsoweiter)“ – Antwort: keine

Er war nicht erreichbar telefonisch. Also schickte ich ihm obige SMS an sein Mobiltelefon. Heute telefonierten wir. Ein Anrufprotokoll meinerseits (Gedächtnisprotokoll)

„Guten Tag, ich habe Ihnen bereits zweimal in den letzten vier Wochen eine SMS geschickt, wegen eines Termins für Klavier stimmen.“

„Ja, ach so, Sie waren das. Ja. Ich hab für so was keine Zeit.“

„Was?“

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MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

864/13: Positionen: „To Love Somebody The Way I do“…… – Zum öffentlichen Streit von Sinead O´Connor & Miley Cyrus

icon Positionen

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Hast du schon mal die Frau von Stevie Wonder gesehen? Nö.  Na ja, er eben auch nicht. So lautet der Witz über die Blindheit eines der hervorragendsten Musiker zweier Jahrhunderte, in denen uns doch Musik so sehr angeht. Man spottet darüber. Seine Nachrichten läse er beim Bäcker: Auf Mohnbrötchen. Haha, sehr lustig.

Es sind die Blinden, die die Großartigsten sind im Musikgewerbe. Zwei Sehende, Sinead O´Connor und Miley Cyrus, die eine so alt wie eine denkbare Tochter der Ersteren, streiten dieser Tage miteinander. Und übereinander. Es wird geschimpft, gezetert und Gegenstellungnahmen lösen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit ab.                               Am Ende: Was soll´s?

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863/13: Positionen: „Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt.“

Von Laabs Kowalski

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

(Auszug aus dem Buch: „Rock Around The Clock – Die Wahrheit über 60 Jahre Pop & Rock und nichts als die Wahrheit“.)

Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt. Sie stellen vielmehr ein Jahrzehnt der Verfehlungen dar, gelenkt und ruiniert von Figuren wie Reagan, Thatcher und Kohl. Was zählte, war das Durchsetzen eigener Interessen, und das bedeutete: Geld machen, in möglichst kurzer Zeit so viel Kohle abgreifen wie möglich. Auf der anderen Seite waren die Achtziger rücksichtslos albern. Die Frauen staffierten sich wie Nutten aus und trugen Ohrgehänge aus grellfarbigem Plastik. Männer zwängten sich in Anzüge und Bundfaltenhosen und fielen in Ohnmacht, sobald ihre Bügelfalte an Schärfe verlor.

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850/13: Positionen: Was Wolfgang Dauner von der Jazzförderung hält: „IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT“ #MSP

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Wolfgang Dauner, der „Frank Zappa des Schwabenlandes“ (* 30. Dezember 1935 in Stuttgart), ist ein deutscher Keyboarder, Jazzpianist und Filmkomponist. Sein Sohn, Florian „Flo“ Dauner (* 3. Januar 1971 in Stuttgart) ist ein deutscher Schlagzeuger und Musikproduzent. Dauner Jr. arbeitet regelmäßig mit der deutschen Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier zusammen, trommelt bei Paul van Dyk und bei vielen anderen „Acts“. Wenn so aus Jazz Rock, Pop und populärste Musik wird, liegt´s in der Familie…, mit anderen Worten. (mit Mitteln der deutschen Wikipedia)

Wolfgang Dauner teilt auf seiner facebook-Seite mit:

IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT

Die Landesregierung: Der Studiengang für Jazz und Pop wird abgeschafft.

Jazz ist DAS musikalische Phänomen unseres Jahrhunderts-viel mehr noch als moderne Konzertmusik, 12 Tonmusik, Rock und all das andere, ja, man kann sagen , er ist überhaupt DAS hervorstechende künstlerische Phänomen des 20.und 21.Jhdts.

Der Jazz bedarf deshalb der gleichen Sorgfalt, Pflege, Förderung, auch natürlich Subventionen wie alle die anderen Künste – und wir wissen: Die bekommt er nicht. Die erstaunliche Kraft des Jazz liegt darin, dass er Rap, Disco, Techno, Blues und all das andere genährt hat. Wir können hören: Ernährt sie noch immer, er wird sie auch im kommenden Jhdt. nähren.

