1230/15: Linktipp: Was Amy Winehouse so besonders macht, erzählt die Blindgängerin mit überzeugenden Argumenten

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blackbirds_Amy_Winehouse

Ganz wichtig war es ihr, als Jazzsängerin anerkannt zu werden.
Die schönen und ganz schön traurigen Melodien nehme ich eigentlich nur wahr, wenn ihre dominante Stimme pausiert. Sie beherrscht perfekt die Kunst der musikalischen Pause.
Eine Pause genau an der richtigen Stelle, nicht zu lang und nicht zu kurz. Eben nicht zu singen oder sein Instrument nicht zu spielen, ist mindestens genauso schwierig wie das Singen oder Spielen an sich. Amy verzichtet auf Füllsel wie schubidu, lalala und yeahyeahyeah und Backgroundsänger(innen) sind mir auch nie aufgefallen. Die Blindgängerin, Auszug vom 10.08.15

Barbara Fickert ist Die Blindgängerin. Auf ihrem Blog beschreibt sie erzählerisch dicht, nachvollziehbar, leicht und luftig, aber mit Schwere ihre Erinnerungen an Amy Winehouse. Diesen Erinnerungen haben wir uns hier verschiedentlich gewidmet. Diese Perle der fortgeschrittenen, anspruchsvollen Unterhaltungskunst ist jetzt Gegenstand von vielfacher Erörterung, zuletzt in einem Film namens „Amy“, der just in die Kinos gekommen ist.

Das lesenswerte Blog Blindgängerin (blindgaengerin.com) ist verlinkt, die Filmrezension datiert auf den 10.08.15 – unbedingt lesen und hingehen und sich den Film anschauen. Wie man so sagt: Großes Kino.

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1118/14: Linktipp: Was man bei der Vorstellung des neuen Herbert Grönemeyer-Albums zu erwarten hat…

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Herbert Grönemeyer „Morgen“ offizielles Video

Das Video zur Single „Morgen“ aus dem Album „Dauernd Jetzt“ von Herbert Grönemeyer. Mehr Infos: http://www.groenemeyer.de

„Fingerfood isnu gut.“ Der musikalische Ruhrgebietskosmopolit Herbert Grönemeyer versteht seinen Erfolg selbst nicht. Dies hier ist keine Website über die Bochumer Musikszene. London ist interessanter als Bottrop und Berlin kann zumindest ähnliche, interessante Facts in musikalischer Hinsicht vorweisen wie Paris bzw. New York. Soviel zur „default“-Einstellung dieser Website.

Allerdings wohnt Herbert „Bochum“ Grönemeyer seit vielen Jahren mit einem Ohr in Berlin-Zehlendorf, wird damit zum Zielobjekt unserer Berliner Musikszenebetrachtungen und geht ansonsten …

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1069/14: Linktipp: Leonard Cohen: Like A Bird On Wire (Dokumentation)

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Was ist Erfolg? Erfolg ist, zu überleben. (Leonard Cohen)
Hinweis vom 27.09.2014 | 101:47 Min. | Verfügbar bis 02.10.2014 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
„Leonard Cohen, eine Ikone der Popmusik, ist 80 Jahr alt geworden. Der Film zeigt Cohens Welttournee 1972 durch 20 Städte. Das Material stammt vom berühmten Filmemacher Tony Palmer.“

ARD Mediathek: Link bis 02.10.

Buchtitel "Rio Reiser"

1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

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999/14: Ausstellung: Über die Ausstellung „David Bowie“ im Martin-Gropius-Bau

Gitarrist, Average 47 - hohe Authenzität

Gitarrist, Average 47 – hohe Authenzität


David Bowie in dem Film: „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ (1978)

„Kunst ist immer unscharf. Es gibt keine einzig richtige, sondern nur verschiedene Deutungen.“ (David Bowie)

Er mutiert dieser Tage zum Martin-Groupius-Bau. Wenn die Fans des Herrn hinpilgern, um sich die bedeutungsschwangere Exposition live anzusehen. Wenn tote Gegenstände zum Leben erweckt werden. Weil die Ausstellung kuratiert ist, also sachverständig begleitet. Darauf einen „Mampe Halb & Halb“, wie im Filmausschnitt zu sehen.

Eine lesenswerte Kurzbetrachtung findet sich im Tagesspiegel.

989/14: Linktipp: Was wollen Musiker? Fressen, saufen, schlafen. Ach ja, und üben! Üben! Üben!

