1424/16: Positionen: Blümchentapete, Rocktöpfe, Übungsräume und Schlagzeuger in #Berlin #Proberaum – eine Situationstragik

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Wie versifft? Der Raum ist vintage. #Redensarten

Sie hätten es nicht weit gebracht, hätten sie nicht einen Proberaum bekommen, und auch wenn er mit Blümchentapete tapeziert war: Die Beatles haben Musikgeschichte geschrieben. Der Grund: Sie konnten miteinander ausprobieren, was sich lohnt darzubieten. Erst in einem guten Proberaum entsteht headroom. Operation freier Kopf. Aber bitte in einem halbwegs gepflegten, urbanen Ambiente. Was gehört dazu?

Allein über das Thema Proberaum kann man ganze Bücher verfassen. Historienrückblick: Wir haben uns schon in den Achtziger Jahren im alten Westberlin damit redlich geplagt. Sogar ein großes Benefizkonzert in der Berliner Waldbühne haben wir damals veranstaltet. Johnny & The Drivers spielten, UKW (Sommersprossen), Interzone (RIP Heiner Pudelko, Gott am Gesang), die Insisters und viele, viele mehr. Der 1. Berliner Rocktopf war eine Benefizveranstaltung im ganz großen Stil. Schirmherr war ein Berliner Verein von Musikern, dem ich als Vorstand vorstand, und gängig wurde das sowieso nur, weil der damalige Rockbeauftragte des Berliner Senats Bernd Mehlitz mit seinem Mitarbeiter Uwe Sandhop (Sandy Hobbs, Bassist der Beatitudes) betonte: „Der Senat hat die Absicht, der Berliner Musikszene beim Beschaffen von Übungsräumen zu helfen.“ Ganz anders als Walter Ulbricht. Der hat eine Mauer ziehen lassen, da nahmen die Ostberliner Musiker den Wessis keine Räume weg, Interzone strich sie schwarz an und stemmte sich dagegen, als Jim Rakete den Auslöser drückte. Das Foto machte Geschichte. Mein Gott, Walter: Das war aber so nicht abgesprochen.

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1206/15: News: Saftige Mieterhöhungen in Teilestr., Tempelhof, Musiker suchen DRINGEND Proberäume, Jazzstudie 2015

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Hi tommy. Unsere Übungsraummiete wird ab August drastisch erhöht. Kennst du eventuell Räume in Steglitz Wilmersdorf oder Schöneberg um die 250 €, die auch 24 std. bespielbar und trocken sind? Wenn ja schicke mir hier bitte Links o. Adressen. Danke (Mikel, Schlagzeuger via facebook)

Damit hatte niemand gerechnet. Mikel (sprich: Michael, amerikanisch), Schlagzeuger, steht vor einem gefühlten Scherbenhaufen. Dabei hatten sie sich den tagesbelichteten Proberaum recht wohnlich eingerichtet. Am Schlagzeugständer ist Animal drapiert, The Animal, das Tier aus der Muppetshow, das alle Schlagzeuger auf der Welt innig verehren. Ein Vorbild. Spielerisch. Spielerisch ernährt sich das Eichhörnchen, in Proberäumen die leider nicht wie Flöten auf der Wiese wachsen, was 1978 in dem Song „Am Bahnhof“ Nina Hagen bereits bedauerte. Alle wollen raus, weil es viel zu teuer wird. Ärgerlich.

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1194/15: Positionen: Dürfen Proben mitgeschnitten werden? Vorsicht, Kamera! Paar Überlegungen zu ostentativem Digitalismus.

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Melissa Etheridge (* Name geändert) betrat zum ersten Mal den Proberaum: Den Mantelkragen hochgeschlagen, eine große Mütze übers Gesicht, Sonnenbrille Marke Fliegenaugen: Als erstes scannte sie die Räumlichkeiten gewissenhaft ab. Wände und Decken. Irgendwo Aufzeichnungsgeräte? Dann legte sie entspannt ab: Nichts dergleichen. – So könnte künftig das Vorsingen beginnen. – Immer wieder im Streit: Wie stark ist das Recht des Einzelnen vorzuschreiben, ob wir in der musikalischen Probe digitale Aufzeichnungen anfertigen dürfen? Oder -vor allem dies- auf gar keinen Fall Aufnahmen erstellen zu dürfen? Ein paar Gedanken dazu. Durchaus absichtlich meinungsstark. Ich bitte um konstruktiven Widerspruch.