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843/13: Positionen: Innensenator Frank Henkel (CDU) hat Ahnung von Musik #Zitate

Presseecho - Medienecho

„Weil er musikalisch und künstlerisch nicht viel drauf hat, ist er immer darauf angewiesen, sich durch Aufmerksamkeitserzeugung ins Gespräch zu bringen.“ (über Bushido)

Ohnehin überlegen wir seit ein paar Tagen, wie wir dem Ausfall des als „Rüpel-Rapper“ bezeichneten Herrn Bushido hier musikalisch entgegnen? Im Grunde mit Ignoranz. Nicht beachten, was der Mann so macht. Und dann gibt es Myriaden Fans dieses geistig-moralischen Brandstifters. Können Myriaden Fliegen nicht irren?

Der vielleicht CDU-freundlichste Kommentar dieser Tage kommt von blackbirds.tv, der vielleicht durchaus anderer Meinung gewesenen Website Berlins. Hier sagt die Website: Hast fein gemacht, Innensenator. Frag Frank!

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814/14: Positionen: Von welchen, die umzogen, das Musizieren zu verwirklichen. Ins Umland? Oder ganz woanders hin?

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Der Berliner Musiker hat´s gar nicht mal so leicht. Das Angebot an Mitmusikern ist überschaubar unüberschaubar und was die wenigsten wissen: (Zu) Viele denkbare Mitmusiker sind Brote der Beliebigkeit. Wo aber sind die Originale? Krass formuliert?

Muss auch nicht richtig sein. Ist Wurscht, bitte jetzt nicht an jedem Wort festbeißen. Es geht ums System und gerade nicht um „kleinliches Lesen“ und Nachweisen von Detailfehlern im gewollt Subjektiven.

Die Konzertveranstalter in Berlin erst. Nicht wenige sind echte Ausnahmetalente menschlicher Unberechenbarkeit. Narzisstisch, selbstverliebt, trunken von der eigenen Bedeutungsschwere terrorisieren sie auftrittswillige Musiker, die ihnen zum Munde reden, um Gigs zu bekommen.

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812/13: Positionen: Nur kurz die Welt retten, danach ist es vorbei, denn es geschieht viel #MSP

icon Positionen

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Nur noch kurz die Welt retten, und danach ist es vorbei.

Das zu erkennen, ist von wirklicher Bedeutung. Das hat den Song von Tim Bendzko auch und vor allem wegen seiner fulminanten Lyrics so bedeutend gemacht. Dabei hat Bendzko alles vorhergesagt, was eintritt. In Kurzform: Man kann ein Album herstellen, dessen Bedeutung überragend ist. Ab diesem Zeitpunkt gibt es eine deutliche Erwartungshaltung. Aus der freiwilligen, eigenen Sache wird eine „Serienverpflichtung“. Nur noch bedeutende, die Welt rettende Songideen am laufenden Fließband. Unmöglich, das zu schaffen.

Shit happens. Das weltbewegende Werk und es folgt dann einfach kein zweites nach, weil sich das mäandernde Publikum schon längst wieder woanders hin verirrt hat. Etwas anderes schick und „lazy“ findet, modern und nun weltrettend. Die zurückbleiben, können höchstens noch versuchen, mit ihrer Musik die Welt ein Stück erträglicher zu machen, bzw. sie geringfügig zu verbessern. So geht´s.

801/13: Musiker-Anzeigen: Der große Elchtest – „Musiker-Board“ gibt neuen Anzeigenteil frei

Header Wunderbare Welt der Kleinanzeigen

Musiker sucht blaue Schlümpfe, um Vadda Abraham endlich Konkurrenz zu machen, wir gründen „Die lustigen Konkubinen“ und stechen die Biene Maja aus, autsch. (Anzeigentextentwurf für eine Musiker-Kleinanzeige)

Mal ganz abgesehen davon, dass eine Vielzahl veröffentlichter Musiker-Kleinanzeigen auch textlich schlicht unbrauchbar ist: Wo findet man Mitmusiker für das neue Bandprojekt? Vermutlich mit Kleinanzeigen eher nicht. Oder man hält die Klappe, schaltet den Kopf aus und sagt sich: Ich geh hin, wohin ich gehen soll, alles andere klärt sich eh am Ort selbst. Richtig: Musiker zu finden ist nämlich eine persönliche Sache, die irgendwie umgekehrt proportional verläuft zum online Kleinanzeigen lesen. Diese Website hier, also diese hier, hat jedenfalls schon viele, nicht gerade wenige Kleinanzeigen verrissen. Zu schlecht getextet, danebengegriffen in den Formulierungen und so weiter und so fort.

