1644/18: Lied des Tages: Panic Appartements ft Charlie Puth We Don´t Talk Anymore #Listen

#MakeWurschtNotWar

Der obige Hashtag ist von mir nur geklaut, aus einem Instagram-Profil von Stevie.B12 hier übrigens.

Der Inhaber des Profils heißt Stefan Braitinger, kommt aus Passau und macht poppige Musik, ja irgendwie muss auch Chili drin sein, es chillt so herrlich, ob rot oder grün, iss Wurscht. Apropos: Da sind wieder bei der Weißwurscht. Was es damit auf sich hat? Ist verlinkt. Ich hab Euch nicht gelinkt.

Heute das Lied des Tages: Stefan Braitinger aus Passau, sein Produktprojekt Panic Appartements ft Charlie Puth We Don´t Talk Anymore

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1643/18: Video: „In meinem Leben“ – performed von Nena

Plattenhülle von "Rette mich" - NENA

Plattenhülle von „Rette mich“ – NENA (1984)


Nena – In meinem Leben (live)

„Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahr gelebt hat, man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.“ (Nena)

In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Bin ich tief gefallen
Und manchmal auch ertrunken
Ich hab gewonnen
Und ich hab verloren
Und ich bin gestorben
Und wieder neu geboren
Ich hab gegeben
Und ich hab genommen
Und wir haben uns gefunden
Und wir sind so weit gekommen
Ich bin mir nah
Und immer wieder fremd
Das hat was von Alleinsein
Und das mich keiner kennt
Ich will nicht arm sein
Und Geld macht mich nicht reich
Manchmal ist Leben schwer
Und meistens finde ich’s leicht
Ich hab geweint
Und ich hab gelacht
Und endlich rausgefunden
Was mich schöner macht
Ich hab getrunken
Und ich hab geraucht
Und ich hab meine Kräfte
Komplett aufgebraucht
Und wenn ich wieder
Auf die Beine komme
Ist immer wieder Leben
Ist immer wieder Sonne
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Ich hab auch schon gelogen
Und dich und mich betrogen
Ich flog hinauf zum Himmel
Ich hab geliebt und war davon betrunken
Ich flog hinauf zum Himmel
Und bin ganz tief gesunken
Ich lass mich hängen
Und steh‘ dann wieder auf
Ich leb‘ so gesund
Und Drogen nehm‘ ich auch
Ich zähl‘ die Jahre
Und ich zähl‘ sie nicht
Ich steh‘ im Dunkeln
Und ich mag das Licht
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
Ich liebe manche Menschen
Und manche lieben mich
Und die, die mich nicht lieben
Die vermisse ich nicht
Ich liebe meine Kinder
Und ich liebe dich
Und manchmal fühl‘ ich gar nichts
Dann fühl‘ ich nicht mal mich
Ich wünsch‘ mir Frieden
Und Gelassenheit
Ein Herz das immer warm ist
Ich bin noch nicht so weit
Und Freiheit tut mir gut
Ich tuh‘ mir manchmal weh
Ich fühl‘ mich stark auch wenn ich gerade, nicht so gerade steh
Meine Angst vorm Sterben
Verwandelt sich in Luft
Löst sich langsam auf, weil mich das Leben ruft
Und hier bist du, hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will ich mir nicht vorstellen ohne dich
Mit dir will ich weiter und ich folge dir
Und du nimmst immer auch von mir
Ich bin verliebt in dieses Leben und
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Songwriter: Nena Kerner (2009)
© Warner/Chappell Music, Inc

..

Nena ist DIE in Deutschland relevante Frau im musikalischen Zeitstrahl von 1980 bis heute.

In einem berührenden, gefühlsoffenen Moment ihres Lebens gibt sie uns diesen Song „In meinem Leben“. Und Wahnsinn, wie schön. Wie retrospektiv, wie fair. Ohne Bitternis und warum auch?,  schaut Nena auf ihr Leben zurück, auf ihre verschiedenen Männer, nicht auf alle, deucht mir, auf die Väter ihrer Kinder, auf alle wichtigen Gesichtspunkte ihres Lebens und auf ihre Musiker.

Es ist heute so ein Tag, das kann man nicht erklären. Mir ist einfach nach diesem Song. Ich muss ihn einfach einmal als Lied des Tages hier auf blackbirds.tv präsentieren. Am 24. März hat Nena Geburtstag.

Schließlich liebe ich Nena schon ganz lange. Aber Nina Hagen liebe ich noch mehr. Ätschebätsche.

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  • Die deutsche Traumfrau 😉 – und Ja, dazu müsste ich das Copyright von Jim Rakete, dem gottesgleichen deutschen Fotografen schlechthin verletzen, und deswegen kann ich das Foto nicht zeigen. Aber wenn mir Jim das eines Tages erlaubt, werde ich es nachreichen, versprochen. Ich treff ihn nur so selten, inzwischen.
  • Schüttelt den Baum – Shakin the Tree 

1642/18: Video: A Capella macht glücklich – Les Brünettes sind quasi die Töchter Mannheims, vom Jazzgesangsstudium her…

The Beatles Your Mother Should Know (gif)

Du, Bitch? – I’m A Joker, I’m A Smoker, I’m A Midnight Toker… (Steve Miller Band, The Joker) – Große Namen: Herbolzheimer, Neigel, Pellegrini, Brousset

Frauen haben ja einen Stein im Brett bei mir. Ich weiß auch nicht, warum. Wahrscheinlich, weil sie die besseren Sängerinnen sind. Ihre CD Les Brünettes – The Beatles Close Up wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Natürlich nicht an den Mikrofonen, in die die Beatles hineingehaucht haben, wie das unten verlinkte ZDF-Kurzporträt keck behauptet. Sondern in diesem legendären Studio.

