1725/18: Gigs, Review: Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective im Yorckschlösschen – Kodo, der Ritter fordert: Rettet die Livemusik!

Yorckschlösschen - Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)

Yorckschlösschen – Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)


„All of Me“ performed by Kodo Jazz Collective (Windy Day Sessions)

Am 03.07.2018 veröffentlicht: Kodo Jazz Collective perform and jam out on the jazz classic „All of Me“, as part of their Windy Day Sessions in Berlin, Germany. For bookings or enquiries, email kodojazzcollective@gmail.com And be sure to follow them on their Facebook and Instagram for any upcoming performances! facebook.com/kodojazzcollective

Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective aus Melbourne, Australien, im Yorckschlösschen.  Die Sache hatte diesen einen Fehler: Ich war nicht da. Ich gebe mein Bestes, ich gebe alles: All of me. Das kann doch einen Jazzman nicht erschüttern, keine Angst keine Angst, Rosmarie. Apropos Rose: IM Tulpe übernimmt das Investigative.

Vor Jahren weilte ich im Yorckschlösschen und weil an dem Abend viel fotografiert wurde, errate ich im Nachhinein, wurde die nicht mal im Ansatz bekannte Datenschutz-Grundverordnung vom Mai 2018 nicht in Erwägung gezogen. Liebe Grüße an Gudrun Arndt, die beste jener Fotografiker der Musikszene Berlins. Solch Fotowerk (siehe ganz oben) kann man auch Lokalkolorit nennen, denn es ist Farbfotografie. Dies wichtige Beweisdokument der Berliner Musikszene entdeckte ich heute Morgen per Zufall auf der dortigen Homepage Ich kann den Abend erinnern: Kein Zufall, keine Mädchen. Gestern hatte Pete Wyoming Bender Geburtstag. Ich habe diesen Kerl geliebt. Dieser Abend war Halal. Pete spielte Klavier und sang The first cut is the deepest und ich von hinten mit und ich weinte um die Schönheit des Vergangenen und Joe Kucera blies von vorn dazu das Halal. Oder war es das Hallali?

Das Yorckschlösschen hat heute Abend auf. Heulen wie ein Schlosshund, Träne im Knopfloch und Tränen der Rührung. Wir zutiefst gerührt, nicht geschüttelt. Die Seele am Abend aus dem Leib gerüttelt.

Kodo ist mein Zeitzeuge, aus Melbourne angereist, der Dritte aus der Sternenmitte, bin ich der Dritte von links (siehe Foto)
Unknown flying object identifies as Kodo from Melbourne in Australia!
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(Chor) Und ich düse düse düse düse im Sauseschritt
Und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt
Denn die Liebe Liebe Liebe Liebe die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß als irgendwas (/Chor)
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We do not need any love on this planet!
Tötet Kodo, vernichtet die Liebe!
Zielansprache Gamma Delta 731 Überraum (Anderes Wort für Proberaum – Die Reaktion der Redaktion)
Kodo aus der Ferne der leuchtenden Sterne
Ich düse
Jetzt geht mir die Düse, Freunde. Und ich habe gleich zwei Ohrwürmer.
Noch was, liebste Freundin, macht Dir das klar: Livemusik ist nicht im Internet. Du musst schon mal den Arsch bewegen. Oder Du nimmst eine gute Freundin mit. Har. Haste gemerkt, oder?
Weiterführend
Kopflos (gif)

1403/15: Lied für einen Moment: I Love Your Smile

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Ich liebe Dein Lächeln.

Für ein Lied des Tages reicht es nicht. Es geht eher um einen flüchtigen Augenblick. Um Morgengedanken. Eine Radiosendung heißt „Der schöne Morgen“.

Mir schwirrt im Kopf die gestrige Fernsehberichterstattung über Flüchtlinge herum, die eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu ortsunüblichen Bedingungen zur Verfügung gestellt bekommen über „soziale“ Hilfsorganisationen und dafür 5.800,- EUR hingelegt bekommen.

Den Kriegs-Flüchtlingen ist das peinlich, sie würden gern Deutschland nicht zur Last fallen, sagen sie im Interview, und eine ganz gewöhnliche Wohnung beziehen. Ein Syrer rechnet vor, dass für diesen Mietpreis fünf Familien untergebracht werden könnten. Die Gemeinde von Oldenburg ist relativ schlau und hebt sich wohltuend von den anderen Orts handelnden Stadtkämmerern ab, die gleich kontingentweise das Geld zum Fenster rauswerfen, weil der Markt eben so sei.

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