Neu ist jetzt das Angebot von Musiker-Board.de (am Ende verlinkt), Kleinanzeigen zu schalten. Das haben wir mal getan und ein bisschen auf der Website herumgespielt. Hier der Erfahrungsbericht.

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781/13: Linktipp: Sven Regener im #Tagesspiegel und Matthias Neumann im #Hamburger Abendblatt

Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"

♪♫ Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee, Micha, mein Micha, und alles tat so weh…als die Kaninchen scheu schauten aus dem Bau…tu das noch einmal, Micha, und ich ….♪♫ (Nina Hagen, Du hast den Farbfilm vergessen)

Lena hat geheult, wie ein Schlosshund. Und alle „alten Männer“ auch, die Lena lieben, weil Lena einfach zuckersüß ist. Der Rest vom Schützenfest hat über „Den Graf“ gelästert und seine „kuschelweiche Schmusepop-Scheiße“, sich aber dann einen jovialen Toleranzanstrich gegeben: „Na, wer´s mag.“ Unausgesprochen bleibt: „…der ist eben nicht zu retten.“ – Toleranz ist vielleicht ganz anders, bro´sis in spirit without danger!

Nachdem gestern der ECHO verliehen, aber nicht verschenkt wurde und Hannes Wader und Led Zeppelin ausgezeichnet wurden, noch ein paar kreisende Gedanken, die endlich wieder einen Grund finden. „Die Ente bleibt draußen“, sagte der Chefredakteur.

Zwei Linktipps zu lesenswerten Hintergründen. Übrigens: Wenn auch Sven Regener des Schreibens kundig ist. Seine Äußerungen über die Tagesspiegel-Suchmaschine zu finden, funktioniert nicht. Hierfür musste anstatt tagesspiegel.de wieder Tante Gugel herhalten, die zuverlässigere Treffer gibt. Hat der Tagesspiegel den neuen Artikel noch nicht händisch in die Datenbank der eigenen Suchmaschine eingespeist….das ist ja zum Gröhlen.

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754/12: Positionen: Die Sache mit den Zetteln in der Nachbarstr. #Foto des Tages

St. Pauli - Reeperbahn - Aushang des Tages

St. Pauli – Reeperbahn – Aushang des Tages

(Quelle: facebook-Post aus Hamburg, Herkunft unbekannt, Urheber bitte für Namensnennung gerne melden! Wird hier abgedruckt!)

Das Huhn oder das Ei? Natürlich das Huhn. Das Huhn ist die Spielstätte. Dort nimmt alles seinen Eisprung. Sie lernen sich kennen, tanzen ausgelassen zur Musik. Am Ende des Abends wird sie begattet. Viele Monate später legt sie ein Ei. Das Ei wird erwachsen und zieht „umme Ecke“, nach St. Paul. Huhn oder Ei? Na, beides! Mensch!

Ja, das kann man unterschreiben. Wir berichteten auch darüber. Das Problem: Da ist eine Gegend, die ist schon lange da, wo sie ist. Alles wird noch dichter zusammengesetzt, auch und vor allem die Innenstädte. Es sollen neue Quartiere entstehen für freundliche, junge Menschen. Die ziehen da hin. Und dann passiert das: Kunst versus Kommerz. Kultur versus Wohnen. Jetzt fragt sich der Mensch, warum in der Gegend so einfach drauflos gebaut werden durfte? Warum hat der neuere Bauherr nicht besondere Lärmschutzauflagen bekommen? Warum musste er nicht die Lärmschutzwand errichten, damit seine hinzuziehenden Bewohner keinen Lärm ertragen müssen. Verkehrte Welt. Ganz genau so sehen wir das. Warum ist unten verlinkt. Und: Weil es uns stinkt.