Sie beherrschen das Kazoo. Sie singen Satzgesang, fehlerfrei, frank und frei, allergrößte Melodei: Und sie gratulieren einer zu Unrecht verhassten Yoko Ono zum Geburtstag, die wie alle Beatles-Ehefrauen lebenslang viel Ungemach über sich hereinbrechen hat kommen sehen und sie haben die Fab Four auf ihre Veranstaltungsfahnen geschrieben.

Heute das Lied des Tages:

Yes, I’m A witch, Bitch! – Man muss das einfach lieben, hört mal rein.

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1640/18: Video: Hot Patootie – performed by ‚The Fly‘

Rocky Horror Picture Show (gif)


Sven Fliege mit „Hot Patootie“ im Tischkunstkombinat Köpenick

Im TischKunstKombinat präsentiert Dirk Zöllner Sänger und Sängerinnen, die ihm irgendwo über den Weg gelaufen sind und aufhorchen ließen. Gemeinsam mit Musikern seiner Band DIE ZÖLLNER und persönlichen Freunden trifft er sich zum Essen und Trinken am heimischen Wohnzimmertisch in Berlin-Köpenick. Die Lieder der Gäste sind Grundlage einer Musiksession, die in Bild und Ton mitgeschnitten wird. Diesmal waren dabei: Der Musicaldarsteller Sven Fliege, begleitet von André Gensicke am Keyboard, Oliver Klemp am Bass, Martin Goldenbaum und Dirk Zöllner an den Gitarren, Marcus Gorstein am Cajon und Alex Spree an der Klarinette. Die Tonaufnahmen und die Mischung machte Marcel Wicher, die Bilder kommen von Johanna Bergmann und Sven Nordmann. Für Essen und Trinken sorgte wie immer Jens Schliwa.

Der äußerst dicke Eddi – seinerzeit im Original Meat Loaf, der amerikanische, Fleisch gewordene Klops – kommt mit einer äußerst dicken Wuchtbrumme, wahrscheinlich einer Harley Davidson hereingebrettert in die illustre Runde von Riff Raff, dem schrägen Hausdiener, Magenta (vor ihrer Anstellung bei der Telekom) und Frank’nFurter (Tim Curry), dem Obertransvester. Hier im Video ist es die gelbe Schwalbe aus Dirk & das Glück. Sie wird gelenkt von dem – the! – Zöllner und führe hier niemals nicht durch dicke zuckerwattewollene Wischen-Wände. Ansonsten kaum noch Winkehände, auch wird Reis nicht geworfen, wenn der Sänger auf den Tisch steigt und die Rocky-Horror-Picture-Show zelebriert. Diesen Film, wo Susan Sarandon in Unterwäsche hergenommen wird und Brad entmutigt zum Statisten degradiert wird. Im Film wird Eddi später mit einem elektrischen Küchenmesser vom Hausherr filetiert. Am Ende dieser ungewöhnlich kurzen musikalischen Geschichte hier leckt eine Magenta am deutlich schlankeren Eddi und küsst ihn. Er aber ist selig. Sie wiederum eine Zöllnerin als Vamp.

Sprache

  • Deutsch
    Muttersprache
  • Englisch
    fließend
  • Berlinerisch
    perfekt
  • Sächsisch
    sehr gut

Das Leben kann so schön sein. Barbara, die Internetikone sagt: „Das Kleben ist schön.“ Wir fügen hinzu. So ein Tabledance ist es aber auch. Fein gemacht, Sven Fliege!

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß.

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1636/18: Audio-Paparazzi: Zwei Coverversionen sind das Lied des Tages und würdigen (auch) die Arbeit der UDK Berlin

Audio 1: Tainted Love

Audio 2: Golden Eye

Ganz recht: Es ist das System des Berichterstatters, einfach nur wahnsinnig gut auszusehen. Ihr wisst das bereits. – Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame – Link ganz unten)

Ganz anders die Tonmeistergilde der UDK Berlin: Hier muss sogar der Darmwind nice klingen. In diesem Fall aber sind es zwei schöne Stücke Weltmusikgeschichte, die wir uns heute anhören können und sie werden sehr, sehr gekonnt dargeboten, auch gesanglich: Julia Gamez-Martin hören wir. Die sieht gut aus und klingt sogar auch so.

Tainted Love und Golden Eye:

Es ist, als legte man selbst morgens schon ein Ei. Und heute auch mal zwei.

Heute das Lied des Tages, getreu dem alten Marketingmotto: Ich bin zwei Öltanks, das doppelte Lottchen, hier auf blackbirds.tv.

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1632/18: Positionen: Musik- und Muffins – performed by Alex Sebastian, München

Gesellschaftliche Analogien von Musik- und Muffinkonsum

Weil Millionen von Fliegen nicht irren können, gilt ja als ausgemacht: Das, was am meisten im Radio oder Fernseher gespielt wird, muss die beste Musik sein. Weil wenn sie das nicht wäre, würde sie ja nicht gespielt. Und man kennt ja schließlich zig Leute um einen rum, die den letzten Mainstream Hit auch cool finden. Nicht zuletzt, weil man Cocktailglas schwenkend auf der Afterwork Party am Stehtisch so schön mitwippen bzw. je nach Füllgrad – also … nicht dem Füllgrad des Cocktailglases, sondern dem des schwenkenden … des schwankenden Menschens – immer noch die zweizeilige Hookline mitgröhlen kann. Und weil um einen herum auch alle anderen diesen Bestseller gerade am geilsten finden und am auswendigsten dazu den Fuß rhythmisch in die richtige Richtung bewegen können.