Dabei ist das Einführungswort des höflichen Hinzugewinns zuallererst: Vielen Dank für die Aufnahme. Mit Einführung digitaler Aufnahmegeräte ist das Aufzeichnen von Bandproben in recht guter Qualität viel leichter geworden. Aber auch schon in den Siebziger/Achtziger-Jahren liefen Cassettenrecorder mit, um auf Bandproben Kontrollmitschnitte anzufertigen. Selbst Demos wurden handgeschnitzt angefertigt, beispielsweise um an Gigs zu kommen. Kein neues Thema. Neu ist das Thema Digitalismus indes, seit es Internet gibt und im Web 2.0 kinderleicht Parallelveröffentlichung erfolgen kann.

Hier gibt es meinungsmäßig stark auseinander driftende Pro- und Contralager. Im Interesse der Versachlichung ein paar Gesichtspunkte, vielleicht ein Versuch, eine starke Meinung zu bilden und diese konsequent zu vertreten.

Ich persönlich kann die menschlichen Ängste und Befürchtungen verstehen, allzu schnell im Internet zu landen, mit musikalischem Probematerial, dessen Veröffentlichung man als „nicht reif“ bezeichnen könnte. Das Recht am eigenen Bild ist ein noch schwerwiegenderes Thema als das Recht am eigenen Ton, will man erst einmal meinen. Um diese Frage, um Veröffentlichungen im Internet, geht es mir gar nicht.

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Alle Bassisten sind Arschlöcher!

1168/15: BandSoziologie: Mit ihm ist kommunikationstechnisch aber auch wirklich nicht gut Kirschen essen! Saure oder Knupper?

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Ein Mitmusiker bekommt ePost. Es geht um die Frage, ob er weiterhin der richtige für diese Band ist. Zur Sprache kommt sein (etwas dürftiges)  Engagement im Rahmen der ansonsten gedeihlich zusammenwirkenden Band. Es geht hin und her, die Auflösung erfolgt auf dem Fuße: Der Herr zieht von dannen.

Wie wird man den persönlichen Kriterien richtiger, guter Zusammenarbeit in einer Band nur gerecht? Es ist schwierig, es ist kompliziert.

Es besteht kein Zweifel: Er ist ein guter Bassist, kurz über die 25 Jahre alt, und sein Name tut hier gar nichts zur Sache. Er arbeitet an der Uni, spielt E-Bass und seit kurzem auch akustischen (Contra)Bass. Sein Zusammenspiel ist kompetent. Er weiß, was er tut. An seinem Spiel als Mitmusiker im Jazzquartett ist nichts auszusetzen.

An seiner Sozialisation schon.

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1017/14: Band-Soziologie: Eine Suada auf die Sängerin, das rücksichtslose Stück

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Die nachfolgende Geschichte ist natürlich frei erfunden. Ähnlichkeiten mit dem wirklichen Leben? Wo denkste hin? Haha, das wäre ja irre….

Die Hauptstadt heißt Tirana, nicht Tirada, in Albanien.

Eine Tirade von Hass gegen die Rücksichtslosigkeit und Ignoranz der Sängerin. Gegen verlogenes Manipulieren, widerliches Menschenhinhalten.

Die Proben machen Mühe. Es sind vier Menschen angetreten, es ihr zu besorgen, der Sängerin. Mit Anzeigen wurde gerade der vierte Mann, ein könnender Gitarrist, gefunden, der aus einem Land in der Nähe des Himalayas nach Berlin gezogen ist. Er kann sehr gut Gitarre spielen. Die Sängerin fand ihn nicht nur als Gitarrist gut.