712/12: Positionen: Ist die GEMA am Ende? Oxmox hat Marek Lieberberg interviewt, der hat deutliche Worte! #Linktipp

Er sagt u.a.:

Die GEMA hat sich metastasenartig ausgebreitet und vor allem ihr Selbstversorgungssystem perfektioniert. So lebt man fröhlichen Herzens auf Kosten der eigentlichen Protagonisten der Musikszene, die im wahrsten Sinne des Wortes zwangsvereinnahmt werden. … So ist die GEMA ein Ministerium der Angst und in der Tat verbreitet ihre Politik in der Kreativwirtschaft Angst und Schrecken…. (Marek Lieberberg, im Gespräch mit Oxmox, Link unten)

Ohne dass wir uns die dezidierte Meinung von Marek Lieberberg über das System GEMA zu Eigen machen möchten, verweisen wir doch gern, sehr gern, auf die deutlich geäußerte Meinungsäußerung und verlinken deshalb zu Oxmox.

(EP)

705/12: Linktipp: Was Franz de Byl aus Berlin mit dem Sender RBB ausficht, ist wissenswert zu lesen!

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Dort sollte mir die „Gage“ von 1.800 Mark DDR ausgehändigt werden. Mir wurde eine Art Quittung vorgelegt, die ich unterzeichnen sollte. Ich war konfrontiert mit 4 Mitarbeitern der Künstleragentur der DDR und des Rundfunks der DDR, die vermutlich alle für die Stasi tätig waren, und unterschrieb, ohne den Wisch gelesen zu haben. Dann bekam ich das „Geld“ mit dem Hinweis, dass ich es unter keinen Umständen ausführen dürfe. Nachher habe ich dieses Geld versoffen und an meine vielen Ost-Musiker-Freunde verschenkt. Der Rest landete in der Tonne am Grenzübergang Invalidenstrasse kurz vor 0.00 Uhr desselben Tages. (Franz de Byl, Link unten)

Franz de Byl ist genau das Gegenteil von „debil“, man spricht seinen Namen auch anders aus, mit diesem phonetischen „ühhhh“ in der Mitte von drei Buchstaben seines Nachnamens. Ansonsten fetzt er sich gerade in verschiedenen Instanzen mit dem Berliner RBB. Und an der Streitlage ist was dran.

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686/12: Kritik: Die Durchkommerzialisierung der Musik betrifft unsere Gesellschaft insgesamt

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

„Der Kunde ist König. Das ist die Monarchie des Proletariats. Der Mob bestimmt die Charts.“ (Dirk Zöllner, CD „Uferlos“, Song: „Monarchie des Proletariats“)

Es ist ein dünnes Eis, auf das sich der Kritiker begibt, wenn er anfängt wie ein Hahn zu krähen. Worum es geht, ist folgendes: Die Musik ist käuflich geworden. Bzw. verkäuflich. Bzw. wertlos. Früher war alles viel besser.

Es hatte so Mitte der Fünfziger angefangen und nannte sich Rock´n Roll. Elvis, Bill Haley, Little Richard und Eddie Constantine. Undsoweiter. Diese ganzen Rock´n Roll-Affen. Dann die Verproletarisierung dessen. Beat, Mersey, Liverpool, Dinge, wie weiter entwickelt waren aus etwas anderem, z.B. dem Skiffle. Die Beatles, etwas danach die Rolling Stones. Mitte der Sechziger dann der Trend zum Hippopotamus. Hip sein, frei sein, high sein. Irgendwo, vermutlich in San Francisco, lauter langhaarige Luden, make love, not war. Linda Eastman fotografiert Jimi Hendrix, Frank Zappa und diese ganzen Konzerte im Fillmore East, wofür sie -unter anderem- berühmt wird. Ihr späterer Ehemann McCartney treibt sich da auch schon herum, gemeinsam mit George Harrison.

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685/12: Kritik: Gestern Abend Rock am Ring

Der frühe Tod von einigen Schlagergrößen beispielsweise hat etwas für sie befreiendes gehabt, wie eine Art Rundumschlag: Roy Black musste immer wieder „Ganz in Weiß“ singen. Rex Gildo gab uns elendig lange das „Hossa!“ – Drafi Deutscher wurde immer gebucht für einen Hit „Marmor, Stein & Eisen“. Grausames Leben. Gestern Abend gaben die Toten Hosen Eisgekühlten Bommerlunder, Alles nur weil ich dich liebe und Hier kommt Alex. Alle die genannten haben dies gemeinsam: dieses unsterbliche Grausame früherer Zeiten!