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1629/17: Video: Himmel voller Geigen – Robert Gläser

Arschgeige

Arschgeige


Robert Gläser – Himmel voller Geigen (Offizielles Video)

Am 24.12.2017 veröffentlicht
It’s only Rock’nRoll!

Liebe Fans, Freunde/innen, zum Fest der Liebe, gibt es ein neues Trash Video aus dem 2018 erscheinenden neuen Album von Robert Gläser!
It’s only Rock’nRoll!
www.robertglaeser.de
Robert B bedankt sich herzlich bei:
Nino Zuunami, Dominika Diaz Alonso, Stefan Henning, Dave Anania, Thomas Wolfram, Mathias Künder, Frank Engelmann, Julia Kielpinski, Takis Mitsidis, Simon Allert, Big Joe Stolle, Jörg Weisselberg, Ryan Hoyle, Daniel Hassbecker, Jonas Fehrenberg und Marie Antoinette Berlin!

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* Stille Nacht, heiliger Bimmbamm: In dieser Nacht

1615/17: Video: You’ve got to hide your Love away – Heinz + Angelo Huth #Tageslied

Nighttrain "zuhause" - vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth

Nighttrain „zuhause“ – vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth


You´ve Got To Hide Your Love Away – Cover by Angelo und Heinz Huth

Angelo Huth sagt, es sei sehr traurig, wenn Menschen wie John Lennon nicht mehr unter uns weilen. Dies veranlasse ihn, diese Musik auch weiterhin zu zelebrieren.

Angelo Huth ist der Sohn von Heinz Huth. Dessen bekanntestes Uhuhhhhuuuuh…. hatte es einst als Hallo Bimmelbahn und mit der Berliner Band Nighttrain in den Siebzigern mehr als achtsam nach chartsoben geschafft. Später fanden sich die Fragmente von Uhuhhhhuhhh…. in einem Song von Boney M. wieder, bevor sie erneut wieder in einem weltweiten Smashhit von Duckface – Barbra Streisand – erneut verwurstet wurden. Es war die Epoche der maschinengetriebenen Samples angebrochen.

Angelo und Heinz Huth haben den Beatles-Song, den eigentlich John Lennon singt, sehr schön aufgenommen. Fast hätten wir uns verschrieben: You’ve got to hide your life away, aber das wäre natürlich Unsinn. Die beiden Musiker – Vater und Sohn – haben genügend musikalische DNA, sodass niemand auf die Idee kommen müsste, dies musikalische Wirken verstecken zu sollen.

Danke, Heinz, danke Angelo. Gefällt.

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  • Heinz Huth gibt uns „Imagine

1613/17: Video: Rainbirds – Tom Waits

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

 


Tom Waits-Rainbirds (1983)

yes i have got so much to give
and to learn what it takes to give love
i have got so much to give
and to learn what it takes honey yeah to give
i have got so much to give
and to learn what it takes, shoobidooh

Love was already there to be found – Rainbirds (1989)

Wie bringt man eine Berliner Band dazu, sich Rainbirds zu nennen? Nun: Den Songtext des Stücks aus dem Jahre 1983 halte ich geheim. Manchmal sind es nicht die Lyrics, die die Welt bewegen.

Die Antwort gibt Tom Waits 1983 mit diesem Stück gleichen Namens.

Über die Berliner Rainbirds früherer Tage erfährt der Leser hier im Suchen-Modus weiteres. Aus gegebenem Anlass das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1610/17: Video: ‚Blueprint‘ – performed by Big Fat Shakin‘ – Eine Ode an eine musikalische Freundin.

Icon Coole Covers

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


BIG FAT SHAKIN´ – BLUEPRINT (OFFICIAL VIDEO 2015)

„Blueprint“ (Rainbirds Cover) from the Single „Razzle Dazzle“ iTunes: http://itun.es/de/rnGM9 Amazon: http://amzn.to/1WA78PP Spotify: http://spoti.fi/1P7yx9S https://www.facebook.com/Bigfatshakin

Man kann über die tödliche Zwangsläufigkeit eines europaweiten, lebenslangen Hitgefängnisses mit Häme und Missgunst nachdenken. Über den im Zweifel teuflischen Fluch, ein Lied verfolgt dich als Künstler ein Leben lang. Gehst du auf die Bühne, kommt gleich die Forderung: Los, spiel mal Blueprint. Aber ist man Blueprint, sein Leben lang? Mitnichten.

Oder man sieht das Gute darin: Dass er einen im Zweifel auch künftig ernährt, wenn der Erfolg mal nicht mehr so groß ist. So muss man den Song „Blueprint“ von Katharina ‚Katja‘ Franck (Rainbirds) Blueprint sehen, meines Erachtens. Und davon ab: Es ist einfach ein unglaublich guter Song, vielleicht sogar einer der Besten aller Zeiten. Ein Evergreen. Dass mir die wunderbare Ausnahmestimme der Rainbirds-Frontfrau hier im gezeigten Cover nicht fehlt, liegt am Rockabilly-Style von Big Fat Shakin‘. Shakin‘ All Over: Das haben Big Fat Shakin‘ prima gelöst. In jeder Hinsicht hörens- und sehenswert.

