1561/17: Gigs, Review: Led Zep live in Bremen, Meisenfrei – 24.06.2017

Ab sofort werde ich als Autor für blackbirds.tv gelegentlich Beiträge liefern. Mein Name ist Ansgar Bellersen. Meine eigene Webseite befasst sich mit dem Werk der Ex-Beatles, das heißt: mit ihrem Schaffen als Solisten.

Um es vorweg zu nehmen: Es war für meinen Geschmack nicht richtig gut, aber auch nicht schlecht.

Bei der Ankunft im Club erwartete ich Equipment, das die Vorbilder auch benutzten. Das ist hinsichtlich des Sounds bei manchen Coverbands ja auch nicht ganz unwichtig. So war ich zunächst ein bisschen enttäuscht, dass das Schlagzeug so gar nicht nach der Ausrüstung von John Bonham aussah und dass da eine Doppelhals-SG von Epiphone stand. Nun ja, für eine Gibson muss man ja auch das Vielfache hinblättern.

Davon wollte ich mich aber auch nicht beeinflussen lassen. Als die Bremerhavener dann loslegen, war ich ein bisschen irritiert, dass der Sänger den Text vom Blatt ablesen musste. Das änderte sich über weite Strecken des Konzerts auch nicht. Seltsam, denn diese Band ist ja schon seit gut zehn Jahren so unterwegs. Aber vielleicht hat er Probleme mit seinem Gedächtnis. Wie auch immer, seine Stimme ähnelt der von Robert Plant, ohne allerdings dessen Höhen (in Plants besten Zeiten) zu erreichen. War aber okay. Gut fand ich, dass der Sänger seine Kollegen bei Bedarf am Bass oder der Akustikgitarre unterstützte.

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1048/14: Lied des Tages: Sign Your Name Across My Heart von Terence Trent d´Arby – performed by Deja Nova Trio

_icon.Tageslied

Drumgott John-Henry Bonham

Drumgott John-Henry Bonham


SYN3

The DEJA NOVA TRIO (DN3) performs S.Y.N. by Mr. TTD
DN3 are: Shota (7stringBass), Marco (Beats) , Hauptstadtharfe (harp)
Booking via www.hauptstadtharfe.de

Die Erfolgsgeschichte von Terence Trent d`Arby liegt zurück. Man hatte damals Hoffnung, dass sich dieser Mann am Popfirmament behaupten könne. Inzwischen hat er sich selbst abgeschafft: Unter anderem Namen reüssiert er weiter, wird aber weniger wahrgenommen. Von wegen „Sign Your name“…, leider nein.

Anders Simonetta Ginelli (nicht „Vermicelli“), genannt „Die Hauptstadtharfe“ (nicht „Sirene“). Sie kommt einzeln und spielt Harfe. Sie kann auch Trio, beispielsweise. Als Trio zu sehen mit einem neuen Schlagzeuger namens Marco Rivagli (Autostadt Turin, Autalien), der das Harfenspiel liebt, so lange es rhythmisch erfolgt. Bassist und Berklee-Absolvent Shota Higashikawa (aus Osaka, Japan) nimmt den Siebensaiter. Rechnet man Harfe und Bass zusammen, so hat die Musik auf diese Art schon zweifelsohne viele, viele Saiten, nämlich 54. Ergänzt um einen metallraschelnden Snareteppich mit mindestens 20 Spanndrähten.

Mal sehen, wann wir „Stairway To Heaven“ (LZ) auf die Ohren bekommen? Und wie Marco, der neue Mann mit Besen und Crosstick auf dem Rim die John-Henry-Bonham-Attitüde des Drummers drummer aufzulösen beabsichtigt? – Remember: Ihr allerletztes Livekonzert als Quartett gaben LZ in der Berliner Eissporthalle am 07. August 1980 in der Jafféstr.. Wer war damals schon geboren? By the way: Nun sind sie auserkoren…hier noch „In The Evening“, ein Livemitschnitt von damals… aus der Eissporthalle!