Ich hab mich gestern Abend da mal reingezappt, als ich auf facebook las, es gäbe einen Livestream vom Konzert im Fernsehen. Also gut, mal wieder Rock am Ring.

Gähn. Irgendwann so mittendrin polkte ich das Programm EinsLive hervor. Irgendwann dann mächtig Tote Hose bei Rock am Ring. Campino und es hat sich eigentlich seit den Achtzigern nichts geändert. Außer vielleicht, dass Campino jetzt zum Schein ins Mikro gröhlt, er tränke heute Abend noch Bier an der Hotelbar. Attitüde. Mehr nicht. Großverdiener geben den niemals enden wollenden Punk.

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684/12: Record release: „Uferlos“ ist unbestreitbar das „Highlight“ der bisherigen Karriere der werkschaffenden Proletarier „Die Zöllner“

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CD Die Zöllner - Uferlos

CD Die Zöllner - Uferlos

Ich habe heute aus gegebenem Anlass meine erste Amazon-CD-Kritik geschrieben, um auf die hohe Qualität des Silberlings „Uferlos“ von „Die Zöllner“ hinzuweisen. Eine ganz neue Erfahrung für mich. Den Text möchte ich hier noch einmal zusätzlich zur Verfügung stellen, denn bei Amazon bin ich ganz sicher an „anderen Ufern“.

Was ich dort schrieb…:

Das Produkt nennt sich „Uferlos“ und ist damit metaphernhaft verzurrt auf offnem Meer. Ungefähr so klingen auch die 16 Songs, von denen Titel Nr. 7 den Albumtitel „Uferlos“ genauer beschreibt bzw. rechtfertigt. Eröffnet aber wird das Album von einem, sagen wir von Vladimir Kaminer inspirierten, bei Nina Hagen schon mal ähnlich gehörten, aber von Zirk Döllner (!) eigens interpretierten Kasatschok namens „Russendisko“. Das ist so ein Abklatschstück zum miteinander in die Knie gehen. Ich hätte derartiges früher mit Ivan Rebroff getanzt, aber das war (auch) ein Fakerusse. Halleluja. Oy, Mama!

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670/12: MSP: Wolfgang Wendland, Sänger von „Die Kassierer“ übers Musikgeschäft und wovon er so lebt #Linktipp

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[iframe_youtube video=“Bu2dWFfGyOM“]
Die Kassierer. Ich muss kacken. Performed by Die Kassierer (via Youtube)

Wie leben eigentlich die Urheber, über deren Rechte derzeit Internetnutzer, Verwerter und Politiker streiten? Künstler, die nicht regelmäßig in den Charts sind, sondern wie die große Mehrheit einfach nur von ihren Werken leben müssen? Künstler wie Wolfgang Wendland, 49, Sänger der Punkband Die Kassierer und ehemaliger Kanzlerkandidat der Pogo-Partei. (schreibt der SPIEGEL einleitend, Link unten)

Das ist harte, musikalische Kost, was „Die Kassierer“ textlich aufführen. Aber es muss offenbar sein. Klare Worte.

Der SPIEGEL hat Wolfgang Wendland, den Sänger der Band, zu Wort kommen lassen. Und weil das im Hinblick auf die Urheberrechtsdiskussion, die Existenz- bzw. Grundsicherung von Musikern in Deutschland und überhaupt zum Songtext des Videos hier oben vorzüglich passt (!!), hat sich blackbirds.tv erlaubt, dieses zusammen mit diesem Lied „Ich muss kacken!“ (als „Lied des Tages“) in die Wald- und Wiesenberichterstattung einzubauen. Nein, man muss auch mal den Mut haben, über seinen Schatten zu springen.

„Von hier an blind“ oder von mir aus „ab hier auf dem äußerst gutgehenden Nacktposter“ des Sängers der Band Die Kassierer – ohne Schwarzgebälk. Großartig, es lebe die deutsche Punkkultur. Wir begreifen, es heißt, hier die Latte höher zu hängen.

(Danke, Thomas Biesel, für die Befruchtung!)

