1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben. Die uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modeschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1594/17: Video: „Africa“ – Toto (Lied des Tages, Tageslied)


Toto – Africa

Wer weiß schon, was es für einen Klick auf ein Video gibt? Toto weiß es vielleicht. Das Video ist heute 222.518.566 mal angeklickt worden. Damit lässt sich schon Geld verdienen. Toto, diese modernen Stars des Internet, nur wenige Videos werden so oft angeklickt. Dabei ist das Thema Afrika evident: Gerade erst gestern im Tatort aus Österreich, Ebola aus Rache und das Flüchtlingsthema, einigermaßen griffig aufbereitet. Wenn auch der Österreicher immer oa weng stolpert. So vong der Handlung her. Insgesamt aber gut.

Überhaupt gibt es nichts, was es nicht gibt: Der Drummer Jeff Porcaro spielt in diesem Video ein ethnisch korrekt aussehendes Schlagzeug. Um so mehr stolperte ich bei meinem FB-Freund und Instagram-Bildpartner Jerry Marrotta (Schlagzeuger, USA, u.a. früher Peter Gabriel, aber noch und nöcher weitere Segen seinerseits) über seine Freundschaft mit einem deutschen Schlagersänger (Sic!) und ein ebenfalls afrikanisches Schlagzeug namens Taos Drums. Was für ein Gefühlschaos.

Und das Lied Africa ist das Lied meiner Lieder in Bezug auf eine inzwischen -seit heute- 20 Jahre andauernde, glückliche Ehe.

Na, was will ich mehr. Deswegen heute, Freunde, das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Die Musik ist absolut zeitlos und daher nicht trendy, rückwärts vom Smartphone zum Handy, Ihr Dandies: Wer’s noch nicht kennt, ruhig bis zu Ende angucken.

1592/17: Audio-Paparazzi: Anna vR liebt grundsätzlich bei 20 bpm – Sie ist Anhängerin der Slow Love-Bewegung

ANNA VR is a pianist and music producer who is shrugging off the clichés of her industry. After studying classical piano since the age of nine, she saw Herbie Hancock for the first time when she was 14 and realized that there was nothing quite like jazz piano. Her talent was obvious and she was quickly supported with a junior talent promotion, studying jazz piano at Amsterdam’s and New York’s Conservatories. Shortly after working for clients such as DIOR, Louis Vuitton and Mercedes-Benz, she began making pop music for contemporary context where “the playlist principle has become rather prevalent.” Her work seamlessly operates in a landscape of references where jazz piano, Calvin Harris, and Bernini sculptures can freely collide.

Sie hat in Holland klassisches Klavier studiert.

Nun lebt sie schon seit einiger Zeit in Berlin.

Dass sie, wenn auch langsam beständig, liebt, und zwar mindestens Musik, wurde hier schon lange Zeit lang beobachtet: Lang lang.

Jetzt aber isses raus: Sie liebt auf 20 bpm. Oder wie die Spanier sagen würden: Mach mal langsam. Despacito. Argghhh…da isses wieder. Verzeiht.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1591/17: Video: „Say Goodbye“ – Jimmy Gee #Tageslied – Ein elegischer Rundflug übers Gitarrenbrett


Jimmy Gee – Say goodbye (Live)

Veröffentlicht am 24.07.2017
Jimmy Gee – Say Goodbye Live in Kühlungsborn 2017 Konzertgarten West.
Jimmy Gee: Guitar, Eda Schilling: Keys, Oliver Busch: Bass, Leo Sieg: Drums. Sound and cut by Michael Grawe. Cam by Doreen Kaleita.

Nein, die Liste der Filme im Kopfkino ist tatsächlich ziemlich groß, wenn man sich „Say Goodbye“ von Jimmy Gee ansieht bzw. anhört. Im Grunde führt der Titel des Songs auf eine ganz neue, allerdings naheliegende Spur: Say Good Buy! Guten Einkauf, beim nächsten Tonträger bestellen. Link ist unten subversiv eingefügt.

Erst einmal ist da ein Vergleich mit Pink Floyd und Wish You Where Here, genauer Shine On You Crazy Diamond. Diamonds are forever: Aber dann ist dieser Eindruck nach dem Intro auch eher wieder weg und ins Spiel kommen Joe Satriani oder Steve Vai, beispielsweise „In The Name Of God“. Und so muss Gitarre: Du musst heulen können, so schön müssen die Töne sein. Wie auf eines Messers Schneide, dann wieder vom Sustain getragen, und ein paar Tirilis und Jödideldös, um dann arpeggienhaft vom Himmel zu fallen, hinein ins Vergnügen. So ein Stück braucht große Gefühle.

Nein, keine Frage: Das Stück ist wirklich gelungen. Und deswegen heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ja, es heißt ja immer: Support Your local dealer. Wir hingegen möchten an dieser Stelle rufen: Support Your local act! Viel Spaß.

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1581/17: Video: ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ – Es ist so, wie es ist. Doch sie sind immer noch da….


ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ

Bernward Büker (Gesang)
Jürgen Bailey (g)
Jürgen Dehmel (b)
Michael Joch (dr)
Thomas Pflanz (Mundhaar-Monika)

Hilfe! Doch was ist das?

Unternehmen Kuhzunft: Damit Sie auch morgen noch kraftvoll Rock’n Roll hören können.

Wir sehen das Projekt 2015. Laut, ungestüm, drängend.

Wir werden noch mehr hören. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1576/17: Video: Kommt mal klar, Freunde. Es steht eine Eißzeit unmittelbar bevor. Sie ist Unplugged. #Tageslied


eißzeit – Komm mal klar (Live-Akustik Session)

Wahrscheinlich war es nur Zufall. Es geschah in einem Internet. Jürgen wünscht uns Mitgliedern in einer facebook-Gruppe eine gute Nacht und wie das im Internet so ist: Links-Extremismus. Jürgen wünscht uns gute Nacht und postet ein Video aus einer Akustik-Aufnahmeserie mehrerer Videos der Berliner Band Eißzeit. Brrr…..es wird einem warm ums Herz.

Jeder sagt irgendwas und fügt zum Beweis noch einen Link hinzu. Wie ich das hasse. Ein Link beweist nichts. Eher so eine Art Possesivpronomen: Ich habe, ich kann bzw. ich besitze es. Bzw. eine Obsession: Könnte ein Link von der Richtigkeit der Welt Kunde tun? Wohl kaum. Ein Eindruck lässt sich gewinnen.

Hier kommt ein bezauberndes Wesen namens Elise Eißmann ins Spiel. Leise, bedächtig, mit einem Schlagzeuger, dem die Hänge-Tomtoms fehlen, der mit Brushes (Jazzbesen) auf seine Snare klatscht. Einem Bassisten, der seine Arbeit eher so Kontra auffasst, einem akustischen Pianisten. Jetzt haut der Schlagzeuger hart auf den Rand, mit aufgelegtem Stock, der wie ein „Cumshot“ ist, aber Rimshot heißt. Contenance! Thema: Es ist Eißzeit. Das Lied des Tages ist nicht unbedingt stiltypisch diese Band, sondern was wir von MTV als „unplugged“ kennen, die bezähmbare und daher sehr gut erträgliche Leise-Leise-Version einer Band, die auch richtig abkrachen kann, wie ein Rechercheüberblick über mehrere andere Machwerke zeigt, die öffentlich anklickbar sind.

Hier jetzt im Fokus: Coole, herrlich unaufgeregte, leichtgängige Akustikmucke. Heute Morgen schrieb ich dem Wiesbadener Künstler Valenteano eine kurze Nachricht: „Es ist schön zu hören, wenn Menschen mit Konzentration und Verve daran arbeiten, den Lärm der Welt leiser zu machen und gedanklich zu sortieren zu etwas Besserem.“ – Dazu muss man sich als Musiker vor allem konzentrieren, man muss eine Essenz kochen.  Ein Surrogat für Lärm ist Unplugged, ein Extrakt (das Wesentliche) dessen, was man zu sagen bzw. auszudrücken beabsichtigt: Ich hab gegen das Chatgeheimnis verstoßen, bitte um Nachsicht. And The Message In The Bottle Is Not To Play Too Loud, Crowd: Ich habe es selbst so geschrieben heute Morgen. Ich hatte noch nichts gewusst von Elise Eißmann und ihren Companheros. Chiquita: Das ist schöne Musik. Weitermachen…. – Komm mal klar, das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Am 20.06.2017 veröffentlichen eißzeit die Live EP „Eißzeit – Akustik Session“. Was jetzt noch fehlt: Etwas, das uns weiterführt auf diesem Wege, ich versuchs mal…

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1574/17: Video: „Hadany had a Heart“ – Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 – †18.6.2017 #Tageslied


Hadany had a Heart – Ramesh B. Weeratunga

Es sind so digitale Ochsenfetzen übrig geblieben. Es gibt ein Facebook-Profil, einen Youtube-Kanal, eine Website. Aber der Mensch an und für sich ist ätherisch geworden, und als ein Fluidum im Zeitlosen geendet. Wobei wir letzteres nicht wirklich wissen können.

Worte zerstören, wo sie nicht hingehören. Der Lärm der Welt, aufgezeichnet und zur Schau gestellt, hier im Video Hadanay had a Heart.

Artist Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 -†18.6.2017

Liebe & Licht.

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(Nachsatz: Die aufmerksame Elke hat eine neue Kategorie zu dieser Website hinzugefügt, sie heißt „Lied des Tages“ und war schlicht überfällig. Dafür danke)

1573/17: Video: Planting Robots „I Can’t Sleep“ #LiedDesTages


Planting Robots – I Can’t Sleep – story video

Ganz oben im Artikelkopf sehen wir Schlagzeuger Stephan Emig bei songdienlichem Begleitspiel. Wie wir sehen, begleitet er hier La Cucaracha!

