Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier

1313/15: Video: Von wegen Liebe: Das schönste Paar der APO (von Christa Ritter, 1989)

Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier


Von wegen Liebe: Das schönste Paar der APO von Christa Ritter

Veröffentlicht am 30.05.2014
Von wegen Liebe: Das schönste Paar der APO von Christa Ritter
Die Kommune I als weiblicher Teil der Studentenrevolte, die sich 1967 in schmerzhaften Encounters selbst erfand, um anschließend mit ihren Happenings zu den ersten deutschen Popstars aufzusteigen. Rainer Langhans war einer dieser Horror-Kommunarden (Springer-Presse) und verliebte sich in Uschi Obermaier. Als schönstes Paar der APO praktizierten sie ein utopisches neues Paar. Diese Doku war für den Grimme-Preis nominiert: WDR 1989

Heute stehen wir am Ende einer Entwicklung, die ihren Anfang Beginn der Sechziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts nahm. Aus dieser Entwicklung entstand, was wir heute für selbstverständlich erachten, weil wir den Rest verdrängt bzw. vergessen haben. Später, in der zweiten Hälfte der Dekade 1960, entsteht die Komune I. Man beschloss, ein Leben der „leidenschaftlich an sich selbst Interessierten“ zu versuchen. Er versucht, sich auf Frauen einen Reim zu machen: Nichts reimt sich auf Uschi. Sie hat schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. Was dann folgt, erzählen die beiden Althippies Kunzelmann und Obermaier in einer Dokumentation aus dem Jahre 1989. Dabei galt sie, Uschi Obermaier, in der Kommune gar nicht als schön, sie galt als saublödes Huhn, zumal aus München. Wie ging das dann, als die bösen Buben aus England und Amerika kamen, Mick Jagger, Keith Richards und Jimi Hendrix standen auf dem Speiseplan der unersättlichen Uschi, aber Rainer war nicht eifersüchtig.

Es war nicht nur eine hochpolitische Zeit, sondern auch eine musikalische. Im Dunstkreis der Kommune war Musik, waren Musiker. „Weib statt Waffe“, glaubte Kunzelmann, „eine Revolution zu verraten für eine Frau, das ist immer gerechtfertigt, sonst ist es ja auch keine.“

1098/14: Zeitgeschichte: MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE v. K.J. Schindler

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Kommentar aus dem Off, meinerseits, zu „Yoko & die Beatles“: Paul McCartney hat immer sorgfältig dementiert, sie habe den Split verursacht. Eindeutig hob er ihre störende Omnipräsenz im Studio hervor. Ständig war sie da, saß auf dem Fußboden, mit oder bei John und Paul sagte: Oh, tschuldigung, Yoko, darf ich da mal an meinen Verstärken ran, Du weißt, ich muss jetzt was aufnehmen?“ Sie lümmelten und tümmelten. Und so fort. – War es persönliche Rücksichtnahme von Sir Paul oder Schonung aus „geschäftlichen Erwägungen“? Egal, „Beatles“ ist nicht das Thema „Rolling Stones“, wie deutlich werden wird.

(Gastbeitrag)

MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE

Seit 50 Jahren macht sie nun Musik, die englische Kapelle „The Rolling Stones“. Theoretisch ungefähr ebenso lang wie ihre Kollegen „The Beatles“, die praktisch aber wesentlich früher aufgehört haben wegen einer Frau aus Japan namens Yoko Ono. Das war eigentlich die erste Bandgespielin, die kein anderer Beatle haben wollte, so dass sie John Lennon erhalten blieb. Im Gegensatz zur Band, welche nicht erhalten blieb, weil Yoko immer störte.

Jungs mussten sich in ihrer Jugend stets entscheiden zwischen den Stones und den Beatles. Oft mehrmals täglich. Je nachdem eben, was da für Mädchen gerade auf einen warteten. Und wieviele. Meist lief es aber zwischenmenschlich sicherheitshalber auf „I Feel Fine“ oder „All You Need Is Love“ hinaus. Mädchen, die „Paint It Black“ oder „Sympathy For The Devil“ mochten, räumten nämlich anschließend deine Wohnung nicht auf und verwendeten, wenn überhaupt, ganz entsetzliche Deos. Einmal hatte ich übrigens versehentlich meine Lieblings-Combo „King Crimson“ aufgelegt und war bereits bei ihrem „21st Century Schizoid Man“ wieder alleine.

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Paul McCartney an Allen Klein

1024/14: History: Was Paul McCartney an Allen Klein, den letzten Manager der Beatles schrieb #naked #nude #truth

Paul McCartney an Allen Klein

Paul McCartney an Allen Klein

I was a bit flipped out and tripped out at that time. It’s a sad song because it’s all about the unattainable; the door you never quite reach. This is the road that you never get to the end of. (Paul McCartney über den Song The Long And Winding Road)

LOVE is a four letter word. Dieser Brief handelt von was anderem. Aretha Franklins „Respekt“.  Von Schöpfungstiefe oder Höhe des Kunstwerks, wie der Songs, einer Komposition…und dem Recht auf Urheberschaft. „Let it Be“…, vorletztes Album, erschien nach dem letzten Album ABBEY ROAD. Es hatte sich Streit unter den einstigen „Brüdern im Geiste“ entwickelt: Informationskopien klarer Anweisungen von McCartney gingen an Phil Spector, „Wall Of Sound“-Produzent und beauftragt, Let It Be schlußabzumixen. John Eastman, Rechtsanwalt, Schwiegervater beriet Paul McCartney, der Brief datiert nach dem Split der Band.  Man korrespondierte über Juristen. In der Dokumentation „Wings Span“ beschreibt McCartney den damaligen Frust am Ende der Beatles eindrucksvoll. „Seine Jungs“ abhanden gekommen, dem von Mick Jagger empfohlenen, geschäftstüchtigen Allen Klein ausgeliefert, und wie einem die Felle wegschwommen.