Möge der Song die wunderbare Inspirationsquelle dieses Videos noch lange gebührlich ernähren. Interessiert euch weiterhin für Katharina ‚Katja‘ Francks musikalisches Machen. Im Zweifel zieht sie das Ding auch ganz allein durch, hörte ich mal. Eine durch und durch Musikerin, die nicht an bestimmte Personen, Bandzusammensetzungen oder Konstruktionen gebunden zu sein scheint. Am I in Love with an Alien – better an idea of an alien? Miles Davis wusste: Über Musik muss man nichts schreiben. Sie steht für sich selbst. Sie ereignet sich: Miles stand häufig mit dem Rücken zum Publikum. Ich halte mal die Klappe.

Blueprint als Rockabilly – Likt ruhig die Facebookseite der Rock-A-Billies (link oben). Das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Liebe & Licht.

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1608/17: Video: „Stepping stones“ – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan – Und überhaupt: Macht doch mal ne Pause!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Stepping stones – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum

Wir hatten schon eins dieser gerade veröffentlichten Videos ein paar Artikel vorher. Macht nichts. Doppelt hält besser.

Onkel Fonk kommentiert auf facebook dazu: „Auch die Pause gehört zur Musik.“ Richtig: Ein paar Artikel lang Pause, denn sonst droht die Gefahr der feindlichen Jazz-Übernahme. Jazz ist nur ein Gesichtspunkt und gehört wie Rockmusik, Reggae und vieles andere mehr zum Aspekt audiophoner Verführung. Aber dann, aber dann: Dann gibt uns das Trio wieder diesen Jazz, den anzuhören dem Berichterstatter Spaß macht. Gut, die Buchhaltung beschwert sich, sie könne sich nicht auf Zahlen konzentrieren. Und hat damit bereits vollumfänglich erfasst, worum es in diesem Stück Jazzmusik nämlich geht: Um Meilensteine, Milesstones, Fragmente von Musik und allem, was zwischen zwei Noten passieren kann oder auch gezielt unterlassen wird. Dass man das Pausieren zwischen zwei Tönen spüren kann. Und nicht Soll und Haben, Storno und Belegaufzeichnungspflicht. Schnöder Mammon oder schierer Jazz, es ist dem Zuhörer geboten, sich dem Ereignis auszuliefern.

Der Berichterstatter aber findet das überhaupt nicht schlimm. Denn wer mag schon Buchhaltung? Argh.

Nein, nein, ganz fein und spirituell. Muss nicht jeder mögen. Wir schon.

Stepping stones, das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Thank You for the music, Ittai Rosenbaum.

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1604/17: Video: Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan – Das Lied des Tages auf blackbirds.tv


Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum Gregor Schweiger – sound engineer Amir Steklov – camera Jacob Lingesleben – camera, video editor Recorded at Schweiger Studios, Berlin September 8, 2017

Wine is fine, jazzy is quicker: Jazz kann schrecklich sein. Zu free. Free Jazz. Oder Jazz kann herzensschön sein. In der Ruhe liegt die Kraft.

Elegisch. Verträumt. Aufgeräumt. Der klare Klang. Das Trio des Tages mit dem Jazzstück des Tages auf blackbirds.tv

Thank You for the music.

1601/17: Lied des Tages: Sandman von Dana Shanti

Es muss nicht perfekt sein, um perfekt zu sein. Auf diesem Weg reicht zu lieben ganz allein. (Ralph Valenteano: Perfekt sein)

Waiting for the Sandman: Bundestagswahl. Der Sandmann hat versucht, uns Sand in die Augen zu streuen. Dass wir falsch wählen. Der Blick in die Zukunft: körnig, Sand im Auge, Parteien wie Sand im Getriebe. Dana Shanti: Sie hat das Lied des Tages auf blackbirds.tv eingeheimst.

Schuld daran das ausgesprochene Langsamtempo, eine Snareschlagtechnik mit einem Rimshot, bestehend aus zwei „Flams“. Das Herz steht direkt in Flammen. Diese Dopplung macht den Song zu etwas Besonderem. Mein Dank gilt dem kenntnisreichen Drummer, wer immer es war, fand ich auf die Schnelle nicht heraus. Dass es so richtig ist, Dinge wie diese zu spielen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Mein Stück hieß letzten Samstag „I Can’t Cry Anymore“ von Sheryl Crow (hier) und ich habe es als Schlagzeuger so begleitet in der Hafenbar in Tegel, wohlwissend, dass diese Dopplung erst den Thrill gibt, den Kick.

Umso überraschter war ich von Dana Shanti, die den Sandman entert. I love it. Thank You for the music, Dana.

Eins noch, bitte, bitte: Geht wählen!

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1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben, welche uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modenschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1594/17: Video: „Africa“ – Toto (Lied des Tages, Tageslied)


Toto – Africa

Wer weiß schon, was es für einen Klick auf ein Video gibt? Toto weiß es vielleicht. Das Video ist heute 222.518.566 mal angeklickt worden. Damit lässt sich schon Geld verdienen. Toto, diese modernen Stars des Internet, nur wenige Videos werden so oft angeklickt. Dabei ist das Thema Afrika evident: Gerade erst gestern im Tatort aus Österreich, Ebola aus Rache und das Flüchtlingsthema, einigermaßen griffig aufbereitet. Wenn auch der Österreicher immer oa weng stolpert. So vong der Handlung her. Insgesamt aber gut.