Darum geht es hier nicht.

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Essentials Okt. 2010 - Kommunikation in Band

1011/14: Band Soziologie: Warum man sich gern an Led Zeppelin erinnert und an ihren Song „Communication breakdown“

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Die Band hat sich gefunden. Nun wird gearbeitet.

Schon seit geraumer Zeit ist das immerwährende Sessions machen auf Dauer unbefriedigend. Es soll auch mal irgendwas auf die Bühne. Nicht so was, wo die Leute nachher sagen, gut, dass es das gibt, aber wozu?

Also fordert der Gitarrist zu Recht einen Plan ein. Wir nennen es eine Playlist. Wir schreiben da Stücke drauf in Form einer Abarbeitungsliste. Es sind einige Covers dabei von so neumodischem Schnickschnack, der Sängerin zuliebe. Sie mag das gern singen, und wenn’s die Gefühle der anderen nicht verletzt, warum nicht?

Doch das ist die Theorie. Die Praxis ist, es in die Tat umzusetzen, denn woran ist der staatstragende Sozialismus letzten Endes gescheitert? Richtig: Einen Fünfjahresplan aufzustellen, den hinterher niemand erfüllen mag, das ….

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969/14: Linktipp: Ein Kanal mit Studio Jams auf Youtube bietet hochwertige musikalische Session-Mitschnitte

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Studio Jams #52 – Get Back (Beatles)

Eine Art Liebeserklärung an die großen Musikstücke der Welt. Und der Versuch, sie nochmal so nachzuspielen, wie man es selbst gern hätte….das ist Studio Jams.

Was macht das gedeihliche Zusammenspiel in der Band aus? Richtig, ganz einfach: Das Zusammenspiel. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Mir selbst macht offen gestanden das Einstudieren von existierenden Musikstücken inzwischen nicht immer mehr, sondern weniger Freude. Ein gewisser Anteil des eigenen Musikschaffens sollte der vollkommen freien Erfindung neuer Musik dienen. Dafür eigenen sich Sessions, sogar wenn sie sich einer Art Mastervorlage bedienen, wie in diesem Beispiel gut zu sehen.

Ein ganzer Youtube-Kanal befasst sich mit diesem Thema: Die Titelauswahl ist illuster, schaut mal rein und seht gute Musiker, die zusammen an Ideen herumfeilen, um sie spielerisch auf neue Höhe zu polieren. Macht Spaß anzusehen, der Kanal ist verlinkt.

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903/13: Linktipp: „Out Of Eindhoven“, ein geplanter Film über Eindhoven, die Heavy-Metal-Universität und Trash Metal #Spiegel

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Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Diese Website namens blackbirds.tv geriert sich selten nur als Gewährsträger für erquickliche Klickzahlen des bürgerlichen Bildungsfernsehens oder sagen wir von Spiegel Online. Um so vergnüglicher war zu lesen, was gerade in Eindhoven abgeht. Der Artikel ist nämlich doch, allen Gurrlauten zum Trotze, ein ganz großes Kino der Populärmusik.

Und Heavy Metal (nicht „Heavy Mädel“) ist populär. Das wissen wir aus eigenen Feldrecherchen. Wenn da nur nicht das „unsaubere Gespiele“ seiner  Protagonisten wäre. Präzision, Timing und das, was man für Wohlklang in dieser Musiksparte erachtet, haben es uns vielfach angetan. Ja, da darf und da kann man noch bisschen üben. Hüben wie drüben. Gesagt, getan: Eindhoven in Holland wird jetzt zum Nabel der Welt.

