1482/17: Zeitgeschichte: Kommt Zeit, kommt Rat. – Mit Lo Graf von Blickensdorf + Joelle Meissner – Muse, Muse, Pampelmuse!

" Kommt Zeit , kommt Rat " aus unserer Fotoserie #Kunst #Performance #derrat . Meissner / Blickensdorf — mit Lo Graf von Blickensdorf.

“ Kommt Zeit, kommt Rat “ aus unserer Fotoserie #Kunst #Performance #derrat . Meissner / Blickensdorf — mit Lo Graf von Blickensdorf.

Der Süßschnabel und Kunstinszenator Lo Graf von Blickensdorf (Charlottenburg, Stadtteil von Münster, NRW) hat sich vor eine Wand gestellt und etwas inszeniert. Gemeinsam mit der schönsten Muse aller Zeiten Joelle Meissner bewirbt das paarhufige Eloquenzteam gekonnte Fotoserien zwischen Himmel und Hölle. Aufgenommen an Plätzen wie diesem. Illuster.

Kunst als Inszenierung, ein Gamma Ray des Unerbittlichen. Der Gedanke legt den Weg für die Tat. (Freiherr von Moltke)

Kommt Zeit, kommt Rat. Wir fügen noch hinzu: Kommt Attentat. Ein Triptychon des Handelsüblichen.

Wir sagten früher in Anlehnung an das obige: „Kommt Zeit, kommt Sowjet.“ Die Sowjetunion, eine Republik der Räte. Iss lange her. Udo L., damals Hotelgast in der Budapester Straße im Hotel Interconti, behauptete: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Gerhard Seyfried malte dazu ein Poster und anstatt Krasselt, Konopke und Curry 36 gab es am Tauentzien einen Stand mit Hirsebrei für 10 Kopeken. Am Kudamm wurde es nicht dunkel. Denn auf dem Europa-Center thronte der Sowjetstern. Ein Brüller war´s, und auch die Zeit.

Heute ist aus Rußland der Rat der ratlosen Räte hinfortgejagt. Die Oligarchen haben bei Socchi mehr als notwendig große Remisen gebaut, Datschen, deren Größen aufs Wasser klatschen. Rat und Tat aus Rußland wächst dieser Tage intensiv nach Amerika rüber: Let us make Donald great again. Putin hilft. Danke, Rußland. Sonst wäre er bedeutungslos geblieben.

Ganz anders Blickensdorf und Meissner: Kommt Zeit, kommt Rat. Und wer weiß, ob Trump dann noch im Amt ….

Weiterführend

Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

1442/16: Foto des Tages: Butterflies, Barbara, das schöne Leben und die Vernetzung der Kunstgenre am Beispiel Polens

Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

Meissner/Blickensdorf, „Schmetterlingszeit“, 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.


Steve Binetti „Butterfly Blues“

Die besten Fotos waren schon immer zu kaufen. So ist es auch mit dem Kunstprojekt von Lo Graf von Blickensdorf und Joelle Meissner eins über dem Video von Steve Binetti. Streng limitiert.

Kontextsensitiv vernetzt sich das Netz. Eins mit dem anderen. Kunst zu Kunst. Und #Barbara klebt überall schwarzweiße Zettel in die Republik und hashtaggt #dasklebenistschön.

Steve Binetti hat den Soundtrack zum Foto gemacht. Dabei ist das Foto neuer, und der Song Butterfly Blues ist älter. So ist nun mal das Leben. Beide Kunstpolen (der Musiker, die bildenden Künstler), besser Richtungen, wussten voneinander nichts, und haben doch den Weg zueinander gefunden.

Das Leben ist schön.

Danke fürs Foto. Danke für die Musik.

719/12: Historische Schmachtfetzen: „FLIEGENPILZ“, 30 Jahre früher, Gorleben und Visionen von einer besseren Welt

Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

„Fliegenpilz“ 1982, Open-Air Festival „Tanz auf dem Vulkan“ im Landkreis Lüchow-Dannenberg, vor ca. 6000 Atomkraftgegnern: Nachdem der Tag recht stressig verlaufen war, morgens Demo vor dem Zwischenlager Gorleben, massiver Einsatz der Polizeikräfte, übliches „Katz und Maus“-Spiel, Einsatz von Wasserwerfern, abends auf dem Festival-Gelände der Versuch, „Sandkorn im Getriebe“ der Allmachtsfantasien des Staates zu sein. Der Song „Unser Land“ wurde von Olaf Maske im Jahre 1978 geschrieben. Die gehörte Version ist allerdings der Titelsong der gleichnamigen „Fliegenpilz“-LP aus dem Jahre 1983 . (Statements von Olaf Maske, redigiert)

Ein denkwürdiges Ereignis goes 30: „Ich möchte gern die Schrankwand da in schleiflackbraun, bitte gemasert, gibt es die auch weniger zerfasert?“ – Während die notorischen Spießer inzwischen wegen „Gelsenkirchener Barock“ die Einrichtungshäuser Deutschlands leerkauften, spielte die Band FLIEGENPILZ aus Berlin-Charlottenburg, geschäftsansässig Am Bahnhof Westend 2, Songs von einem besseren Leben ohne Potpourrischlager, Pimmelkult und Plüschgardine – im Deutschland Numero Zwo, West. Fest stand: Die Politik war damals „durch den Wind“. „Nackt im Wind“ sang Deutschland daher für Afrika. Und Olaf Maske? – Das kommt später. Der Reihe nach.

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675/12: Foto des Tages: „Es gibt keinen Neuschnee“, sagte Kurt Tucholsky und behielt damit recht…wie man sieht!

Was immer Du auch tust. Es gibt keinen Neuschnee. Es war immer schon mal einer vor Dir da. (Kurt Tucholsky)

Was immer Du auch tust. Es gibt keinen Neuschnee. Es war immer schon mal einer vor Dir da. (Kurt Tucholsky)

Biste was, kriegste was! #Credo von #Lo Graf von Blickensdorf

Das stimmt, je länger ich nachdenke. Der „Check-In“ im Yorckschlösschen ist auf dem iPad bereits virtuell vorbereitet. Da sehe ich: Lo Graf von Blickensdorf hat hier bereits eingecheckt. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, mit ihm ein Bier zu trinken, ja, von mir aus ein blaues?

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