Im Video eins drunter sehen wir die ganze Band Planting Robots in der Absicht, nicht schlafen zu können, bzw. endlich schlafen zu wollen.

Oder?

Na egal: Das Powertrio mit I Can’t sleep und einem neuen Video zu dem Song. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Wenn die Band auf Tour ist, unbedingt hingehen.

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1572/17: Video: „Ich fliege“ – Robert Gläser

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Hund verjagt Bären!


Robert Gläser – Ich Fliege (Offizielles Video)

Da steppt der Bär. Robert Gläser jagt den Bären. Der steppt. Im Wald. Hunting high & low, sweet chariot. ♪♫♪

„Ich fliege“ – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Hier noch kein längeres Interview mit Robert Gläser, eins aus der Kategorie „Das Gespräch hätten wir gern geführt“:

DSC 2017 Gewinner Robert Gläser (via Youtube)

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1565/17: Video: „Sunshine“ – Songs For The Summer – Marc Rudin

Kulturkirche Neuruppin - Deckenansicht


Sunshine – Marc Rudin

Das obige Foto (Tulipstagram, das Instagram des Berichterstatters) ist in der Kulturkirche Neuruppin aufgenommen worden.

Wir müssten endlich wieder richtige Musik haben, wird uns klar.

Schluss mit dem ganzen Synthie-Scheiß, so richtig Gitarre, Bass, Schlagzeug, handgemacht.

Okay, es geht nicht darum, Keyboarder zu dissen. Aber Computer. Dabei ist der PC bzw. der Apple ein äußerst feines, gemeines Tool, um bspw. Musik zu recorden, sich also in eine Kemenate einzuschließen und was zu produzieren, das die Welt am Ende braucht. Z.B. Glück.

Selfish ist der Mann. Bzw. die Wummen. Bei den jungen Mädchen in Neuruppin, die dieser Tage Abitüren zelebrüren, öffnen sich welche für diejenigen, die good „lucken“ (looken). Am Ende ist 2017 die Schülerin zu wählen, die als Misses Instagram in die Geschichte der Schule eingehen wird: Wer über all die verdammten Jahre am gekonntesten gepostet hat, verdient den Preis, so wie die stylische Aufgestrapste, deren Foto unten ist. Long tall Sally on the road to living. Mal sehen, was aus ihr wird: Eine good looking woman?

Ansonsten geht nicht zu weit raus in die Sonne: Macht es wie Marc Rudin. Der liebt die dunkle Seite des Mondes.

So wie ich.

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1563/17: Trends: Wie aus Heimarbeit Welthits entspringen im Stu-Stu-Studio #Erinnerungen


Phil Collins – Sussudio (Official Music Video)

In einem Interview sagte Collins, er habe den Text improvisiert, als er mit einem Oberheim DMX-Drumcomputer experimentierte. Das Wort „Sussudio“ sei ursprünglich nur als Platzhalter gedacht gewesen, aber da er kein passendes Wort habe finden können, sei es bei dem Titel geblieben. Laut Collins handelt der Hit von einem Schuljungen, der sich in eine der Schülerinnen seiner Schule verliebt hat und nicht wagt, diese anzusprechen.

Wenn Anlass zur Berichtausweitung besteht, mache ich mir normalerweise einen grafisch ansprechenden Banner, den ich mir vornehme, im Rahmen investigativer Berichterstattung zu benutzen. Ein Themenbanner, sagen wir mal. Zusätzlich zur Kategorie mit dem an vieles erinnernden Titel Stu-Stu-Studio.

Es erinnert mich an Phil Collins und Sussudio, seinen vielleicht berühmtesten Stotterer in der Popmusikgeschichte. Oho! Ohne Unfug in meinen Absichten: Was sich in Sachen Recordingsoftware getan hat, ist unvergleichbar mit jenen Jahren, in denen man mit einem Atari ST, einem Unitor (dem Sync-Tool für die Bandmaschine) und einer MSR 16 (Tascam) Musik aufnahm. Wer länger dabei ist, den wird die späte Einsicht langweilen. Ich habe mich tatsächlich erst vor kurzem entschieden, das Thema Recording doch noch einmal anzugehen. Bin jener alte Hase, dem inzwischen die Zähne ausfallen und die Ohren wackeln angesichts ungeahnter neuer Möglichkeiten. Da geht noch was, mit ganz großem Überbiss zurück ins Musikbiz. Im Jahre 2017 geht Cubase Pro 9 an den Start. Für die Pro-Version zahlt man etwas unter 600,- € und erhält nun als Gegenleistung eine Art „eierlegender Wollmilchsau“ aus Recordingssoftware, die derart viel kann, dass es einem nur schwindlich wird. Vermutlich deswegen hat auch Phil Collins gerade aus Altersgründen noch eine Tournee mit Sohn am Schlagzeug am Start und ist Bassist Leland Sklar nachweislich durchgeweißelt. Die im Video schwarzen sind inzwischen eisgrau und der ganze Bassist legendär. Dabei hatte der gar nicht an der Aufnahme mitgewürgt. Die Phenix Horns, der Bläsersatz der Achtziger ist inzwischen auch Geschichte. Kein Wunder: Die Menschheit goes PlugIn.

