1800/19: News: Das Rockhaus bleibt, sagt der Kultursenator (Operation Proberaum)

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Rockhaus bleibt
Pressemitteilung vom 23.05.2019

Am 22. Mai 2019 hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa den Musiker*innen im Berliner Rockhaus ein mit dem Eigentümer verhandeltes Angebot unterbreitet, das den Weiterbetrieb des Hauses möglich macht.
Dabei wird die GSE gGmbH als Generalmieter im Auftrag des Landes Berlin und mit Unterstützung des Musicboard Berlin das Haus anmieten und die Proberäume untervermieten.
Das Angebot fand gestern große Zustimmung. Die Senatsverwaltung ist von den Musiker*innen gebeten, die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen.

Senator Dr. Lederer: „Nun sollte der Vogel fliegen. Die Anstrengungen haben sich offenbar gelohnt. Wir werden 180 Proberäume für bis zu 1.000 Musiker*innen in der Stadt halten. Der Dank gilt den Künstler*innen im Rockhaus, die sich in kürzester Zeit gut organisiert haben; er gilt allen, die den Erfolg auch in den Verhandlungen wollten und nicht aufgegeben haben.“

Die Senatsverwaltung geht davon aus, dass ein nahtloser Übergang zum 01. Juli möglich ist und der vormalige Mieter des Hauses aus seinen Verpflichtungen entlassen wird.

Quelle:
hier

1769/18: Video: James Blond – Instrumental Themes (25 Years of 007) – mit der Lizenz zu tröten! #LieddesTages

James Blond - mit der Lizenz zum tröten!

James Blond – mit der Lizenz zum tröten!


James Bond – Instrumental Themes (25 Years of 007)

„Instrumental James Bond – 25 Years of 007“ is a collection of James Bond instrumental themes recorded by „Sounds of the Screen Orchestra“, released in 1988. Enjoy! 0:00 James Bond Theme 2:46 From Russia With Love 6:24 Goldfinger 9:14 Thunderball 11:53 You Only Live Twice 14:21 On Her Majesty’s Secret Service 17:50 Diamonds Are Forever 20:46 Live And Let Die 23:34 Man With The Golden Gun 26:03 The Spy Who Loved Me (Nobody Does It Better) 29:04 Moonraker 31:32 For Your Eyes Only 34:33 All Time High – From Octopussy 38:21 A View To A Kill 42:06 Living Daylights

The living daylights: Das Licht für die lebenden Teelichterketten gegen irgendwas. Aha! Oder wie Vicco von Bülow einst sagte: Ach was?

Die besten Videoankündigungen, die im Titel dieser Website stehen, sind in Wirklichkeit keine. Sondern eher so eine Art Playlist fürs Geschirr abwaschen nach Heiligabend. In der Mark Brandenburg werden wieder vermehrt Wölfe gesehen: Cry Wolf von Aha kam aus Norwegen und the Living Daylight ist das Solidaritätsstück für alle bekennenden Teelichtanhänger, die mit dem Aufstellen von IKEA-Weichwachs irgendwas gegen ….zum Beispiel Ausländerfeindlichkeit… bezwecken, anstatt ihre Hilflosigkeit einzuräumen. Gegen Dämlichkeit von Hatern und Verlierern und das allgemeine deutschnationale Hassbäckern ist kein Kraut gewachsen.

Bitte verwechselt diese Tüpen nicht mit Uwe Hassbecker, der für die Liebe zur Musik an und für sich steht und dessen Schreibweise mit „e“ für das genaue Gegenteil davon steht. Es ist szene-deutsch: Perlatoren vor die Warmwasserhähne. Feiert schön und genießt als Lied des Tages heute eine vollkommen umfängliche Moritat auf den vielleicht einzigen britischen Secret-Service-Mitarbeiter mit der Lizenz zum Tröten. Schöner als Perlen – kultur-irrlichternde Wollschweine, innere Schweinehunde und IKEA-Weichwachs-Stövchen-Besitzer, ist nur noch Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Brot in der Fassung von Enio Morricone. Man wird buchstäblich Stulle vom Hörnsagen. Boahhh, Freunde, 2019 kann kommen.

Wer bescheuerte Musikerwitze mag, folgt dem weiterführenden Gelink… – Ihre Gedankenwäsche wurde wunschgemäß durchgeführt.

Weiterführend

Selma Meerbaum-Eisinger "Sehnsuchtslied" #ZfZ

1450/16: Positionen: Vom Versuch, Musik zu machen 

Sehnsuchtslied

Leise schlägst in deinem Lied du einen Ton an – und dir ist, als fehlte noch etwas. Und du suchst verwirrt bei allen Tönen, ob sie dir nicht sagen können, wo’s zu finden, wo und wie und wann…

Doch der eine ist zu blaß und zu lüstern ist der zweite und der dritte ist so voll mit Weite – viel zu voll. Du suchst lange – Moll und Dur und Moll werden lebend unter deinen Händen. Und dann schlägst du plötzlich eine Taste an, und – es kommt kein Ton.

Und das Schweigen ist dir wie ein dumpfer Hohn, denn du weißt es plötzlich ganz genau: Dieser fehlt dir. Wenn ihn deine Hände fänden, fiele ab von deinem Lied der Bann, war‘ das Ende nicht mehr leer und grau.

Und du rührst und rührst die Taste – fragst dich, wo hier wohl die Hemmung liegt, suchst, ob nicht doch deiner Hände Weiche siegt, deine Augen betteln voll Verlangen. Kein Ton kommt. Einsamkeit bleibt nun zu Gaste in dem Lied, das dir so schwer und süß gereift.
Um den ungespielten Ton wirst du nun ewig bangen,  bangen um das Glück, das dich nur leicht gestreift in den leisen Nächten, wenn der Mond dich wiegt und die Stille deine Tränen nicht begreift.

Selma Meerbaum-Eisinger – 09.01.1941