1758/18: Personen: Zum 66. Geburtstag von Lüül – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag) #Reissue (Original: 30.11.18)

Banner Personen

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Heute, am 30. November 2018, ist der Berliner Musiker Lüül 66 Jahre alt geworden.
Und schon ist man wieder geneigt, auf den alten, ausgelutschten Spruch zurückzugreifen:
“Kinder, wie die Zeit vergeht …”

Hatten Lüül und ich uns nicht gerade noch an der Wurstbude der Taxihalte Trautenau getroffen? – Jahrzehnte her.

Und hatte ich nicht gerade erst ein kleines Porträt über Lüül für den tip geschrieben? – Das liegt zwölf Jahre zurück.

Haben wir nicht kürzlich erst Lüüls Sechzigsten ganz groß in der Wabe gefeiert? – Auch schon wieder sechs Jahre her.
Und die große Sause zu Lüüls Fünfundsechzigstem im Ballhaus Berlin? – Schon wieder ein Jahr vergangen …

Doch trotz der schnellen Jahre ist Lüül niemals stehen geblieben.

Auch im letzten Jahr war er ständig in Bewegung, ständig unterwegs … als Banjospieler der 17 Hippies … und in eigener Sache: Mit seinem neuen Album Fremdenzimmer oder mit Lesungen aus seiner Autobiografie: “ … und ich folge meiner Spur” … oder dem Buch über seine einstige musikalische Partnerin und Lebensgefährtin: “Nico — Im Schatten der Mondgöttin.”

Heute, zu seinem Sechsundsechzigsten, wünsche ich Lüül alles Gute, und erlaube mir, das oben erwähnte Porträt für das tip Magazin (Februar 2006) noch einmal zu veröffentlichen.
Wenn sich seitdem auch manches verändert hat (Lüüls Eltern sind im Jahr 2009 gestorben, Edgar Froese von Tangerine Dream 2015 … und Lüül wohnt schon lange nicht mehr in Kreuzberg) … so ist er doch eigentlich immer der Alte geblieben … voller Energie und voller ständig sprühender neuer Ideen …

Weiterlesen

924/14: Historie: Ein Griff ins historische Schatzkästchen #Agitation Free


Agitation Free Rare Live Footage – ORTF (1973/06/19)

Agitation Free playing live in Paris ORTF Studio – 1973 for the show Rock En Stock !
Burghard Rausch (drums)
Jörg „Joshi“ Schwenke (guitar)
Lutz „Lüül“ Ulbrich (guitar)
Dietmar Burmeister (percussion)
Michael „Fame“ Günther (Bass)
Michael „Höni“ Hoenig (synth)

Agitation Free zählte in den frühen 70er Jahren zu den führenden Vertretern der deutschen experimentellen Rockmusik. Die Berliner Band entwickelte ab Ende 1967 lange, für diese Zeit ungewöhnlich freie instrumentale Improvisationen. Kult-Status erlangte sie bereits 1972 mit einer eigenständigen Mischung aus improvisiertem Rock gepaart mit Elektro-, Ethno-, Jazz- und Trance-Elementen. Sie experimentierten bei Konzerten mit Flüssigkeitsprojektoren, Dias und selbstgedrehten Experimentalfilmen analog zu kalifornischen und englischen Underground Bands. (aus der Homepage von Agitation Free, Link unten)

Das Datum ist festgehalten: 19.06.1973. Schöner kurzweiliger Anscheinsbeweis dafür, dass Berlin mal hippie-esk war. Früher war alles anders. Oder?

_link Lotse

753/12: Video: Ein besonderer Künstler feierte gestern 60tigsten Geburtstag: LÜÜL

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

[iframe_youtube video=“FrZo3eEzg6g“]
Lüül – Geburtstagskonzert in der Wabe

Ja, alles im Leben ändert sich: Das ist eine Plattitüde. Aber im Ernst: Besonders sind vor allem diejenigen, die auch nach mehreren Jahrzehnten immer noch aktiv dabei sind. Dazu gehört als einer der ganz wenigen: LÜÜL, geboren am 30. November 1952, die „Muse von Nico von Velvet Underground“ (Gut, jetzt nicht alles auf die Goldwaage ….ja?)

Und wir waren nicht dabei. Aber „Winne Telecaster“, der hat den Paparazzi gegeben. Alle waren quietsch vergnügt. Der großartige Uwe hat die Posaune dazu gegeben und alle haben laut „Halli Galli“ gesungen. War ´ne schöne Party offenbar.

Weiterlesen

325/10: Personen & Porträts: LÜÜL macht eine Lesung, das nennt man „einen Arsch voll Geschichte“!

Banner Personen

Autobiographie "LÜÜL - ein Musikerleben...."

Autobiographie "LÜÜL - ein Musikerleben...."

Bitte notiert bei Interesse: 

Eine lebende Legende gibt sich die Ehre. Lüül alias Lutz Ulbrich erlebte alles aus erster Hand. 60er Jahre bis heute. Beat – Krautrock – Ex Velvet Underground Sängerin Nico – Neue Deutsche Welle – 17 Hippies. In seiner Lesung gibt er nun Auszüge aus seiner Autobiografie „Lüül – ein Musikerleben…“ zum Besten und unternimmt eine Zeitreise in die Gefilde deutscher Popmusik. Selbstironisch, humorvoll, offen und absolut unterhaltsam präsentiert der Berliner Musiker Anekdoten und Zeitdokumente aus seiner turbulenten Musikerkarriere. Eintritt € 7 – Veranstaltungsort: am Freitag, den 05.11.2010 um 20 Uhr Restaurant Theodor Tucher, WebsiteDeeplink (Achtung: Deeplinks funktionieren oft nach Ablauf der Veranstaltung nicht mehr)

Es ist die Zeit der literarischen Nachlese zu früher. Denn früher war früher und früher ist jetzt vorbei. „Ne, also Lüül ist mir lieber“, bei Radio Lora im Folkfenster, so leitet sich das Feature ein, dass wir hier der Einfachheit halber tonal-audiophil quietsch vergnügt eingebunden haben. Agitation Free hieß die erste Band von Lutz „Lüül“ Ulbrich. Chris Francke spaltet sich später ab und geht zu Tangerine Dream, dann lernt er Nico kennen, die Sängerin von Velvet Underground. Ash Ra Tempel, Manuel Göttsching, gemeinsamer Gitarrenunterricht, dann die Neue Deutsche Welle, das Rocktheater Reinecke Fuchs (unvergessen: Bruno Ferrari) und dann 1995 die Gründung der „17 Hippies“.

Weiterlesen