Überhaupt gibt es nichts, was es nicht gibt: Der Drummer Jeff Porcaro spielt in diesem Video ein ethnisch korrekt aussehendes Schlagzeug. Um so mehr stolperte ich bei meinem FB-Freund und Instagram-Bildpartner Jerry Marrotta (Schlagzeuger, USA, u.a. früher Peter Gabriel, aber noch und nöcher weitere Segen seinerseits) über seine Freundschaft mit einem deutschen Schlagersänger (Sic!) und ein ebenfalls afrikanisches Schlagzeug namens Taos Drums. Was für ein Gefühlschaos.

Und das Lied Africa ist das Lied meiner Lieder in Bezug auf eine inzwischen -seit heute- 20 Jahre andauernde, glückliche Ehe.

Na, was will ich mehr. Deswegen heute, Freunde, das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Die Musik ist absolut zeitlos und daher nicht trendy, rückwärts vom Smartphone zum Handy, Ihr Dandies: Wer’s noch nicht kennt, ruhig bis zu Ende angucken.

1592/17: Audio-Paparazzi: Anna vR liebt grundsätzlich bei 20 bpm – Sie ist Anhängerin der Slow Love-Bewegung

ANNA VR is a pianist and music producer who is shrugging off the clichés of her industry. After studying classical piano since the age of nine, she saw Herbie Hancock for the first time when she was 14 and realized that there was nothing quite like jazz piano. Her talent was obvious and she was quickly supported with a junior talent promotion, studying jazz piano at Amsterdam’s and New York’s Conservatories. Shortly after working for clients such as DIOR, Louis Vuitton and Mercedes-Benz, she began making pop music for contemporary context where “the playlist principle has become rather prevalent.” Her work seamlessly operates in a landscape of references where jazz piano, Calvin Harris, and Bernini sculptures can freely collide.

Sie hat in Holland klassisches Klavier studiert.

Nun lebt sie schon seit einiger Zeit in Berlin.

Dass sie, wenn auch langsam beständig, liebt, und zwar mindestens Musik, wurde hier schon lange Zeit lang beobachtet: Lang lang.

Jetzt aber isses raus: Sie liebt auf 20 bpm. Oder wie die Spanier sagen würden: Mach mal langsam. Despacito. Argghhh…da isses wieder. Verzeiht.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1591/17: Video: „Say Goodbye“ – Jimmy Gee #Tageslied – Ein elegischer Rundflug übers Gitarrenbrett


Jimmy Gee – Say goodbye (Live)

Veröffentlicht am 24.07.2017
Jimmy Gee – Say Goodbye Live in Kühlungsborn 2017 Konzertgarten West.
Jimmy Gee: Guitar, Eda Schilling: Keys, Oliver Busch: Bass, Leo Sieg: Drums. Sound and cut by Michael Grawe. Cam by Doreen Kaleita.

Nein, die Liste der Filme im Kopfkino ist tatsächlich ziemlich groß, wenn man sich „Say Goodbye“ von Jimmy Gee ansieht bzw. anhört. Im Grunde führt der Titel des Songs auf eine ganz neue, allerdings naheliegende Spur: Say Good Buy! Guten Einkauf, beim nächsten Tonträger bestellen. Link ist unten subversiv eingefügt.

Erst einmal ist da ein Vergleich mit Pink Floyd und Wish You Where Here, genauer Shine On You Crazy Diamond. Diamonds are forever: Aber dann ist dieser Eindruck nach dem Intro auch eher wieder weg und ins Spiel kommen Joe Satriani oder Steve Vai, beispielsweise „In The Name Of God“. Und so muss Gitarre: Du musst heulen können, so schön müssen die Töne sein. Wie auf eines Messers Schneide, dann wieder vom Sustain getragen, und ein paar Tirilis und Jödideldös, um dann arpeggienhaft vom Himmel zu fallen, hinein ins Vergnügen. So ein Stück braucht große Gefühle.

Nein, keine Frage: Das Stück ist wirklich gelungen. Und deswegen heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ja, es heißt ja immer: Support Your local dealer. Wir hingegen möchten an dieser Stelle rufen: Support Your local act! Viel Spaß.

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1581/17: Video: ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ – Es ist so, wie es ist. Doch sie sind immer noch da….


ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ

Bernward Büker (Gesang)
Jürgen Bailey (g)
Jürgen Dehmel (b)
Michael Joch (dr)
Thomas Pflanz (Mundhaar-Monika)

Hilfe! Doch was ist das?

Unternehmen Kuhzunft: Damit Sie auch morgen noch kraftvoll Rock’n Roll hören können.

Wir sehen das Projekt 2015. Laut, ungestüm, drängend.

Wir werden noch mehr hören. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1576/17: Video: Kommt mal klar, Freunde. Es steht eine Eißzeit unmittelbar bevor. Sie ist Unplugged. #Tageslied


eißzeit – Komm mal klar (Live-Akustik Session)

Wahrscheinlich war es nur Zufall. Es geschah in einem Internet. Jürgen wünscht uns Mitgliedern in einer facebook-Gruppe eine gute Nacht und wie das im Internet so ist: Links-Extremismus. Jürgen wünscht uns gute Nacht und postet ein Video aus einer Akustik-Aufnahmeserie mehrerer Videos der Berliner Band Eißzeit. Brrr…..es wird einem warm ums Herz.