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844/13: Proberaum: Interessantes „maklerfreies“ Angebot für Musiker in Berlin-Tempelhof via facebook

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Wer möchte, aber hat noch nicht. Einen coolen Wohnungsproberaum in Sicht. So wie z.B. dieses Angebot hier, Zitat:

Ich möchte Euch eine preiswerte Wohnung am Flughafen Tempelhof (Burgherrenstraße) vorstellen. Sie hat 2, 5 Zimmer mit 62 qm im Erdgeschoß sowie zusätzlich einen 20 qm großen Keller mit schallisoliertem Studio (gut geeignet für Musiker). Das Untergeschoß ist über eine Treppe vom Wohnzimmer aus zu erreichen. Einbauküche ist vorhanden. Bad mit Badewanne und Duschstange. Das kleine Zimmer liegt nach hinten raus, die größeren Zimmer vorne zur (ruhigen) Straße. Die Wohnung ist ab September oder Oktober frei und kostet ca. 480 Euro kalt/Monat. Das Haus ist ein Altbau und und in recht gutem Zustand. Die Vermietung erfolgt OHNE Makler, sondern direkt vom Eigentümer. Kennt Ihr jemanden, der Interesse hätte? Bitte PN an: Joseph Ridder or Roimata Templeton

via Skip Reinhart,  facebook (Ihr braucht dazu einen facebook-Account)

Sehr gutes Angebot. Allerdings nicht nach den Regularien des Wohnraumvermittlungsgesetzes, sondern maklerfrei und ohne jede „Bestechungsprovision“. Musiker helfen Musikern. So ist es. Come clear, folks!

835/13: Historie: Was Wilhelm Busch schon über Musik wusste #FotoPodcast

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Schnarräng!! – Da tönt ihm in das Ohr ein Bettelmusikantenchor. Musik wird oft nicht schön gefunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden.“ Aus: ‚Der Maulwurf‘ von Wilhelm Busch (1874)

Das Zitat stammt aus „Der Maulwurf“ von Wilhelm Busch und wurde zum geflügelten Bonmot der Literaturgeschichte. Zugleich ist es das Aphrodisiakum beflügelter Musikerseelen und die Begründung dafür, dass 1976 in London Punk geschaffen werden musste. Es ging eben nicht anders. Oder so ähnlich.

Malcom McLaren, der Erfinder von Punkmusik? Muhaaaa……das ist alles nur geklaut, hey ho hey ho…. (Die Prinzen) – Doch noch weiter zurück. In ein kleines Dorf in Gallien….

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782/13: Proberaum: David Haynes sucht einen Proberaum in Berlin, dringend! #Eilmeldung

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David Haynes playing the drummachine live!(via youtube)

Ist das nicht grausam? Da sitzt ein begnadeter Drummer an so einem digitalen Dingsbums und daddelt proberaumlos die Grooves in die Maschine? Doch jetzt gibt es Hilfe.

Berliner aufgepasst: blackbirds.tv sucht den ultimativen Proberaum. Du kannst helfen! – Wer einen Proberaum hat, in dem David Haynes auch wieder richtig Schlagzeug spielen kann, melde sich via facebook bei Angela de Montfort. Oder bei uns und wir vermitteln den Kontakt.

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771/13: Brief der Woche: Wenn sich die Hausverwaltung meldet, …

Brief der Woche: Die Hausverwaltung mahnt ab...

Brief der Woche: Die Hausverwaltung mahnt ab…

Wurde hier zu wenig geübt? Die Auflistung macht dies deutlich. Ein Gelegenheitsschlagzeuger. Spielt auch mal Bass. Dieser Brief wurde heute via facebook bekannt und verdient in unserem sauertöpfischen Lebensstil Erwähnung, aber auch Beachtung. Handelt er von „geistiger Umnachtung“? Mitnichten, der Mieter hat Pflichten. Je verdichteter die Ballungsräume, desto geringer persönliche Entfaltungträume….grob gesagt, hat die Stadtentwicklung versagt?

