1743/19: Berliner Straßen: Wo Walter Kollo lebte, in der Schwäbischen Str. 26, dit war in Schöneberg! Erinnerste Dir?

Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg

Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg (aufs Bild klicken)

Spencer Davis von der Spencer Davis Group hatte den Wunsch, einen deutschsprachigen Song aufnehmen zu wollen, da er in Berlin studiert hatte. Dieser Hilferuf wurde von ca 5000 Bravo Lesern unterstützt und so wurde dann der Titel „Det war in Schöneberg“ 1966 eingespielt und erschien im Januar 1967. Der Song sticht ganz und gar aus der musikalischen Richtung, aber die Rückseite „Stevies Groove“, ein Instrumentalstück, mit dem jungen Steve Winwood an der Hammondorgel, dass musikalisches Potenzial in den sehr jungen Musikern steckte.

Tommy T. Tulip durchstreifte die Gegend in der Art eines Stadtguerilleros. Companheros: Das war ein Erlebnis, das haben wir auch erlebt und parlieren hier nicht vom Hören sagen.
Viele Öre, viel Geschirre, Aschingers am Zoo servierte Erbswurstsuppe und Babylon Berlin war überhaupt noch nicht im Kasten. Apropos Kasten: Wir sind hier nicht Indien. Walter Kollo aber ging in die Geschichte ein. U.a. auch in diese hier. Mein Reden: Die Männer sind alle Verbrecher.

Weiterführend

 

922/14: Kein Nachruf: Pete Seeger ist tot.

Trauerkerze


Marlene Dietrich: Sag mir, wo die Blumen sind?

Alles geht auf irgendwas zurück. Bzw. auf irgendwen.

Wer nun glaubt, Folkmusik geht auf Bob Dylan zurück, irrt. Ein riesengroßer Irrtum: Egal.

Ein schöner Nachruf, nein ein irgendwie passend erscheinender, ist verlinkt in Die Zeit. Hatte selbst keine. – Allerdings gibt’s hier noch History.TV auf Seite 2, soviel Zeit muss sein.

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458/11: Linktipp: Hans Zimmer ist der „Klangteppichhändler“, sagt der SPIEGEL


Buggles – Video killed the radio star (via Youtube)

Sie war die große Marlene und hatte noch einen Koffer in Berlin. Er ist der bekannte Filmkomponist Hans Zimmer und lebt in Amerika. Wir haben leider kein(en) Zimmer in Berlin! Wir haben Wowi, Obi Baumarkt und Partys, Renate Künast und die Berliner Finanzämter in voller Veranlagungswut. Tja, Pech gehabt.

Ja, den Filmmusikfritzen gegenüber sollte man eine gewisse Art von Hochachtung haben. So auch für Hans Zimmer, einem der ganz Großen, fast so groß wie King Louis auf der Kidney Bean. Dass der SPIEGEL ihn besucht und mit ihm spricht, macht die Geschichte sowieso lesenswert. Außerdem war Hans Zimmer an der Produktion der Buggles Video killed the radio star maßgeblich beteiligt. Und auch deswegen: Wir verlinken den Artikel daher aus „innerster Überzeugung“.