1829/19: Nachruf: João Gilberto (* 10. Juni 1931 als João Gilberto Prado Pereira de Oliveira in Juazeiro, Bahia; † 6. Juli 2019)

Trauerkerze (ani/gif)

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João Gilberto – Joao Gilberto Sings Famous Brazilian Songs

João Gilberto (* 10. Juni 1931 als João Gilberto Prado Pereira de Oliveira in Juazeiro, Bahia; † 6. Juli 2019) war ein brasilianischer Gitarrist, Sänger und Komponist, der neben Antônio Carlos Jobim als Erfinder der Bossa Nova gilt. Charakteristisch für Gilbertos Stil sind vor allem der leise Gesang und der Rhythmus seines Gitarrenspiels.

Wir haben einen Plan: Wir hören heute nur gute Musik. Läuft.

Ohne große Worte und in würdigendem Andenken an einen ganz Großen.

Weiterführend
* Elf, elf: Stielfragen, gute Musik und das Gedenken an Joao Gilberto

1825/19: Gigs, Review: They Day They Said Goodbye To Costa Cordalis – Am 03.07.19 im #Artstalker in Berlin: Franz de Bÿl & Vinÿl


♫ Aphrodite’s Child ♪ Rain And Tears ♫ Video & Audio Restored HD

Beim Soundcheck am 03.07.19 17:30 Uhr (ca.) im Art Stalker sickert durch: Einer der best aussehenden Griechen á la Zeiten (außer Alexis Sorbas aka Anthony Quinn) ist in Santa Ponça (Mallorca) gestorben. Der Tod von Costa Cordalis: Er sah gut aus, war ein durch und durcher Netter unter Hellenas granteligen Griechen. Nicht so ein Varofakis, der Mittelfinger zeigte, aber die hausgemachte Pleite nicht abwendete. Eine Art modernerer Vorzeigegrieche bereits der Siebziger Jahre, Superstar in Deutschlands Hitparaden.

Farewell, Costa Cordalis, Du bist nur 75 Jahre alt geworden. Ich hab es recherchiert: Die besten Griechen sind alle tot. Auch mein Freund Jannis aus Athen. Wie bitter. Und griechischer Wein ist wie das Blut der Erde. Schenk nochmal ein. Und wenn ich dann traurig werde…

Doch von gestern: Die Veranstaltung im Art Stalker in Charlottengrad, die der Würdigung von Tom Waits gilt, wird bis Dezember monatlich fortgesetzt. Jeweils am ersten Mittwoch des Monats, An Evening with Tom Waits à la carte, ein gemischter Kessel Buntes aus Blues, Jazz, Zirkus und Boheme. Erzählt und musiziert wird aus dem Werkschaffen des amerikanischsten á la Poeten, dem raubeinigen Sänger, Musiker. Für Sommerferien war die Veranstaltung sehr gut besucht, die Stimmung geil, gut gelaunt, nur Gewürzgurken wurden nicht gegessen, gütige Gisela. Es wurde laut applaudiert, skandiert. Kandierte Appläuse und Früchte der Fleißigen, Meriten vom saumseligen Banditen. Apropos Bandit: Räuber-Jenny leitet das Kunst stalken. Ganz richtig: Schmaler Taler Eintritt, in der Tradition der Dreigroschenoper im alten Berlin-Schiffbauerdamm: Vorher Mundraub, Currywurst mit Pommes, und nun, Sehräuber-Jenny macht’s möglich.

Ich hab Spaß und es hat Spaß gemacht. Im August ist am Mittwoch, den 07.08.19 um 20 Uhr #SaveTheDate die Band um Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl #Vinÿl (Tasten: Stephan Hoppe, Bass: Jens Saleh, Drums: Tommy T. Tulip) auf derselben Bühne im Art Stalker in Charlottenburg. Banditenterraub am Stutti, weißte Bescheid.

Die Veranstaltung hat sich herumgesprochen.
Man redet drüber. Ist es eventuell das, worum es geht?

Die Kerze stelle ich für Costa Cordalis auf, gebe zu, diese Nachricht hat mir einen Stich ins Herz gegeben.

Als ich in Santa Ponça auf Mallorca urlaubte, erinnere ich jetzt gern die großartigste Ursula „Mallorica“ Hundrich. Sie hat mir geholfen, suchte ich nach Unterkünften im fünfundzwanzigsten Bundesland Deutschlands, auf Mallorca. Ursula ist verlinkt.

Ruhe in Frieden, Costa, da ist bereits das Wort Tiger drin: Du Großartiger. Grüße mir den zweitwichtigsten á la Griechen, Demis Roussos, der seit 2015 – Beim Zeus! – auf Dich wartete. Yassas! Griechische Gemütlichkeit: Efaristo. Para kalo. Beachtet: Dies in Griechisch ist Schreibwaise räudig, diesbezüglich. Wegen meiner.

Trauerkerze (ani/gif)

Costa Cordalis: Meine Verehrung!

 

Zu Deiner Beerdigung bitte  Conquest Of Paradise von Vangelis. Als Beschallung über die hügelige Landschaft von Valdemossa auf Mallorca. In der Nähe der Finca von Michael Douglas. Dieses Refugium in einer Art eines Statements.

Zum Leichenschmaus lilafarbene Kalamata-Oliven vom Peleponnes. Purple Brain: Der Tod. Die Farbe Lila. Das sind wir Prince schuldig.

Und Gott sei Dank, beim Zeus, beim Jupiter. Heureka!

Dein Tommy

Schwarze Tulpe - The black tulip. To The Honor of...

Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…

Weiterführend

1824/19: Nachruf: Astrid North – Mein persönlicher Nachruf (Von Sven Haeusler, Berlin)

Sven Haeusler (mit Genehmigung)

Sven Haeusler (Quelle: Privatarchiv)

 

Die 90er Jahre. Ein musikalisch extrem vielseitiges Jahrzehnt. Eine Hochzeit des HipHop, Geburtsjahrzehnt des Grunge und natürlich von Techno (und Tekno, Tekkno, und Tekkkno).

Dazwischen ein Pflänzchen namens Acid Jazz und allen möglichen dazugehörigen Ausläufern, die irgendwie alle „Lounge“ waren. Die Engländer haben es (mal wieder) in der Form von Bands wie „Galliano“ und „The Band New Heavies“ vorgemacht, wie sich Trends aus den Clubs popmusikalisch aufbereiten lassen.
Wie so oft hat es nicht lange gedauert, bis diese Welle auch Deutschland erreichte und beispielsweise Formationen wie Reality Brothers oder Jazzkantine hervorbrachte und Songs wie Tag am Meer von den Fantastischen 4.

Auch 2 junge Musiker aus Hamburg und Berlin haben 1992 Gefallen an diesem weichen, sehr traditonsbewussten Sound gefunden. Zum Glück sind Bela Brauckmann und Peter Hinderthür damals bei der Komplettierung ihrer Band auf eine Berliner Sängerin gestossen, die ihrer Musik im weiteren Verlauf zur verdienten Aufmerksamkeit verhalf: Astrid North.

Ein Name, der schon vom Klang her Großes verspricht.
Nina Simone, Aretha Franklin, Astrid North.
Für mich liest sich das sehr flüssig und selbstverständlich weg.

Die Band wurde dennoch „Cultured Pearls“ getauft, schließlich handelte es sich ja nicht um ein Soloprojekt.

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