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913/14: Video: Der „Cocksucker Blues“, eine Filmgeschichte mit gerichtlicher Anfechtung der Rolling Stones

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

Ein anderer, von Mick Jagger in Auftrag gegebener Film, Robert Franks Dokumentation Cocksucker Blues, wurde nicht für das breite Publikum veröffentlicht, da er das Tourneeleben ungeschminkt mit Sex- und Drogenszenen zeigt und die Band fürchtete, er könnte zukünftige Einreisen in die USA gefährden. Jagger ging vor Gericht mit dem Resultat, dass der Film laut Urteil nur wenige Male jährlich in Anwesenheit des Regisseurs vorgeführt werden darf. (Deutsche Wikipedia)

Der Cocksucker Blues hat zunächst nicht aufgeführt werden dürfen, heißt es. Er fand jedoch seinen Weg in die Öffentlichkeit. Wie, ist unklar. Deswegen würden wir solches Material hier natürlich auch nicht zeigen.

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775/13: Tageslied: Das gab´s noch nie. Nur einer bekommt denselben Song gleich zweimal von uns als #Lied des Tages. Verdient.

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Provokante rockerhafte Attitüden am Ende dieser Gebetsmühle zu Gunsten eines Verbliebenen. John Lennon ist tot, George Harrison auch und Ravi Shankar sogar auch. Ravi bekam dieser Tage post mortem (nach Feststellung des Todes) den Lifetime Archivement Award verliehen, seine Töchter Nora Jones und Anoushka Shankar nahmen ihn entgegen. Verliehen, wird nicht mehr zurückgegeben. Jetzt hat es Paul Mc Cartney erwischt: Er bekam ganz überraschend einen Grammy für sein letztes Machwerk, die CD „Kisses On The Bottom“. To Be oder Let It Be!

Warum heißt wohl diese Seite blackbirds.tv? Das ist zunächst einmal eine längere Geschichte, die erstens niemand Lust hat zu lesen. Zweitens ist auch gerade nicht genügend Zeit dafür, denn es ist bald „Valentinstag“. Es ist Zeit, der Angebeteten bzw. dem Göttinnenanbeter (das ist der noch mit Kopf dran vor dem finalen Akt, nackt) irgendeinen lebenden, aufrechten und bemühten, ja zeitgerechten „Anscheinsbeweis“ für die unverbrauchte, frische, noch Tag und Nacht aktive Liebesbeziehung zu schicken. Simsen ist da out, zu kurz. Mit empfindlichen Emotionen ist allerdings „aufgemüpftes Emailen“ inzwischen zulässig geworden.

blackbirds.tv berichtet nun schon lange erfolgreich über die Berliner Musikszene und scheut sich auch nicht, über die Stadtgrenzen hinaus nach „neuem, frischen Obst“ zu suchen, um seine Leser glücklich zu machen. Und das geht so:

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708/12: Lied des Tages: Pianist Chris Jarrett hat einen großen, berühmten Bruder, aber das macht nichts

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Chris Jarrett Autumn Music (Hommage a Alexander Scriabin) World Premiere Piano Solo

 Mal ernsthaft: Was haben Keith Jarrett und Mick Jagger gemeinsam? Gar nichts? Die Antwort: Mehreres! Aber was? Doch, doch: beide machen Musik. Aber nicht nur das. Beide haben einen kleinen Bruder. Damit noch nicht genug. Beide heißen Chris. Beide kleineren Brüder waren schon oft in Berlin. Bei den Stones spielte früher der godfather of rumblin´piano Billy Preston die Schlüsseltasten. Chris Jarrett sind mit ziemlicher Sicherheit auch die Stones-Sachen nicht komplex genug. Obwohl: Wer will dem schon vorgreifen?

Was passiert garantiert nicht, wenn Keith und Chris Jarrett zu einer Familienfeier zusammentreffen und beide jemanden mitbringen? Keiner von beiden sagt: „Wir werden uns da mal vorsichtig ran tasten.“ – Nein, dazu sind beide als „Mister Flinkfinger zu schnell auf den schwarz-weißen Tasten. Chris Jarrett, kleiner Bruder, des großen Keith Jarrett, steht sein Leben lang unter dem Pantoffel des Größeren? Wir finden, nein.

 (EP)

575/11: News: Von der Notwendigkeit, Bericht zu erstatten über die Supergroup „SuperHeavy“

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Spezialistengruppe:Beatles oder Stones (facebook)

Sie waren doch immer die großen Erotomanen, Verführer und Weltstars: die Rockstars von gestern. Sie bekamen alles, was uns, den Fans,  zum blühenden Kopfkino serviert wurde, das wir selbst gern gehabt hätten, aber nicht hatten: Sex, Drugs & Rock´n Roll.  Jetzt sind die ersten Superstars schon im Altersheim, weitere sind verblichen. Mit genug Geld kann auch das Altersheim angenehm sein. Man bekommt einmal im Jahr „Ausgang“, in die Studios dieser Welt: SuperHeavy – die neue Supergroup von Mick Jagger, Joss Stone, Dave Stewart, A. R. Rahman und Damian Marley. Das gleichnamige Album „SuperHeavy“ erscheint am 16.09.2011. Also bald!

Ich muss zugeben, Mick Jagger, den fand ich zwar immer toll, aber die Stones konnten den Beatles nie das Wasser reichen. Das war meine subjektive Meinung. Und daran wird sich auch weiterhin definitiv nichts ändern, basta, Schluss der Diskussion, psssttt…..

Und nun kommt „Abba“ ins Spiel, also „Aber“:

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