1131/14: Video: Elen Wendt und „Nobody else“ #Lied des Tages – Eine Kurzvorstellung

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Elen – Nobody Else

Wieder ist blackbirds.tv auf die Straße gegangen. Kürzlich haben wir die musikalische Arbeit der südafrikanischen Sängerin und Berliner Straßenmusikerin Alice Phoebe Lou vorgestellt. Mit Elen Wendt stellen wir eine weitere Berliner Straßenmusikerin vor.

„Sie hat eine Ausnahmestimme“, sagt Fred Sauer, der schon mit Nina Hagen und Peter Fox zusammengearbeitet hat. Er sei „ein Gott an den Tasten und hat seinen Sternenstaub über das ganze Album verteilt“, sagt sie über ihn. Auch der Kanon der beteiligten Musiker (Video Nr. 2, drunter) ist positiv: Die hat was. Was andere nämlich nicht haben.

„Jeden Tag geht sie raus und macht Musik“, sagt Andreas de Jong, ihr Freund und Unterstützer seit fast sieben Jahren. „Und das ist heute ganz schön selten geworden.“ Das Spielen auf der Straße hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie als bekennende Frostbeule „mit 15 Schichten Kleidung“ alle fünf Minuten ihre Finger an den heißen Tee hält, kann sie es aushalten, sagt sie. Das immerhin wärmt.

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Fotoserie "A Crowd Of People Stood & Stared"

1065/14: Fotoserie: ‚A Crowd of poeple stood & stared‘, „a passion of love“

Fotoserie "A Crowd Of People Stood & Stared"

Fotoserie „A Crowd Of People Stood & Stared“

A crowd of people stood and stared
They’d seen his face before
But nobody was really sure
If he was from the House of Lords
A Day In A Life – Beatles, Auszug

Bier trinken. Flaschenbier.

Niemand weiß, woher der Biertrinker wirklich kommt. Aus welchem Umfeld. Warum er sich so gibt, wie er sich gibt, als ein aufrechter, Bier trinkender Fan. Er ist Bestandteil eines Publikums und erregt unsere Aufmerksamkeit. Wir fertigen heimlich ein paar Fotos von ihm an. Aus Überzeugung.

Er trinkt sein Bier nachmittags, aus Überzeugung. Und trägt sein T-Shirt vor sich her, rücklings lesen wir „Fucking racism“, das ist gut. Er ist der Gute. Aus Überzeugung.

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829/13: Linktipp: Was YouPorn, Der Postillon und StefansMusikworkshop gemeinsam haben

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Fields Of Gold, zusammengerolled!

Fields Of Gold, zusammengerolled!

Im Gegensatz zu YouPorn ist Stefans MusikWorkshop weitgehend barrierefrei gehalten. Wenn auch der POSTILLON darin den besonderen Reiz des Portals der fleischlichen Lust sieht: „Sogar um überhaupt auf die Seite gelangen zu können, muss der Nutzer ein kleines englisches Rätsel lösen („WARNING: This website contains explicit adult material.“), bei dem er entscheiden muss, ob er auf „Enter“ oder „Exit“ klickt.“ (Aus: YouPorn gewinnt Grimme Online Award, verlinkt)

Am 21. Juni 2012 verdächtigt „DER POSTILLON“ die Videoplattform YouPorn, den Grimme OnlineAward erhalten zu haben, hier. Das war Spaß, ach so, und tatsächlich kam es anders. Aber es war ein gar luschdiges Gedankenspiel. Vielleicht in etwa so:

Zuallererst musst du für eine gute Atmo sorgen, dabei hilft gute, einfühlsame Musik. Dann gehört dir die Welt und nur kurze Zeit später liegt dir die Angebetete nicht nur zu Füßen. Für Andersgeschlechtliche bitte stets anders herum denken. Dann wird gepoppt für den Weltfrieden. Wie aber, und das ist die entscheidende Frage, kommen wir als Rock- und Sonstmusiker überhaupt dahin? Von Sting ist bekannt, dass er tantrischen Sex mag und sich auch nicht scheut, Tempel der Lust hierfür aufzusuchen. Ob immer noch, darüber liegen allerdings keine Updates vor, es ist „älteres Wissen“, vermeintliches Wissen, sozusagen Gerüchteköfte. Wie man da hingelangt? Nun, ganz ganz einfach. Sagt Stefan Malzew, Generalmusikdirektor bei der Philharmonie Neubrandenburg. Er arbeitet dort als Dirigent. Stefan Malzew, soviel steht allerdings fest ist musikalische eine „ganz coole Sau“ und, Stefan, Entschuldigung dafür.

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762/13: Record release: Edward Maclean´s „Adoque“ erschien am 04.01.2013

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Achtung: Edward´s Recording Snippets ist eine Zusammenstellung von verschiedenen Mitwirkungen des Herrn

Edward Maclean’s Adoqué – Ein Debut zwischen Reife und Neugier Adoqué heißt „Der Drittgeborene“. Tatsächlich hat Edward Maclean zwei ältere Brüder, sie spielen Saxofon und Schlagzeug. Er hat sich für E- und Kontrabass entschieden und konnte sich einiges abschauen von den beiden. Viel gelernt hat er auch als Sideman, z.B. für Peter Fox, Nils Wülker oder Jessica Gall. Jetzt zeigt Maclean seinen eigenen Blick auf die Welt und schreibt Musik, die er immer schon hören wollte, aber nirgends finden konnte. Sein Erstlingswerk besticht durch Ruhe und Reife und lädt zu einer packenden Reise ein. In Macleans Melodien wird seine Liebe zu vokaler Musik fühl- und hörbar, er hat sich mit Adoqué jedoch bewusst für das klassische Jazz-Quintett entschieden. (aus dem Promotext zur CD)

Man kennt Edward MacLean als gnadenlos sachdienlichen, unauffällig eher am Bühnenrand stehenden Bassisten für alle möglichen guten Projekte. Mir selbst fiel er auf als Sideman von Ron Spielman, wo er gemeinsam mit dem „Überdrummer“ Benny Greb die Avancen von „Achtung“ Ron Spielmann gekonnt begleitet. Songdienlich, songdienlich und ….songdienlich. Sehr guter Bassist. Bescheiden. Ein Knaller. Aber auch auf der Waldbühnenbühne als Bassist von Peter Fox habe ich sein Spiel bemerkt. Was würde nun dabei herauskommen, wenn dieser „Unauffällige“ ein eigenes Soloalbum auf den Markt wirft. Die Antwort ist: „Jazz“ – und wow, das klingt vielversprechend. Bitte mal reinhören. Eine Presse CD wurde uns nicht zugespielt. Vielleicht nächstes Mal!

Allerdings: Das Timing lässt sich nicht erfolgreich bekritteln. Wer am 04. Januar veröffentlicht, versteht etwas von Nano- bzw. Microtuning, was Termine angeht. Viel Erfolg der CD.

_link Lotse

(EP)