Kann nicht mehr warten: Karriere kann kommen. Womit wir wieder in der Küche gelandet sind, so rein von den Berliner Redensarten her: KKK wird so zum Synonym für Karriere kann kommen. Ich bin sehr gespannt. Auch auf nun folgendes Œuvre, ja das habe ich nur benützt, um gebildet zu erscheinen. Gut gedacht? Pah, Gewürzgurke gegessen. Gern, Gisela.

(Herzliches Danke schön an Markus Leuthel für den Support bis hierhin.)

 

1560/17: Video: Neue Hoffnung! Diego Pinera setzt mindestens nationale Standards in Sachen Jazz


my picture – New Hope (Full Studiotake, w/Mark Turner & Ben Street)

Im Grunde sind Preise wie der Jazzecho nichts anderes als endlich einmal große Anerkennung. Also hoher Aufmerksamkeitswert. Wer einen hat, kann ihn zuhause auf den Kaminsims stellen. Aber wovon bezahlen? Den Kaminsims? Leute, Jazz!

Doch Vorsicht: Es ist Jazz.

Wie hier im Video: Ein Schlagzeuger klöppelt äußerst leise, sensibel, grazil, es ist ein Festival der leisen Töne. Der südamerikanische Schlagzeuger aus Uruguay hat deutsche Wurzeln (roots) lebt seit geraumer Zeit in Berlin. Jetzt hat er den Jazzecho 2017 abgeholt. Drummer National. Dabei hat Deutschland so einen Schlagzeuger gar nicht vorzuweisen. Einen der ähnlich vielschichtig und percussiv und „so eigen“ spielt. Der Mann hat eine drummatische Handschrift voll spielerischer Eleganz, überlegenem Rhythmusgefühl und wirkt fast wie ein südamerikanischer Clave. Okay, Clave 2 the Rhythm. Das Stück „my picture“ ist hier und heute dem Schlagzeuger zur Verehrung das Lied des Tages oder kürzer das Tageslied. – Diego? U rock. In A jazzy mood… 🙂

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1559/17: Audio-Paparazzi: „Bokra“ von VALENTEANO #Tageslied

Jetzt, da die Welt zusammenrücken muss, weil Amerika einen unsäglichen Präsidenten hat, dessen Amtsausübung vielen anständigen Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt, braucht es eine Art universellen, guten Geist. Bringt Euch dazu, neue Gedanken zu denken. Freut Euch über eine ganz neue Wertschätzung von Freiheit, Glauben und persönlichem Reichtum. Traut Euch ruhig: Fühlt Eure eigene Wahrheit. Lasst Euch nichts vorbeten, sondern findet Glauben in Euch selbst.

Das ist mit Anleihen am arabischen Klanggut fein zu bewerkstelligen. Und mit Demut. Eine ganz großartige Klangcollage von großer Schönheit ist Arabiskan. Wenn Du dafür offen bist, wirst Du es fühlen. Sonst gehe weiter.

Danke, dies ist ein Vermächtnis von nur kurzer Dauer:
Aber ein beeindruckendes Manifest der universellen Liebe.

Ja, bleibt ruhig, bzw. kommt endlich zur Ruhe. Hilfe gibt’s bei Valenteano.

Heute Abend zum Beispiel.

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1558/17: Video: SWEET SONGS FOR THE DYING TOUR 2017 – Spielman In Bad Company #Tourdates #Preview #SIBC


Spielman In Bad Company – Angel in the storm (Hammelburg Livesessions)

Zu den Terminen all over Germany:

VVK: http://bit.ly/2rQAXS2

16.10. Frankfurt – Brotfabrik
http://bit.ly/2rRrmiE
17.10. Stuttgart – Keller Klub
http://bit.ly/2sQhJAf
18.10. München – Ampere
http://bit.ly/2spVb8M
19.10. Köln – Tsunami Club
http://bit.ly/2sqIZol
20.10. Freudenburg – Ducsaal
http://bit.ly/2rS0LSt
21.10. Ratingen – Manege
http://bit.ly/2sU43EQ
22.10. Hamburg – Kleiner Donner
http://bit.ly/2tOahmh

Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY
@ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba…
@ Website: http://www.sibc.band

1557/17: Geburtstag: Vielleicht bin ich überrascht, vielleicht bin ich erstaunt, weil ich Dich schon soooo lange liebe?