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Fressen.Saufen.Schlafen.und.Ueben

Würde Yvonne Catterfeld umschulen auf Cateringservice, könnte sie sich einfach umbenennen, aber man würde es nur noch schwer assoziieren: Yvonne Cateringfeld, das liegt fernab vom Gourmetglauben. Einfachere Lösung: Ruf Kristin Albrecht, Telefon (030) 97994138 (Karl-Lade-Str., 10369 Berlin, an und ordere das backstage-Catering für den nächsten Gig. Du siehst: Die Welt ist gar nicht so kompliziert.

Zugegeben: Die Liste der Grundbedürfnisse von Musikern ist nicht vollzählig. Auftritte gehören mit drauf. Der stolprige Weg zum Weltruhm beginnt in Berlin-Brandenburg. Von dort aus ist der Rest der Welt Zonenrand des Zentralsystems: Der Berliner spricht vom „Berliner Speckgürtel“. Und ordnet den Rest der Welt seinem Sonnensystem zu. Übermutter Berlin.

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Words Of Wisdom: Wayne Shorter

967/14: Lied des Tages: LIMHP (Living In My Headphone) feat. Fulya – „ISTANBUL“ – Trip Hop vom Feinsten

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TRiPP TROP vom Feinsten

TRiPP TROP vom Feinsten

Für alle Wixxer ist von Bedeutung und bemerkenswert:  Wer auf wix.com auf Webseiten schöpferisch schnauft, kann sich beim Wixxen helfen lassen. Kein Problem: Es gibt einen Wix-Support. Das fiel uns positiv auf. Unwahr ist, „DER WIXXER“ sei ein Erklärungsfilm wie eine Gebrauchsanweisung, wie man wixt, zur Benutzung dieser Website. Die Gründer von Wix hatten die intuitive Bedienerführung im Fokus. #nurmalso

Der Orient lässt in uns starke, unbewältigte Sehnsüchte aufkeimen. Istanbul, die Stadt am Bosporus. Die besten Beckenschmieden Europas mit einem ausgezeichneten Ruf stehen hier und lümmeln so herum. Stehen sie in Asien oder in Europa? Genau dort der Schnitt . Der Orient ist geheimnisvoll und ausgefüllt mit Mystizismus. Zwei Musiker machen sich in Berlin auf, zur orientalischen Musik Witterung aufzunehmen. Dazu singt Fulya. Ohrstöpseleinsteckversuch, besser zwei als einen, der Sabbat brummt in Sterero, wie ein Küsschen, das man nicht vergisst. Bzw. ein Muezzin des Dancefloors.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

947/14: Linktipp: Ein Gehöft, wo der Hirtenhund kläfft: Das Rio-Reiser-Haus steht in der Zwangsversteigerung!

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Rio.Reiser

Es ist wahr, es ist wahr, das Hamburg nicht die Hauptstadt von McDonalds ist. Es ist wahr….., aber sonst, aber sonst: Alles Lüge! (Rio, der Erste)

Das Rio-Reiser-Haus steht zum Verkauf im Rahmen einer Zwangsversteigerung: Den Gehöften aufm Land geht´s an den Kragen, sie sterben ein weiteres Mal aus. „Jeder 2te hat ’ne Galerie. Jeder 2te macht ’ne Therapie. Viele machen beides.“ sagt Rainald Grebe in „aufs Land“ („Zurück zur Natur). Besingt zu viele Möglichkeiten: „Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden. Entscheidung ist ein Massenmord, ein Massenmord an Möglichkeiten.“

Nach Großenkneten jetzt Fresenhagen! Die Provinz lebt fort in Horrornachrichten wie diesen. „Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.“ Nein, wir sind an geschäftlicher Mäklerei nicht beteiligt. Eine alte Bauernregel: „Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.“ Nein, kein provisionspflichtiges Angebot von blackbirds.tv. Ja, wir fletschen die Szene. Zappa, „Joes Garage“, Bad Segeberg, die Winnetou-Festspiele, wir schließen die Augen. Winnetou lebte mal in Fresenhagen!

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926/14: Gigs, Preview: Schlagzeugveranstaltung vom 14.-16.3. im „Bluetap“ Berlin-Kreuzberg, es drohen uns „drumatische Tage“!

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Ich geb´s zu: Die Veranstaltungsankündigung ist etwas albern. Das ist den Umständen geschuldet. Playmobeat: Sie haben uns stets viel Spaß beschert. Das war uns früher schon einen Asbach Uralt wert. Inzwischen muss eine Veranstaltung wie diese beworben werden, wo sie hingehört. Im „Reich der drumatischen Sinne“. Klickt auf das Bild, es wird Euch aufgetan und Ihr werdet schon sehen, was Ihr davon …..

