1769/18: Video: James Blond – Instrumental Themes (25 Years of 007) – mit der Lizenz zu tröten! #LieddesTages

James Blond - mit der Lizenz zum tröten!

James Blond – mit der Lizenz zum tröten!


James Bond – Instrumental Themes (25 Years of 007)

„Instrumental James Bond – 25 Years of 007“ is a collection of James Bond instrumental themes recorded by „Sounds of the Screen Orchestra“, released in 1988. Enjoy! 0:00 James Bond Theme 2:46 From Russia With Love 6:24 Goldfinger 9:14 Thunderball 11:53 You Only Live Twice 14:21 On Her Majesty’s Secret Service 17:50 Diamonds Are Forever 20:46 Live And Let Die 23:34 Man With The Golden Gun 26:03 The Spy Who Loved Me (Nobody Does It Better) 29:04 Moonraker 31:32 For Your Eyes Only 34:33 All Time High – From Octopussy 38:21 A View To A Kill 42:06 Living Daylights

The living daylights: Das Licht für die lebenden Teelichterketten gegen irgendwas. Aha! Oder wie Vicco von Bülow einst sagte: Ach was?

Die besten Videoankündigungen, die im Titel dieser Website stehen, sind in Wirklichkeit keine. Sondern eher so eine Art Playlist fürs Geschirr abwaschen nach Heiligabend. In der Mark Brandenburg werden wieder vermehrt Wölfe gesehen: Cry Wolf von Aha kam aus Norwegen und the Living Daylight ist das Solidaritätsstück für alle bekennenden Teelichtanhänger, die mit dem Aufstellen von IKEA-Weichwachs irgendwas gegen ….zum Beispiel Ausländerfeindlichkeit… bezwecken, anstatt ihre Hilflosigkeit einzuräumen. Gegen Dämlichkeit von Hatern und Verlierern und das allgemeine deutschnationale Hassbäckern ist kein Kraut gewachsen.

Bitte verwechselt diese Tüpen nicht mit Uwe Hassbecker, der für die Liebe zur Musik an und für sich steht und dessen Schreibweise mit „e“ für das genaue Gegenteil davon steht. Es ist szene-deutsch: Perlatoren vor die Warmwasserhähne. Feiert schön und genießt als Lied des Tages heute eine vollkommen umfängliche Moritat auf den vielleicht einzigen britischen Secret-Service-Mitarbeiter mit der Lizenz zum Tröten. Schöner als Perlen – kultur-irrlichternde Wollschweine, innere Schweinehunde und IKEA-Weichwachs-Stövchen-Besitzer, ist nur noch Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Brot in der Fassung von Enio Morricone. Man wird buchstäblich Stulle vom Hörnsagen. Boahhh, Freunde, 2019 kann kommen.

Wer bescheuerte Musikerwitze mag, folgt dem weiterführenden Gelink… – Ihre Gedankenwäsche wurde wunschgemäß durchgeführt.

Weiterführend

Selma Meerbaum-Eisinger "Sehnsuchtslied" #ZfZ

1450/16: Positionen: Vom Versuch, Musik zu machen 

Sehnsuchtslied

Leise schlägst in deinem Lied du einen Ton an – und dir ist, als fehlte noch etwas. Und du suchst verwirrt bei allen Tönen, ob sie dir nicht sagen können, wo’s zu finden, wo und wie und wann…

Doch der eine ist zu blaß und zu lüstern ist der zweite und der dritte ist so voll mit Weite – viel zu voll. Du suchst lange – Moll und Dur und Moll werden lebend unter deinen Händen. Und dann schlägst du plötzlich eine Taste an, und – es kommt kein Ton.

Und das Schweigen ist dir wie ein dumpfer Hohn, denn du weißt es plötzlich ganz genau: Dieser fehlt dir. Wenn ihn deine Hände fänden, fiele ab von deinem Lied der Bann, war‘ das Ende nicht mehr leer und grau.

Und du rührst und rührst die Taste – fragst dich, wo hier wohl die Hemmung liegt, suchst, ob nicht doch deiner Hände Weiche siegt, deine Augen betteln voll Verlangen. Kein Ton kommt. Einsamkeit bleibt nun zu Gaste in dem Lied, das dir so schwer und süß gereift.
Um den ungespielten Ton wirst du nun ewig bangen,  bangen um das Glück, das dich nur leicht gestreift in den leisen Nächten, wenn der Mond dich wiegt und die Stille deine Tränen nicht begreift.

Selma Meerbaum-Eisinger – 09.01.1941

1427/15: Words Of Wisdom: Über das Sterben der Titanen der Kunst #Positionen

IMG_1478_Bert.Brecht.Zitat

Freunde! Ruhig Blut! Ja, es stimmt, zur Zeit sterben die Titanen und Giganten der Kunst wie die Fliegen. Aber wisst ihr was? Es wachsen auch welche nach. Man kriegt das nicht immer so mit, denn das Leben ist langsam, der Tod hingegen schnell. Der erste Auftritt eines Filmemachers oder Musikers von Weltniveau geschieht selten mit solch verstörendem Knalleffekt wie der endgültige Abtritt. Und doch sind sie schon mitten unter uns. Sie drehen gerade ihren ersten Film, schreiben das zweite Buch oder nehmen die dritte Platte auf. Sie schlagen sich so durch und kämpfen gegen den alltäglichen Scheiß, gegen die eigene Unzulänglichkeit, gegen die Macht des Bestehenden und für Autonomie im eigenen Kopf. Sie ringen um die Kunst, die in ihren Herzen ihre Stimme erhebt und gehört werden will, sie ringen um die nächste Miete und auch um Anerkennung und Aufmerksamkeit. Eines Tages wird man ihre Größe erkennen. Vielleicht erst, wenn sie sterben und alle denken: Schrecklich, welch Verlust, der oder die war schon immer da und jetzt isser weg. Stimmt aber nicht. Er war nicht schon immer da und sie auch nicht. Es war ein langer Weg, an dessen Anfang das Ende nicht absehbar war und der Erfolg alles andere als garantiert. Eher schon der Misserfolg. Also: Kopf hoch! Ruht in Frieden, ihr Verstorbenen, und macht mal schön weiter, ihr Lebenden. – Dietrich Brüggemann (via Facebook)

Weiterführend
Wer ist Dietrich Brüggemann?