Wings/Paul McCartney – Maybe I’m Amazed (HQ)

Sir James Paul McCartney, CH, MBE (* 18. Juni 1942 in Liverpool), ist ein britischer Musiker, Singer-Songwriter, Komponist sowie mehrfacher Grammy-Preisträger. Weltweit bekannt wurde er als Sänger und Bassist der Beatles, für die er zusammen mit John Lennon die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney gilt als eine der bekanntesten und erfolgreichsten sowie McCartney selbst als der erfolgreichste Songwriter in der Geschichte der Popmusik. Sein Stück Yesterday ist der meistgespielte Popsong aller Zeiten. (Aus Wikipedia, deutsch)

Maybe I’m amazed at the way I love You all the time
Maybe I’m afraid of the way I love you
Maybe I’m amazed at the the way you pulled me out of time
And hung me on a line
Maybe I’m amazed at the way I really need you
(Auszug aus Maybe I`m Amazed, geringfügig abgeändert von #TTT)

Gestern erinnerten wir mit Ansgar Bellersen’s Tafelspitz (hier) und Schlemmkreide an den bevorstehenden Geburtstag eines der wenigen, allerbesten Popmusiker aller Zeiten. Paul McCartney wird 75 Jahre alt. Was gibt es noch zu berichten? Gar nichts: Von Herzen Glückwunsch wünschen, das muss ja mal erlaubt sein. Kein anderer Musiker hat so gewaltigen Einfluss auf mich genommen. Die Liste meiner Lieblingssongs, das ist praktisch gar kein denkbares Unterfangen, sie alle aufzulisten. Ganz weit oben sicherlich: Live & Let Die, das gesamte (mein erstes) McCartney-Album Band On The Run (Highlight u.a. „Bluebird“), und weitere mindestens 150 Songs aus dem Kontext Solokarriere, Beatles. Ach, Paul, Du musikalischer Gigant. Ich selbst bemerke jetzt mein Älterwerden deutlich. Inzwischen kann ich sogar einen John Lennon lieben. Wer hätte das für möglich gehalten?

Noch nie war ich reifer, entschlossener, mich selbst zu decouvrieren, mein Innerstes offen zu legen: Ich liebe Dich, Paul. Du bist meine absolute Nummer Eins. Meine persönliche Nummer 2 ist bereits seit 2016 tot. Ich will gar nicht weiterdenken, wer interessiert ist, kann es auf dieser Website nachschauen.

Happy Birthday, Mr. Unbelievable, Incredible, Sir & Mistery, Sexy Paul McCartney! From the bottom of my heart.

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1556/17: Lied des Tages: Erdbeern und Schuhe

Johnny Haschkeks

Johnny Haschkeks

Erdbeern und Schuhe, das lässt uns nicht in Ruhe.

Johnny Haschkeks hat vor sieben Jahren einen Song aufgenommen, der wie Arsch auf Eimer zur Jahreszeit passt und daher heute Lied des Tages auf blackbirds.tv ist.

An dem Song haben Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Cpunkt Stein/Schneider (Fury in the Slaughterhouse, Wohnraumhelden) mitgewirkt. Nicht gewürgt.

Na ja, und irgendwie hört man das auch.

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1553/17: Video: Tue doch, was Du willst. #BonsaiKitten #DWYWTD #LiedDesTages


BONSAI KITTEN – #DWYWTD (official Video)

Veröffentlicht am 12.06.2017
BONSAI KITTEN RiotRock from Berlin, Germany. New single #DWYWTD is taken from the upcoming album MINDCRAFT, out Aug 25th, 2017.
Support our CROWD-FUN-THING here on PLEDGEMUSIC and pre-order the new album, to make it happen. http://www.pledgemusic.com/projects/b…
Thank You Very Much!
DO WHAT YOU WANT TO DO!
The single is produced by Franz Plasa and recorded at H.O.M.E. Studios in Hamburg, Germany.
Add us on Facebook: http://www.facebook.com/BonsaiKittenBand
More Info: http://www.bonsai-kitten.de

Rote Haare, Rockmusik, Generationencluster, zu klein geratene Katzen.

Oh, ist die süß: Darf ich mal Ihre Muschi streicheln? – Mach doch, was Dir gefällt. Der Highko sprach zu seinem Marshall, Mensch Amp, leck mich doch am Arshall!
Okay, genug gerüttelreimt. Musik muss poppen.

Lebenslust. Kreuzberg. Berlin. –> Bonsai, nicht Atomic Kitten

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1551/17: Video: Stefan Krähe hat keinen Bock. #LiedDesTages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


KRÄHE – Keinen Bock

Üblicherweise hackt eine Krähe einer anderen kein Auge aus. Anders ist es in der Rockmusik.

Kein Bock auf falsche Freunde, dann lieber echte Feinde. Stefan Krähe findet deutliche Worte und das ist auch gut so.

Ein gutgemachter Rocksong zum Mitgrölen.

Für alle, die nie ihr Gehirn einschalten und ansonsten ihre Lebenszeit verwalten: Aufwachen.

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1547/17: Video: American Pie, Pascal von Wroblewsky – Und morgen mit Ach und Bach Geburtstag feiern. #Preview

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


American Pie – Pascal von Wroblewsky

www.superstimme.de
www.vorwaerts-film.de

Antonioni war’s nicht, der das obige Video zum Song gedreht hat .