Jeder sagt irgendwas und fügt zum Beweis noch einen Link hinzu. Wie ich das hasse. Ein Link beweist nichts. Eher so eine Art Possesivpronomen: Ich habe, ich kann bzw. ich besitze es. Bzw. eine Obsession: Könnte ein Link von der Richtigkeit der Welt Kunde tun? Wohl kaum. Ein Eindruck lässt sich gewinnen.

Hier kommt ein bezauberndes Wesen namens Elise Eißmann ins Spiel. Leise, bedächtig, mit einem Schlagzeuger, dem die Hänge-Tomtoms fehlen, der mit Brushes (Jazzbesen) auf seine Snare klatscht. Einem Bassisten, der seine Arbeit eher so Kontra auffasst, einem akustischen Pianisten. Jetzt haut der Schlagzeuger hart auf den Rand, mit aufgelegtem Stock, der wie ein „Cumshot“ ist, aber Rimshot heißt. Contenance! Thema: Es ist Eißzeit. Das Lied des Tages ist nicht unbedingt stiltypisch diese Band, sondern was wir von MTV als „unplugged“ kennen, die bezähmbare und daher sehr gut erträgliche Leise-Leise-Version einer Band, die auch richtig abkrachen kann, wie ein Rechercheüberblick über mehrere andere Machwerke zeigt, die öffentlich anklickbar sind.

Hier jetzt im Fokus: Coole, herrlich unaufgeregte, leichtgängige Akustikmucke. Heute Morgen schrieb ich dem Wiesbadener Künstler Valenteano eine kurze Nachricht: „Es ist schön zu hören, wenn Menschen mit Konzentration und Verve daran arbeiten, den Lärm der Welt leiser zu machen und gedanklich zu sortieren zu etwas Besserem.“ – Dazu muss man sich als Musiker vor allem konzentrieren, man muss eine Essenz kochen.  Ein Surrogat für Lärm ist Unplugged, ein Extrakt (das Wesentliche) dessen, was man zu sagen bzw. auszudrücken beabsichtigt: Ich hab gegen das Chatgeheimnis verstoßen, bitte um Nachsicht. And The Message In The Bottle Is Not To Play Too Loud, Crowd: Ich habe es selbst so geschrieben heute Morgen. Ich hatte noch nichts gewusst von Elise Eißmann und ihren Companheros. Chiquita: Das ist schöne Musik. Weitermachen…. – Komm mal klar, das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Am 20.06.2017 veröffentlichen eißzeit die Live EP „Eißzeit – Akustik Session“. Was jetzt noch fehlt: Etwas, das uns weiterführt auf diesem Wege, ich versuchs mal…

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1574/17: Video: „Hadany had a Heart“ – Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 – †18.6.2017 #Tageslied


Hadany had a Heart – Ramesh B. Weeratunga

Es sind so digitale Ochsenfetzen übrig geblieben. Es gibt ein Facebook-Profil, einen Youtube-Kanal, eine Website. Aber der Mensch an und für sich ist ätherisch geworden, und als ein Fluidum im Zeitlosen geendet. Wobei wir letzteres nicht wirklich wissen können.

Worte zerstören, wo sie nicht hingehören. Der Lärm der Welt, aufgezeichnet und zur Schau gestellt, hier im Video Hadanay had a Heart.

Artist Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 -†18.6.2017

Liebe & Licht.

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(Nachsatz: Die aufmerksame Elke hat eine neue Kategorie zu dieser Website hinzugefügt, sie heißt „Lied des Tages“ und war schlicht überfällig. Dafür danke)

1573/17: Video: Planting Robots „I Can’t Sleep“ #LiedDesTages


Planting Robots – I Can’t Sleep – story video

Ganz oben im Artikelkopf sehen wir Schlagzeuger Stephan Emig bei songdienlichem Begleitspiel. Wie wir sehen, begleitet er hier La Cucaracha!

Im Video eins drunter sehen wir die ganze Band Planting Robots in der Absicht, nicht schlafen zu können, bzw. endlich schlafen zu wollen.

Oder?

Na egal: Das Powertrio mit I Can’t sleep und einem neuen Video zu dem Song. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Wenn die Band auf Tour ist, unbedingt hingehen.

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1572/17: Video: „Ich fliege“ – Robert Gläser

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Hund verjagt Bären!


Robert Gläser – Ich Fliege (Offizielles Video)

Da steppt der Bär. Robert Gläser jagt den Bären. Der steppt. Im Wald. Hunting high & low, sweet chariot. ♪♫♪

„Ich fliege“ – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Hier noch kein längeres Interview mit Robert Gläser, eins aus der Kategorie „Das Gespräch hätten wir gern geführt“:

DSC 2017 Gewinner Robert Gläser (via Youtube)

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1565/17: Video: „Sunshine“ – Songs For The Summer – Marc Rudin

Kulturkirche Neuruppin - Deckenansicht


Sunshine – Marc Rudin

Das obige Foto (Tulipstagram, das Instagram des Berichterstatters) ist in der Kulturkirche Neuruppin aufgenommen worden.

Wir müssten endlich wieder richtige Musik haben, wird uns klar.

Schluss mit dem ganzen Synthie-Scheiß, so richtig Gitarre, Bass, Schlagzeug, handgemacht.

Okay, es geht nicht darum, Keyboarder zu dissen. Aber Computer. Dabei ist der PC bzw. der Apple ein äußerst feines, gemeines Tool, um bspw. Musik zu recorden, sich also in eine Kemenate einzuschließen und was zu produzieren, das die Welt am Ende braucht. Z.B. Glück.

