537/11: Lied des Tages: Blue Sway von Paul McCartney

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Blue Sway | Paul McCartney (via Youtube)  

Ich gebe zu, bei diesem Herrn bin ich nicht ganz unparteiisch. Ich liebe den Mann und sein Lebenswerk. Und deshalb greife ich es gern auf und promote es weiter, ohne jeden Gewissensbiss. „Blue Sway“ ist ungefähr 20 Jahre alt. wurde aber erst im Juni 2011 so richtig bekannt. Der Film heisst: „A Deeper Shade of Blue“. Die Website zu dem Film ist angehängt. Einen Song gibt es noch: Da geht mir das Herz auf.

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530/11: Linktipp: Klaus Voormann im Interview über seine Hamburger Zeit und die Position „Bassist“

Voormann: „Was die Wurzeln der Beatles angeht, wäre ich in gewisser Hinsicht besser gewesen als Paul.“ (im Interview, Link unten)

Weil Hamburg früher sozusagen Entenschwanzhausen hieß, lesen wir im Interview mit Klaus Voormann vom „verkannten Genie“ am viersaitigen Elektrobass und von Mutmaßungen, wer in dieser Band namens Beatles die bessere Wahl gewesen wäre. Das ist auf jeden Fall ein leicht aufzuklärendes Gerücht: denn mitnichten war Paul McCartney nur Bassist. Er war und ist auch heute noch einer der erfolgreichsten Songschreiber aller Zeiten. Was Klaus Voormann nun wirklich nicht von sich sagen kann, auch wenn er als Bassist (Beispiel: Carly Simon, You´re so vain) mal ein Bassintro aufgenommen hat, dessen man sich als „den Wiedererkennungswert“ des Stücks günstig beeinflussend erinnert. Mehr aber auch nicht. Paul McCartney aber ….

Klaus Voormann hat Zeit seines Lebens viel geleistet und konnte sich später viel leisten, weil er am Starrummel über die Beatles kräftig mitverdiente. Seine späte Lebensleistung besteht aktuell neben vielem Früherem, dass er als Musiker, Produzent und Künstler geleistet hat, im Ausweiden der eigenen Erinnerungen. So weit, so gut. Das angehängte Interview ist lesenswert. Und auch entlarvend: Dass Voormann als Bassist die „bässere Wahl“ gewesen wäre, kann -wer vernünftig nachdenkt- nur verneinen, nein, regelrecht ablehnen. Paul McCartney sagte mal über Klaus Voormann: „Er ist ein Arschloch, und ein Freund.“ Das konnten wir nicht überprüfen. Trotzalledem: lesenswert.

375/10: Legenden: Lovely Linda – „Wir haben Glück gehabt, wir haben uns einfach geliebt.“ #McCartney #TulipArchives


Lovely Linda – Paul McCartney (via Youtube) – Linkerneuerung: 13.08.15

Ich lese gerade: „Bekenntnisse“, Nina Hagen („the incredible Hagen“, das ist in Berlin ein geflügeltes Wort“)

Das ist ein untypischer Weihnachtsbanner und kein Zipfelmützchen, keine Bommeln, sondern eine spirituelle Pause. Das Gedenken an eine Frau, die eine ganz besondere Frau gewesen sein muss. Wenn ein ganz, ganz besonderer Mann eine vermutlich ganz besondere Frau heiratet und mit ihr mehrere Kinder auf die Welt schafft, muss doch diese Frau auch…., oder? Na klar. Alles andere wäre hanebüchener Unsinn.

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298/10: Legenden: Google spielt heute verrückt, eine Chance? Wegen John Lennon!

Nein, keine Chance, um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn google verrückt spielt, dann will google das und dann darfst du nicht widersprechen. Der Anlass dafür ist, dass heutzutage Wirtschaftsmilliardäre Fans eines eher links oder besser schwärmerisch orientierten, unverbesserlichen Weltverbesserers sein können. John Winston Lennon wäre heute siebzig geworden. Hätte nicht dieser Vollpfosten Chapmann den Fänger im Roggen gelesen und geheime Befehle empfangen, er müsse John Lennon hinrichten. Nun teilt sich die Weltgeschichte der populären Rockmusik in Vierzig-Vierzig-Dreißig-Hammelsprünge ein: 1940 (Geburt) – 1980 (Tot) – 2010 (vorsätzlicher Googledoodle). Alle Dekaden wieder kommt ein Christuskind!

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277/10: CD Preview: Album „Band On The Run“ (1973) Paul McCartney kommt ein weiteres Mal raus


Bluebird – Paul McCartney & Wings (Album: Band On The Run), 1973 – via Youtube

Einer der besten Songs von Paul McCartney ist Blackbird vom White-Album der Beatles! So heißt auch diese Website hier. Ein weiterer der besten Songs von Paul McCartney heißt Bluebird vom Album „Band On The Run“. Er steht dem Blackbird, wenn auch auf ganz andere Weise, in nichts nach. Paul McCartney hatte es immer mit Vögeln!

Wat? Du hast noch nüscht von dieser Platte gehört? OK, Paul McCartney, das sagt dir was, oder? Beatles. 1973 hatte Paul McCartney ein weiteres Problem, nachdem ihm 1970 im April die Beatles auseinander gedriftet sind und noch heute wird darüber sinniert, wer von beiden es war: John Lennon oder Paul McCartney. Das ist Geschichte, damit muss sich niemand mehr befassen. Wer nun zu den Anhängern von Lennon gehört, anerkennt das Schaffenswerk des „bestaussehenden Beatles“ McCartney nicht. Doch das ist wurscht. Faktenlage ist, dass McCartney auch der erfolgreichste Solo-Beatle war. Nobody could reached him the water, würden Mitglieder der Spezialistengruppe:Pideon-English bei facebook dies übersetzen.

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Legenden: Die Rock´n Roll Laundry von Hans-Jürgen Topf in Ludwigshafen (Linktipp)

Welcher Mann hat nicht schon mal davon geträumt, Britney Spears, Pink oder Madonna an die Wäsche zu gehen? Für Hans-Jürgen Topf ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Der passionierte Musikfan betreibt in Ludwigshafen die „Rock´n´Roll Laundry“. Und wie in so vielen Fällen hat auch hier der Zufall das Schicksal mitbestimmt.“ (Zitat Wie alles begann, Firmenwebsite, hier)

Hans-Jürgen Topf kommt nicht aus Berlin, aber aus Ludwigshafen. Das kennen wir deswegen, weil ein früherer Kandisbunzler Bundeskanzler namens „Mr. Vegetable“ dort wohnt. Inzwischen trägt Hans-Jürgen Topf die Haarpracht schütterer als früher und ist in die Jahre gekommen. Eine Art Initialzündung geschah 1982, als der unerbittliche und etwas härtere Gitarrist Ted Nugent nach Deutschland kam, um hier zu touren. Nugent war mal ein wichtiger Musiker und hat heute in Deutschland etwas an Bedeutung verloren. Hans-Jürgen Topf aber offenbar nicht, da scheint es umgekehrt gewesen zu sein.

Hans-Jürgen Topf hat ein prallgefülltes Nähkästchen namens Wäschesack und plaudert jetzt „mal unter uns gesagt“ u.a. folgende wesentlichen Erkenntnisse über ein fast dreißigjähriges Dienstjubiläum als Chef der Rock´n-Roll-Laundy, einer Art „Backstage-Wäscherei“ für Rockstars, aus:

Unter uns, nach zwei Stunden auf der Bühne riechen die Socken keiner Band nach Blumenwiese im Frühling.“ (über Slipknots Fußbekleidung)

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