Über den Song hat Don McLean gesagt, seine Existenz bedeute für ihn in erster Linie, dass er nie wieder arbeiten muss.

Damit das so bleibt, hat Madonna den Song selbst gegeben. Ist schon länger her.

Weiterlesen

1544/17: Video: Stop The Things You´re Doin‘ – And listen!

Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien


Angelina Jordan – I Put A Spell On You

Ein wirklich unanständiges Video.

Treibt einem die Tränen in die Augen.

Mann Mann: Angelina Jordan, Teufelchen.

Sprachlos.

Ihr müsst schon selbst gugeln.

1543/17: Audio-Paparazzi: Wir sind das Volk. DIN A Testbild, die deutsche Revolution und Coca-Cola!

Banner Audio-Paparazzi

„Leipzig“ from DIN A TESTBILD Album „Leipzig & Coca Cola“ was composed and recorded 1989 in West/Berlin while the „Berlin Wall“ was cracking down and the citizens demonstrate in the streets of Leipzig. It was a very dangerous time. Uwe Mikulla and Mark Eins where in the Studio to mixed the sound of the human german revolution. CoverGirls are: Judith Rosa Klein, Claudia Thiel, Claudia Kiehl, Sharon Brauner. Thank you Ladys. Veröffentlicht von: Innovative Communication

Mark Eins und Uwe Mikulla sitzen im Studio, und ganz nebenbei öffnet sich die Mauer, im Jahre 1989.

Leipzig, Coca-Cola. Ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Heute das Lied des Tages.

Weiterführend

1539/17: Video: Warum es ausgesprochen europäisch klingt, erklärt der Berliner Christian Fuchs in der #PPI

Veröffentlicht am 20.05.2017 One off the cuff. Yousually bluesy, this time I improvise more in the style of Keith Jarrett. Its often called „elegic“ oder „lyrical“. But in fact it´s as blue, sad, as Blues. Also emotionality and all. Just the scale and with it the sound, the genre, changes completely! Its our European A minor scale. That´s why it sounds „European“.

Eine PPI ist eine Private Piano Improvisation. What does the Fox say?
Ihhii-hii! – Fox On The Run! You scream and everybody comes a running! Take A run and hide yourself away….so SWEET.

Oder was Schönes in europäisch A-Moll?

Man weiß es nicht so genau, wenn Christian Fuchs in die Tasten greift. Der Mann hat einen sympathischen an der Waffel und ist ein guter Musiker.  Auf Facebook loben manchen seinen schrägen Gestus. Sein Klavier ist sein Nimbus 2000, jener Rennbesen, der Harry Potter erst zum Gewinner macht.

Wir wünschen einen schönen Sonntag mit Christian Fuchs.

Weiterführend

1535/17: Video: Michi Hartman – Tenthousandspoons – ‚Long Road‘

Michi Hartmann (Foto: Privatarchiv)


Michi Hartmann/Tenthousandspoons – Long Road

Long Road Take me way back home Emilia’s solo:

„Where are my crow-coloured horses? Where are my reins? Where is my beloved, my favorite heart? My well got overgrown with grass and my beloved married someone else.“ Lost life a song about loosing one’s home and being on the run for the rest of her/his life music and lyrics Michi Hartmann voice, acoustic guitar, double bass, basic drum loop Michi Hartmann electric guitar, producing and programming Markus Hossack solo singer Emilia Niezbecka solo guitar Bojan Jasarevic solo darbouka Mahmoud Fayoumi thanks to all my friends and fellow musicians for their support, encouraging and help we do not use pitch shifters, quantization, face lift the voice is the voice, the guitar is the guitar, the face is the face if you like it you can make a paypal donation to mmichartm@yahoo.de if you don’t like it don’t but please spare us of hateful comments“

 

Keine Ahnung, was Michi Hartmann da bezweckt hat, es ist gute Musik. Ätherisch, leicht, fluffig und emotional. Großartiges Stück, eine Art Audiofetzen der Extraklasse.

Heute das Lied des Tages: Michi, die auch krasse Gitarren baut, eine krasse Frau und ihre Musik, krasser Stoff! Apropos: Der Rest ist verlinkt.

Weiterführend

  • Krasses Brett: www.krassegitarren.de
  • Michi, hart Mann: www.michaelahartmann.de
  • Löffelweise: www.tenthousandspoons.de
  • Was das auch ist: www.krasserstoff.de (unsponsored link) 🙂

1533/17: Video: Jetzt ist die beste Gelegenheit!


Frizz Feick – Beste Gelegenheit [OFFICIAL VIDEO]

Zurück aus dem Landleben in Bückeburg. Stuttgart-Stammheim? Berlin-Tegel oder Moabit? Wo ist es im Knast am schönsten?

Jetzt ist die beste Gelegenheit:
Striche an die Wand malen.
Abhaken.
Fertig.

Was anderes tun. Anruf: Frizze! Bist raus? Bro!
Alles gut. Nur Mut.