668/12: MSP: Sein Plattenladen heißt Herunterladen! Dietrich Brüggemann denkt über sich selbst nach

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Autor: Dietrich Brüggemann, Berlin – Textlänge: lang – Zwischenanmerkungen: blackbirds.tv

Sven Regener schimpft und wird beschimpft. 51 Tatort-Drehbuchautoren sind sauer und werden gescholten. Der Chaos Computer Club antwortet und kriegt eins auf die Mütze. Alle kloppen sich. Und zwar wegen Urheberrechten sowie einer Partei, die die Piraterie im Namen trägt. Piraten und Netzaktivisten befürchten eine Welt, in der Firmen wie Disney und Bertelsmann auf jedes geschriebene Wort, jede gepfiffene Melodie und jede Zeile Programmcode sofort ihren Copyright-Stempel draufknallen, dem Urheber dafür anderthalb Cent hinwerfen, das Werk die nächsten 180 Jahre in den Kerker sperren und nur für horrende Summen herauslassen. Die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher hingegen befürchten eine Entwicklung, bei der ihre gesamte Arbeit von gierigen, bleichen Computerkindern ins Netz gestellt wird und sie bzw. wir alle verhungern. Es gibt zwei Dinge, die mich daran stören.

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665/12: Urheberrechte: Johann Weiß meldet Urheberrechtsansprüche bei Youtube an und Jan-Josef Liefers´ Konzert verschwindet

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Johann Weiß ist Gitarrist und spielt in der Begleitband von Jan-Josef Liefers die Gitarre. So weit, so gut.

Jan-Josef Liefers ist allgemein bekannt als Schauspieler. Er singt auch gern. Vielleicht sogar auch und vor allem aus Überzeugung. So richtig nötig hat er das ja eigentlich nicht. Liefers gehört zu den gut gebuchten Schauspielern „in diesem unseren Lande“.  Äußerst beeindruckend allerdings, was Jan-Josef Liefers als „Erinnerungen meiner Kindheit“ im Konzertauftritt und heiterem Erzählabend auf die Bühne brachte. Der RBB strahlte dieses abendfüllende Konzert via Strahlemann-TV aus und irgendjemand stellte das Konzert ins Netz, genauer zu youtube.

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638/12: CD Reviews: Das „Kraftfuttermischwerk“ – Album „Kleines Ganzes“ (VÖ: 24.12.2011)

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Da ist es. Es war keine einfache Geburt, denn ich war in diesem Jahr shice faul, was die Produktion von Musik betrifft, auch wenn das nicht wirklich was macht, denn Musik wird immer dann am besten, wenn sie raus soll, raus muss. Dieser Sound ist ganz ich – alles was ich in diesem Jahr besonders gerne mochte, steckt da drin. Natürlich viele kleine Melodien, viel Bass, verdammt viel Liebe, sehr wenig Four-on-the-floor. Weil ich genau das im Moment ziemlich über habe. Ich mag diese neun Tracks. (Ronny Kraak über seine Arbeit) – Link unten

Ronny Kraak kommt aus Potsdam und nennt sich und was er macht das „Kraftfuttermischwerk“. Soweit ersichtlich handelt es sich dabei um ein Blog gleichen Namens, auf dem Kraak nachdenklich, ihm gemäße Notizen zur derzeitigen Befindlichkeit veröffentlicht. Hinzu gesellt sich ein Twitter-Channel, auf dem er mir bereits vor längerem als witziger, eloquenter Zeitgenosse aufgefallen ist. Erst ein wenig später „schnallte“ ich, dass Ronny Kraak auch Musiker ist. Aktuell möchte ich sein neues Album „Kleines Ganzes“ mit Euch besprechen, dessen gesamter Inhalt auf seiner Website unter einer „creative commons“-Lizenz (kostenlos) downzuloaden ist.

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629/11: Kritik: Bushido & Sido mit Peter Maffay bei Markus Lanz

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Die Bilanz der Gespräche bei Markus Lanz über Themen wie „Bushido“ und „Sido“ fällt, genau genommen, flach aus. Als Zuschauer fragte man sich, wo man selbst blieb? War die Einladung zum Thema „effektheischend“? Oder zielführend? Eine Kritik.

Markus Lanz im zdf, das ist schon an sich irgendwie unsäglich. Und mag der SPIEGEL über einen Berliner mal geschrieben haben, er sei ein „schräger Sympath“, so gilt dies doch nicht viel weniger für jenen Markus Lanz, Südtiroler, Talkmaster und wie viele anderen in der deutschen Fernsehlandschaft tendenziell nicht gänzlich unverzichtbar.

