1767/18: Lied des Tages: Golden Shower – Till Lindemann – Die Schnittmenge zwischen Maha Vajiralongkorn, Peter Maffay und Leslie Mandoki

Zu Asche, zu Staub #TTT

Zu Asche, zu Staub #TTT


Lindemann – Golden Shower

Please stand up and spread your legs
I lay me down, look up, it shakes
Let me eat your shame
Let me sip champagne
Let cry your pinky flower
Give me, give me golden shower

Let it rain, don’t be blunt
Let it rain, what a stunt
Let it rain, make me grunt
Let it rain from your pretty cunt

Golden shower, don’t be shy, cunt
Golden shower, let it fly from your pretty cunt
Golden shower, golden sweat, cunt
Golden shower, make it wet, let it shed

Please stand up, pink hairy sky
I creep down and wait, wait for you to cry
Let me sip again
Give me more champagne
Be my human Eiffel tower
Give me, give me golden shower

Fresh kisses flowing from your hips
And it seems like fairies flying
Moist and tender eyes and lips
And it feels like angels crying
Cunt!

Songwriter: Peter Taegtgren / Till Lindemann
Songtext von Golden Shower © Warner/Chappell Music, Inc

Viele von uns Musikalischen haben sich an den Großmeister der Erfindung (The Great Master of Invention), den Schutzpatron der Mothers Of Invention, Il Mysterio Frank el Zappa zurückerinnert und dass er uns im Grunde genommen sehr fehlt ist jedem klar. Anders ließe sich die Welt der bereits verblichenen Rockmusik kaum zutreffend einordnen. Weil auch schon so viele zwischen den Wolken ihren Kopf reinsteckten (Your head in the clouds) wie Stückrüben. Der Club 27, ein attraktives Sammelsurium der im Schwimming Puhl ertrunkenen Wasserleichen, so wie Brian Jones, der Alma Ata der Rollenden Steine oder King Louis, der im Aufzug stecken gebliebene Zwerg von Minnessota, Prince Rogers Nelson, ja oder der Zwergenkönig von Thailand, Bhumibol, deren Nachfolger das Longkorn im Namen trägt. Es sind alles keine Zufälle. Sondern Wasserfälle.

Golden showers, Tower Of Power, das ist so unanständig unanständig, dass Deutschlands einziger Sittenstrenger, Till Lindemann, die Sache aufs Korn nimmt. Denn niemand ist so hart wie Till, dessen Neue Deutsche Härte mittlerweile, aber das wisst Ihr ja bereits…., dort unten am Starnberger See in Tutzing finden wir viele Antworten, auch die auf die hier bereits angedeutete Titelzeile dieses Artikels. Mann oh Mann. Wusste gar nicht, dass am Starnberger See sieben Brücken stehen.

Weiterführend

1654/18: Video: „Complicated Life“ – Charly Klauser – Be Bop A Lula, Tabaluga! ♪♫♪♫ #Tageslied

Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss

Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss, Gruppengründer der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, hier bei der morgendlichen Audienz der Witzantragsteller, er entscheidet immer grundgütig.

Am 10.03.2018 veröffentlicht
Music & Lyrics by Charly Klauser – All instruments played by Charly Klauser
Live-Recording, Mixing & Mastering by Charly Klauser Video & Editing by Charly Klauser

COMPLICATED LIFE

Is that really what I want?
Either I´m high in the sky or saddened to death
Is that really what I planned?
Am I satisfied, if tonight, everything is over
Everything is over

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodbye
Where only love says hello
Is that really what I want

Is that really what I want?
There is a thine line between happiness and sadness
Is that what I´m living for?
When you loose someone you realize what matters

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodbye
Where only love says hello

Where hectic says goodbye
Where stress is just a lie
Where balance is the rule
And inactivity your tool

Where the middle is your choice
No highs and no lows
For creativity – no space
No rough edges in your face

Where everyday looks the same
Freaking out is just a shame
Where no one’s really smilin‘
Not really capable of crying

Where it seems you have no feeling
I think my heart wouldn’t stop bleeding
Is that really what I want
Or do I just want, what I don’t have

Is that really what I want
Oh, Is that really what I want

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodnight
Where only love says hello
Is that really what I want

Wirf mir mal ein Würstchen hin, irgendwer wird’s schon aufessen. Als es das letzte Mal kompliziert wurde, kam diese Komplikation aus Kanada übern großen Teich. Ist verlinkt.

Ich vielleicht eher nicht. Aber egal. Wir haben es zu tun mit Charlotte Klauser, genannt Charly, und sie ist für mich das, was ich bei Leo Sayer kongenial erfüllt sah: Oder war es Roger Daltrey? One Man Band. Charly hat die Haare grün, spielt Schlagzeug (Gretsch), Gitarre, Bass, Geige, singt. Charly ist wirklich unglaublich.

Wahrscheinlich hat sie sowieso nie Zeit, Dinge zu tun, die ihr selbst wichtig sind. Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder nach ihr geschielt, war neugierig. Mal tourt sie als Sidewoman mit Tim Bendzko. Dann rockt sie mit Peter Maffay die größten Stadien der Welt. Bzw. in Deutschland. Ganz schön ausverkauft. Dann macht sie auf Pussyterror in der Begleitband von Frau Kebekus im Kölner Privatfernsehen. Als hätte sie keinen Respekt vor Autoritäten, als ginge die Stadiongröße nichts an: Ganz offensichtlich ist Charly Klauser eine Vollblutmusiqueuse. Obwohl es das Wort so gar nicht gibt. Bzw. ein Oxymoron? Der Begriff klingt interessant, aber ich hebe ihn mir noch auf. Nicht hier, nur weil Charlotte Klauser einen Song schreibt.

Ich bin zutiefst beeindruckt. Was für eine positive Powerfrau. Was für eine Erscheinung. Das Lied Complicated Life ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß damit.  Und bleibt bitte neugierig aufs Leben, schaut Euch Charly Klauser im Internet an und bildet Euch eine eigene Meinung, aber nichts ein.

Chapeau. Charly, Du bekommst von mir den Charly-Award für ausgedehntes Bewunderungsbürgertum. Hier, bitte schön.

Weiterführend

Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

1435/16: Linktipp: ‚Strong‘ – Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

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Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

Steve Binetti ist schuld, dass ich mich heute morgen an Heike Makatsch erinnern muss. Danke, Steve. Well done.

Früher war sie Bravo-TV-Girl, eine Art deutsches It-Girl. Nur viel anständiger als diese amerikanische Mediensuse, von der später im Internet „One Night In Paris“ kursierte, jaja, Scheiß-Doppeldeutigkeit. Ich musste mal für sie bremsen: bei Valdemossa oben in den Bergen auf Mallorca lief sie mir über meine Straße. Mit Peter Maffay oder Michael Douglas hätte ich gerechnet. Ich war baff, sie hier über meinen Weg laufen zu sehen, einfach so, dass ich vergaß sie hier jetzt anzusprechen. Ich hätte ihr sagen wollen, wie unsagbar süß ich sie fände. Bzw. wie unsüßbär säg. Lassen wir Wortgespül.

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