Danke Feick! Weitermachen…

1531/17: Video: ‚Bei mir bist Du schön‘ – Schönes Wochenende von Daniel Lunkenheimer, Schlagzeuger, Berlin, groovende Weintraube

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Groovin‘ Grapes from Angie Winkler on Vimeo.

Was man spürt: Macht jemand sich zum Gegenstand einer Sache und wirkt bei ihr mit. Sticht aber nicht sonderlich hervor. Oder ist jemand die Sache selbst und er/sie ihr Diener? Diener guter Musik beispielsweise? Unergründlich. Weites Feld. Lucky Man. Daniel Lunkenheimer, heute, hier. Kurz und knapp.

Was gibt es an einem Samstag wie diesen noch zu sagen?

Dass es immer wieder Musiker in Berlin gibt, die antichambrieren? Allein das Wort schon ein Ungetüm, was soll denn das bedeuten?

Wer sagt denn so was: Daniel Lunkenheimer? Ja klar, das ist doch der so antichambriert. Wir nehmen das Ergebnis der rein rhetorischen Frage vorweg. Mitnichten ist Daniel Lunkenheimer so einer. „In den Vorzimmern der Großen und Mächtigen verkehren und diesen dort zu schmeicheln“ ist seine Sache nicht. Dafür hat er bei den ganz Großen der Musik, u.a. bei Joe Porcaro, dem Vater der drei Porcaro-Brüder (Toto) und weltweit bekannten Schlagzeugprofessor Unterricht gehabt. Und beim Schlagzeug-Überlehrer Ralph Humphrey (Frank Zappa) gedient. Even in the odds: Mit sich selbst als Vertreter eines Dritten. Der guten Musik. Hier oben, als Schlagzeug vom Blatt spielende, groovende Weintraube.

Keine Sau versteht das Wort Antichambrieren. Es passt auch schlicht gar nicht zur vorgestellten Person. Jahrgang 1976, nicht Diener mehrerer Herren, sondern einer guten Sache mit Fundament und wie er selbst von sich sagt: Schlagzeuger aus Überzeugung seit dem 10. Lebensjahr.

Bei mir ist er schön, habe ich heut als Netzdetektiv erfahren. Seinen Namen kenne ich schon lange. Aus anderen Zusammenhängen. Heute empfehle ich meinen Lesern einen Ausflug ins Netz.

Weiterführend

1528/17: Positionen: Vive la revolution! – Die Moritat von Xavier (Gastautor: Grit Maroske)

Vorab: Ich schreibe diesen Text in dem Wissen, dass einige Leute ihn garantiert in den falschen Hals bekommen werden. Menschen, die mich gut kennen wissen hoffentlich, wo ich politisch stehe und dass ich eine gefestigte Persönlichkeit bin und werden mir das zugute halten. Lasst euch mit mir gemeinsam einfach mal auf ein Gedankenexperiment ein, denn mit diesem Text schauen wir in einen Spiegel und sehen alles (naturgegeben) seitenverkehrt.

Heute Nacht hatte ich einen seltsamen Traum. Mein Land war in Aufruhr. Menschen liefen schreiend und mit hochroten Gesichtern zum Marktplatz, in der Hand Forken und Fackeln. Sie schüttelten wütend die Fäuste gegeneinander, rempelten und schubsten, jeder wollte der Erste auf dem Marktplatz sein, denn eine öffentliche Hinrichtung stand an. Die einen versprachen sich Nervenkitzel bei der Volksbelustigung, andere setzten besorgte Minen auf, Dritte rieben sich schadenfroh die Hände während wieder andere den Märtyrer aus den Fängen der Gerichtsschergen befreien und auf ihren Schultern durchs Stadttor tragen wollten.

Am Marktplatz angekommen, hatte sich bereits eine stattliche Menge versammelt. Viele deckten sich an einem der zahlreichen Stände noch mit faulen Eiern, matschigem Gemüse und Steinen ein, alle Ausrufer bläkten durcheinander in einer infernalischen Kakophonie von Neuigkeiten. “Xavier beim König in Ungnade gefallen!” “Minnesänger ruft zum Umsturz auf” “Hofnarr ohne Kleider wird des Landesverrats bezichtigt” und zwischendurch riefen sie die neusten Ergebnisse beim Strohballenweitwurf, Rabattangebote des lokalen Dirnenhauses und Wettervorhersagen in die Menge. Ich ließ mich mitziehen zur Mitte des Platzes, wo schon ein Podest aufgebaut war. Dort sollte, deutlich sichtbar für das VOLK, heute Recht gesprochen und vollstreckt werden.

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1506/17: Lied des Tages: Benny Greb’s Moving Parts – „Next Question“


Benny Greb´s Moving Parts „Next Question“ (from the DVD)

Im Themenfokus der Berichterstattung steht heute das Instrument Schlagzeug und als Lied des Tages gibt’s Antwort auf die nächste Frage.

Was?

