1783/19: Record Release: Mit dem Programm 7 kommt endlich Pluralität nach Deutschland und das DIN A-Testbild ist hier! Tipps für #ProSieben #RecordRelease

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Once Upon A Time

Das 1978 von Mark Eins gegründete DIN A Testbild gilt als eine der treibenden Kräfte der West-Berliner expressiven Musik- Avantgarde und viel später erst einsetzenden Technowelle. Möglicherweise kann man das Programm von DIN A Testbild daher als etwas Innovatorisches auffassen. Neben Mark Eins trugen unter anderem Gudrun Gut (Gründungsmitglied Malaria, Einstürzende Neubauten), Frieder Butzmann, Manuel Göttsching (Aschra) und Klaus Schulze (Tangerine Dream) musikalisch zu DIN A Testbild bei.

Kolportiert ist auch die Beisteuerung vom ersten analogen Loopmaterial in Form von Drumgrooves durch die Woodstock-Schlagzeuglegende Michael Shrieve („Das Schlagzeugsolo“ des Woodstock-Films schlechthin).

Leute: Hört mir auf, ich geh jetzt schwärmen. Lasst es uns bitte lieben: Hier ist Pro Sieben.

1645/18: Geburtstag: Mark Eins (* 8. März 1956 in Flensburg), deutscher Musiker, Maler und Schauspieler.


DIN A Testbild – Get Started

Mark Eins, gebürtig Mark Christiansen wurde aus einem Flensburger Waisenheim adoptiert als Edmund Brummer (* 8. März 1956 in Flensburg) ist ein deutscher Musiker, Maler und Schauspieler.

blackbirds.tv gratuliert Mark Eins, dem einzigen Berliner, der wie Flensburger ploppt. Apropos: Großartiger Geburtstag, am Weltfrauentag! I’ve got the Power. Schimären vom Ewiggestrigen: Das Politbüro hat inzwischen abgedankt und die Band Kraftklub ausen Osten (Karl-Marx-Stadt) jubiliert: Keine Nacht für Niemand, Chemie, Chemie ya Chemie ya, Chemie yeah – Und er ist immer noch da und wartet nur auf Dich. In Berlin macht Mark Eins sein Ding, egal ob’s die anderen wagen…

Gesundheit, Glück in der Liebe und Musik, Musik. Alles neu. Und was macht der Eingefleischte (Stichwort: Flesh for Fantasy) heute? Richtig: Er sucht den Weltfrauentag der Kannibalen in Zivil im Berliner Tempodrom auf. Aber das macht er nur, wenn er eine sie ist. Zelebriert das Weib!

Weitermachen…

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1588/17: Video: Es gibt ein neues „Making Of“-Video von „Things come different“ von #Jilski, Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


jilski – making of „things come different“

This is Ground Control to Major Tom
You’ve really made the grade
And the papers want to know whose shirts you wear
Now it’s time to leave the capsule if you dare
„This is Major Tom to Ground Control
I’m stepping through the door
And I’m floating in a most peculiar way
And the stars look very different today

Als David Bowie Space Oddity aufnahm, wusste er noch nicht, dass seine Betrachtung der Sterne 1969 im Jahre 2017 vollkommen verändert wahrgenommen werden würde. Die Sterne sahen ganz anders aus, bemerkte Bowie. Der Berliner Jilski hingegen spricht davon, dass die Dinge einfach insgesamt ganz anders kommen. Anders als erwartet. Was jeder erwartet, las ich heute Morgen in der Cubase-Nutzergruppe Deutschland. Dort behauptete jemand und ich staunte: „Mache von Pop, bis Dance, House, HipHop für Geld eigentlich alles. Naja so 150 bis 250 Spuren sind bei mir an der Tagesordnung.“ – Womit wir bei der vollkommenen Beliebigkeit sind, die das Gegenteil vom dringend Erforderlichen darstellt in der Musik. Lärm, Spurenkrieg und lauter kleinste, Geräusch machende Signale, ein zu hohes, insgesamt zu levelhaftes Grundrauschen. Wer will seine Ohren in diesem Krieg der Signale noch erholen, freimachen, Gehörgänge freilegen und offenporig flennen für den Erhalt guter Musik?

Spur um Spur, am Ende gedankenlos vergeudet? Ja, man kann sich das fragen. Sgt. Pepper wurde auf einer Acht-Spur-Maschine aufgenommen. Hierhin kehrt Jilski zurück, indem er das zu Computerhafte über Bord wirft und back to the roots kehrt: Things come different. Man hört es der Musik an, es fehlt diese übergestülpte hektische Betriebsamkeit, dieses auf Teufel komm raus noch ergänzte, verfüllte, verdichtete Soundchaos. Klarheit, Luftigkeit, Transparenz, ganz wunderbar. Dass Jilski nun ein Making Of-Video nachschiebt, haben wir hier gern berichtet.

Denn wir wünschen uns insgeheim Musik wie diese. Eben gerade nicht 150 X 250 Spuren, weil der mäandernde Digitalismus diese Möglichkeiten eröffnet. Es war im Musikschaffen schon immer äußerst ratsam, nach einer Weile des Ideensammelns zurückzukehren zum Wesentlichen. Mark Eins hat es heute Morgen auf Facebook gepostet und das kann ich unterschreiben: Interessante Selbstgespräche setzen einen interessanten Partner voraus.“ Der muss klug genug sein zu wissen, was man tut. Aber auch, was man besser lässt.

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