1752/18: Personen: Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen

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Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen Berlin-Kreuzberg


22.11.2018 @Yorckschlösschen Berlin Kreuzberg

Roger Radatz (Schlagzeuger, Kapellmeister, New Orleans-Kenner) – 23.11.18 – Olaf Dähmlow, Inhaber vom Yorckschlösschen, Berlin, schreibt über Roger: „Kraft meines Amtes ernenne ich hiermit Roger Radatz zum Ehrengast. Dies bedeutet frei essen und trinken sowie freies Geleit auf Lebenszeit. Gewürdigt wird er für seine herausragenden Verdienste um erstklassige Musik und Entertainment im Yorckschlösschen und prägenden Einfluss auf meine Programmarbeit, seit ca. fünfunddreißig Jahren. Ich bin mit diesen Würdigungen sehr sparsam. Ehrengäste für ähnliche und andere besonderen Verdienste sind bisher: Jürgen Grage, Peter Blaar, Wolfgang Rügner, Rudy Stevenson, Wim Wenders und Ruprecht Polenz. – Olaf Dähmlow“ #Tulipstagram #TTT #tripletT #Pictuality #Yorckschlösschen #Berlin #Kreuzberg #RettetdieLivemusik #rogerradatz #drumsmakewumms

Du kommst rein, an der Tür vorn rechts auf der Bühne, hinter Geländertraljen (hölzerne Wurzeln, Vollpfosten, die die Bühne absperren gegen Mädchen, die ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen würden) sitzt Roger Radatz im Move und groovt im Tempo verblichener Zeiten auf einem schönen Sakkae-Schlagzeug im Beatles-Blueoyster-Finish und grüßt freundlich: „Mensch, Tommy!“ Und wippt und wuppt und die Band, die hier zur Session im Stile New Orleans musiziert, wippt und wuppt mit Roger R., Drummer. Heiliger Bürstenbinder.

Gut, nun ist er raus aus dem Geschehen. Gerade noch saß er auf der Bühne. Olaf Dähmlow weiß: „Es gibt nicht viele Musiker, die das richtige Tempo haben, also erwischen. Viele spielen zu schnell. Die Dinge müssen sich entwickeln können. Artikulieren.“ Wir vertiefen das nicht weiter in dieser Nacht von Donnerstag zum Black Friday, einem Shopping-Kaufrausch weltweit sondergleichen. Dähmlow entschuldigt sich, er müsse nur schnell das Kartoffelwasser abgießen, während wir mit Roger Radatz im Sauerstoffzelt zur Straße hin sitzen und ein paar Worte andere ergeben. Jürgen Grage hat ein tolles Buch geschrieben, hören wir und lassen uns von ihm eins mit Widmung geben. Roger hatte das Tempo, halten wir nochmal fest und auf der Bühne war ebenfalls alles Roger. Auch die Frau mit dem Banjo und – Ihr werdet es nicht glauben – Carlos Santana. Doch das ist eine andere Geschichte, die bereits erzählt ist. Die Sache ist unten gelinkt.

Alle waren an dem Abend sehr glücklich, auch Olaf Dähmlow, der dem Erschienenen, Roger Radatz, zum Erscheinen sehr dankte. Wie wir selbst. Alles Roger, noch ein langes Leben, der Herr, und Liebesgrüße aus der Schreibstube.

Weiterführend

* Sensation: Wie Carlos Santana das Yorckschlösschen von hinten und vorne nahm
* Pssst: Es war alles Roger in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Yorckschlösschen
* Kreuzberger Chronik: Was man über Jürgen Grage, den Seemann, wissen müsste

1701/18: Positionen: Olaf Dähmlow sagt Danke. #Bergmannstraßenfest #Jazzsommer #Berlin

(via Facebook)

Liebe Festivalgäste,

vor 15 Jahren wurde ich gebeten dem damals verkümmerten Bergmannstraßenfest neues Leben einzuhauchen, und mit einer Handvoll ausgesuchter Spezialisten und Partnern ist dies auch gelungen.