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909/14: Lesezeichen: Eine Deutschlandkarte des Musikgeschmacks zeigt, wo man was hört…

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Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons

Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons

Der deutsche Musikgeschmack nach Spotify (Quelle: Die Zeit, verlinkt)

Der deutsche Musikgeschmack nach Spotify (Quelle: Die Zeit, verlinkt)

Doof an Lesezeichen ist, dass sie den Leser sogleich wieder in die Weiten des Internets weiter empfehlen. Warum das alles? Genau: Selbstlosigkeit im Interesse der Sache an sich. So ist es. – Bleibt noch Zeit für eine kritische Nachfrage: Sind die Daten, die Spotify angesichts eigener Hörerzahlen erhebt, überhaupt repräsentativ? Oder fallen nicht viele Menschen durch dieses Raster des beliebigen Musikgeschmacks, weil sie schlicht nicht auf „flatrate-„-Saufen irgendwelcher Musikbibliotheken stehen und ihre Musik lieber konventionell erwerben?

Wir fragen uns ja alle: Wo ist nur die Zeit geblieben? – Spotify sagts: Beim flatrate-Musikhören. Und Die Zeit weiß Bescheid und visualisiert das ganze. Die Schöpfungstiefe dessen bleibt uns noch verborgen, die Idee hingegen loben wir durchaus. Allerdings bleibt unbeantwortet, inwiefern Otto Waalkes in Leer musikalisch relevant ist? Denn er wohnt als „Friesenjung hinterm Deich“. Ohohh! – Auch Ernst Mosch und Helene Fischer tauchen nicht auf? Nanu nana na….♪♫♪ pfeif!

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903/13: Linktipp: „Out Of Eindhoven“, ein geplanter Film über Eindhoven, die Heavy-Metal-Universität und Trash Metal #Spiegel

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Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Diese Website namens blackbirds.tv geriert sich selten nur als Gewährsträger für erquickliche Klickzahlen des bürgerlichen Bildungsfernsehens oder sagen wir von Spiegel Online. Um so vergnüglicher war zu lesen, was gerade in Eindhoven abgeht. Der Artikel ist nämlich doch, allen Gurrlauten zum Trotze, ein ganz großes Kino der Populärmusik.

Und Heavy Metal (nicht „Heavy Mädel“) ist populär. Das wissen wir aus eigenen Feldrecherchen. Wenn da nur nicht das „unsaubere Gespiele“ seiner  Protagonisten wäre. Präzision, Timing und das, was man für Wohlklang in dieser Musiksparte erachtet, haben es uns vielfach angetan. Ja, da darf und da kann man noch bisschen üben. Hüben wie drüben. Gesagt, getan: Eindhoven in Holland wird jetzt zum Nabel der Welt.

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screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

887/13: Linktipp: Rupert´s Kitchen Orchestra nimmt neue CD auf, und alle gucken zu…

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screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

Rupert´s Kitchen Orchestra geht derzeit im Studio an die Aufnahmen zu einer neuen CD. Dabei dürfen alle zuschauen, die mögen.

Schaut Euch das mal an. Ustream macht´s möglich.

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886/13: Bonmots: Paul McCartney, Miley Cyrus, das „Ende des Internets“, backlinks, blacklinks und „normalnull“

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Schreib bei der Suche auf dieser Website mal „Miles Cyrus“: Du findest keinen einzigen Artikel. Weil nicht zusammen gehört, was nicht zusammen wächst. So ist es auch Paul McCartney ergangen, und das ist jetzt hier ein „bonmot“. Dass wir uns das mal auf der Zunge zergehen lassen. Überhaupt: Die besten Artikel unseres Lebens sind „backlinks“. Wenn wir sie irgendwo anklicken und sie führen uns am Ende (siehe unten) wieder genau da hin, wo wir hergekommen sind. Das allerdings gilt nur für eine kleine, illustre Schar von Menschen auf facebook. Die „Haute Volaute“, einige davon spielen auch „flaute“.

Paul McCartney geht den Flur entlang und Miley? Genau: Darüber gibt es jetzt „gossip“ zu lesen, Trash, Nachrichten, die keine sind, Dinge vom Irrelevanzwertlevel „normalnull“.

Nichts. Wie man es schafft, einfach nur cooler zu sein, darüber denkt Paul McCartney nach. Unter anderem. Das Interview, die Fundstelle ist verlinkt. Sie befindet sich fast direkt am Ende des Internets.

Wo das Ende des Internets genau ist? Es ist exakt bei den Musikerwitzen. Der zweite Link zeigt Euch das genaue Ende des Internets.

Informationshalber haben wir noch die Vorstufe zum Ende des Internets verlinkt: Die Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook. Damit Ihr das Ende des Internets ebenfalls erreichen könnt! Schönen Sonntag, alle miteinander.