Ach, egal: Viel Spaß mit Benny Greb (Hamburg) und seinem deutsch-englischen Projekt Moving Parts.

Noch Fragen? Antwort gibt es hier…ach ja, und übt noch bisserl! S‘ muss grooven. Wie Sau. Oink oink.

Weiterführend

* Benny Greb’s Moving Parts – Seelennahrung

1504/17: Foto des Tages: Von Promo-Bernhard, Frizz und dem Untergang des musikalischen Abendlands

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)


Frizz Feick – Famose lezzte Worte [OFFICIAL VIDEO]

Lohnt die ganze Katzbuckelei mit dem Musik machen noch? Oder fragen sich nicht insgeheim viele, ob es das mit dem Musik machen jetzt war? Weil Musik nicht mehr richtig bezahlt wird. Weil Musiker aus der Wertschöpfungskette rausfliegen? Ja, schön, toll, dass Du Musik machst. Mach bloß weiter, ist wichtig. Zahlen? Ha, das ist soooo gestern…

Das Foto sagt uns, wir haben eine Vorahnung.

Irgendwas wird blühen: Frühlingsgefühle? Frizz Feick macht Musik und lebt und wohnt in Ratzeburg, Bückeburg oder irgendwo anders in Deutschland. Und hat sehr funktionierende, stetige Verbindungen nach Berlin. Hier trat er zuletzt im Zimmer 16 in Pankow auf. Dort darf der Interpret, ja die aufspielende Band allerdings auch nicht zu laut sein. Die Hausherren sagen: No drums, please. Zu laut für Berlin.

Jaja, der Schallschutz. Die lieben Nachbarn. Wenn Kultur, dann leise. Einer Art Zimmerlautstärke angepasst.

Das alles macht gar nichts: Feick kann alle Stilfragen bedienen. Gibt er großes Besteck, kommt aus Hamburg die wunderbarste Berliner Schlagzeugerin der Siebziger/Achtziger Jahre Berlins angekarrt: Annette Kluge, früher Schlagzeugerin von Straßenköter in Berlin. Oder Tourschlagzeugerin des Schlagzeugers, den alle die Ahnung haben, als großartigsten (und Multiinstrumentalist) kennen, der inzwischen in Hamburg lebt: Herwig Mitteregger, früher Nina Hagen-Band und Spliff, die deutsche Musikgeschichte geschrieben haben. Oder den großartigen Ausnahmekeyboarder George Kochbek. Das wäre das große Besteck, die FEICK OPEN sozusagen.

Oder klein, fein, leise. Der Feick kennt sie alle: die guten Begleitmusiker, die Stile und die kühnsten Wortwendungen, die schönsten Saxophonsoli und pi pa po. Und ist ein sehr wunderbarer, empfindsamer und feinschichtiger Musiker. Mit einem Promo-Bernhard namens Lindgren, der jetzt dazu aufruft: Kauft mehr Musik vom Feick. Jeder weiß, es gibt 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wir haben rudimentäres Halbwissen dieser Website verlinkt folgend, um der Idee Basis und Inspiration zu bieten: Leute, kauft Feick, das Lindgren was zu essen hat. Wie wunderbar. Und wie folgerichtig.

Famose letzte Worte. Bis zum nächsten Mal….irgendwas wird blühen, diesen Frühling, und Ihr werdet ihn wiederfinden. Und gebt zu: Es ist eine Zeit der Zerstreuung, und Ihr habt an 80% gedacht. Nur nicht an Tiernahrung.

Entscheidungsgeholfen

1501/17: Video: „Zwei Sonnen“ – Dirk & Das Glück feat. Steffi Breiting

Die Zöllner Five 400 Pixel


DIRK & DAS GLÜCK feat. Steffi Breiting – Zwei Sonnen

Veröffentlicht am 12.03.2017
Mit „Zwei Sonnen“ (feat. Steffi Breiting) hört und seht ihr nun den ersten Titel des am 17. März 2017 erscheinenden Albums „DIRK & DAS GLÜCK – Zöllner trifft Karma“.

Lineup:
Dirk Zöllner – Komposition & Gesang
André Gensicke – Flügel
Oliver Klemp – Bass
Marcus Gorstein – Schlagzeug & Chor
André Drechsler – Komposition & Gitarre
Steffi Breiting – Gesang & Chor

Der CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe wurde im Bundestag einmal als Übelkrähe bezeichnet. Mit Schimpf und Schande schmähte der Rüpel, Genosse Herbert Wehner den CDU-Politiker. Und schrieb damit die Wortschöpfung um einen Eintrag reicher.

Wenn wir in diesen Kategorien weiter denken, gibt der Abspann zu diesem neuen Video von Zöllner Sinn. Allerdings ist hier von Glücksgöttin und Unglücksrabe die Rede, wie man sehen kann. Am Ende liegt das Glück der Performance in der Textur des Unermesslichen. Werner Karma trifft Dirk Zöllner. Und umgekehrt.

Mit Steffi Breiting. All together now.

Weiterführend