Selfish ist der Mann. Bzw. die Wummen. Bei den jungen Mädchen in Neuruppin, die dieser Tage Abitüren zelebrüren, öffnen sich welche für diejenigen, die good „lucken“ (looken). Am Ende ist 2017 die Schülerin zu wählen, die als Misses Instagram in die Geschichte der Schule eingehen wird: Wer über all die verdammten Jahre am gekonntesten gepostet hat, verdient den Preis, so wie die stylische Aufgestrapste, deren Foto unten ist. Long tall Sally on the road to living. Mal sehen, was aus ihr wird: Eine good looking woman?

Ansonsten geht nicht zu weit raus in die Sonne: Macht es wie Marc Rudin. Der liebt die dunkle Seite des Mondes.

So wie ich.

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1563/17: Trends: Wie aus Heimarbeit Welthits entspringen im Stu-Stu-Studio #Erinnerungen


Phil Collins – Sussudio (Official Music Video)

In einem Interview sagte Collins, er habe den Text improvisiert, als er mit einem Oberheim DMX-Drumcomputer experimentierte. Das Wort „Sussudio“ sei ursprünglich nur als Platzhalter gedacht gewesen, aber da er kein passendes Wort habe finden können, sei es bei dem Titel geblieben. Laut Collins handelt der Hit von einem Schuljungen, der sich in eine der Schülerinnen seiner Schule verliebt hat und nicht wagt, diese anzusprechen.

Wenn Anlass zur Berichtausweitung besteht, mache ich mir normalerweise einen grafisch ansprechenden Banner, den ich mir vornehme, im Rahmen investigativer Berichterstattung zu benutzen. Ein Themenbanner, sagen wir mal. Zusätzlich zur Kategorie mit dem an vieles erinnernden Titel Stu-Stu-Studio.

Es erinnert mich an Phil Collins und Sussudio, seinen vielleicht berühmtesten Stotterer in der Popmusikgeschichte. Oho! Ohne Unfug in meinen Absichten: Was sich in Sachen Recordingsoftware getan hat, ist unvergleichbar mit jenen Jahren, in denen man mit einem Atari ST, einem Unitor (dem Sync-Tool für die Bandmaschine) und einer MSR 16 (Tascam) Musik aufnahm. Wer länger dabei ist, den wird die späte Einsicht langweilen. Ich habe mich tatsächlich erst vor kurzem entschieden, das Thema Recording doch noch einmal anzugehen. Bin jener alte Hase, dem inzwischen die Zähne ausfallen und die Ohren wackeln angesichts ungeahnter neuer Möglichkeiten. Da geht noch was, mit ganz großem Überbiss zurück ins Musikbiz. Im Jahre 2017 geht Cubase Pro 9 an den Start. Für die Pro-Version zahlt man etwas unter 600,- € und erhält nun als Gegenleistung eine Art „eierlegender Wollmilchsau“ aus Recordingssoftware, die derart viel kann, dass es einem nur schwindlich wird. Vermutlich deswegen hat auch Phil Collins gerade aus Altersgründen noch eine Tournee mit Sohn am Schlagzeug am Start und ist Bassist Leland Sklar nachweislich durchgeweißelt. Die im Video schwarzen sind inzwischen eisgrau und der ganze Bassist legendär. Dabei hatte der gar nicht an der Aufnahme mitgewürgt. Die Phenix Horns, der Bläsersatz der Achtziger ist inzwischen auch Geschichte. Kein Wunder: Die Menschheit goes PlugIn.

Kann nicht mehr warten: Karriere kann kommen. Womit wir wieder in der Küche gelandet sind, so rein von den Berliner Redensarten her: KKK wird so zum Synonym für Karriere kann kommen. Ich bin sehr gespannt. Auch auf nun folgendes Œuvre, ja das habe ich nur benützt, um gebildet zu erscheinen. Gut gedacht? Pah, Gewürzgurke gegessen. Gern, Gisela.

(Herzliches Danke schön an Markus Leuthel für den Support bis hierhin.)

 

1560/17: Video: Neue Hoffnung! Diego Pinera setzt mindestens nationale Standards in Sachen Jazz


my picture – New Hope (Full Studiotake, w/Mark Turner & Ben Street)

Im Grunde sind Preise wie der Jazzecho nichts anderes als endlich einmal große Anerkennung. Also hoher Aufmerksamkeitswert. Wer einen hat, kann ihn zuhause auf den Kaminsims stellen. Aber wovon bezahlen? Den Kaminsims? Leute, Jazz!

Doch Vorsicht: Es ist Jazz.

Wie hier im Video: Ein Schlagzeuger klöppelt äußerst leise, sensibel, grazil, es ist ein Festival der leisen Töne. Der südamerikanische Schlagzeuger aus Uruguay hat deutsche Wurzeln (roots) lebt seit geraumer Zeit in Berlin. Jetzt hat er den Jazzecho 2017 abgeholt. Drummer National. Dabei hat Deutschland so einen Schlagzeuger gar nicht vorzuweisen. Einen der ähnlich vielschichtig und percussiv und „so eigen“ spielt. Der Mann hat eine drummatische Handschrift voll spielerischer Eleganz, überlegenem Rhythmusgefühl und wirkt fast wie ein südamerikanischer Clave. Okay, Clave 2 the Rhythm. Das Stück „my picture“ ist hier und heute dem Schlagzeuger zur Verehrung das Lied des Tages oder kürzer das Tageslied. – Diego? U rock. In A jazzy mood… 🙂

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1559/17: Audio-Paparazzi: „Bokra“ von VALENTEANO #Tageslied

Jetzt, da die Welt zusammenrücken muss, weil Amerika einen unsäglichen Präsidenten hat, dessen Amtsausübung vielen anständigen Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt, braucht es eine Art universellen, guten Geist. Bringt Euch dazu, neue Gedanken zu denken. Freut Euch über eine ganz neue Wertschätzung von Freiheit, Glauben und persönlichem Reichtum. Traut Euch ruhig: Fühlt Eure eigene Wahrheit. Lasst Euch nichts vorbeten, sondern findet Glauben in Euch selbst.