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  1. Sir Paul McCartney: Miley schaute mich nicht mal an
  2. Welcome: Das Ende des Internet befindet sich auf www.musikerwitze.org
  3. Training: Das Ende des Internets wird auf facebook in einer Therapiegruppe trainiert
  4. Vorwärts, abseits, rückwärts, ran: Vom Zwist zwischen Miley Cyrus und Sinead O´Connor

871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

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„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo

Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger.

Die – in der Tat – kannst du an einer Hand abzählen, in Deutschland. Xavier Naidoo gehört vielleicht ganz oben auf dieser kurzen Rankingliste, ob man seine Musik nun mag oder nicht. Gegen seine Musik kann man eigentlich nichts Vernünftiges einwenden, seine Stimme aber flasht auch Bülent Ceylan, den überzeugten Heavy-Metal-Fan. Was nun die Texte angeht, so macht sich jeder seine eigenen Gedanken über Sinn oder Unsinn.

In jedem Fall ist der ARD mit dieser Ausgabe von „Deutschland, Deine Künstler“ eine einigermaßen kenntnisreiche, nahe Porträtierung dieses besten, bzw. erfolgreichsten aller Söhne Mannheims gelungen. Sehenswert.

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Words Of Wisdom: Wayne Shorter

857/13: Progammtipp: „It´s Wayne´s World“: Zu Wayne Shorter´s 80igsten Geburtstag kommt auf Arte.TV eine schöne Sendung

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Words Of Wisdom: Wayne Shorter

Im Unterschied zum programmatischen Einübungsteil lassen manche, wenige, Musiker die Dinge einfach geschehen, wie sie sich eben ereignen, wenn bspw. vier Musiker auf die Bühne gehen. Das als eingeübtes Programm des Nichteinübens zu bezeichnen, ist gar nicht mal so falsch. Allerdings kommt dabei bei wenigen viel Gutes raus. Wayne Shorter gehört mit Sicherheit zu den wenigen, bei denen das Gegenteil der Fall ist.

Speaking words of wisdom. Und lass es bitte nicht sein.

Wayne Shorter gehört zu den ganz Großen des Jazz und möglicherweise ist Jazz eben doch nicht Musik für solche, die eine besonders schwierige Kindheit hatten. Eben nicht. Wayne Shorter wurde am 25. August (heute) des Jahres 1933 geboren und hat daher heute Geburtstag, herzlichen Glückwunsch. Deswegen ist heute Abend auf ARTE um 23 Uhr „Waynes World“. Der Tipp ist verlinkt.

Der Spiegel hat was geschrieben, ist ebenfalls verlinkt.

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(EP)

856/13: Lied des Tages: No one´s fault – von „triosence“

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triosence – no one’s fault (official music video) (via youtube)

Ein Film von Sven Kalvelage and Crozonfilm

Musik by Bernhard Rainer Schüler
„triosence“
Piano Bernhard Schüler
Bass Matthias Nowak
Drums Stephan Emig
Tänzerin im Video Alica Bjerke

Wie er zur Musik gekommen ist, erzählte mir Stephan Emig kürzlich während einer Schlagzeugerveranstaltung in Berlin. Iron Maiden hat ihm die musikalischen Gehörgänge geöffnet. Was dabei raus kommt, wenn man Iron Maiden verinnerlicht, noch ein bisschen was dazulernt (oder vielleicht auch ganz schön viel), nennt sich jetzt (u.a.) Triosence. Und, ja, Iron Maiden, dann geht das wieder, nee, ist gut, Iron Maiden ist klasse: Als Wegbereiter guter Musik. Chapeau, Iron Maiden. Gut gemacht.

Triosence, gut performed, tolles Video und fulminante Musik. Wow.

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853/13: Audio-Paparazzi: Die Berliner Formation „snooze on“ macht Jazz vom Feinsten #Lied des Tages

Audiotipp

Banner Audio-Paparazzi
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Tschuggnall’s compositions are a melodic, but full of tasty rhythmic interplay that makes them perfect for this type of new music. No grandstanding or ego trips are present. Just exciting music filled with surprises, meaning and groove.“ – Greg Cohen, Berlin 2012 (Zitat von Website, unten verlinkt)

Thomas Stieger – Electric Bass
Markus Ehrlich – Tenor Saxophone, Clarinet
Christian Tschuggnall – Drums/Percussion
Charis Karantzas – Electric Guitars

Hört mal rein, diese Band kann was.

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829/13: Linktipp: Was YouPorn, Der Postillon und StefansMusikworkshop gemeinsam haben

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Fields Of Gold, zusammengerolled!

Fields Of Gold, zusammengerolled!