Wenn sich die Hausverwaltung meldet, wie es hier geschieht, ist Vorsicht zu raten. Es gilt das Yin Yang des Bundesgerichtshofs mit widerstreitenden Meinungen zum freien Grundrecht auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Dazu gehört auch die Musikausübung. Und den berechtigten Beschwerden von Hausbewohnern. Andererseits kann man nämlich zusammenfassen, dass es zwar Schlagzeug zu spielen als Grundrecht auf freie Musikausübung während nicht lärmschutzgeschützter Zeiten gibt. Aber auch die Abgewogenheit mit dem zu schweren, lauten Instrument im Hausgebrauch andererseits. Für alle Schlagzeuger gilt, was ich heute Morgen noch ohne Kenntnis dieses Briefs an die Pinnwand meiner eigenen digitalen Existenz heftete: „Drumming is a most peculiar way of living“.

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631/11: Lied des Tages: „Als ich fortging“ – performed von Equiartistin

► Im Proberaum, ♪♫♫ im Proberaum ♪♫♫♪, da hab ich die Musik verhaun #Spontaneinfall – Sie wohnt in „Strandkorb“, Deutschland, sagt ihr youtube-Profil über sie. Bisschen kalt dort momentan. Deswegen zeigt die Aufnahme sie zuhause. Beim Üben. Wie sie es tut, gefällt.

Proberaum, das ist überall, wo ich Musik zur Probe -nichtöffentlich- einübe. Mich an meinen Fingersätzen abmühe. Oder an Schenkelklopfern, Schuhplattlern und sonst welchen Übungen, stundenlanges Präkeln, Probieren und Positionieren. Einmal nur fehlerfrei. Die Equiartistin aus Irgendwo in Deutschland hat ihr Zimmer zum öffentlichen Proberaum umgerüstet.

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570/11: Operation Proberaum: Was Musiker anderen Musikern nach Besichtigung mitteilen….

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Ein Proberaum ist eine künstlerische Werkstatt, die die „freie Luft zum Atmen“ dringend erfordert. Denn hier liegt das Übungspotenzial des talentierten Musikers, sein Aufenthalt, sein kreatives Fluidum. Umso wichtiger, dass es hier „flutscht“, also zur Sache geht und nichts Hässliches deine Kreativität stört.

Du suchst einen neuen Proberaum? Das geht ab. Sie feiern die ganze Nacht? Egal: Es sind harte Hintermänner, die dort schon proben, oder es sind kurzgeschorene Skins? Einen Proberaum zu teilen, hat was mit Vertrauen zu tun. Jeder darf zu jedem Vertrauen entwickeln, das hängt bestimmt nicht von Äußerlichkeiten ab. Allerdings können sie auch versuchen, dich über den Tisch zu ziehen. Aus einer Email, die ein Proberaumsuchender schrieb und die uns vorliegt, zitieren wir aber einmal:

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424/11: Operation Proberaum: Wie man die BandSoziologie auf Mitnutzer des Raums ausweiten könnte!

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2009 hatten wir uns die Arbeit schon mal gemacht und sie veröffentlicht. Dann Serverabsturz. Dabei ist die Frage hochgradig relevant: Wer sich einen Proberaum mit einem „Idioten“ teilt, muss aufpassen, nicht selbst zu einem zu werden. Operation Proberaum: Ein paar Gedanken zum Thema für Proberaumbenutzer, nicht für Warmduscher.

Das ist so eine Redensart: „Das Schwein durchs Dorf treiben“, bzw. „Wer hat nur dieses Schwein durchs Dorf getrieben“, ha, es war der „Müsli-Man“, den die Kölner Band BAP einst besang. „Wenn er wenigstens das Müsli draußen fressen würde,“ beklagte sich der Kollege Mitmusiker, „die alte Sackratte.“ Richtig, es ist alles voller Körner. Aus gegebenem Anlass erinnere ich die Zeiten gern, als diese Website noch nolens volens in den Musikerhimmel Berlins hineinragte, als Elfenbeinturm, in dem eine „Kindliche Kaiserin“ namens Musik ihr Unwesen zu treiben beabsichtigte. Ich machte mir viele Gedanken, die nicht wenigen Lesern gut gefielen: beispielsweise entwickelte ich den „Roten Faden“ (Überschrift: Anleitungen zum glücklich sein), mit dessen Hilfe du als Musiker eine „strukturierte Klärung eines künftigen Untermietverhältnisses“ herbeiführen könntest. Und dann kam dieser Serverabsturz und alle Daten waren weg. Das war Ende 2009 und 2010 fing ich bei null an. Kannste kieken!

