613/11: Gigs, Review: Liebesgrüße aus der Lederhose, Starnberger See, brennende Schlagzeuger & open stage

Das kleine vierteilige Grundset des Schlagzeugs der Firma Rodgers hat seine besten Tage schon überlebt. Die Felle sind so alt, dass man sie mit Jazzbesen nicht einmal mehr wischen könnte, so glatt sind sie. An der Snare ist das Resonanzfell durch, ein großes Loch klafft drin. Das untere Becken der Hihat hat einen Riss und wie Herbstlaub hängt das untere Becken am Hihatständer herunter. Dem Schlagzeuger nach mir werden neue Felle gebracht: es sind alte, gebrauchte aus einer Kiste, die sich von den Fellen auf dem Schlagzeug dadurch unterscheiden, dass sie noch weniger oft gespielt wurden. Der Clubchef sagt, sein Drumfellvorrat wird immer von Pete York zur Verfügung gestellt, der „umme Ecke“ am Starnberger See wohnt.

Bayern liegt im nichtsozialistischen Ausland, von Berlin aus gesehen. Mit Bayern verbindet uns in Sachen Kulturbindung mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und das geht so. Unser Weg führte uns -sagen wir nicht ganz zufällig- in das „Village“ in der Obermühle in Habach, das liegt südlich von München, nördlich von Murnau (Staffelsee) und ist für Ortsunkundige gar nicht mal so leicht zu finden. Abends um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Es ist auch noch nichts los.

Weiterlesen

588/11: Gigs, Review: Am Montag findet Funk-Soul-Session im Rickenbacker´s statt! Eine „Review“

Das Rickenbacker´s war gestern Abend eine vergnügliche Hüpfburg und irgendwie auch ein Mehrgenerationenhaus. #Rezension auf qype, Link unten

Ach, schon der Name ist Programm: Diese olle Gitarre spielte ja John Lennon schon zu Starclub-Zeiten und viele, viele andere. Also ist die Assoziation zur Musik streng formal sofort gegeben. Auf das Rickenbacker´s wird man durch den geschickt gewählten „Ladennamen“ aufmerksam. Das allein reicht.

Und dann gibt es eine aufmerksame Unterteilung dieses Tortenbodens in viele, kleine Sahneschnittchen. Im Grunde genommen muss man diesen Tortenboden musikalisch sehen: In übersichtlich portionierten Siebenteln. Und jeden Wochentag, bzw. Abend kommt ein anderer Schwerpunkt dazu. Das machen die Leute, über die ich mir heute kein Gesamturteil erlauben will. Mein Fokus ist der „Montag“, an dem lt. Programmankündigung „Soul-Funk-Sessions“ stattfinden und das hat mich interessiert.

Weiterlesen

479/11: FotoPodcast & Recherchehinweis: Im Haus der Sinne geht’s zur Sache! #Livesessions

Nichts genaues wissen wir noch nicht, ABBA dann…was dann? Nach unserer Recherche aber steht fest: Es handelt sich um inspirierte Sessions, dem Zufall wird hier nichts überlassen!

Gesehen im Schallmauer e.V.! (Berlin-Wedding, Schwedenstr. 14)
Image posted by MobyPicture.com
– Posted using MobyPicture.com

Und weil jetzt Frühling ist: Öffnet die Herzen und herzt die Öffnungen! Wobei das von Lilo Wanders und nicht von uns stammt: Livesessions auch im Haus der Sinne regelmäßig!

380/11: Livesession: Immer wieder Mittwoch! Im Quasimodo sind LiveJams angesagt #Livesession

„ab Mittwoch den 5. Januar werden wir die Quasimodo Live Jam unter neuer Leitung weiterführen. …. möchten wir das Konzept ein wenig ändern und die musikalische Leitung auf vier feste Größen der Berliner Musikszene verteilen.  Ab Januar werden Tobias Fleischer, Michael Kersting, Carsten Schmelzer, sowie Ron Spielman jeweils nach zeitlicher Verfügbarkeit die Session leiten. Es wird weiterhin ein Opener die Session eröffnen, die in der Regel vom jeweiligen Host zusammengestellt wird und in der er selbst mitspielt. Nach dem Opener wird gejammt, wobei es ab sofort wieder erlaubt sein wird sowohl Standards als auch Covers zu spielen. Dies geschieht auf vielfachen Wunsch sowohl von Seiten der Musiker als auch von unseren Gästen. Allerdings werden wir ein paar Standards bzw. Covers zum No Go erklären, um uns nicht immer wieder mit Summertime oder ähnlichem berieseln zu lassen!“ (Zitat: Quasimodo Homepage LiveJam hier, abgegriffen am 04.01.2010)

Das war jetzt 2010 ein Jahr der ersten Erfahrungen nach längerer Pause. Seit Januar 2011 ist das Konzept noch überarbeitet worden, punktuell. Auf Wünsche wurde eingegangen. Neu und positiv beachtenswert: Jochen Stock und seine „JustMusic“-Unternehmensgruppe beteiligt sich inzwischen aktiv an den LiveJams, recht so oder auch „höchste Zeit“, mal da etwas vom Stapel zu lassen. Glückwunsch, weiter so und danke dafür. Im virtuellen Wochenkalender „fliegendes Musizierzimmer“ haben wir Musikernomaden nun den Dienstag und den Mittwoch voll. Und nun? Meldet uns weitere Session-Ereignisse, denn eins gilt sowieso: Musiker, aller Stadtteile, vereinigt euch! Am besten miteinander! Das hat übrigens Karl Murx gesagt, oder wie hieß der nochmal?

379/11: Livesession: Immer wieder Dienstag! Live-Session im Chester´s, Kreuzberg #Livesession

Chesters-Live-Session

Dienstag: Chester´s – Mittwoch: Quasimodo Live Jam – Sind Euch noch weitere bekannt? Erbitten Kurzinformation…blackbirds.tv entwirft den vollkommen mobilen Proberaum: jeden Tag woanders üben, sessionierende Nomaden ziehen durch Berlin und bevölkern die Kulturbühnen der Stadt! Übrigens: Eine Session, das ist hier auf dieser Website ein Stück Ausprobieren im Proberaum. Eine Livesession, das ist ein Stück Ausprobieren auf der Bühne, also live gespielt. Alles klar?

…das ist ein Tipp aus der Praxis. Seit Januar 2011 -so ist zu lesen- findet im Chester´s jetzt -bis auf Widerruf- jeweils eine Live-Session mit dem Schwerpunkt „Jazz“ statt. Und schon fragt der facebook-User Dean Collins sorgenvoll und 🙂

auch Rock Music Sessions? … dann kommen wir gern … also ich kann Jazz zwar hören – aber nicht spielen! 🙂 (facebook-User Dean Collins)

Und, siehste, shit happens: da sind sie wieder, die Schubladen, die Musikrichtungen und der Möbelverkäufer Ödipussi (Loriot), der immer dann eine Schublade aufzuziehen versucht, wenn er gerade etwas dort abzulegen gedenkt, in der Schublade, die auf dem Flur steht. Ja, Jazz, ist nicht tot, riecht aber schon „funny“, sagte Frank Zappa.

Wer „live“ spielen möchte und dabei auf Sessions stoßen möchte, sucht hier auf dieser Seite wie folgt….