Im Gegensatz zu YouPorn ist Stefans MusikWorkshop weitgehend barrierefrei gehalten. Wenn auch der POSTILLON darin den besonderen Reiz des Portals der fleischlichen Lust sieht: „Sogar um überhaupt auf die Seite gelangen zu können, muss der Nutzer ein kleines englisches Rätsel lösen („WARNING: This website contains explicit adult material.“), bei dem er entscheiden muss, ob er auf „Enter“ oder „Exit“ klickt.“ (Aus: YouPorn gewinnt Grimme Online Award, verlinkt)

Am 21. Juni 2012 verdächtigt „DER POSTILLON“ die Videoplattform YouPorn, den Grimme OnlineAward erhalten zu haben, hier. Das war Spaß, ach so, und tatsächlich kam es anders. Aber es war ein gar luschdiges Gedankenspiel. Vielleicht in etwa so:

Zuallererst musst du für eine gute Atmo sorgen, dabei hilft gute, einfühlsame Musik. Dann gehört dir die Welt und nur kurze Zeit später liegt dir die Angebetete nicht nur zu Füßen. Für Andersgeschlechtliche bitte stets anders herum denken. Dann wird gepoppt für den Weltfrieden. Wie aber, und das ist die entscheidende Frage, kommen wir als Rock- und Sonstmusiker überhaupt dahin? Von Sting ist bekannt, dass er tantrischen Sex mag und sich auch nicht scheut, Tempel der Lust hierfür aufzusuchen. Ob immer noch, darüber liegen allerdings keine Updates vor, es ist „älteres Wissen“, vermeintliches Wissen, sozusagen Gerüchteköfte. Wie man da hingelangt? Nun, ganz ganz einfach. Sagt Stefan Malzew, Generalmusikdirektor bei der Philharmonie Neubrandenburg. Er arbeitet dort als Dirigent. Stefan Malzew, soviel steht allerdings fest ist musikalische eine „ganz coole Sau“ und, Stefan, Entschuldigung dafür.

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810/13: Lied des Tages: „Sea and sand“ by Ille Hamma & Zig Zag

In Berlin ist das Lokal „Glaube, Liebe, Hoffnung dasjenige, in dem es -auf Vorbestellung- die nachweislich beste Cevice gibt. Das Fischgericht mit Wurzeln in Peru, Venezuela und dem südamerikanischen Raum ist eine Offenbarung für jeden, der gutgemachte Fischgerichte mag. Das Lokal ist auf qype gut beschrieben. Ausgehtipp: Glaube, Liebe, Hoffnung auf qype

Ille Hamma und Sasha, The Pascha haben zugeschlagen. You can watch, you can hear, this is your personal „lullaby“. Sonne im Herzen, kein Ruß an den Zündkerzen, fahren wir raus aufs Land und lassen die Stadt hinter uns. Unsere Ohrstöpsel sind silikonfarben, wie weit ist Peru von hier aus gesehen? Wo aber brüllt die Möwe Jonathan, die Neil Diamond einst besang? Richtig: Irgendwo anders.

Zu weit weg. Das steht fest. Take my hand, my good old friend, sea and sand sind  ordentliche Prämissen, bald kommen „horny Hornissen“ und wir? Wir werden uns verpissen, das Leben zu genießen. Gute Laune at it´s best von zwei Könnern ihres Fachs.

Danke für eine Idee von einer besseren, sehr gutgelaunten Welt. Kim Jong Un werden wir den Song schicken: Damit er seine Ödnis bearbeiten kann. Musikalisch therapeutisch.

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807/13: Lied des Tages: „Comfortably Numb“ – performed by Ellebelle

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David+Gilmour+Aaaaaaaaah


Comfortably Numb- Pink Floyd (ellebelle cover) (via youtube)

David Gilmour stieg als Gitarrist bei Pink Floyd zunächst als „sideman“ ein, um den drogenverwöhnten Syd Barret zu unterstützen. Später übernahm er das Zepter ganz. Der einfühlsame Gitarrist mit den elegischsten, bedeutendsten Gitarrensolos jener Zeit weltweit hatte auch schon als gutaussehender Dressman, als Fotomodell gearbeitet. In seinem Gesicht fand sich alles, was einen bedeutenden Rockstar der fraglichen Jahre ausmacht.  Zu 40 Jahren „DSOTM“ (Artikel dazu hier) ein späteres Stück, interpretiert von einer großartigen Frau. Oder: Dass einen die Erinnerung erst schüttelt und dann gar nicht mehr los lässt…

Wenn Musiker Stücke anderer Musiker nachspielen, fragt man sich immer nach der Werktreue. Oder man ist überrascht, eine ganz andere Wendung des bereits gut vertrauten, liebgewonnenen Stücks zu hören. So geht es einem auch unweigerlich, wenn man sich diese Version des Stücks anhört. Und diese berühmt-berüchtigte Redewendung: „Ganz großes Kino“.