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626/11: MSP: Peter Plate, Peter Maffay, Bushido & der Bambi

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Die alten Krieger sind müde. Sie bekriegen sich schon lange nicht mehr. Sie haben viel zu teure Flügel in ihren Villen, die auf Hügeln….. #Hans Hartz-Mashup #Bushido #Weg des Kriegers

Soeben hat unser Bambi und dessen mehrfache Verleihung wieder alle zu Tränen gerührt. Besonders hervorhebenswert erscheint uns im Verleihungs-Firlefanz der Verlagsguten um Dr. Hubert Burda der Auftritt von Rosenstolz mit Verleihung eines Bambis für die Wiederauferstehung der Band nach einer selbstverordneten Zwangspause. Und dann ging ein Ruck durch Fernsehdeutschland, Herrn Genscher und alle anderen. Es hieß, Peter Plate nehme ihn gern entgegen, diesen Bambi. Gleichwohl wolle er auch morgen noch in den Spiegel schauen können. Man muss Peter Plate schon wegen seiner großen, persönlichen Bescheidenheit gern haben.

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571/11: Kritik: iTunes macht, was es will und man sollte es verbieten! Oder generell „aufbrechen“!

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Zum Schlechtesten, was ich auf diesem Gebiet kenne, gehört iTunes als „Nichtverwaltungsoption nach eigenem Geschmack“, was übersichtliche, eigens zusammengestellte, umfängliche Musiksammlungen angeht. Das allein ist ein Grund, beim nächsten Geräteupdate das iPhone schlicht wegzuwerfen. Da denkt man mit Wehmut an so was wie „drag & drop“ auf Windows-Betriebssystemen oder in den ursprünglichen Apple-Jahren zurück.

Freiheit war gestern, iTunes macht, was es will, wenn man dabei ist, seine vormals „silbern glänzende“ Musikbibliothek Stück für Stück zu digitalisieren, nach eigenem Gusto, das geht gar nicht. Nach eigenen, anderen Ordnungskriterien, das will iTunes nicht. Die Software ist so schwach, dass es nicht mal möglich ist, die in einem „normalen Haushalt“ gewöhnliche Dreifaltigkeit zu befriedigen: den Fest-PC, das eigene Handy und den unterwegs genutzten Laptop. Ganz großes Kino ist iTunes, was Eigenmächtigkeiten bei den Verwaltungsoptionen und wider allen Vorstellungen seiner Endbenützer angeht.

542/11: Trendbarometer: Geht der Streit GEMA vs. Youtube nach lauten Wortmeldungen in eine neue, entscheidende Runde?

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Wir bedauern zutiefst, erneut über die GEMA in negativer Weise berichten zu müssen, bzw. weitere, etwas aufgefrischte Meinungen, Statements & Positionen herunterzubeten. Denn das ist eigentlich nicht das Kerninteresse dieser Website. Unser Kerninteresse besteht einzig und allein darin, der Berliner Musikszene mehr Geltung, Aufmerksamkeit und Erfolg zu ermöglichen. Durch die „Überbetonung des Juristischen“ stirbt Kultur ein Stück weit ab und wir fragen uns in erster Linie, was wir dürfen und was wir sicherheitshalber lassen? Es wäre doch positiv, wenn sich Websites wie diese schlicht und ergreifend nur und ausschließlich auf die Musik selbst, anstatt auf das Reden über deren Begleitumstände konzentrieren könnte. Die GEMA macht das leider unmöglich. #Meinung

Was sind wir eigentlich, wir „freiwilligen Berichterstatter“? Geschäftsführer ohne Auftrag? Na, jedenfalls ist die Berichterstattung über musikalische Zusammenhänge, wie sie die Berliner Musikszene nun einmal zu bieten hat, ein heißes Pflaster. Für „offene Worte“ werden wir ohnehin nicht belohnt, sondern sogar bestraft. Allerdings haben wir auch sehr frühzeitig darüber berichtet, wie die GEMA als Spiegelfechter von bestimmten Autoren in Deutschland versucht, deren Urheberrechte zu sichern. Das gelang nicht im Wege der Einstweiligen Verfügung. Am 11. September 2010 berichteten wir darüber hier.

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