1664/18: Video: Robert Gläser – Weißt du was du bist? – Gezielte Abrüstungsverhandlungen

Ich glaub es hackt - Zeichnung. Lo Graf von Blickensdorf (mit freundl. Genehmigung)

Ich glaub es hackt – Zeichnung. Lo Graf von Blickensdorf (mit freundl. Genehmigung)


Robert Gläser – Weißt du was du bist? (Offizielles Video)

Robert Gläser stromert auf der Frankfurter Allee entlang, die Axt hat er dabei. Verdammte Axt.

Mir geht es mit Robert Gläser häufig so, dass ich auf die Drumtracks von seiner Audio-, nicht Apfelträume besonders gründlich höre. Robert – JA, das gefällt mir sehr – nimmt immer wieder mit dem für mich großartigsten Berliner Drummer der Welt Felix Lehrmann auf. Und dann groovt das Zeug wie Schwein. Oder Sau? Oink oink: Robert Gläser hat als Bassist den Bass 2008 auf einem Zöllner-Album gespielt, auf dem Stück „Rot“. Und auf allen anderen. Der Bass auf „Rot“ (wir berichteten) ist das härteste, hammerharteste Stück Funk, dessen ich in Spreenähe gewahr werden konnte, seit jetzt nicht mehr als exakt 10 Jahren. Oder auch noch länger. Nun ist Robert Sänger.

Ich hätte längst in die linke Hand von Felix Lehrmann verliebt getätschelt. Der Linkshänder bedient die HiHat und noch ein zwei andere Perkussionswerkzeuge des Vertrauens mit einer wirklich unvergleichlichen Fortüne. Als Vorbild dafür gibt es den französischen Drummer Paco Sery an. Freunde, keine Sorge, es bleibt bei rein platonischem Fahneneid for Felix (Hashtag #fff – steht ferner auch für vollkommene Fremdenfeindfreiheit einer Sache, die vom Tulip angeleitet wird). Felix (Drum Workshop) und Robert (Bass), das groovt schönst. Das könnte man auch Groove Workshop nennen. Aber das soll eben nicht sein.

Ein schönes Lied des Tages ist das Stück Weißt Du was du bist? Dieses Stück hat der amerikanische Schlagzeuger Ryan Hoyle getrommelt.  Ich habe bewusst sooooo transparent geschrieben, so könnt Ihr alles nachvollziehen. Richtig, gläsern.

Weiterführend

Recherchevorschlag: Nach Robert Gläser auf dieser Website suchen. 

1482/17: Zeitgeschichte: Kommt Zeit, kommt Rat. – Mit Lo Graf von Blickensdorf + Joelle Meissner – Muse, Muse, Pampelmuse!

" Kommt Zeit , kommt Rat " aus unserer Fotoserie #Kunst #Performance #derrat . Meissner / Blickensdorf — mit Lo Graf von Blickensdorf.

“ Kommt Zeit, kommt Rat “ aus unserer Fotoserie #Kunst #Performance #derrat . Meissner / Blickensdorf — mit Lo Graf von Blickensdorf.

Der Süßschnabel und Kunstinszenator Lo Graf von Blickensdorf (Charlottenburg, Stadtteil von Münster, NRW) hat sich vor eine Wand gestellt und etwas inszeniert. Gemeinsam mit der schönsten Muse aller Zeiten Joelle Meissner bewirbt das paarhufige Eloquenzteam gekonnte Fotoserien zwischen Himmel und Hölle. Aufgenommen an Plätzen wie diesem. Illuster.

Kunst als Inszenierung, ein Gamma Ray des Unerbittlichen. Der Gedanke legt den Weg für die Tat. (Freiherr von Moltke)

Kommt Zeit, kommt Rat. Wir fügen noch hinzu: Kommt Attentat. Ein Triptychon des Handelsüblichen.

Wir sagten früher in Anlehnung an das obige: „Kommt Zeit, kommt Sowjet.“ Die Sowjetunion, eine Republik der Räte. Iss lange her. Udo L., damals Hotelgast in der Budapester Straße im Hotel Interconti, behauptete: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Gerhard Seyfried malte dazu ein Poster und anstatt Krasselt, Konopke und Curry 36 gab es am Tauentzien einen Stand mit Hirsebrei für 10 Kopeken. Am Kudamm wurde es nicht dunkel. Denn auf dem Europa-Center thronte der Sowjetstern. Ein Brüller war´s, und auch die Zeit.

Heute ist aus Rußland der Rat der ratlosen Räte hinfortgejagt. Die Oligarchen haben bei Socchi mehr als notwendig große Remisen gebaut, Datschen, deren Größen aufs Wasser klatschen. Rat und Tat aus Rußland wächst dieser Tage intensiv nach Amerika rüber: Let us make Donald great again. Putin hilft. Danke, Rußland. Sonst wäre er bedeutungslos geblieben.

Ganz anders Blickensdorf und Meissner: Kommt Zeit, kommt Rat. Und wer weiß, ob Trump dann noch im Amt ….

Weiterführend

Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

1442/16: Foto des Tages: Butterflies, Barbara, das schöne Leben und die Vernetzung der Kunstgenre am Beispiel Polens

Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

Meissner/Blickensdorf, „Schmetterlingszeit“, 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.


Steve Binetti „Butterfly Blues“

Die besten Fotos waren schon immer zu kaufen. So ist es auch mit dem Kunstprojekt von Lo Graf von Blickensdorf und Joelle Meissner eins über dem Video von Steve Binetti. Streng limitiert.

Kontextsensitiv vernetzt sich das Netz. Eins mit dem anderen. Kunst zu Kunst. Und #Barbara klebt überall schwarzweiße Zettel in die Republik und hashtaggt #dasklebenistschön.

Steve Binetti hat den Soundtrack zum Foto gemacht. Dabei ist das Foto neuer, und der Song Butterfly Blues ist älter. So ist nun mal das Leben. Beide Kunstpolen (der Musiker, die bildenden Künstler), besser Richtungen, wussten voneinander nichts, und haben doch den Weg zueinander gefunden.

Das Leben ist schön.

Danke fürs Foto. Danke für die Musik.