543/11: Video: Craig Lees in der Philharmonie Berlin – Live Juni 2011 #Lied des Tages

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Craig Lees Live in Berlin Philharmonie June 2011 (User:Lionalrichie) (via youtube) 

…hatte im März 2009 das Vergnügen das Vergnügen eines gemeinsamen Gigs mit Sax und Gitarren…. was eine künstlerische Offenbarung war… der Typ ist ein Kraftwerk. #Michael Bund über Craig Lees

(Danke, Michael Bund)

540/11: Video: Martin Grubinger spielte perkussive Traumkadenzen, das Ganze „lost in percussions“

Ein Paradiddle ist keine Diddlemaus auf Drogen! Martin Grubinger erst recht nicht: bekennender Nichtraucher, Nichttrinker und „Ich hab noch nie Drogen ausprobiert.“ Denn Schlagwerk ist sein Pläsier. Der Mann hat einen messerscharfen, ganz klaren Sachverstand: er teilt die Zeit in beats per minute ein, ohne dafür eine Stoppuhr zu benötigen. Sein Credo lautet: „Alles, nur nicht Mezzoforte“. Womit Martin Grubinger sich gegen jede Art von musikalischer Mittelmäßigkeit verwahrt. #Erkenntnisse

Was kann man dem uneingeweihten Musikliebhaber erklären, um Martin Grubinger gut zu beschreiben? Erstens: Er ist jung, 28 Jahre alt. Zweitens: Er ist Österreicher. Drittens: Er hat Schlagzeug in Linz studiert, klassisches Schlagzeug. Also die Batterie vom Klöppeln mit Klöppels, dem Präkeln mit Präkeln, dem Rascheln mit Besen, den derwischhaften Trommelläufen und Blitzlichtgewitter-Kaskaden über Marimba, Djembe, Conga, kurz: die ganze bunte Welt der Perkussionsinstrumente. Viertens: Sein Vater heißt Martin Grubinger senior und spielt auf der Bühne mit, von einer „Mehrgenerationenbühne“ zu sprechen, erscheint nicht völlig verfehlt. Martin, allein unterwegs, das gibt es nicht. Jedenfalls nicht am Pfingstmontag, den 13.06.2011 in der Berliner Philharmonie.

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166/10: Musikerwitze: Alle fängt mit der Einschätzung an: „Es ist schwierig“ – Musikerwitze sind leicht!

Ein Musiker hat sich verlaufen und fragt einen Passanten um Rat: „Wie komme ich in die Philharmonie?“ Antwort: „Üben, üben, üben!“ (Dank an Neumitglied Rüdiger, Gruppe Musikerwitze @facebook)

Nichts findet facebook schicker, als Privatinformationen im Profil des Profilinhabers. Auf die Frage nach dem Status der Beziehung kann man eingeben, ob man verheiratet ist oder in einer Beziehung. Eine Vielzahl von Menschen beantwortet die gestanzt bereits vorhandenen „mainstream“-Möglichkeiten mit der lustig erscheinenden Antwort: „Es ist schwierig“. Weniger schwierig ist es, über einen guten Witz zu lachen. blackbirds.tv hat auf facebook heute eine Gruppe mit hohem Spezialistenstatus gegründet: Musikerwitze. Sowas gab’s noch nicht und sowas würde uns tatsächlich fehlen.

Tommy Tulip ist der Gruppengründer und bittet um Beitritt von „Fachpersonal“ (Musikern) und „Fanpersonal“ (Zuhörern). Die Gruppe ist spezialisiert ausschließlich auf solche Witze, die man sich über Musiker erzählt. Wer den Lustigsten einbringt, hat gewonnen. (Aus dem Beitrittsgebiet: Informationen über die neu gegründete facebook-Gruppe)

Wer einen Account bei facebook besitzt, ist herzlich eingeladen, dieser Neugründung beizutreten. Die besten Witze aus der Group werden hier unter der Rubrik Gags/Musikerwitze verschlagwortet, veröffentlicht und prämiiert: mit einem gerüttelt Maß an Anerkennung.

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Weiterführend

Foto.Podcast: Berliner Philharmonie – Kammermusiksaal

Schild vom Kammermusiksaal - Philharmonie

Schild vom Kammermusiksaal - Philharmonie

Das Foto vom Goldschild wurde am 19.02.10 aufgenommen. An diesem Tag präsentierte Twana Rhodes ihre neue CD im Kammermusiksaal, der als Auftrittsort in Berlin relevant ist.

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Gigs/Review: Pat Metheny spielte am 02.03.10 in der Philharmonie ein bisschen Gitarre – die Untertreibung!

Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10

Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10

„Orchestrionics“ is the term that I am using to describe a method of developing ensemble-oriented music using acoustic and acoustoelectric musical instruments that are mechanically controlled in a variety of ways, using solenoids and pneumatics. With a guitar, pen or keyboard I am able to create a detailed compositional environment or a spontaneously developed improvisation, with the pieces on this particular recording leaning toward the compositional side of the spectrum. On top of these layers of acoustic sound, I add my conventional electric guitar playing as an improvised component.“ (Pat Metheny, eigene Website, hier

Die Philharmonie ist sehr gut gefüllt. Erschienen sind viele „ältere Semester“, darunter offenbar auch viele Gitarrenkundige. Die Jüngeren, die erschienen sind, sind Söhne oder Töchter, manche davon mufflig dreinblickend, Kultur und so´nen Mist. Man sieht’s den (älteren) Besuchern an, dass sie sich nicht wagen, ohne ein Quäntchen Vorbildung zu erscheinen oder auf ihre Art kulturbeflissen. Sie blicken so sachverständig drein.

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Gig Preview/Berlin: Twana Rhodes präsentiert ihre neue CD am 19.02.2010 im Kammermusiksaal

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Vorgehört – Prädikat: hörenswert:

[audio:http://www.twana-rhodes.com/files/8112/5415/2594/03-KeepingTime.mp3]

Keeping Time (Quelle: Homepage Twana Rhodes)

Beim Komponieren ist es oft so, es gibt einen Groove, eine Melodie in meinem Kopf, die immer wieder kommt, ich singe sie nach, uaiadadadada …, ich singe weiter, nehme sie auf, wie ein Bildhauer, ich habe eine Masse Musik und schaue, was bleibt drin, was kommt raus, ich kann das stundenlang machen, wie eine Meditation, bis sich eine Form ergibt, ein Lied.“ (Twana Rhodes, Interview 2006) – gesamtes Interview hier

Ihre PR-Agentur schreibt über sie, ihre lyrischen Kompositionen gingen ins Ohr und hinterließen beim Publikum ‚heilende Wirkung‚. Sagt die Agentur. Sagen wir das auch? Nein, wir sagen es nicht, denn wir benutzen unsere eigenen Worte. Twana Rhodes, geborene US-Amerikanerin aus Oklahoma, ist nicht die Schwester von Fender Rhodes, und das fällt auch gleich auf. Im Vorgehört-Stück Keeping Time lässt sich jedenfalls ein Rhodes der Marke Fender heraushören. Die sagenhaften Klaviere gleichen Namens knarzen inzwischen nicht selten, sind in die Jahre gekommen. Ganz im Gegensatz zu Twana Rhodes. Die knarzt nicht, sondern kann singen.

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