Das ist mit Anleihen am arabischen Klanggut fein zu bewerkstelligen. Und mit Demut. Eine ganz großartige Klangcollage von großer Schönheit ist Arabiskan. Wenn Du dafür offen bist, wirst Du es fühlen. Sonst gehe weiter.

Danke, dies ist ein Vermächtnis von nur kurzer Dauer:
Aber ein beeindruckendes Manifest der universellen Liebe.

Ja, bleibt ruhig, bzw. kommt endlich zur Ruhe. Hilfe gibt’s bei Valenteano.

Heute Abend zum Beispiel.

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1558/17: Video: SWEET SONGS FOR THE DYING TOUR 2017 – Spielman In Bad Company #Tourdates #Preview #SIBC


Spielman In Bad Company – Angel in the storm (Hammelburg Livesessions)

Zu den Terminen all over Germany:

VVK: http://bit.ly/2rQAXS2

16.10. Frankfurt – Brotfabrik
http://bit.ly/2rRrmiE
17.10. Stuttgart – Keller Klub
http://bit.ly/2sQhJAf
18.10. München – Ampere
http://bit.ly/2spVb8M
19.10. Köln – Tsunami Club
http://bit.ly/2sqIZol
20.10. Freudenburg – Ducsaal
http://bit.ly/2rS0LSt
21.10. Ratingen – Manege
http://bit.ly/2sU43EQ
22.10. Hamburg – Kleiner Donner
http://bit.ly/2tOahmh

Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY
@ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba…
@ Website: http://www.sibc.band

1557/17: Geburtstag: Vielleicht bin ich überrascht, vielleicht bin ich erstaunt, weil ich Dich schon soooo lange liebe?


Wings/Paul McCartney – Maybe I’m Amazed (HQ)

Sir James Paul McCartney, CH, MBE (* 18. Juni 1942 in Liverpool), ist ein britischer Musiker, Singer-Songwriter, Komponist sowie mehrfacher Grammy-Preisträger. Weltweit bekannt wurde er als Sänger und Bassist der Beatles, für die er zusammen mit John Lennon die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney gilt als eine der bekanntesten und erfolgreichsten sowie McCartney selbst als der erfolgreichste Songwriter in der Geschichte der Popmusik. Sein Stück Yesterday ist der meistgespielte Popsong aller Zeiten. (Aus Wikipedia, deutsch)

Maybe I’m amazed at the way I love You all the time
Maybe I’m afraid of the way I love you
Maybe I’m amazed at the the way you pulled me out of time
And hung me on a line
Maybe I’m amazed at the way I really need you
(Auszug aus Maybe I`m Amazed, geringfügig abgeändert von #TTT)

Gestern erinnerten wir mit Ansgar Bellersen’s Tafelspitz (hier) und Schlemmkreide an den bevorstehenden Geburtstag eines der wenigen, allerbesten Popmusiker aller Zeiten. Paul McCartney wird 75 Jahre alt. Was gibt es noch zu berichten? Gar nichts: Von Herzen Glückwunsch wünschen, das muss ja mal erlaubt sein. Kein anderer Musiker hat so gewaltigen Einfluss auf mich genommen. Die Liste meiner Lieblingssongs, das ist praktisch gar kein denkbares Unterfangen, sie alle aufzulisten. Ganz weit oben sicherlich: Live & Let Die, das gesamte (mein erstes) McCartney-Album Band On The Run (Highlight u.a. „Bluebird“), und weitere mindestens 150 Songs aus dem Kontext Solokarriere, Beatles. Ach, Paul, Du musikalischer Gigant. Ich selbst bemerke jetzt mein Älterwerden deutlich. Inzwischen kann ich sogar einen John Lennon lieben. Wer hätte das für möglich gehalten?

Noch nie war ich reifer, entschlossener, mich selbst zu decouvrieren, mein Innerstes offen zu legen: Ich liebe Dich, Paul. Du bist meine absolute Nummer Eins. Meine persönliche Nummer 2 ist bereits seit 2016 tot. Ich will gar nicht weiterdenken, wer interessiert ist, kann es auf dieser Website nachschauen.

Happy Birthday, Mr. Unbelievable, Incredible, Sir & Mistery, Sexy Paul McCartney! From the bottom of my heart.

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1556/17: Lied des Tages: Erdbeern und Schuhe

Johnny Haschkeks

Johnny Haschkeks

Erdbeern und Schuhe, das lässt uns nicht in Ruhe.

Johnny Haschkeks hat vor sieben Jahren einen Song aufgenommen, der wie Arsch auf Eimer zur Jahreszeit passt und daher heute Lied des Tages auf blackbirds.tv ist.

An dem Song haben Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Cpunkt Stein/Schneider (Fury in the Slaughterhouse, Wohnraumhelden) mitgewirkt. Nicht gewürgt.

Na ja, und irgendwie hört man das auch.

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