Ja, man wird zum Hobby-Cineasten. Großartig interpretiert. Tolle Frau, mit Kürze, Würze und ohne Schürze. „It´s belle music“ heißt ihr Youtube-Channel. Genau. So ist es. Chapeau, Frau Belle, gut gebellt.

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806/13: News: Willkommen in Bloggerland, JustMusic

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Deep Purple-April (via youtube)

April, April, der macht doch was er will. Ein Blog aufzumachen, darf nicht halbherzig und kurzgegriffen angegangen werden. Nur gutgeschriebene Blogs mit Herzblut, Engagement und tieferen Inhalten werden auf Dauer gelesen. Ob das JustMusik schafft, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist der gute Wille jetzt zu spüren.

JustMusic, der Handelsriese in Sachen Musikinstrumente aus Berlin, goes blogging. Pünktlich zur Musikmesse fährt ein Unternehmensblog mit News und Trends von der Musikmesse hoch. Wenn auch die ersten bewegten Bilder als Videozuspielung noch wackeln und der Ton mal weg ist, weil Interviewer Johann Stock das Mikrofon nicht wieder zu sich zurückpendelt: Der gute Wille ist zu spüren und mit Sicherheit wird das Blog bei konsequenter redaktioneller Betreuung eine „Latifundie relevanter news“ aus dem Kaufland der Musiker. Zielgruppe: Hamburg, München und Berlin. Und Speckgürtel Berlin, also Rest-Gesamtdeutschland. Das wisst Ihr ja: JustMusic ist für alle da.

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795/13: Linktipp: Das Musicboard Berlin #Lesezeichen

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Es gilt folgende Faustformel: So richtig gute Groovegewürzer sind oft kurz, die besten kürzer….

Willst du auch mal ganz hoch hinaus und Karriere machen? So wie Bodo Spliteser, hier beim Proben in seinem neuen Proberaum im Berliner Friedrichsstadtpalast. Ich sag Euch: Großes Kino. Dazu musst du aber erst einmal lesen können. „One step beyond“, das ist nicht nur ein klassischer Albumtitel, …, Ihr wisst ja. Während du probst, achte auf den Groove dessen. Falls benötigt, nimm noch Gewürzgroove dazu. Salt´n Peppa! Oder Red Hot…, papperlapp.

Diese Seite solltest du dir mal genauer ansehen.

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794/13: Linktipp: „Musik hat ausgedient“, wird durch eine neue Studie nachgewiesen #Lesezeichen

TAZ-Leserbrief, der Verfasser: Sergej Radikalinsky?

TAZ-Leserbrief, der Verfasser: Sergej Radikalinsky?

Was die neue Studie beweist, die am 1. April veröffentlicht und nur kurze Zeit später hinreichend Beachtung findet, ist weder besorgniserregend, sondern wurde von uns allen insgeheim schon längst gewusst, Zitat:

Wer einen Musiktitel über eine Internet-Tauschbörse oder einen File-Hoster kostenlos saugt, kauft ihn anschließend selbstverständlich zusätzlich bei einem legalen Anbieter. Sollte der Kauf unterbleiben, kann klar davon ausgegangen werden, dass die betreffende Person den Musiktitel auch ohne illegales Gratis-Angebot nie gekauft hätte. Alle Parteien sind also Gewinner des freien Datentausches. #Lesezeichen, verlinkt

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20 Dienstjahre Bandarbeit

792/13: Video: Die Gabys feierten ihr Gabyläum und alle tanzten mit

20 Dienstjahre Bandarbeit

20 Dienstjahre Bandarbeit


Die Gabys – Das Gabyläum (via youtube)

20 Jahre Bühnenjubiläum: Die Gabys aus Berlin feierten angemessen. Ein Ausblick auf das 40.ste ist derzeit noch unangebracht, wäre verfrüht. blackbirds.tv gratuliert den Musikerinnen zu ihrem runden Jubiläum.

Wir können orakeln, wie es den Frauen von den Gabys gelang, 20 Jahre an einer Idee weiter zu arbeiten? Wollte sich niemand jetzt noch an andere Mitmusikerinnen gewöhnen? So ein Quatsch: Die Musikerinnen der Gabys sind bekannte Polymere, jede von ihnen schwimmt noch auf vielen anderen Hochzeiten musikalischer Art mit.