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408/11: Proberaum: In der Ziegrastr. 1 in Neukölln werden Proberäume angeboten! #Neukölln

Operation Proberaum über alles: Genau, jede Sau sucht einen! Bezahlbare Räume?- ist schwierig! Tröstet euch: War schon immer schwierig. Wir haben schon Anfang der Achtziger in der Berliner Waldbühne unter großem Bohei den „1. Berliner Rocktopf“ veranstaltet. Das Ziel lautete: Proberäume.

In der Neuköllner Ziegrastr. 1 sind offenbar Proberäume zu vermieten, falls die Angaben auf der verlinkten Website noch aktuell sind! Wer Erfahrungen mit diesen Räumen hat, die offenbar auch nicht ganz so preiswert 😉 sind, teile diese bitte gern mit.

185/10: Proberaum: Hiiilllfffeeee!! Die Roompilots müssen raus und suchen: einen neuen Proberaum!

Gitarren statt Knarren! (Udo Lindenberg, Losung, inhaltlich etwas früher ausgegeben, inzwischen in die Jahre gekommen)

Die Berliner Band Roompilots (Website hier) war vor dem Website-Relaunch (Dezember 09/Januar 10) bereits Gegenstand einer längeren, investigativen Berichterstattung dieser Website. Sie stehen folglich unter Beobachtung. Jetzt hat es die Roompilots einmal schlecht erwüscht, denn man kann ja  sonst nichts Negatives über sie berichten. Bad news, das gehört verboten auf einer Website wie dieser. Schaut euch dies Bild an: Hätten die Beatles jemals Weltruhm erlangt, ohne Proberaum? Mitnichten!

Nach neun Jahren „umme Ecke“ von IKEA Tempelhof, da gab es den schwedischen Elch dort noch gar nicht, probten die Roompilots auf einem Anwesen der Gewerbesiedlungsgesellschaft, kurz GSG. Die hat nun das gesamte Gewerbegelände an einen Investor verkauft. Die Folge: die Band bekam trotz jahrelanger Pünktlichzahlung und ohne jede Beanstandung in die Jahre gekommener, guter Erfahrungen mit dieser Band die Kündigung. Ende Juni 2010 müssen sie raus. Dumm gelaufen. Shit happens.

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155/10: AudioPodcast: Das Ende einer Bandprobe dauert exakt 8m15s29ms – zumindest manchmal

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Ich bin dann mal weg. (Buchtitel von Hape Kerkeling, der seinen persönlichen Jakobsweg beschreibt)

In einem nahen, weiten Land probten am 13.04.2010 paar Musiker in einem Proberaum. Dabei wurde versehentlich mitgeschnitten, auf welche Weise die Probe in Beendigung genommen wurde. Zum Zwecke der konkreten Nachweisführung wurde unserer Redaktion der Audioschnipsel eines widerlichen Paparazzi zugespielt. Tja, dumm gelaufen, nu ist Schluss mit der Arbeit im Verborgenen. Dinge werden auf diese Weise so an die Öffentlichkeit gezerrt, wie man sie nachdrücklicher, eindrucksvoller und vor allem entlarvender niemals hätte erfahren können.

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154/10: Session.Review: Afrikanisches, vier Griffe, Mittelamerika – von der rückwärtigen Analyse

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Es geschah so ab März diesen Jahres (2010). Ein paar Menschen in Berlin kamen auf die Idee, dass es jetzt Zeit wäre, bestehende Projekte zu überdenken, neue zu versuchen und vielleicht sogar eine neue Band zu gründen. Das Vorhaben: Die zu spielende Musik sollte echt sein, sie solle auch Platz bieten, sich musikalisch auszutoben. Wichtig: Sie solle tanzbar sein, also hätte sie irgendwas mit Funk zu tun. The Code of Funk?

