1776/19: Positionen: Neue Freunde bei Facebook? – Einfach mal die Kresse halten.

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Diese ganzen Supergescheiten sollten einfach mal die #Kresse halten, wenn alle Anderen den Verlust von #NotreDame zu beklagen wünschen. Wenn die Sonne der Kultur so niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten. (Karl Kraus) – Fazit: Mein Profil hat jetzt genügend Freunde, finde ich. Es muss irgendwann der Punkt kommen, wo es wirklich reicht. Der gewählte Zeitpunkt ist willkürlich.

Immer mehr an Facebook nervt mich inzwischen regelgerecht tierisch. Ich sehe keinen Sinn darin. Der wahre Sinn und Zweck dieses asozialen Netzwerks soll uns möglichst lange verborgen bleiben. Dabei liegt es klar auf der Hand: Wir werden entertained, um gefügig und flach zu werden. Wir werden zu guten Consumern verbogen. Wir sollen den Scheiß fressen. Man tut freundlich, aber man weidet unser Innerstes aus.

Was wir auf Facebook tun, wird ausgeweidet.

Was wir auf Facebook nicht tun, genau so.

Die Zahl derjenigen, die uns unprofessionell anfragen, ob wir künftig Freunde werden, führt nichts Böses im Schilde. Allerdings häufig auch nichts besonders Wertvolles. Schon hier müssen wir Inhaltsfilter setzen, um nicht vollends zu verblöden und jeden schwachsinnigen Scheißdreck mitzumachen.

Die Zahl derjenigen, die hochprofessionell über den von ihnen betriebenen Dingen stehen, ist sehr viel kleiner, aber aufgrund ihrer Professionalität nicht zu übersehen. Geschweige denn zu überlesen. Sie ist zielfokussiert wie nichts anderes und willens und in der Lage, eine Freundschaftsanfrage zu schicken, die -einmal angenommen- sofort in weiteres ausartet. Als nächstes folgt die Seitenlike-Anfrage. Über sie habe ich anderswo geschrieben (verlinkt unten).

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1664/18: Video: Robert Gläser – Weißt du was du bist? – Gezielte Abrüstungsverhandlungen


Robert Gläser – Weißt du was du bist? (Offizielles Video)

Robert Gläser stromert auf der Frankfurter Allee entlang, die Axt hat er dabei. Verdammte Axt.

Mir geht es mit Robert Gläser häufig so, dass ich auf die Drumtracks von seiner Audio-, nicht Apfelträume besonders gründlich höre. Robert – JA, das gefällt mir sehr – nimmt immer wieder mit dem für mich großartigsten Berliner Drummer der Welt Felix Lehrmann auf. Und dann groovt das Zeug wie Schwein. Oder Sau? Oink oink: Robert Gläser hat als Bassist den Bass 2008 auf einem Zöllner-Album gespielt, auf dem Stück „Rot“. Und auf allen anderen. Der Bass auf „Rot“ (wir berichteten) ist das härteste, hammerharteste Stück Funk, dessen ich in Spreenähe gewahr werden konnte, seit jetzt nicht mehr als exakt 10 Jahren. Oder auch noch länger. Nun ist Robert Sänger.

Ich hätte längst in die linke Hand von Felix Lehrmann verliebt getätschelt. Der Linkshänder bedient die HiHat und noch ein zwei andere Perkussionswerkzeuge des Vertrauens mit einer wirklich unvergleichlichen Fortüne. Als Vorbild dafür gibt es den französischen Drummer Paco Sery an. Freunde, keine Sorge, es bleibt bei rein platonischem Fahneneid for Felix (Hashtag #fff – steht ferner auch für vollkommene Fremdenfeindfreiheit einer Sache, die vom Tulip angeleitet wird). Felix (Drum Workshop) und Robert (Bass), das groovt schönst. Das könnte man auch Groove Workshop nennen. Aber das soll eben nicht sein.

Ein schönes Lied des Tages ist das Stück Weißt Du was du bist? Dieses Stück hat der amerikanische Schlagzeuger Ryan Hoyle getrommelt.  Ich habe bewusst sooooo transparent geschrieben, so könnt Ihr alles nachvollziehen. Richtig, gläsern.

Weiterführend

Recherchevorschlag: Nach Robert Gläser auf dieser Website suchen. 

1482/17: Zeitgeschichte: Kommt Zeit, kommt Rat. – #Platschhalter + Joelle Meissner – Muse, Muse, Pampelmuse!

Der Ursprungsinhalt wurde hiermit ersetzt. #Platschhalter

Der Ursprungsinhalt wurde hiermit ersetzt. #Platschhalter

Der Süßschnabel und Kunstinszenator #Platschhalter (Charlottenburg, Stadtteil von Münster, NRW) hat sich vor eine Wand gestellt und etwas inszeniert. Gemeinsam mit der schönsten Muse aller Zeiten Joelle Meissner bewirbt das paarhufige Eloquenzteam gekonnte Fotoserien zwischen Himmel und Hölle. Aufgenommen an Plätzen wie diesem. Illuster.

Kunst als Inszenierung, ein Gamma Ray des Unerbittlichen. Der Gedanke legt den Weg für die Tat. (Freiherr von Moltke)

Kommt Zeit, kommt Rat. Wir fügen noch hinzu: Kommt Attentat. Ein Triptychon des Handelsüblichen.

Wir sagten früher in Anlehnung an das obige: „Kommt Zeit, kommt Sowjet.“ Die Sowjetunion, eine Republik der Räte. Iss lange her. Udo L., damals Hotelgast in der Budapester Straße im Hotel Interconti, behauptete: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Gerhard Seyfried malte dazu ein Poster und anstatt Krasselt, Konopke und Curry 36 gab es am Tauentzien einen Stand mit Hirsebrei für 10 Kopeken. Am Kudamm wurde es nicht dunkel. Denn auf dem Europa-Center thronte der Sowjetstern. Ein Brüller war´s, und auch die Zeit.

Heute ist aus Rußland der Rat der ratlosen Räte hinfortgejagt. Die Oligarchen haben bei Socchi mehr als notwendig große Remisen gebaut, Datschen, deren Größen aufs Wasser klatschen. Rat und Tat aus Rußland wächst dieser Tage intensiv nach Amerika rüber: Let us make Donald great again. Putin hilft. Danke, Rußland. Sonst wäre er bedeutungslos geblieben.

Ganz anders #Platschhalter und Meissner: Kommt Zeit, kommt Rat. Und wer weiß, ob Trump dann noch im Amt ….

Weiterführend

  • Nahporträt: #Platschhalter
  • Noch bis 02.12.2017: #Platschhalter
  • Facebook-Profil #Platschhalter