„Hüftschwung statt Aufschwung“, bekennen sie beim Jubiläumskonzert auf der Bühne, war nur eines von vielen Bekenntnissen. Gute Laune, Ausgelassenheit, Vielfältigkeit und das gemeinsame „Wir lassen es rocken“. Ja, es kracht, wenn sie auf der Bühne stehen. Es ist ein Ausflug in die bunte Welt der Welthits aller Zeiten. Schönes Video, das die Jubiläumsfeierlichkeiten angemessen zusammenfasst. Beim 40.ten werden wir ein Hörgerät zücken, unseren Nachbarn mit „Hä?“ anschuckeln und dann verschmitzt mitschunkeln. Aber dann bitte nicht mehr alle: nur noch jeder Zweite. Wer dann nicht kommt, ist tot. Für die besten der Toten hält blackbirds.tv immer wieder Nachrufe parat. Alle anderen bitte schon mal Tickets reservieren: Die Gabys goes 40, wir schätzen unverbindlich 2032. Wenn wir uns nicht verrechnet haben….

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781/13: Linktipp: Sven Regener im #Tagesspiegel und Matthias Neumann im #Hamburger Abendblatt

Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"

♪♫ Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee, Micha, mein Micha, und alles tat so weh…als die Kaninchen scheu schauten aus dem Bau…tu das noch einmal, Micha, und ich ….♪♫ (Nina Hagen, Du hast den Farbfilm vergessen)

Lena hat geheult, wie ein Schlosshund. Und alle „alten Männer“ auch, die Lena lieben, weil Lena einfach zuckersüß ist. Der Rest vom Schützenfest hat über „Den Graf“ gelästert und seine „kuschelweiche Schmusepop-Scheiße“, sich aber dann einen jovialen Toleranzanstrich gegeben: „Na, wer´s mag.“ Unausgesprochen bleibt: „…der ist eben nicht zu retten.“ – Toleranz ist vielleicht ganz anders, bro´sis in spirit without danger!

Nachdem gestern der ECHO verliehen, aber nicht verschenkt wurde und Hannes Wader und Led Zeppelin ausgezeichnet wurden, noch ein paar kreisende Gedanken, die endlich wieder einen Grund finden. „Die Ente bleibt draußen“, sagte der Chefredakteur.

Zwei Linktipps zu lesenswerten Hintergründen. Übrigens: Wenn auch Sven Regener des Schreibens kundig ist. Seine Äußerungen über die Tagesspiegel-Suchmaschine zu finden, funktioniert nicht. Hierfür musste anstatt tagesspiegel.de wieder Tante Gugel herhalten, die zuverlässigere Treffer gibt. Hat der Tagesspiegel den neuen Artikel noch nicht händisch in die Datenbank der eigenen Suchmaschine eingespeist….das ist ja zum Gröhlen.

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778/13: Breaking News: Weltweite Protestrolle überrollt die ekelhaften Vierversuche der Mainstream-Plattenindustrie!

Against Vierversuche!

Against Vierversuche!

Findest Du auch, dass Dein Bandprojekt irgendwie zum Stillstand gekommen ist? Dass sich über das wöchentliche am Freitagabend ein Bier mit den Jungs/Mädels trinken, Germanys Next Top Model und „The Voice Of Germany“, passiv konsumiert, um am Bier nuckelnd zugrunde zu gehen hinaus nichts mehr ereignet? – Das liegt am Mainstream, mangelnder Eigenabstimmung von Soll und Haben und an Faulheit, beherzt für ein lohnenswertes Ziel zu üben und am mangelnden Hier & Jetzt: Erfolg wird im Denken aufgeschoben auf irgendeinen überhaupt nicht mehr greifbaren Zeitpunkt. So wie es einer Vielzahl von Bands in Deutschland geht. Es gibt sehr, sehr gute Anlagen und einzelne der Musiker sind toll, jedenfalls im Prinzip. Andere Personen aber sind als Bremsklötze vor dem großen Lastkraftwagen nicht mehr als persönliche Fehlbesetzung auszumachen, weil niemand sich traut, sie als solche zu benennen. Harmoniesucht, Gruppenzwang, Alkohol und THC: Es entstehen Probleme, Probleme, äußerst unangenehme der musikalischen Bohème: Ja, das kennen wir zu genüge. Wir haben es selbst schon etliche Male erlebt.

Mal Hans aufs Hartz. Dass Menschen schon fordern, „Entbrüsselt Euch!“ – Der berühmte Marimbaspieler und Zwölftonmusiker Karl Murx (Trier) hatte schon vor mehr als hundertsiebzig Jahren rauschebärtig, behände und unstet gefordert: „Musiker aller Länder! Vereinigt Euch! – Und so geschah es auch. Doch jetzt ist der Bart ab. Insgesamt zwölf Töne Musik: Das war auch schon die Lebensleistung von Karl Murx, der danach ausgebrannt war wie sein Auto, das ihm der Percussionist angezündet hatte. Nach Jahrzehnten von Nassrasur und Elektro-Scherkopf fordert jetzt die Schlagzeugerbewegung: Wir haben nichts gegen die Frauen- und Männerbewegungen der Welt! Solange sie rhythmisch sind. Und:

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774/13: Lied des Tages: Yvonne Ambrée, ihr Projekt „Take Berlin“, Brooklyn, New York und von der Entdeckung der Distanz!