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109/10: Proberaum: Für die einen Probierzimmer, für andere Ballettsaal und für manche Schimmelecke

Früher war das gar nicht mal so selten: ein Proberaum mit geblümten Tapeten an den Wänden, Brokatgardinentüll und Stuckgesims. Berliner Musiker kennen auch das Gegenteil von wohnzimmerähnlichem Ambiente.

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83/10: Kleinanzeigen: SängerIn gesucht? No problem, aber über wat soll man denn singen? (Teil 3)

Plädoyer für ein freies, xtraordinäres Spiel der Kräfte!

In Teil 1 (Beitrag 79/10) und Teil 2 (Beitrag 80/10) -beide heute veröffentlicht- hatten wir bereits deutlich zu machen versucht, worüber Männlein und Weiblein singen sollen können, wenn sie nur könnten wollten. Aus der erlesenen Kammer des musikalischen Schreckens erreichte uns ein weiterer Beitrag der „fantastischen Vier“, die rumgejammt haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als eine/n ernstzunehmende(n) Sänger(in). Oder auch zwei, die sich „Bälle zuwerfen“, sich ergänzen usw….

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82/10 (noch’n) Proberaum: in Berlin Wedding abzugeben

Noch ein Proberaum abzugeben, auch für dieses Angebot spielen wir nur
stille Post. Diesmal ein ganzer Raum ohne virtuelle Raumteiler. Viel
Erfolg.

Meldet freiwerdende Proberäume bei uns: bitte nur seriöse Angebote.
Logisch.
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Foto.Podcast: Haperns Basar: Monatelange Interimslösungen in Berliner Proberäumen

Die Mengen von Leergut, die in Berliner Proberäumen schon nach kurzer
Zeit zusammenkommt, sind immens. Hapern tut’s regelmäßig nur mit der
Entsorgung derselben, das ist gewissermaßen Haperns Basar! Hier
allerdings ist schon ein pfleglicher Überarbeitungszustand erreicht:
jemand hatte die Initiative zu einer Interimsordnung
(im Pappkarton) ergriffen. Allerdings kann dieser Karton durchaus noch
monatelang dort stehen! Erst dann wird aus der Interims- eine
endgültige Lösung!
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Gigs: Der Dunstkreis Teltow hat ein konspiratives Jammen angekündigt.

(Fotomaterial: Graf Luckow von Org – Papparazzi-Promotions – Musik: Berni´s Egyptian-styles Compositions, Promotions Ltd., Southwales)

Auch dabei: Promipapparazzi Graf Luckow von Org

Auch dabei: Promipaparazzi Graf Luckow von Org

Der Dunstkreis Teltow ist auf der alten Website blackbirds.tv bereits ausführlich besprochen worden. Weitere Erklärungen erübrigen sich daher von vornherein. Gut zu wissen: Am Samstag, den 23.01.2010 am Abend ist seitens der Alten Männer mit dem Zischdeckelfritzen  wieder einmal zum geselligen Umtrunk eingeladen worden. Späteres Sessionieren nicht ausgeschlossen. Zugesagt haben dem Vernehmen zufolge nicht nur die Alten Männer mit dem Zischdeckelfritze als Veranstalter themselves. Auch die berühmte Berliner Bluesrock- und Fiddlerband Second Live soll vorbeischauen.

Aus Ägypten wird R.A.M.S.E.S. erwartet, man darf also eine Art transkontinentales Verbundmusizieren erwarten und wie lange das am Abend gehen wird, darüber steht vieles irgendwo und manches in den Sternen. blackbirds.tv empfiehlt: Hingehen! Allerdings dürfte dafür von Vorteil sein zu wissen, wo sich die Lokation befindet. Die Gäste sollen dem Vernehmen nach zwar nicht Kostverächter, aber vermutlich Selbstverkoster sein. Bedeutet: Wer hinkommt, bringt so viel Treibstoff mit, als das er selbst sich daran befriedige und noch zum gefühlten Überdruss aller übrigen Seminarteilnehmer beitragen könne.

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