Das Fest zählt inzwischen zu den schönsten Berlins und hat die Bergmannstraße weit über viele Grenzen hinweg bekannt gemacht. Ebenso konnte sich das Fest als Jazzfestival etablieren und hat in der Szene einen hohen Stellenwert, insbesondere, weil sich hier viele Berliner Bands präsentieren konnten.

Nun ist es für uns Zeit andere ihre Fähigkeiten beweisen zu lassen und sich dabei den neuen Gegebenheiten der Straße anzupassen. Wir, die Veranstalter, sind über die Jahre obendrein nicht jünger geworden.

Wir bieten Ihnen nun wie immer an drei Tagen auf vier Bühnen über fünfundfünfzig Bands und Theatergruppen plus dem ebenfalls kostenlosen Programm in der Passionskirche.
Das gesamte Fest ist frei finanziert. Mit dem zukünftigen Wegfall einiger Flächen auf den Parkplätzen können nur noch deutlich weniger Händler platziert werden. Über die Standvermietungen wurde das Fest aber in erster Linie finanziert.

Es war meine Aufgabe die richtigen Bühnenpartner aus Kreuzberg zu finden und euch insgesamt ein buntes Programm zu präsentieren.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Bühnenpartner die ich über die Jahre gewinnen konnte für die prima Zusammenarbeit, sowie an die wunderbar toleranten Nachbarn und Anlieger.
Es war eine schöne Aufgabe und ich fühle mich geehrt damals gerufen worden zu sein.

Viel Vergnügen auf dem Bergmannstraßenfest 2018 wünscht Ihnen noch einmal im Namen des Kiez & Kultur e.V.

Olaf Dähmlow
Künstlerische Leitung

Blackbirds.tv sagt:
Danke schön, Olaf, Du hast Kreuzberg damit wirklich weiter gebracht.
Unser Chapeau!

1590/17: Trends: Der wichtigste Mann von Kreuzberg wacht über die „Good Vibes“ aus der Raummitte heraus

In anderen Clubs ist es der Türsteher. Im Yorckschloss ist es ein Iron Man, der in der gedachten Raummitte steht. Anders als anderswo wacht der nicht über den Einlass nur bestimmter Gäste (Stichwort: Gesichtskontrolle), sondern über den Groove. Der Guardian Of The Groove ist eine künstlerische Ikone und inzwischen ein Wahrzeichen im Schloss der Schlösser. Im Yorckschlösschen. Schlecht ist nur, wenn wie Chicago singt, der Groove Guardian verlustig ginge eines Tages: If You leave me now… ♪♫♪

Ich war längere Zeit nicht im Yorckschlösschen.

Mich wehte ein Zeitfenster dorthin. Der Mann, mit dem ich mich treffen wollte, um in Kreuzberg herumzuflanieren, hatte keine Zeit.

Also besaß ich welche davon. Fasste den Entschluss, mal wieder ins Schlösschen zu gehen.

Jemand anderes, den ich wegen dieser Idee noch anrief, um ihn hinzu zu rufen, war gerade erst umgezogen und fand die Idee auch nicht wegweisend. Also so wie ich.

So stieß ich unangekündigt ins Yorckschlösschen und traf letztlich alte Bekannte. Auf der Bühne die Band Nat’s Corner, ein Zusammenschluss von am selben Musikgeschmack vereinigten Jazzmusikern um Andreas Gäbel (G) herum. Gesang Siri Svegler, Piano Stefan Brandenburg, Bass Randy Scott. Gut besucht war es. Natürlich muss ich auch schon aus Gründen der Correctness beim Vorsteher des Ladenlokals vorsprechen und so kam ich mit Olaf Dähmlow ein weiteres Mal ins Quatschen. Es großer Ausflug, ein weites Feld.

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