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Autsch, das kann weh tun. Wat denn? Ich habe eine Sängerin im Auge. Na, wennse singen kann? Doch doch, das geht. Sie heißt Yvonne Ambrée, aber aufgepasst: Bald gibt´s wieder Schnee. Drüben, above the ocean, erschien jetzt ein Interview mit der gerade dort lebenden Sängerin und Musikerin! Das nimmt jetzt Berlin, getreu dem Motto „Then we take Berlin!“

Yvonne Ambrée lebt jetzt seit einiger Zeit „drüben“ in New York. Und pusht ihr Projekt „Take Berlin“, oh ja, der Titel als Reminiszenz an „good old Berlin“, oder wat? Gerade erschien ein umfassendes Interview „da drüben“. Das ist verlinkt. Der Treue zur entschwundenen Sängerin zuliebe. Und dann gibt es da noch dieses weitere Lied namens „Lionize“, das wir uns rüberbeamen. Heute als Lied des Tages.

Mit herzlichen, nicht mit freundlichen Grüßen, wie Heino gerade seine neue CD in Anlehnung an einen bereits vergangenen Albumtitel raubcoverte. Take Berlin, das ist irgendwie ein Original. Und ein lieblich-ätherisches. Heino hingegen….

Gut gebrüllt, Löwe: „Lionize“ ist ein guter Song, schwuppsdiwupps!

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(EP)

773/13: Linktipp: Baden in Blut, Geld und Golf, Wandern, Fantasy-Baseball – Die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter

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Sie badeten auf der Bühne im Blut, heute baden sie im Geld: Ozzy Osbourne, Alice Cooper oder Eric Clapton lebten früher den Traum von Sex, Drugs und Rock’n’Roll, doch jenseits der 60 wurden daraus Golf, Wandern und Fantasy-Baseball. einestages über die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter.

…sagt „einestages“, die Rubrik auf Spiegel-Online für etwas andere Berichterstattungen, in denen wir unsere Gedanken Revue passieren lassen dürfen. Was haben Ozzy Osbourne, Ian Gillan, Frank „the Freak“ Zappa und Konsorten wildes getrieben und was treiben sie heute? Genau die Art „sex, ex-sex und crime“, die wir in unserem fortgeschrittenen Alter benötigen, um überhaupt nochmal in Erregung zu geraten. Leute, eine fulminante, kurze, gut lesbare Geschichte. Doch was red ich? Lest selbst.

_link Lotse

740/12: Linktipp: Krasse Gitarren, Michi Hartmann und die hohe Schule des Fleischverzehrs…


Rarität! Originale Fender Jazzmaster von 1966 (via Youtube)

Dafür hat sie in der Werkstatt einen Kontrabass stehen, den sie jetzt ab und zu spielt. Der ist allerdings auch viel zu groß für eine Frau. Noch ein Aufgabengebiet für die eierlegende Wollmilchsau des Handwerks. (Zitat: Unter Strom – Juliane Wiedemeier, Link unten)

Veganer, Vegetarier aufgepasst. Die hohe Schule des Gitarrenbaus steckt nicht gänzlich fleischlos in der Halfpipe. Und niemand hat gesagt, das Bauen von Gitarren sei blutleer. Richtig: Herzblut steckt drin. Am Prenzlauer Berg sei zwar „mau mit Szene“, meint sie, dafür ist aber in Neukölln der musikalische Bär am steppen. Michi Hartmann ist eine Frau, die am Prenzlauer Berg Gitarren baut. Früher war sie mal ein „Heavy Mädel“. Jetzt spielt sie ab und zu Kontrabass. Der lesenswerte Kurzartikel in der Zeitung vom Prenzlauer Berg ist verlinkt. Wir hatten über Michis Stromgitarrenladen schon mal berichtet. Der Link zum damaligen Artikel ist ordnungsgemäß als zweites aufgeführt. Die Website folgt nach.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit: Wir sind nicht mehr zu retten. Ob sich Michi Hartmann retten kann? Vor lauter Kunden? Wahrscheinlich nun nicht mehr. Besucht sie doch mal. Erfahrungsberichte nimmt diese Website sehr gern entgegen.

(EP)